Torsten Frings

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@5vor12
Deine Begründung passt nicht, da Du aus dem Zusammenhang zitierst. Denn da ging es um das Auftreten außerhalb des Platzes und nach einem Spiel.

Aber genau das, was Du beschreibst, meine ich mit Spielintelligenz und Selbstüberschätzung. Er macht damit viel mehr kaputt, als dass er hilft und das ist sehr wohl egoman. Oder es übersteigt seinen Horizont (was ich pauschal nicht unterstellen will), das zu erkennen und vernünftig einzuschätzen. Dann wäre zwar das Ansinnen ein anderes, ändert aber nichts an dem, was tatsächlich auf dem Platz passiert. Erinnert doch von der Sache her sehr an Diego.
 
@5vor12
Deine Begründung passt nicht, da Du aus dem Zusammenhang zitierst. Denn da ging es um das Auftreten außerhalb des Platzes und nach einem Spiel.
Was das Auftreten neben dem Platz angeht, so kann man darüber, ähnlich wie bei TW, sicher geteilter Meinung sein. Vieles was er da in letzter Zeit von sich gab, traf den Nagel auch durchaus auf den Kopf und war offensichtlich. Das bei ihm dann irgendwann eine Art Resignation eintritt, halte ich nicht für völlig unverständlich.
Aber genau das, was Du beschreibst, meine ich mit Spielintelligenz und Selbstüberschätzung. Er macht damit viel mehr kaputt, als dass er hilft und das ist sehr wohl egoman.
Das ist für mich alles andere als egoman, wenn er versucht, hier und dort Löcher zu stopfen, zu helfen. Egoman wäre es, wenn er hinten stur auf seiner "6" verharren würde und einen Aktionsradius von 3 Metern sein eigen nennen würde und darauf verzichten würde, seinen Mistspielern zu helfen. Vielleicht schätzt er seine Möglichkeiten da tatsächlich falsch ein und es wäre besser, sich ausschließlich auf seine Position zu konzentrieren, so wie es Baumi dort tat, dessen Radius eben jene 3 M ausmachte. Nur habe ich bei ihm das Gefühl, daß er einer der ganz wenigen ist, die überhaupt noch versuchen, etwas zu bewegen. Auch wenn das sicherlich momentan sehr fehlerbehaftet ist, so ist mir das immer noch wesentlich lieber, als es kampflos über sich ergehen zu lassen, um dann emotionslos kurz in die Kurve zu klatschen.
 
Das, was Frings da teilweise veranstaltet, hat mit "etwas bewegen" und "Löcher stopfen" wenig zu tun.

Gerade in der strategisch wichtigen Position des alleinigen Sechsers geht es um Organisation und Ordnung. Gegen Teams, die versuchen, uns das Mittelfeld zu überlassen, aber gut gestaffelt sind, um auf jeder Seite sowie Mitte des Spielfeldes mit aggressivem Pressing zu Balleroberungen zu kommen, um dann schnell umschalten zu können - wie Köln am Samstag - muss der Sechser mit Spielverlagerung und vor allem zügigem Passen Platz schaffen und die Breite nutzen. Denn nur zwischen eigener Viererkette und vorderer Pressinglinie des Gegners hast du dann den Platz, um dich auf diese Weise zu befreien. Dass dazu auch die Mitspieler brauchst, die in die Halbräume gehen und sich vom Gegenspieler lösen, ist klar. Aber Frings ist schon von den Grundlagen her, von der Übersicht und inzwischen auch (leider) von der Dynamik her dazu überhaupt nicht in der Lage. Und das ist in der Tat etwas, was Baumann ihm meilenweit voraus hatte. Das, war hier als "stur verharren" bezeichnet wird, war alles andere als das.
 
Welcher Tim Wiese hat denn zuletzt Leistung gezeigt?

Ist Leistung mittlerweile als Pille ausm Kasten holen und jeden zweiten Ball zum Gegner spielen zu deklarieren?

Bei Wiese ist es genauso wie mit Frings...statt dumm über die Presse rumzulabern lieber einfach mal mit Leistung vorangehen.

Bei Frings ist davon auszugehen, dass es nur noch für den Mitläufer in einer funktionierenden Mannschaft langt, aber nicht mehr als Leader, der das Schiff wieder auf Kurs bringt.

Bei Wiese kommt gemessen an dem was er tatsächlich zu leisten instande ist, allerdings viel zu wenig.
Was wenig verwundert, wenn man seine Energien für stumpfe Interviews, Abwinken und noch stumpferes Motzen bei den Referees vergeudet.

