Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
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Wer die Spiele seit Beginn der Rückrunde gesehen hat, der konnte schon lange diese Entwicklung sehen. Zumindest war immer das Bemühen des Trainers erkennbar, die Balance zwischen Offensive und Defensive zu finden. Die Mannschaft hat diese Balance nicht gefunden - nachdem sie sie gefunden hat, hat sie ihre Chancen nicht genutzt. Das war heute anders, was auch eine Sache von Fortune ist. Ich hoffe, wir können diese Kaltschnäuzigkeit uns bewahren, dann ist auch in dieser Saison noch eine Menge möglich.

:tnx:
 
Schaaf im Interview mit Delling..:D..wieder mal wundervoll..

..als Delling die "Pizarro-Affäre" anspricht und Schaaf die Sache genauso ignoriert wie Pizza vorher im Interview..
..Delling dann "nee..jetzt ists hier wie mit dem Pizarro..ich meinte die andere Sache"..Schaaf ganz trocken.."ich weiß schon was sie meinen!"..Delling nur "das hab ich mir irgendwie schon gedacht.."..

Ach Thomas..was ein reiner Weltmann der Kerl ist!
 
@dkbs
Ich habe von Dir oft sehr kritische, aber stets konstruktive Töne gehört. Wieso teilst Du dann die Ansichten von tsubasa?

Auf ein, zwei Nenner gebracht:

- Weil ich zwar tatsächlich bezüglich der Spielweise Werders kritisch bin. Auch glaube ich nicht, dass Ergebnisse alles rechtfertigen. Aber bei aller Nachdenklichkeit finde ich, dass man immer berücksichtigen muss, dass die Kritik auf hohem Niveau stattfindet. Auch wenn die Situation im Moment in der Liga schlechter ist als in den Jahren zuvor.
Das, was Werder erreicht hat, spielt mir teilweise eine zu kleine Rolle, und das muss man berücksichtigen, sowohl zur Differenzierung, als auch um die Entwicklung bis heute zu verstehen.


- Außerdem bin ich vorsichtig damit, jetzt die "Steilvorlage Platz in der unteren Tabellenhälfte" zu einer Generalkritik zu nutzen. Das wäre aus meiner Sicht zu einfach. Das Abschneiden Werders hat m.E. viele Gründe und einer davon ist die Spielweise bzw. das oft falsche (taktische) Verhalten auf dem Platz. Aber nur einer. Ich halte es letzten Endes auch für relativ normal, dass man in einem Zeitraum von 5 Jahren auch mal ein Jahr hat, wo die Ergebnisse signifikant schlechter sind als zuvor. So wie meiner Meinung nach in den (ein bis zwei) Jahren zuvor nicht alles Gold war, ist jetzt auch nicht alles gescheitert, weil Werder Zehnter oder so ist.

- Und weil ich die aufkommenden Beispiele Wolfsburg und Herha nicht so gut gewählt finde. Ich halte deren Erfolg nicht für Zufall. Aber man kann weder hier wie dort die Situation mit der Werders gleichsetzen: Wolfsburg hat jetzt das erste oder zweite Jahr (welches aber auch noch nicht mal zu Ende ist) Erfolg. Davor stand eine unheimlich kostenintensive Personalpolitik, die z.B. schonmal nicht als Vorbild für Werder dienen kann. Und: Am Anfang einer Erfolgssträhne ist logischerweise die Motivationssituation eine andere als nach 5 Jahren Erfolg.
Ähnliches gilt für Hertha. Die spielen sehr kompakt, mit viel Kontrolle, betont effizient. Also mit all dem, was Werder zuweilen fehlt. Aber um zu behaupten, dass Herthas (oder Wolfsburgs) Spielweise per se erfolgsträchtiger wäre als die Werders, bzw. dass Herha oder Wolfsburg Werder als Vorbild dienen sollten, ist mir das alles viel zu kurzfristig. Da müsste man gucken, wo Wolfsburg oder Hertha in 5 Jahren stehen. Bis jetzt ist es erstmal nur eine Saison, wo auch viel mit Euphorie geht.

International hat sich dann ja auch z.B. gezeigt, dass die beiden Vereine noch nicht so weit sind (und das, obwohl Werder selbst auch keine perfekte internationale Saison hat). Müssen sie ja auch nicht, sie sind ja gerade erst im Kommen, während Werder seit 5 Jahren oben steht.

- Außerdem finde ich, dass die letzten Spiele Werders durchaus Anlass zur Hoffnung geben. Ich fand z.B. nicht, dass das Hinspiel gegen St. Etienne so schlimm war. Ich habe in diesem Spiel genau wie in den vorhergehenden wie in den folgenden gegen Stuttgart oder jetzt im Rückspiel gegen St. Etienne eine Mannschaft gesehen, die um Kontrolle bemüht war und dies auch zum großen Teil durchgesetzt hat. So blöd es klingt, es liegt eben auch viel an Kleinigkeiten und ein Erfolgserlebnis kann da Sachen in Ordnung bringen, die vorher völlig brach lagen.
Dass damit nicht alle Probleme gelöst sein werden und Werder wahrscheinlich weiterhin eine gewisse Anfälligkeit für Defensivschwächen und Kontrollmangel haben wird, ist auch klar.

