Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

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Schöner Artikel in der FAZ wie es Schaaf und Co. wieder mal geschafft haben, dass bei Werder wieder schöner Fußball gespielt wird:

http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C2...content.html#904E80336620498AAB5AA97E5B6ED461
Siehst Du, genau das macht mir Sorgen und deswegen habe ich schon nach dem Nürnberg-Spiel gemahnt. Ich kann mit diesem "schönen Fussball" nichts anfangen, weil das Ganze im Moment einen kleinen Rückfall in längst vergessen geglaubte Zeiten darstellt.

Zwingt mich zum Selbstzitat von letztem Montag:
Was mir in Freiburg z.Bsp. gefehlt hat, war wieder mal das Kräfte einteilen, bspw. mal erkennbar zurückzuschalten nach Marin`s 2:0. Das Team war gegen Dortmund zuletzt arg platt, konnte sich während der Länderspielpause einigermaßen erholen. Musste da jetzt sofort wieder Vollgas gegeben werden? Oder hätten Merte und vor allem Özil nicht wenigstens eine halbstündige Pause bekommen können - bei dem Spielstand? Ich weiss nicht recht...........
Ein 6:0 ist natürlich für alle ein tolles Erlebnis, aber wenn dann eine Heimpleite gegen Wolfsburg folgt, war`s letztlich Kokolores.
Apropos Veh: Ich glaube kein anderer BL-Trainer hat es in der Vergangenheit so oft geschafft, Werder derart gnadenlos auszukontern - viermal in fünf Spielen seit 2006, auch mit Rostock hat er damals, irre ich mich?, mal 3:0 hier gewonnen. Und Potential zum Kontern hat Wolfsburg ebenso reichlich.
Die Mannschaft hat sich nach dem 3:0 in Freiburg sicherlich nicht mehr verausgabt, die weiteren 3 Tore wurden ja nicht durch Kampf und Einsatz erzwungen, die waren einfach Folge von Freude am Offensivspiel, da seh ich nun absolut kein Problem, ganz im Gegenteil. Die Tore bringen Selbstvertrauen, ein gutes Torverhältnis und Spaß den Fans, sowie den Spielern selbst.
Das stimmt schon. Früher sorgte es aber auch dafür, dass wir völlig überdrehten und im nächsten Spiel so anfingen wie es im vorherigen bei 5:0 endete - und wurde ab und an zum Verhängnis. Abwägen und taktisch geschicktes Vorgehen ging uns da allzu oft ab. Was letztlich auch ein wenig der Trainer zu verantworten hat.....
Es könnte aber sein, dass in dieser Spielzeit alles anders wird, darauf deutet zumindest manches hin - so meine Hoffnung.

Das "Überdrehen" war gegen Wolfsburg wieder einmal deutlich zu sehen. Im Resultat ist es aber genau das, was uns schon immer zurückgeworfen hat und wieder zurückwerfen könnte. Mich hat schon vor dem Wolfsburger Führungstreffer das hohe Aufrücken (zum grossen Glück nicht wie früher permanent) und die Versuche, über Quantität die Räume eng zu machen, eminent gestört. Was soll das? Schon Mitte erste Hälfte hab ich gesagt, dass es bei den starken Wolfsburger Offensiv-Spielern schief gehen muss. Die brauchen nur einen Angriff. Prompt kam`s so. Das sind alte Probleme, wo die Mannschaft scheinbar glaubt, gegen Wolfsburg so spielen zu können wie in Freiburg. Glücklicherweise sind wir nun schon mehrfach mit einem blauen Auge davon gekommen. Es sollte aber nicht das Selbstvertrauen und der unbedingte Wille des Teams, nicht verlieren zu wollen, zum Anlass genommen werden, zunehmende taktische Defizite wegzureden.