Immerhin hat Wiese seinen Kollegen(bis auf wenige Ausnahmen) eins vorraus,er zeigt eine professionelle Einstellung auf dem Platz.Wenn er sich auch so willenlos ergeben würde,wie seine Vorderleute hätten wir schon einen Abstiegsplatz gebucht.Das er mehr kann,steht außer Frage,aber ich wäre froh,wenn der Rest dieser Truppe zumindest schon mal anfangen würde sich nicht willenlos zu ergeben.
 
Frings hat grade beim 0-2 gegen köln für mich sehr schlecht ausgesehen.dieses halbherzige dazwischen gehen und abwinken bin ich von ihm auch nicht wirklich gewohnt.
Vor ein paar wochen hat er mal gesagt,das ihm die stimmung und die charakterlosigkeit einiger auf den sack geht.(ich glaube es war im zuge einer möglichen vertragsverlängerung).
So wie ich Frings kenne,dachte ich bis heute das er dazwischen haut und seine aufgabe als kapitain vorbildlich erfüllt.
Wenn er jetzt aber damit anfängt,das ihm alles am a.... vorbei geht,dann denke ich ist es ein sehr schlechtes zeichen für ihn und seine führungspersönlichkeit.
Ich will Frings keinesfalls schlecht reden,schliesslich bin ich in der kabine nicht dabei.Nur diesen eindruck,dieses ratlose bin ich vom fringser einfach nicht gewohnt.
 
... muss der Sechser mit Spielverlagerung und vor allem zügigem Passen Platz schaffen und die Breite nutzen. ...
... Dass dazu auch die Mitspieler brauchst, die in die Halbräume gehen und sich vom Gegenspieler lösen, ist klar. ...
Vollkommen richtige Arbeitsplatzbeschreibung.
Nur verbirgt sich dabei das momentane Kernproblem im zweiten Teil des Zitates.
Denn WER ist denn zur Zeit ein sich anbietender Abnehmer des Spielgerätes?? Generell kaum einer und besonders in Köln, gar keiner!
Es herrschte eine Lauffaulheit und generelle Feigheit, den Ball zu fordern, da derjenige ja Gefahr lief, einen Fehler zu machen. Also verstecken wir uns hinter dem gegenspieler, anstatt uns anzubieten und dem Ball entgegenzukommen. Da wird es in der momentanen Situation wohl für jeden Ballverteiler im hinteren Bereich verdammt schwer, das Spielgerät mangels Anspielstationen wieder loszuwerden. Denn ich glaube nicht, daß TF den Ball so lange bei sich behält und sich mit ihm um die eigene Achse dreht, weil ihm das einfach so viel Spaß macht, sondern weil er keinen Abnehmer findet, der den BAll gerne haben möchte. Wer den Ball hat, hat die A-Karte.
Aber Frings ist schon von den Grundlagen her, von der Übersicht und inzwischen auch (leider) von der Dynamik her dazu überhaupt nicht in der Lage. Und das ist in der Tat etwas, was Baumann ihm meilenweit voraus hatte.
Naja, was die Dynamik angeht, bewegte sich diese bei FB im Bereich des gemütlichen Bewegungsablaufes, was ihm seinerzeit diverse Ballverluste bescherte. Von seinem Schnelligkeit ganz zu schweigen. Und auch der hier so gerne heroisierte Baumi würde sich wohl momentan die Zähne ausbeißen, beim Versuch, den Ball sinnvoll weiterzuleiten. Ich frag mich nebenbei, warum man seine Genialität nie in der NM zu schätzen wusste, andere Geschichte...
 
Weil der N11-Coach Ribbeck und danach Völler hiess. Abgesehen davon hat er glaub ich 28 Länderspiele gemacht. Andere Geschichte....

Und auch der hier so gerne heroisierte Baumi würde sich wohl momentan die Zähne ausbeißen, beim Versuch, den Ball sinnvoll weiterzuleiten.
Er hätte zumindest erheblich mehr Möglichkeiten im Repertoire, als Frings sie hat. Schon dadurch, weil er im Raum wesentlich cleverer und klüger spielte.
 