Letztlich glaube ich immer noch, dass das Werdersystem der letzten Jahre durchaus effektiv war, auch wenn es insgesamt nicht so wirkt, weil so viele Tore und Gegentore fallen, und auch wenn das in schlechten Phasen natürlich eine Schwäche des Systems ist.
Aber ich sehe seit langem keine andere Mannschaft, die im Schatten der Bayern mit vergleichbarem finanziellem Aufwand derartigen Erfolg gehabt hat und (zumindest international) auch bis heute noch hat.

Vielleicht ändert sich das jetzt, weil andere Mannschaften auch auf ein stringentes Konzept setzen. Dann muss man weitersehen. Aber Werder ist vor allem dadurch Doublesieger geworden, dass man viele andere Mannschaften ausgespielt hat. Die offensive Spielweise erlaubt es mehr als eine defensive "Die Null muss stehen"-Spielweise, zu agieren und auch nach einem Gegentor noch gewinnen zu können.
Dass diese Spielweise auch Schwächen hat, ist unstrittig. Aber man muss realistisch abwägen und Verbesserungen müssen realtistisch bleiben. Der Vergleich mit Bayerns Flexibilität ist da meiner Meinung nach nur bedingt tauglich. Vielmehr scheint es mir so, dass bisher weder Herha, noch Hoffenheim noch Wolfsburg bewiesen haben, dass man mit deren Fußball letztendlich weiter kommt bzw. dass sie auch umstellen können, wenn es mal nicht mehr wie von allein läuft.

Ich würde mir wie schon oft erwähnt wünschen, dass Werder auf dem Gebiet des (taktischen) Verhaltens auf dem Platz lernt und nicht alles in die Hände des eigenen Ballbesitzes und eines funktionierenden oder nicht funktionierenden Kombinationsspiels legt. Aber zum einen bin ich geduldig, weil ich zum anderen immer wieder Phasen sehe, wo Werder scheinbar oder anscheinend dazulernt. Die Spielweise der letzten Spiele seit Mailand zum Beispiel gefällt mir sehr. Und auch vorher war das Problem nicht unbedingt das Defensivverhalten, sondern dass insgesamt die Balance nicht stimmte, dass Fehler sofort zu Gegentoren führten, dass vorne einfach nicht getroffen wurde. Dass angesichts von schlechten Ergenissen dann auch die Ausrichtung irgendwann nicht mehr stimmt, ist logisch.

Ich bin aber auch skeptisch gegenüber Patentlösungen. Es ist ja z.B. so, dass Werders Gegner sich inzwischen sehr gut auf Werders Spielweise eingestellt haben und Werder das Leben schwer machen, indem sie hinten kompakt stehen und dann danach trachten, die entstehenden Räume auszunutzen. Und leider hat das in der jüngeren Vergangenheit auch zu oft geklappt.
Aber zum einen ist es auch eine Frage der Verfassung Werders, denn wenn alle unterwegs, flexibel und laufstark sind und bei gegnerischem Ballbesitz aufmerksam, dann kann Werder auch offensiv nach wie vor erfolgreich sein.
Zum anderen habe ich wie gesagt auch keine Patentlösung für die Beseitigung des Problems. Denn wenn ein Gegner überhaupt nicht angreifen will, kann man ihn auch nicht wirklich damit provozieren, dass man selbst auch nicht mehr angreift.

Auch muss man immer bedenken, dass es bei Änderungen a la "So kann es nicht weitergehen" nicht nur besser, sondern auch schlechter werden kann. Auch deshalb halte ich es für wichtig, immer den erreichten Status und die Erfolge der bisherigen Spielweise in Erinnerung zu behalten, bevor man alles aufgibt und es einfach alles anders macht.

Das heißt natürlich nicht, dass es ein blindes "Weiter so!" sein muss. Punktuellem Drehen an Stellschrauben bin ich immer aufgeschlossen und halte es auch für nötig, auch weil ich ja mehr oder weniger die gleichen Entwicklungen sehe wie du.
Aber man muss sich m.E. auch eine gewisse Gelassenheit, Geduld und vielleicht auch ein Bewusstsein dafür bewahren, dass nicht alles steuerbar ist und vieles eine Sache von Glück, Zufall oder spontanen Entwicklungen.

MFG dkbs
 
Aber man muss sich m.E. auch eine gewisse Gelassenheit, Geduld und vielleicht auch ein Bewusstsein dafür bewahren, dass nicht alles steuerbar ist und vieles eine Sache von Glück, Zufall oder spontanen Entwicklungen.

MFG dkbs


Gerade diesem sollte man eine nicht unbedeutende Rolle im Ballsport mit "wenigen" Toren beimessen. Vor allem wenn man diese Runde bestimmte Mannschaften wie z.B. Herta näher betrachtet. Sicherlich spielen sie einen guten Fussball, haben aber "Vorne und Hinten" das nötige Glück um die Spiele zu gewinnen.
Würde man die Chancenverwertung von Herta und Werder umkehren - ich wäre auf die Tabelle gespannt wer vor wem stehen würde!
 