Was uns in dieser Saison - das Frankfurt - Spiel mal ausgenommen, denn das war taktisch katastrophal - bis zum Nürnberg - Spiel ausgezeichnet hat, ist momentan wieder am Bröckeln. Erstmals seit Jahren hatten wir im Verlauf dieser Spielzeit ein derart taktisch flexibles Vorgehen auf dem Platz, geschicktes Verschieben, Abwarten, Beherrschung des Raumes - und noch wichtiger, ein je nach Spieltag gegnerorientiertes Verhalten. Es war bis dato die Geduld, das Austarieren was der Gegner tut, mit welchen Mitteln er vorgeht um dann folgerichtig auf dem Platz zu handeln. Was mich aber zur Zeit ärgert, ist, das das in Nürnberg, gegen Dortmund teilweise, in Freiburg sowie gegen Wolfsburg nach und nach wieder über Bord zu gehen scheint. Werder offensichtlich wieder meint, den eigenen Stil, unabhängig vom Gegner, unabhängig von der Tagesform, unabhängig von der vor oder nach dem jeweiligen Spiel stattfindenden Belastung, mit hohem, weil unintelligent vorgetragenem Aufwand durchziehen zu können. Das ganze endet in einem Anrennen, zunehmend ohne Sinn und Verstand und bietet dem Gegner reichlich Räume, mit kompaktem Verhalten, Ballerobern und Schnelligkeit bei eins, zwei sauberen Pässen Werder`s System erfolgreich auszuhebeln. Und natürlich ist Veh ein kluger Trainer, der das gegen Werder erstaunlicherweise immer wieder und auf die gleiche Weise erfolgreich anzuwenden versteht.

Ich warne eindringlich davor. Wir müssen schnellstens wieder dahin kommen, den Gegner mit klugem Spiel, guter Raumaufteilung, kontrollierendem Verschieben aus der Defensive zu locken - um Platz zu haben für das eigene Spiel, um nicht nur zu erfolgversprechenderen Offensiv-Aktionen zu kommen, sondern auch, um sicher und mit genug Leuten gegen den Ball agieren zu können.
Hier ist eindeutig der Trainer gefragt, er hat gezeigt, dass es funktioniert und da müssen wir wieder hin. Wenn das so weitergeht wie zuletzt, werden wir bald scheitern - und das mit großer Vorhersehbarkeit.:mad:
 
Wobei ich mich an kaum eine gescheite Wolfsburger Torchance erinner, die sie sich nach einem Konter oder sonst wie herausgespielt haben. Das 1:0 entstand nur durch individuelle Fehler von Boenisch und Naldo, das war ein reines Geschenk. Also wir haben eigtl nicht viel zugelassen, was aber auch daran lag, dass die Wolfsburger größtenteils eher schwach waren im Vorwärtsgang.
 
Wobei ich mich an kaum eine gescheite Wolfsburger Torchance erinner, die sie sich nach einem Konter oder sonst wie herausgespielt haben. Das 1:0 entstand nur durch individuelle Fehler von Boenisch und Naldo, das war ein reines Geschenk. Also wir haben eigtl nicht viel zugelassen, was aber auch daran lag, dass die Wolfsburger größtenteils eher schwach waren im Vorwärtsgang.

Dem ist wenig hinzuzufügen. Eigentlich war unser Spiel nicht schlecht, von Wolfsburg war außer drei oder vier Angriffen eigentlich nicht viel zu sehen, meistens haben wir den Ball schon im Mittelfeld wieder zurückbekommen. Nur leider hat unsere Abwehr - diesmal leider wirklich - zweimal ziemlich geschlafen, zwei Unkonzentriertheiten resultierten in zwei Gegentreffern. Dzeko hat allerdings auch nicht schlecht geschossen. Wir hätten auch mehr Tore schiessen können, in einigen Fällen war das schon knapp für die Wolfsburger.
Kurz: Diesmal haben wir vielleicht einfach Pech gehabt.

Glaube daher schon, daß Schaaf dem aufkeimenden Übermut Einhalt gebieten kann. Das Unentschieden hilft vielleicht auch der Mannschaft, auf dem Teppich zu bleiben und nicht nachlässig zu werden.
 
Siehst Du, genau das macht mir Sorgen und deswegen habe ich schon nach dem Nürnberg-Spiel gemahnt. Ich kann mit diesem "schönen Fussball" nichts anfangen, weil das Ganze im Moment einen kleinen Rückfall in längst vergessen geglaubte Zeiten darstellt.