Weil der N11-Coach Ribbeck und danach Völler hiess. Abgesehen davon hat er glaub ich 28 Länderspiele gemacht.
Ja, das war schon eine reine Erfolgsstory...
Er hätte zumindest erheblich mehr Möglichkeiten im Repertoire, als Frings sie hat. Schon dadurch, weil er im Raum wesentlich cleverer und klüger spielte.
Aha, er hätte den Ball dann also an Spieler witergeleitet, die TF scheinbar nicht sieht!? Harvey und Co, richtig...!?:grinsen:
 
Korrekt.
Oder Laufwege/Räume nicht erkennt
Sorry, aber das ist natürlich nun nichts weiter als eine abstrakte Mär, zur nachträglichen Legendenbildung. Grade wenn man bedenkt, daß sich es Samstag nicht wirklich Laufwege gab, die man hätte erkennen können, da dies zunächst einmal laufende Mitspieler vorausgesetzt hätte, die es leider nicht gab. Nebenbei war nicht nur TF ständig auf der Suche nach Abnehmenr, so daß ich doch stark bezweifel, daß "Superbaumi" da entscheidend erfolgreicher gewesen wäre. Aber nun gut, jedem seine Einschätzung...

PS
Huch, welch entlarvendes Profilbild...:cool:
Sieht in dem dunklen Ton nur irgendwie etwas nach einem Nachruf aus.
 
Dass man sich hier so auf Torsten Frings einschießt, ist nur mit seinem Auftreten in der Öffentlichkeit erklärbar. Dass er ein anderer Spielertyp als Frank Baumann ist und die beiden über völlig unterschiedliche Qualitäten verfügen, stellt doch niemand ernsthaft in Frage. Was ich mich angesichts der Diskussion schon frage, ist, ob Baumi uns in dieser Situation ernsthaft weiterhelfen könnte oder jetzt besser aussehen würde, als derzeit TF.

Ich hege da meine Zweifel. Unterirdische Spiele hatten wir auch mit ihm. 0-5 in WOB, 0-4 gegen München, 5-0 in GE.
 
Sorry, aber das ist natürlich nun nichts weiter als eine abstrakte Mär, zur nachträglichen Legendenbildung. Grade wenn man bedenkt, daß sich es Samstag nicht wirklich Laufwege gab, die man hätte erkennen können, da dies zunächst einmal laufende Mitspieler vorausgesetzt hätte, die es leider nicht gab.

ich glaube, es geht nicht nur um die offensiven laufwege. denn 2 tore konnte sich unser lutscher mal getrost an die eigene backe nageln. zwar nicht zu 100% aber durchaus zum grossteil.

zu den laufwegen im defensiven konnte man schön sehen, wie er hinter dem kölner her ist und dann auf einmal auf den spielführenden geht, der passt wiederum zu dem, den er gerade hat laufen lassen und schon stand der frei im strafraum. die abwehrreihe war in dem moment machtlos, weil frings genau kurz vor dieser abwehrreihe abgedreht ist.

als unsere abwehr von einem kölner Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) wurde, war er der letzte, der sich wie ein anfänger hat täuschen lassen...

naja das schlimmste an seinen fehlern ist, das er sie nicht richtig zu werten weiss. DAS sind momente, wo ER sich VOR die mannschaft stellen kann - oder ein meinen augen sogar MUSS!
das hätte er schon machen können, als er den elfmeter in der hinrunde verschossen hat...

wer immer nur meckert (in der öffentlichkeit), aber sich in der öffentlichkeit nie negativ zu seinen eigenen fehlern äussert und die mannschaft damit nicht schützt, ist definitiv kein leader dieser mannschaft - oder irgendeiner anderen mannschaft.

diese charakterliche grösse vermisse ich bei ihm (und evtl auch die mannschaft)! :(
 
wer immer nur meckert (in der öffentlichkeit), aber sich in der öffentlichkeit nie negativ zu seinen eigenen fehlern äussert und die mannschaft damit nicht schützt, ist definitiv kein leader dieser mannschaft - oder irgendeiner anderen mannschaft.

diese charakterliche grösse vermisse ich bei ihm (und evtl auch die mannschaft)! :(

Seh ich nicht so. Wenn er das spielerische kritisiert, spricht er eigentlich fast immer von "wir" oder vertue ich mich da? Was die Einstellung angeht, kommt schon eher mal "es gibt nicht genug Spieler, die..." so nach dem Motto.
 