Nach all der Kritik, im Moment scheint die Stimmung im Team zu stimmen!
Die Spieler haben sich aus der schwierigen Situation wirklich herausgekämpft.
Ich finde, das sieht man auch daran, das uns im Moment kaum ein Ausfall zu schaffen macht, unsere Bankspieler sind da eine Bank :D

Achja, doch das gehört in diesen Thread! :tnx:
 
Und wo sind jetzt die ganzen "Schaaf hat sich abgenutzt-Figuren"?

Hier ist so eine "Figur". Charmante Formulierung übrigens.

Für mich ändert sich grundsätzlich gar nichts, nur weil es gerade wieder besser läuft. Das kennen wir aus den letzten Jahren und du kannst jetzt schon davon ausgehen, das bald wieder die gleichen unglaublichen Fehler in unserem (Defensiv-)Spiel auftreten. Ich war nie dafür, TS zu entlassen und bin das jetzt natürlich auch nicht. Aber Werder und TS sollten sich genau überlegen, ob eine Vertragsverlängerung für beide Seiten sinnvoll wäre.
 
Hier ist so eine "Figur". Charmante Formulierung übrigens.

Für mich ändert sich grundsätzlich gar nichts, nur weil es gerade wieder besser läuft. Das kennen wir aus den letzten Jahren und du kannst jetzt schon davon ausgehen, das bald wieder die gleichen unglaublichen Fehler in unserem (Defensiv-)Spiel auftreten. Ich war nie dafür, TS zu entlassen und bin das jetzt natürlich auch nicht. Aber Werder und TS sollten sich genau überlegen, ob eine Vertragsverlängerung für beide Seiten sinnvoll wäre.

JA wäre es...
 
Zum anderen habe ich wie gesagt auch keine Patentlösung für die Beseitigung des Problems. Denn wenn ein Gegner überhaupt nicht angreifen will, kann man ihn auch nicht wirklich damit provozieren, dass man selbst auch nicht mehr angreift.

Freilich gibt es dafür keine Patentlösung. Aber da brauchst Du nur mal schauen, wie es andere machen. Klappt das ,,Rauslocken" nicht, kommen psychologische Mittel hinzu. In Form von diversen Mätzchen oder irgendwelchen Fouls, die Unruhe bringen und damit auch die Konzentration nehmen. Bayern hat mit van Bommel oder Altintop solche Spieler.

Da liegt mE der Unterschied, wo Werder oft zu brav ist, weiter und immer mehr mit der Brechstange anrennt (wodurch schlussendlich der Kontrahent immer konzentrierter wird), statt den Gegner auf eine andere Weise durcheinander zu bringen. In Italien, teilweise in Spanien, auch in Frankreich gehört das zum Standard der Spitzenteams, die oft auf solche 10er- Abwehrriegel treffen.

Gegen Stuttgart hat sich Werder ähnlicher Dinge bedient, zu beobachten bspw. beim Geplänkel vor dem Freistoß zum 1:0 mit Diego & Co. Wie auch sonst in dem Spiel erstmals alles passte. Das hätte ich bisher nicht für möglich gehalten, dass Werder auch mal so auftreten kann. Denn Stuttgart hat wie gewohnt auf den üblichen Konterfussball gelauert, mit dem sie uns sonst regelmässig abgeschossen haben. Diesmal hat sich Werder eben nicht darauf eingelassen. Sondern versuchte zunächst, die Sicherheit zu finden und streckenweise Stuttgart die Spielgestaltung zu überlassen. Und mit der Führung im Rücken hat die Mannschaft nicht überdreht wie so oft, sondern weiter geschaut, was der VFB macht, dann gekontert und - auch zugeschlagen. Taktik in Reinkultur. Die Geschichte dieses Spiels kommt nahe ran an ein Patentrezept.


Auch muss man immer bedenken, dass es bei Änderungen a la "So kann es nicht weitergehen" nicht nur besser, sondern auch schlechter werden kann. Auch deshalb halte ich es für wichtig, immer den erreichten Status und die Erfolge der bisherigen Spielweise in Erinnerung zu behalten, bevor man alles aufgibt und es einfach alles anders macht.
Das heißt natürlich nicht, dass es ein blindes "Weiter so!" sein muss. Punktuellem Drehen an Stellschrauben bin ich immer aufgeschlossen und halte es auch für nötig, auch weil ich ja mehr oder weniger die gleichen Entwicklungen sehe wie du.
Aber man muss sich m.E. auch eine gewisse Gelassenheit, Geduld und vielleicht auch ein Bewusstsein dafür bewahren, dass nicht alles steuerbar ist und vieles eine Sache von Glück, Zufall oder spontanen Entwicklungen.