Zwingt mich zum Selbstzitat von letztem Montag:


Das "Überdrehen" war gegen Wolfsburg wieder einmal deutlich zu sehen. Im Resultat ist es aber genau das, was uns schon immer zurückgeworfen hat und wieder zurückwerfen könnte. Mich hat schon vor dem Wolfsburger Führungstreffer das hohe Aufrücken (zum grossen Glück nicht wie früher permanent) und die Versuche, über Quantität die Räume eng zu machen, eminent gestört. Was soll das? Schon Mitte erste Hälfte hab ich gesagt, dass es bei den starken Wolfsburger Offensiv-Spielern schief gehen muss. Die brauchen nur einen Angriff. Prompt kam`s so. Das sind alte Probleme, wo die Mannschaft scheinbar glaubt, gegen Wolfsburg so spielen zu können wie in Freiburg. Glücklicherweise sind wir nun schon mehrfach mit einem blauen Auge davon gekommen. Es sollte aber nicht das Selbstvertrauen und der unbedingte Wille des Teams, nicht verlieren zu wollen, zum Anlass genommen werden, zunehmende taktische Defizite wegzureden.

Was uns in dieser Saison - das Frankfurt - Spiel mal ausgenommen, denn das war taktisch katastrophal - bis zum Nürnberg - Spiel ausgezeichnet hat, ist momentan wieder am Bröckeln. Erstmals seit Jahren hatten wir im Verlauf dieser Spielzeit ein derart taktisch flexibles Vorgehen auf dem Platz, geschicktes Verschieben, Abwarten, Beherrschung des Raumes - und noch wichtiger, ein je nach Spieltag gegnerorientiertes Verhalten. Es war bis dato die Geduld, das Austarieren was der Gegner tut, mit welchen Mitteln er vorgeht um dann folgerichtig auf dem Platz zu handeln. Was mich aber zur Zeit ärgert, ist, das das in Nürnberg, gegen Dortmund teilweise, in Freiburg sowie gegen Wolfsburg nach und nach wieder über Bord zu gehen scheint. Werder offensichtlich wieder meint, den eigenen Stil, unabhängig vom Gegner, unabhängig von der Tagesform, unabhängig von der vor oder nach dem jeweiligen Spiel stattfindenden Belastung, mit hohem, weil unintelligent vorgetragenem Aufwand durchziehen zu können. Das ganze endet in einem Anrennen, zunehmend ohne Sinn und Verstand und bietet dem Gegner reichlich Räume, mit kompaktem Verhalten, Ballerobern und Schnelligkeit bei eins, zwei sauberen Pässen Werder`s System erfolgreich auszuhebeln. Und natürlich ist Veh ein kluger Trainer, der das gegen Werder erstaunlicherweise immer wieder und auf die gleiche Weise erfolgreich anzuwenden versteht.

Ich warne eindringlich davor. Wir müssen schnellstens wieder dahin kommen, den Gegner mit klugem Spiel, guter Raumaufteilung, kontrollierendem Verschieben aus der Defensive zu locken - um Platz zu haben für das eigene Spiel, um nicht nur zu erfolgversprechenderen Offensiv-Aktionen zu kommen, sondern auch, um sicher und mit genug Leuten gegen den Ball agieren zu können.
Hier ist eindeutig der Trainer gefragt, er hat gezeigt, dass es funktioniert und da müssen wir wieder hin. Wenn das so weitergeht wie zuletzt, werden wir bald scheitern - und das mit großer Vorhersehbarkeit.:mad:

Großes Dito zu dem Post.

Langsam machts mir ein wenig Sorgen, wenn ich daran denke wieviele von den sogenannten "6 Punkte"-Spielen wir bereits verschenkt haben, wie gegen Nürnberg und Dortmund. Heute gegen Wolfsburg hätte defentiv mehr drin sein können und müssen. Es hätte uns ein gutes Stück von den Verfolgern abgesetzt, die alle gepatzt haben. Leverkusen ist jetzt erstmal ein Stück weit weg.