Dass man sich hier so auf Torsten Frings einschießt, ist nur mit seinem Auftreten in der Öffentlichkeit erklärbar.
Wieso nur? Könnte es in dem Fall sein, dass das eine das andere zwangsläufig einschließt? Es gab Werder- Fans, die 570km durch die Republik gefahren sind (und abends die selbe Strecke wieder zurück), um sich so ein Drecksspiel anzuschauen. Und der mit Abstand schlechteste Spieler auf dem Platz schafft es nicht, nach dem Spiel wie seine Mitspieler zumindest in die Kurve zu gehen, da er ja keine Zeit verlieren darf, um schnellstmöglich vor die Mikrofone zu kommen und - wiederholt - den Rest der Truppe in die Pfanne zu hauen.
Ich weiss nicht, wie wichtig der Siegtreffer gegen Hopp für sein persönliches Ego war (welches uns zumindest wichtige Punkte einbrachte), aber schließlich hat ja jener TF schon einmal dem Verein samt seinem Trainer-Förderer vorgeworfen "Werder versaut mir meine Karriere", um den Wechsel nach DO zu erzwingen. Um später von den Vereinen, wo er seinen Kopf nicht durchsetzen konnte, wieder reumütig heimzukehren und dort den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, wo es möglich war. Nicht zuletzt seine außerordentliche Selbstkritik bei der Nationalelf-Frage war ein weiteres Ausrufezeichen dafür.
Was ich mich angesichts der Diskussion schon frage, ist, ob Baumi uns in dieser Situation ernsthaft weiterhelfen könnte oder jetzt besser aussehen würde, als derzeit TF.
....0-4 gegen München, ...
Seine One-Touch-Spieleröffnung, die mit Micoud/Ernst über mehrere Jahre Ausgangspunkt unseres schnellen Kombinationsfussballs war, kam in Baumanns letzten Jahren nicht mehr so zur Geltung, weil der Obstruktor vor ihm in der Vertikale das regelmäßig zerstörte. Zugegeben ging dies ebenfalls zu Lasten der Abstände im Mf, weil sich die ganze Mannschaft teils vor den Ball schieben musste, um das Pressing aufrechtzuerhalten. Gerade das Spiel, welches Du ansprichst, wo wir dreimal ausgekontert wurden, zeigt es überdeutlich.

Aber so einen zentralen Verschlepper haben wir (zum Glück) nicht mehr. Wenn ich mir aber anschaue, WIE die Ordnung im Mf trotzdem in dieser Saison aussieht, sowie in Teilen der letzten Spielzeit (wenn die Offensive nicht entlasten konnte) und wenn ich mir anschaue, WIE die Gegner zu Torchancen kommen, wenn ich das erschreckend niedrige Spieltempo sehe .....

Wenn er das spielerische kritisiert, spricht er eigentlich fast immer von "wir" oder vertue ich mich da?
Wahrscheinlich. Denn das ist äußerst selten.
 
Und der mit Abstand schlechteste Spieler auf dem Platz...
:lol: Deine Objektivität ist beeindruckend.
Ich weiss nicht, wie wichtig der Siegtreffer gegen Hopp für sein persönliches Ego war
Für sein Ego weniger, wichtig war er in erster Linie für´s Punktekonto.
:zzz: Puhhh, ein ewig gestriger...
Aber so einen zentralen Verschlepper haben wir (zum Glück) nicht mehr.
Stimmt, die fußballerische Armut war seinerzeit echt übel. Den so außerordentlich erfolgreichen Tempofußball, den die Herren Hunt, Marin und Arnautovic hier zelebrieren möchte ich auf keinen Fall missen...
 
:lol: Deine Objektivität ist beeindruckend.

Für sein Ego weniger, wichtig war er in erster Linie für´s Punktekonto.
:zzz: Puhhh, ein ewig gestriger...
Stimmt, die fußballerische Armut war seinerzeit echt übel. Den so außerordentlich erfolgreichen Tempofußball, den die Herren Hunt, Marin und Arnautovic hier zelebrieren möchte ich auf keinen Fall missen...

Eine sehr schwache Antwort von dir, da bin ich mehr gewohnt. Das ist einfach nur draufhauen auf eine andere Meinung und Einbinden von anderen Spielern (die man nicht mag, wie mir scheint :lol: )um von den Gottgleichen abzulenken.
 
zuerst einmal wollte ich betonen, dass ich hier keine hass-kampagne fortsetzen will ;)

ich hätte mir von ihm ein paar interviews gewünscht, in denen er die verantwortung von einer niederlage auf seine kappe nimmt und sich damit EINMAL vor die mannschaft stellt! (denke mal, dss dieser wunsch nicht übertrieben ist)
 
zuerst einmal wollte ich betonen, dass ich hier keine hass-kampagne fortsetzen will ;)

ich hätte mir von ihm ein paar interviews gewünscht, in denen er die verantwortung von einer niederlage auf seine kappe nimmt und sich damit EINMAL vor die mannschaft stellt! (denke mal, dss dieser wunsch nicht übertrieben ist)

Wieso sollte er die Verantwortung für Niederlagen übernehmen, wenn die ganze Mannschaft Grütze spielt???
 
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