Das punktuelle Drehen an ein paar Stellschauben hilft Werder mMn mittlerweile kaum noch weiter, weil zu lange zu wenig gedreht wurde. Die Bleche sind etwas festgerostet und müssen demzufolge ad hoc gelockert werden. Spiele wie gegen Stuttgart dürfen nicht nur punktuell oder ,,ansatzweise mal" stattfinden! Das müsste eher als Weiterentwicklungsszenario einer lernenden Mannschaft/Trainer mehr und mehr vorkommen und Erfolge bringen. Letzte Saison gab es ein ähnliches Spiel gegen Schalke (5:1), wo wir im Forum debattierten über das ,,Lernen-aus-den-Schalke-Spielen", dann eine Serie mit Partien, die teilweise auch aus defensiver Dominanz heraus gewonnen wurden. Aber es waren eben nur ,,punktuelle Stellschrauben" und so hatten wir das Ganze in der neuen Saison wieder. Wie die Jahre zuvor auch. Es fehlt mE der langfristige Lerneffekt und da sollte angesetzt werden, wenn wir weiterkommen wollen.

Ausserdem denke ich, dass Fussball und dazugehörige Psychologie weitgehend beschrieben sind. Den Restanteil wie Tagesform, Zufälle, Glück etc. siedele ich höchstens bei 20-35% an, wobei selbst das noch in Teilen beeinflussbar - oder wie Du es nennst - steuerbar sein kann.
 
Hier ist so eine "Figur". Charmante Formulierung übrigens.

Für mich ändert sich grundsätzlich gar nichts, nur weil es gerade wieder besser läuft. Das kennen wir aus den letzten Jahren und du kannst jetzt schon davon ausgehen, das bald wieder die gleichen unglaublichen Fehler in unserem (Defensiv-)Spiel auftreten. Ich war nie dafür, TS zu entlassen und bin das jetzt natürlich auch nicht. Aber Werder und TS sollten sich genau überlegen, ob eine Vertragsverlängerung für beide Seiten sinnvoll wäre.

Woran machst du das fest? Daran, dass er die Mannschaft nicht motivieren kann? Daran, dass sein System überholt ist? Daran, dass er die Abwehr nicht dicht kriegt? Daran, dass er erfolglos ist?

Alles widerlegt. Es gibt überhaupt keinen Grund, irgendetwas an seiner Arbeit in Zweifel zu ziehen.
 
Freilich gibt es dafür keine Patentlösung. Aber da brauchst Du nur mal schauen, wie es andere machen. Klappt das ,,Rauslocken" nicht, kommen psychologische Mittel hinzu. In Form von diversen Mätzchen oder irgendwelchen Fouls, die Unruhe bringen und damit auch die Konzentration nehmen. Bayern hat mit van Bommel oder Altintop solche Spieler.

Stimmt. Solche Spieler würde ich mir durchaus bei Werder wünschen. Das geht in die selbe Richtung wie die, dass ich mir immer wieder den einen oder anderen erfahrenen Spieler vor allem im Mittelfeld wünsche, der das von mir sogenannte "Verhalten auf dem Platz" (im Unterschied zum spielerischen Können bei Ballbesitz) beherrscht. Hier gehen Werder und ich offenbar nicht d'accord. Aber wie du schon sagst: Eine Patentlösung ist das auch nicht.

Da liegt mE der Unterschied, wo Werder oft zu brav ist, weiter und immer mehr mit der Brechstange anrennt (wodurch schlussendlich der Kontrahent immer konzentrierter wird), statt den Gegner auf eine andere Weise durcheinander zu bringen. In Italien, teilweise in Spanien, auch in Frankreich gehört das zum Standard der Spitzenteams, die oft auf solche 10er- Abwehrriegel treffen.
Auch darin, dass das Spiel Werders mitunter zu schematisch ist, gehe ich konform. Das ist aber mindestens zum Teil auch eine Frage der Form. Hat man Misserfolgserlebnisse, dann schwindet das Selbstvertrauen, man packt die Brechstange aus, das klappt auch nicht, im Gegenteil, dann fallen hinten die Tore, weil man immer weiter vorrückt. Dafür ist Werder durchaus anfällig und eine flexiblere Spielweise wäre hier durchaus angebracht.

Gegen Stuttgart hat sich Werder ähnlicher Dinge bedient, zu beobachten bspw. beim Geplänkel vor dem Freistoß zum 1:0 mit Diego & Co. Wie auch sonst in dem Spiel erstmals alles passte. Das hätte ich bisher nicht für möglich gehalten, dass Werder auch mal so auftreten kann. Denn Stuttgart hat wie gewohnt auf den üblichen Konterfussball gelauert, mit dem sie uns sonst regelmässig abgeschossen haben. Diesmal hat sich Werder eben nicht darauf eingelassen. Sondern versuchte zunächst, die Sicherheit zu finden und streckenweise Stuttgart die Spielgestaltung zu überlassen. Und mit der Führung im Rücken hat die Mannschaft nicht überdreht wie so oft, sondern weiter geschaut, was der VFB macht, dann gekontert und - auch zugeschlagen. Taktik in Reinkultur. Die Geschichte dieses Spiels kommt nahe ran an ein Patentrezept.