Rechnerisch sehe ich es jetzt so, dass wir auf jedenfall noch 6 Punkte aus den letzten drei Spielen holen müssen. 9 Punkte wäre natürlich perfekt, aber ich bin sehr skeptisch was das Spiel gegen Schalke anbelangt, auch wenn wir zuhause spielen.
 
@Klasnic#17, @Fenris78
Sicher richtig, aber genau das ist ja der Trugschluß. Weniger geht es mir darum, ob und wie oft Chancen nach direktem Konter oder wie die Spielanteile gelagert waren, sondern um das gesamte Verhalten des Teams. Reicht, sich einmal das Verschieben unserer Mannschaft anzuschauen, bevor Dzeko beim 1:0 an den Ball kam. Es gab dort für den Bosnier nachfolgend noch mehr Varianten als dieses Eins-gegen-Zwei gewonnene Duell. Es geht mir dabei auch nicht um die Ergebnisse, die sind unter dem Strich völlig in Ordnung - noch! Mein Eindruck ist nur derzeit der, dass unsere gerade gewonnen Stärken wie Raumdeckung, wie schnelles Umschalten, wie zielstrebiges und kräftesparendes Auftreten wieder sukzessive abgebaut werden. Was momentan nur durch den unbedingten Willen und der mannschaftlichen Geschlossenheit einer gereiften Mannschaft aufgefangen wird. Nur, wie lange geht das gut? Wie oft haben wir in der Vergangenheit solche überlegen geführten Spiele nicht nach Hause bringen können? Es geht für den Trainer auch darum, auf die Offensiv-Bremse zu treten, aber eben das fehlt mir bei TS. In Freiburg funktionierte unser System hervorragend, die Gastgeber konnten mir ihren dürftigen Mitteln bei ihrem Offensiv-Personal eigentlich wenig zusetzen. Warum musste dann nach dem frühen 2:0 in Halbzeit 2 weiterhin munter drauf los und mit dem selben Aufwand und Tempo marschiert werden, warum wird unter diesen Umständen nicht mal ein Gang raus genommen? Auch, um sofort die Konzentration auf`s nächste Spiel zu richten.. Was haben wir davon, einen Gegner in Grund und Boden zu demontieren? Bringt auch nur drei Punkte.... Eine taktisch klug eingestellte Mannschaft, vor allem eine, die neben der Liga noch mehr Spiele bestreitet, spielt so normalerweise nicht.

Und Werder hat lange ja auch nicht so gespielt. Wenn ich mich allein an die Spiele in Stuttgart und gegen Hoffenheim erinnere: Raumaufteilung brilliant, Umkehrspiel top, Pressing, defensive Dominanz und Gegnerkontrolle wie ein absolutes Spitzenteam, moderner Fussball in Perfektion. Auch das 0:0 in Leverkusen oder das Heimspiel gegen Mainz waren da nahe dran. Momentan ist davon nur noch bei genauester Betrachtung etwas anteilig zu erkennen. Wir fangen uns wieder unnötige Gegentore, agieren dann nach vorne teilweise kopflos, ineffektiv, hoffend auf die individuelle Klasse der Einzelspieler oder Standards. Das liegt aber mMn nicht an fehlenden spielerischen, sondern an taktischen Mitteln. Sollte dringend wieder geändert werden!

Was mir, z. Bsp. auch bei Merte`s und anderen Aussagen auf der Startseite nicht gefällt, dass von Konzentration, Willen geredet, "fehlende Balance aus Offensive und Defensive", "unnötige Hektik", "keine klare Linie" richtig erkannt wird. Aber die Kernfrage, warum das so war, praktisch nicht einmal angeschnitten wird, nicht von Zuordnung, Absicherung oder Umschalten die Rede ist. Vorausschauend und mit gleichzeitigem Blick auf die Vergangenheit könnten wir sagen: Es würde nichts nützen, manches, evtl. sogar von Woche zu Woche, auf individuelle Fehler - die passieren nun mal - , oder auf Glück oder Pech zu schieben, sondern die Frage muss sein, wie diese Fehler minimiert werden können und vor allem wie die Mannschaftsteile so ineinander greifen, dass diese Fehler auch mal passieren dürfen.