Auch hier vollste Zustimung. Hab ich genauso gesehen.

Ich bleibe allerdings dennoch bei meiner Auffassung, dass a) so wie vor der Saison nicht alles nur "weiß" war, in dieser Saison nicht alles "schwarz" ist, nur weil Werder jetzt 8 Plätze hinter dem "normalen" Tabellenplatz steht.
Auch sehe ich nur sehr bedingt, dass die "Krise" dieser Saison eine zwangsläufige Folge der Zeit davor ist. Vor dieser Saison unterhielten wir uns vorwiegend über Werders "Schwäche" bei Spitzenspielen, wo Werder in guter alter Bundesligamanier mit Mann und Maus angriff und dann von abgezockten Mannschaften ausgespielt, ausgekontert wurde, während etwas herablassend zur Kenntnis genommen wurde, dass Werder damit gegen schwache Vereine gut fährt und diese regelmäßig abschießt.
Diese Saison ist es so, dass Werder, zumindest bis zum aktuellen Aufschwung, seine besten Spiele gegen Spitzenvereine abgeliefert hat (Bayern, Hoffenheim, Hertha, Inter Mailand), während man umgekehrt die Spiele verloren hat, und dort katastrophal gespielt hat, wo man früher tendenziell (hoch) gewann: In Gladbach, In Karlsruhe, gegen Bielefeld.
Natürlich kann man diese Phasen nicht völlig getrennt voneinander betrachten - dafür stehen die Spiele gegen Panathinaikos und Anorthosis -. Aber es wäre mir zu einfach, eine gerade Linie des Abschwungs von 2004 bis heute zu ziehen.

Ausserdem denke ich, dass Fussball und dazugehörige Psychologie weitgehend beschrieben sind. Den Restanteil wie Tagesform, Zufälle, Glück etc. siedele ich höchstens bei 20-35% an, wobei selbst das noch in Teilen beeinflussbar - oder wie Du es nennst - steuerbar sein kann.
Mag sein, sicher ist das ganze Spiel nicht pures Glück oder Zufall. Sicher steckt hinter (fast) jedem Aufschwung ein Grund und hinter jedem Abschwung auch.
Dennoch bleibt Fußball ein Spiel mit einem Anteil, der unberechenbar ist und das macht ihn letztlich ja auch interessant. Ansonsten könnte man jeden Juli die Meisterschaft für das Folgejahr anhand der Etats und einiger Expertenmeinungen aufteilen. Dann aber wäre Werder 2004 niemals Doublesieger geworden und Ümit Davala und Micoud wären schon vor der Saison in die Psychiatrie eingewiesen worden, weil sie bei einem Verein, der gerade zweimal Sechster geworden war, davon phantasiert haben, es sei kein Naturgesetz, dass dies so bliebe, und sogar von der Meisterschaft die Rede war.

Das punktuelle Drehen an ein paar Stellschauben hilft Werder mMn mittlerweile kaum noch weiter, weil zu lange zu wenig gedreht wurde. Die Bleche sind etwas festgerostet und müssen demzufolge ad hoc gelockert werden. Spiele wie gegen Stuttgart dürfen nicht nur punktuell oder ,,ansatzweise mal" stattfinden! Das müsste eher als Weiterentwicklungsszenario einer lernenden Mannschaft/Trainer mehr und mehr vorkommen und Erfolge bringen. Letzte Saison gab es ein ähnliches Spiel gegen Schalke (5:1), wo wir im Forum debattierten über das ,,Lernen-aus-den-Schalke-Spielen", dann eine Serie mit Partien, die teilweise auch aus defensiver Dominanz heraus gewonnen wurden. Aber es waren eben nur ,,punktuelle Stellschrauben" und so hatten wir das Ganze in der neuen Saison wieder. Wie die Jahre zuvor auch. Es fehlt mE der langfristige Lerneffekt und da sollte angesetzt werden, wenn wir weiterkommen wollen.
Da stimme ich dir durchaus zum großen Teil zu. Allerdings muss man unterscheiden, ob man eine völlig andere Spielweise will oder will, dass die Mannschaft für bestimmte Situationen lernen soll. Will man letzteres, läuft es eben doch auf die Stellschrauben hinaus, ohne Aufgabe der bisherigen grundsätzlichen Spielweise. Ich glaube nicht, dass man aus Werder ein Schalke oder Stuttgart (in deren bester Zeit) machen kann oder sollte, schließlich kamen die damit auch nicht weiter als Werder.
Ich habe den Verdacht, dass es letztendlich langfristiger sein würde, Werder von dem bisherigen Stand (unter den ersten 3 der Liga, Mitläufer und gelegentlicher Glanzlichtsetzer in der Creme de la Creme Europas) weiterzuentwickeln.
Die bisherige Saison zeigt mir vielmehr, dass ich damit recht hatte, wenn ich immer wieder das Erreichte in den Vordergrund gestellt habe, denn so wünschwenswert es auch wäre, einen weiteren Schritt nach vorn zu machen: Die Konkurrenten sind nicht immer so schwach wie 2004-2008. Insofern wäre und war es schon eine tolle Leistung, den status quo zu konservieren und man wird dieser Leistung nicht gerecht, indem man "Stillstand ist Rückschritt" postuliert und sich ausschließlich auf die Schwächen Werders einschießt. Diese sind vorhanden. Aber daneben gibt es eine Menge Stärken. Vielleicht fehlt mir da etwas der Ehrgeiz, oder der Glaube an das Unmögliche, aber ich interessiere mich für die Realität und die sagt mir, dass Werder (erst recht mit seiner bescheidenen Ausgangssituation im Gegensatz etwa zu Schalke, Dortmund oder dem HSV) ziemlich das Optimum heraus geholt hat und das ist mir letztlich wichtiger als die paar Prozent, die noch fehlen um noch besser zu sein oder die paar Prozent, die man auch verschenkt hat.
Gerade in dieser Saison steht daher für mich auch im Vordergrund, das zu würdigen, was in den Jahren davor erreicht wurde, wo aber trotzdem immer wieder Fundamentalkritik geübt wurde wegen einiger Spiele, in denen Werder weniger erreichte, als möglich gewesen wäre.

Was den status quo angeht, ist es wohlgemerkt nicht so, dass ich alles beim Alten belassen will. Ich denke, dass diese Saison schon die Frage gestellt hat und erst recht dann stellen wird, wenn Werder keinen internationalen Wettbewerb erreicht, wie es weitergeht. Wahrscheinlich hat man es in der Tat versäumt, vorher mal kritisch Bilamz zu ziehen und sich grundsätzlich mit den Schwächen der eigenen Spielweise auseinanderzusetzen.
Ich glaube aber auch, dass es erstmal schon ganz schön wäre, nicht "weiterzukommen", sondern "wiederzukommen". Auch wenn das hieße, sich in erster Linie auf die bisherigen Stärken uz besinnen und diese wiederzufinden.

MFG dkbs
 
Auch sehe ich nur sehr bedingt, dass die "Krise" dieser Saison eine zwangsläufige Folge der Zeit davor ist. Vor dieser Saison unterhielten wir uns vorwiegend über Werders "Schwäche" bei Spitzenspielen, wo Werder in guter alter Bundesligamanier mit Mann und Maus angriff und dann von abgezockten Mannschaften ausgespielt, ausgekontert wurde, während etwas herablassend zur Kenntnis genommen wurde, dass Werder damit gegen schwache Vereine gut fährt und diese regelmäßig abschießt.
Diese Saison ist es so, dass Werder, zumindest bis zum aktuellen Aufschwung, seine besten Spiele gegen Spitzenvereine abgeliefert hat (Bayern, Hoffenheim, Hertha, Inter Mailand), während man umgekehrt die Spiele verloren hat, und dort katastrophal gespielt hat, wo man früher tendenziell (hoch) gewann: In Gladbach, In Karlsruhe, gegen Bielefeld.
Natürlich kann man diese Phasen nicht völlig getrennt voneinander betrachten - dafür stehen die Spiele gegen Panathinaikos und Anorthosis -. Aber es wäre mir zu einfach, eine gerade Linie des Abschwungs von 2004 bis heute zu ziehen.

Dem kann ich nur teilweise zustimmen. Besonders beim Rückrundenstart-Phänomen war es stets völlig egal, wie die Gegner hießen. Da ließ Werder 2006 Punkte liegen gegen Kaiserslautern (die am Ende abstiegen) und Hertha, 2007 gegen den damaligen Vorletzten HSV und Gladbach (die als Letzter abstiegen), 2008 Heimniederlagen gegen Bochum und Duisburg (am Saisonende Letzter). Tendenziell war lediglich, dass sich die Gegner an den Spieltagen 18-26 schon auf Spiele gegen Werder freuen durften. Ich gebe mich da nicht so leicht damit zufrieden, dass das alles zufällig sein soll, da wäre die Summe der Zufälle zu gleichen Zeiten höchst merkwürdig. Erklärungsansätze dafür habe ich gebracht, ob es so ist, sei dahingestellt.

Auch in Diskussionen hier wurden hohe Siege nicht herablassend zur Kenntnis genommen - jedenfalls kann ich mich daran kaum erinnern - sondern hauptsächlich die fehlende Cleverness und taktische Unfähigkeit gegeißelt - in allen Spielen.

Im übrigen hätten wir mit einem Sieg in Dortmund und jetzt gegen Hannover das Optimum eingestellt - nämlich drei Siege waren an diesen ersten 9 Spielen nach dem Winter stets das Höchstmögliche, bis auf das Meisterjahr wurden während dieser Saisonphase in den vergangenen 10 Jahren nie mehr als 14 von den 27 möglichen Punkten geholt. Soviel zu den Zufällen (?!?).