Glaube daher schon, daß Schaaf dem aufkeimenden Übermut Einhalt gebieten kann. Das Unentschieden hilft vielleicht auch der Mannschaft, auf dem Teppich zu bleiben und nicht nachlässig zu werden.
Das müssen wir hoffen! Das hat er oft nicht hinbekommen, allerdings ist das nicht seine alleinige Schuld. Das ist auch im zu lieben und zu schnell zufriedenen Umfeld des Vereins zu suchen. Erst recht, wenn so wie letzte Woche im Doppelpass etc. derart Honig um den Mund geschmiert wird.

@Sly
Ich rechne da selten. Mir ist die Tendenz dessen, was spielerisch, taktisch oder emotional und mannschaftlich auf dem Platz abläuft aber umso wichtiger. Dann stellen sich positive Ergebnisse früher oder später von selbst ein.
 
Ach Mick. Deine Beiträge finde ich zwar gut und haben eine gewisse Qualität, aber du bist immer so negativ und pessimistisch.

Was die Stimmen zum Spiel betrifft gebe ich dir recht, dass da viele die taktischen Fehler nicht gesehen haben und "nur" kämpferisch dagegen gehalten haben, aber auf der andern Seite finde ich, dass man TS schon angemerkt hat, wie gestresst er war und wie sehr ihn das Unentschieden genervt hat.

Ich denke der wird den Leuten schon noch die Leviten lesen, dann wird das auch wieder. Ich habe vollstes Vertrauen in TS.
 
Siehst Du, genau das macht mir Sorgen und deswegen habe ich schon nach dem Nürnberg-Spiel gemahnt. Ich kann mit diesem "schönen Fussball" nichts anfangen, weil das Ganze im Moment einen kleinen Rückfall in längst vergessen geglaubte Zeiten darstellt.

Zwingt mich zum Selbstzitat von letztem Montag:


"..."

Ach Mick, wirst Du Dein Selbstzitat auch wieder auspacken, wenn wir wieder zwei, drei gute Spiele am Stück spielen? Sorry, aber das klingt mir alles zu sehr nach Zweckpessimismus.

M.E. klingt das alles sehr danach, als wäre das 2-2 auf die 6 Tore gegen Freiburg zurück zu führen. Das ist doch Quatsch. Wir haben das zweite Tor erzwungen - das ist auch eine Qualität und ist für mich ein Beleg dafür, dass diese Mannschaft völlig intakt ist. Dass wir keine 3 Punkte mitgenommen haben, ist nun mal ein völlig normale Sache, da Fußball nun mal nicht so funktioniert, dass immer die bessere Mannschaft auch das Maximale aus dem Spiel mitnimmt. Andere Teams werden solche Spiele auch noch erleben und daraus ergibt sich auch die Spannung für die Saison.
 
@Mick 666
Immer dieselbe Leier. Sag ehrlich: Du willst daß Werder so spielt, wie du es nicht willst, damit du deine Zustimmung erheischenden Posts platzieren kannst?

:D (Deine Anlaysen sind zwar in sich stimmig jedoch auch einseitig, gelegentlich)
 
Bild Bremen Printausgabe steht heute, dass der Vertrag wohl bald unterschrieben wird, da die Co-Trainer auch alle verlängern wollen. Zitat Höhnerbach: Es macht einfach Spaß hier zu arbeiten.
Allofs bestätigte, dass sie in intensiven Gesprächen sind.
 
Ach Leute, ich habe TS doch diese Saison schon genug gelobt. Es geht mir nur darum, den Finger drauf zu halten, wenn ich Tendenzen in die falsche Richtung erkenne. Gerade wegen der Erfahrungen aus der Vergangenheit und nicht um irgendwelche Zustimmung für Prognosen zu erlangen. Wirklich nicht, was das angeht, würde ich mich nur allzu gerne irren ....