Dennoch bleibt Fußball ein Spiel mit einem Anteil, der unberechenbar ist und das macht ihn letztlich ja auch interessant. Ansonsten könnte man jeden Juli die Meisterschaft für das Folgejahr anhand der Etats und einiger Expertenmeinungen aufteilen. Dann aber wäre Werder 2004 niemals Doublesieger geworden und Ümit Davala und Micoud wären schon vor der Saison in die Psychiatrie eingewiesen worden, weil sie bei einem Verein, der gerade zweimal Sechster geworden war, davon phantasiert haben, es sei kein Naturgesetz, dass dies so bliebe, und sogar von der Meisterschaft die Rede war.

Der Unterschied besteht darin, glaube ich, den Anteil Unberechenbarkeit minimieren zu können oder eben wenig zu machen im Glauben, dass alles irgendwie wie immer so weiterlaufen würde. Bzw. aus einer guten Ausgangsposition heraus das Beste zu machen oder eben die Zeichen der Zeit zu verpassen. Das war schon für viele Vereine der Anfang vom Ende.

Die bisherige Saison zeigt mir vielmehr, dass ich damit recht hatte, wenn ich immer wieder das Erreichte in den Vordergrund gestellt habe, denn so wünschwenswert es auch wäre, einen weiteren Schritt nach vorn zu machen: Die Konkurrenten sind nicht immer so schwach wie 2004-2008. Insofern wäre und war es schon eine tolle Leistung, den status quo zu konservieren und man wird dieser Leistung nicht gerecht, indem man "Stillstand ist Rückschritt" postuliert und sich ausschließlich auf die Schwächen Werders einschießt. Diese sind vorhanden. Aber daneben gibt es eine Menge Stärken. Vielleicht fehlt mir da etwas der Ehrgeiz, oder der Glaube an das Unmögliche, aber ich interessiere mich für die Realität und die sagt mir, dass Werder (erst recht mit seiner bescheidenen Ausgangssituation im Gegensatz etwa zu Schalke, Dortmund oder dem HSV) ziemlich das Optimum heraus geholt hat und das ist mir letztlich wichtiger als die paar Prozent, die noch fehlen um noch besser zu sein oder die paar Prozent, die man auch verschenkt hat.
Gerade in dieser Saison steht daher für mich auch im Vordergrund, das zu würdigen, was in den Jahren davor erreicht wurde, wo aber trotzdem immer wieder Fundamentalkritik geübt wurde wegen einiger Spiele, in denen Werder weniger erreichte, als möglich gewesen wäre.

Soweit ich mich erinnern kann, hast Du dich auch an dieser Kritik beteiligt und zwar mit sehr guten Argumenten. Davon abgesehen muss es für Kritik Ansatzpunkte geben und die liefern nun mal die Schwächen. Im Umkehrschluß ist es gerade die Fähigkeit, diese zu erkennen und daran zu arbeiten, welche die auch von Dir propagierte Weiterentwicklung zeitigt. Wird stattdessen immer nur das Erreichte gewürdigt, hilft das mMn nicht wirklich weiter, auch wenn das Erreichte bei Werder tatsächlich sensationell war. Wie ich schon zigmal sagte, wäre eine schwache Saison weniger schlimm, wenn sie nicht so wenig zufällig wäre wie diese. Jedenfalls aus meiner Sicht, wobei es durchaus sein kann, das ich das alles auch falsch sehe. Es ist nur der Berg Frust, auf den jedesmal zur nächsten Saison ein paar Schippen draufgelegt werden, wenn das Befürchtete auf`s Neue genau wieder so eintritt.

So gesehen hast Du natürlich recht, auch ich bemerke bei genauerer Betrachtung, das ich vielleicht (überzogen) kritisch schreibe. Das war auch nicht immer so, aber seit der Rückrunde 2007 - wegen der auf diese Weise mit dieser Mannschaft verpassten Meisterschaft bin ich immer noch angefressen - habe ich mich vielleicht wirklich (zu viel) auf eben diese Schwächen eingeschossen.


Was den status quo angeht, ist es wohlgemerkt nicht so, dass ich alles beim Alten belassen will. Ich denke, dass diese Saison schon die Frage gestellt hat und erst recht dann stellen wird, wenn Werder keinen internationalen Wettbewerb erreicht, wie es weitergeht. Wahrscheinlich hat man es in der Tat versäumt, vorher mal kritisch Bilamz zu ziehen und sich grundsätzlich mit den Schwächen der eigenen Spielweise auseinanderzusetzen.
Ich glaube aber auch, dass es erstmal schon ganz schön wäre, nicht "weiterzukommen", sondern "wiederzukommen". Auch wenn das hieße, sich in erster Linie auf die bisherigen Stärken uz besinnen und diese wiederzufinden.