Bloß passierte allzu oft immer wieder das Gleiche, Du wusstest praktisch in der neuen Saison manchmal im erweiterten Sinne schon, was kommt - und wurdest leider wieder bestätigt. Und ja, deswegen ist`s Zweckpessimismus. :beer:
 
Mick, ich sehe manche Dinge zwar teilweise genau wie du, aber mir scheint irgendwie, dass du nicht genug berücksichtigst wie jung unsere Mannschaft eigentlich ist.

Özil, Marin, Hunt, Boenisch, Bargfrede...5 von den 11 aus der Startformation spielen das 1.Mal in ihrem Leben wirklich als Stammspieler um die Meisterschaft mit.
Sicher hätte eine taktisch kluge, erfahrene Spitzentruppe in Freiburg einen Gang zurückgeschaltet und auf Kräfte-Schonen gespielt...aber wir haben mMn keine erfahrene Mannschaft. Ich denke, dass TS die Jungspunde einfach mal ihren Rausch, ihre Spielfreude genießen lassen wollte und das ist auch gut so. Was gibt mehr Selbstvertrauen? Ich empfand gerade dieses "Lassen wir sie mal spielen" als eine Art Belohnung bzw. auch Motivation wie toll es gehen kann, wenn sie alle perfekt zusammenarbeiten. Solche Momente sind auch wichtig, wenn es um Teamgeist geht.

Natürlich wurden gegen Wob einige taktische Mängel sichtbar, aber auch die führe ich auf die Jugend zurück. Es ist generell schwierig bei einer 3fach-Belastung die Konzentration oben zu halten...noch schwieriger, wenn man ein junger Spieler ist...und NOCH schwieriger, wenn man langsam erkennt, wo es diese Saison hingehen könnte und der Druck immer größer wird. Daran müssen sich unsere Jungs auch erstmal gewöhnen. Das ist eben der Preis, den wir zahlen müssen.
 
Ach Leute, ich habe TS doch diese Saison schon genug gelobt. Es geht mir nur darum, den Finger drauf zu halten, wenn ich Tendenzen in die falsche Richtung erkenne. Gerade wegen der Erfahrungen aus der Vergangenheit und nicht um irgendwelche Zustimmung für Prognosen zu erlangen. Wirklich nicht, was das angeht, würde ich mich nur allzu gerne irren ....

Bloß passierte allzu oft immer wieder das Gleiche, Du wusstest praktisch in der neuen Saison manchmal im erweiterten Sinne schon, was kommt - und wurdest leider wieder bestätigt. Und ja, deswegen ist`s Zweckpessimismus. :beer:

...wenn Du glaubst, sie zu erkennen. Natürlich kann man aus Tendenzen einiges ablesen. Aber aus einem Sieg und einem darauf folgenden Unentschieden, gegen den amtierenden Deutschen Meister eine Tendenz auszumachen, gelingt nicht jedem. :D

Dein letzter Absatz lässt trotzdem auf einen latenten Panikzustand schließen. Wir können nicht alle Spiele gewinnen und Du bist ganz sicher einer, der erkennt, dass eine Saison nicht aus einer stringenten Linie besteht, sondern auch aus einer Formkurve. Ich denke nicht, dass dieser Punktverlust vom Samstag, eine Tendenz zeichnet. Eher der Punktgewinn in letzter Minute.

Was natürlich nachdenklich stimmt, ist das Nachlassen einiger Spieler und der Irrglaube, Dinge würden von ganz alleine laufen. Da gilt es für den Trainer, verbal nachzuhaken und einzugreifen. Aber Schaaf ist erfahren genug, solche Dinge zu erkennen und im Keim auszumerzen.

Den Rest hat Kastemato ja schon schön anschaulich dargestellt.
 
Mick, ich sehe manche Dinge zwar teilweise genau wie du, aber mir scheint irgendwie, dass du nicht genug berücksichtigst wie jung unsere Mannschaft eigentlich ist.
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Natürlich wurden gegen Wob einige taktische Mängel sichtbar, aber auch die führe ich auf die Jugend zurück. Es ist generell schwierig bei einer 3fach-Belastung die Konzentration oben zu halten...noch schwieriger, wenn man ein junger Spieler ist...und NOCH schwieriger, wenn man langsam erkennt, wo es diese Saison hingehen könnte und der Druck immer größer wird. Daran müssen sich unsere Jungs auch erstmal gewöhnen. Das ist eben der Preis, den wir zahlen müssen.
Kastemato, das ist ein zwar sehr guter Einwand, dem ich mich teilweise anschließen könnte. Doch der Umstand, dass wir taktisch und von der Einstellung her bisweilen wieder mit alter Naivität (Überdrehen, Räume preisgeben, nicht am Gegner orientieren usw.) auftreten, ist das, was mir letztlich deshalb Sorgen macht, weil es diese Dinge auch schon gab, als die Mannschaft noch routinierter war (2001-2003) oder länger zusammenspielte (2004-2007). Deshalb ist es mir an dieser Stelle zu einfach, alles auf die Jugend zu schieben. Hier ist eindeutig der Trainer gefordert, der es wissen müsste. Dazu muss ich aber sagen, als ich gestern abend den kicker las, dass TS diesen Zeitungsberichten nach da schon gegensteuern will. Respekt! Macht mir wieder Hoffnung. Das hätte er früher so laufen lassen.

Zitat von Lothar Matthäus;735691:
...wenn Du glaubst, sie zu erkennen. Natürlich kann man aus Tendenzen einiges ablesen. Aber aus einem Sieg und einem darauf folgenden Unentschieden, gegen den amtierenden Deutschen Meister eine Tendenz auszumachen, gelingt nicht jedem. :D
Frage mich, was der Sarkasmus soll......:rolleyes:
Wenn Du auf den letzten Seiten gelesen hättest, wüsstest Du, dass ich diesen Trend spätestens seit dem Nürnberg-Spiel (Bochum habe ich nämlich noch als Ausrutscher gewertet), inklusive der EC-Partien dazwischen, beobachte.

Dein letzter Absatz lässt trotzdem auf einen latenten Panikzustand schließen. Wir können nicht alle Spiele gewinnen .......
Das hast Du ja schon im vorherigen Beitrag bekräftigt. Ist mir doch klar. Deshalb habe ich hier und in Spielttragthreads gegengesteuert, als dieser "latente Panikzustand" bei Klasnic#17 und anderen nach den 0:0`s gegen H96 und in Leverkusen ausbrach. Denn da war die Tendenz eindeutig die, dass die Mannschaft über eine Sicherheit in allen Mannschaftsteilen nach und nach zum Spielerischen zu kommen versuchte - absolut richtig und Klasse! Viele Spitzenmannschaften machen das so. Dafür von mir vollste Unterstützung! Dann sind solche verlorenen 4 Punkte aus meiner Sicht nicht schlimm. Was die letzten Punktverluste eigentlich auch nicht sind. Nur momentan glaube ich, wieder bruchteilhaft Schritte in die entgegengesetzte, falsche Richtung auszumachen - allein die Gegentorquote, 6 in den letzten 5 BL-Spielen (davor nur 3 (!) in 8 Spielen) und die Tatsache, auf welche Weise wir diese Treffer kassierten und auf welche Weise wir Chancen und Konter zuließen, das ist der Trend, den ich meine!!! :mad:

.....sondern auch aus einer Formkurve. Ich denke nicht, dass dieser Punktverlust vom Samstag, eine Tendenz zeichnet. Eher der Punktgewinn in letzter Minute.
Letzteres stimmt. Auch das macht eine Spitzen-Mannschaft aus. Zumal wir bedenken müssen, dass die Mannschaften vor und hinter uns (Leverkusen, Schalke) nicht in 3 Wettbewerben vertreten sind. Dennoch darf der andere "Trend" nicht übersehen werden - das halte ich für wichtig.

Was natürlich nachdenklich stimmt, ist das Nachlassen einiger Spieler und der Irrglaube, Dinge würden von ganz alleine laufen. Da gilt es für den Trainer, verbal nachzuhaken und einzugreifen. Aber Schaaf ist erfahren genug, solche Dinge zu erkennen und im Keim auszumerzen.
Eben. Weil wir das in der Vergangenheit aber auch glaubten und das Gegenteil erfahren mussten, schreibe ich ja hier.
 
Frage mich, was der Sarkasmus soll......:rolleyes:
Wenn Du auf den letzten Seiten gelesen hättest, wüsstest Du, dass ich diesen Trend spätestens seit dem Nürnberg-Spiel (Bochum habe ich nämlich noch als Ausrutscher gewertet), inklusive der EC-Partien dazwischen, beobachte.

Das ist weniger Sarkasmus, als der diskrete Hinweis, dass Du das nicht überbewerten solltest, was ich schreibe. Ich verstehe ja Deine Einwände, die sicher nicht aus der Luft gegriffen sind, allerdings sind mir Deine Schlüsse, die Du daraus ziehst, ein wenig zu düster und da ist mir ein wenig zu viel Sternendeuterei dabei, die sowohl den Einen, wie den Anderen Schluss zulässt. Warum tust Du das, frage ich mich? Warte doch einfach mal die nächsten Spiele ab und zieh Dein Fazit zur Winterpause. Und dann berücksichtige dabei bitte auch alle Spiele. Ich habe in dieser Halbserie bereits hinreichend Spiele gesehen, um zu sagen: Ja, wir haben den Aderlass gut weggesteckt. Ja, wir haben uns defensiv stabilisiert. Und ja, wir werden vermutlich bis zum Schluss, um die CL-Plätze mitspielen.

Wenn wir damit anfangen, alle drei Spiele die Saison neu zu bewerten, dann werden wir der Gesamtleistung nicht gerecht.

Letzteres stimmt. Auch das macht eine Spitzen-Mannschaft aus. Zumal wir bedenken müssen, dass die Mannschaften vor und hinter uns (Leverkusen, Schalke) nicht in 3 Wettbewerben vertreten sind. Dennoch darf der andere "Trend" nicht übersehen werden - das halte ich für wichtig.

Eben, das meinte ich ja oben. Insofern fällt mein Fazit überaus positiv aus und meine Erwartung ist die, dass wir bis zum Schluss oben mitspielen werden. Das ist Werders Anspruch - nicht mehr, nicht weniger. Ob es am Ende zu einem Titel reicht, müssen wir abwarten. Das hängt aber nicht ausschließlich von den kommenden 3 Ligaspielen ab. Im Januar wird es darauf ankommen, einen brauchbaren Wiedereinstieg zu finden, um auch im Frühjahr dabei zu sein.

Eben. Weil wir das in der Vergangenheit aber auch glaubten und das Gegenteil erfahren mussten, schreibe ich ja hier.

Okay, das will Dir auch niemand nehmen. :beer:
 
Zitat von Lothar Matthäus;736263:
Warum tust Du das, frage ich mich? Warte doch einfach mal die nächsten Spiele ab und zieh Dein Fazit zur Winterpause. Und dann berücksichtige dabei bitte auch alle Spiele. Ich habe in dieser Halbserie bereits hinreichend Spiele gesehen, um zu sagen: Ja, wir haben den Aderlass gut weggesteckt. Ja, wir haben uns defensiv stabilisiert. Und ja, wir werden vermutlich bis zum Schluss, um die CL-Plätze mitspielen.
Habe ich das schon mal anders gemacht? Ich werte immer alle Spiele und wie Du weisst, fällt auch mein Fazit sehr positiv aus. Schließt das aber aus, zum richtigen Zeitpunkt im Zwischenfazit Dinge anzusprechen, die aus meiner Sicht tendenziell in die falsche Richtung laufen? Auch, weil uns das irgendwo sehr bekannt vorkommt....

Das hängt aber nicht ausschließlich von den kommenden 3 Ligaspielen ab. Im Januar wird es darauf ankommen, einen brauchbaren Wiedereinstieg zu finden, um auch im Frühjahr dabei zu sein.
Sehr richtig und wichtiger Aspekt! :tnx: Speziell an den Spieltagen 18-26 bin ich mal gespannt...
 
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