Mittlerweile ist es ja so, dass scheinbar versucht wird, an den Schwächen zu arbeiten. Da stimme ich Dir, @karlotto und @tsubasa durchaus zu. Die erste Hälfte auf Schalke und jetzt in Dortmund sah es so aus, dass das Team aus der Defensive heraus kontrollieren wollte. Gegen Stuttgart hat das super gepasst. Nur tut sich die Mannschaft noch schwer, den Schalter umzulegen und so geht das zu Lasten der Offensive. Eine Folge zu lange verpasster taktischer Variabilität. In Dortmund wollte Werder augenscheinlich erstmal kompakt stehen, machte aber im Spielverlauf dann doch den Fehler, sich das Dortmunder Spiel aufzwingen zu lassen. Da fehlte mir die Geduld, die das Team bspw. gegen Stuttgart und St. Etienne hatte. Irgendwann konnte der BVB dann das spielen, was ihnen liegt - schnell umschalten,Räume nutzen - weil Werder als erste von den beiden begann, sich mehr in deren Hälfte zu verschieben. Da sollte Werder lernen, so ein Drecksspiel auch mal bis zur 80. Minute durchzuziehen, mit weniger eigenen Torchancen und ohne den Drang, dann doch das Spiel machen zu wollen. Zumal ja der BVB vor seinen 80000 Leuten eher machen müsste. Doch so haben wir Dortmund gewissermassen in die Karten gespielt. Unter dem Strich ist es aber aller Ehren wert, dass solche (taktischen) Vorgehensweisen nun doch öfter vorkommen. Vielleicht ist das der Anfang zu neuen Erfolgen?
 
Zum gestrigen Auftritt von Pavian Paule im Sportclub auf dem NDR: Viel Polemik, recht wenig Sachverstand. Siehe auch:

http://www.bild.de/BILD/sport/fussb...-kritisiert-werder-trainer-thomas-schaaf.html

Seine Kommentare zu Schaaf gipfelten dann in der Bemerkung:
„Als Trainer sollte man immer nach drei Jahren gehen.“

Hätte sich TS daran gehalten, hätte er das Double knapp verpasst. Schade, dass es dem Moderator nicht aufgefallen ist, diese Replik hätte kommen müssen!
 
Zitat von General Blücher;313069:
Zum gestrigen Auftritt von Pavian Paule im Sportclub auf dem NDR: Viel Polemik, recht wenig Sachverstand. Siehe auch:

http://www.bild.de/BILD/sport/fussb...-kritisiert-werder-trainer-thomas-schaaf.html

Seine Kommentare zu Schaaf gipfelten dann in der Bemerkung:
„Als Trainer sollte man immer nach drei Jahren gehen.“

Hätte sich TS daran gehalten, hätte er das Double knapp verpasst. Schade, dass es dem Moderator nicht aufgefallen ist, diese Replik hätte kommen müssen!

Als ob das Gelaber von dieser Wurst irgendwen interessiert... was denkt er wer er ist :D
 
Mittlerweile ist doch hinlänglich bekannt, dass Breitner mit wachsender Begeisterung den Quartals-Irren spielt - wozu also die Aufregung?

GWG Niedersachse
 
ich habe es nicht gesehen, aber ich vermute das der Sportclub aus Hamburg kam!! Pavian-Paule braucht immer Bestätigung, wenn die Sendung aus Bremen gekommen wäre hätte er Werder,Schaaf und die Leistung gegen ACMilan in den höchsten Tönen gelobt!!
Solche Typen sind das allerletzte was die Bundesliga zu bieten hat!!:wall::stirn:
 
Ach Paule, wärste doch Fußballer oder Westernschauspieler geblieben. Diese Rolle als Kolumnist und Fußballexperte liegt dir nicht.

Zitat von BLÖD;313082:
Stimmt! Der Brasilianer ist trotz mancher Form-Schwankungen der überragende Bremer Profi. War in den wenigen großen Werder-Spielen (wie beim Uefa-Cup-1:1 gegen den AC Milan oder dem Pokal-5:2 in Wolfsburg) der entscheidende Mann.

Das entscheidende Spiel war allerdings das in Mailand. Da kam man weiter, nicht in Bremen. Das 1-1 zuhause war eher auf ganzer Linie enttäuschend, was das Resultat betraf. In Wob hat im Übrigen nicht nur Diego geglänzt - sondern die ganze Mannschaft. Die Abhängigkeit von Diego in Bremen, ist sicher nicht so riesig, wie die Abhängigkeit vom Franzmann in München. Insofern: Vor der eigenen Haustür kehren, Zauselbart.

Zitat von BLÖD;313082:
„Als Trainer sollte man immer nach drei Jahren gehen.“

Haben sie das auch Hitzfeld erzählt? Oder fängt man nach Wiedereinstellung auf reiner Verzweiflung über den aktuellen Trainer, von Neuem an zu zählen? Was ist denn dann mit dem 100-Jahres-Plan mit Jahrtausendetat mit dem Schwaben? Wird der auch nach drei Jahren 4. Bundesligaplatz gegangen? Ohja, in München ist alles besser. :wall:

Zitat von BLÖD;313082:
„Wenn Bayern im Uefa-Cup spielt, heißt es Verlierer-Cup. Wenn Werder die Altherren-Truppe vom AC Mailand ausschaltet, heißt es Super!"

Man darf aber schon dran erinnern, dass diese Altherrentruppe vor nicht mal 2 Jahren den Allmächtigen gewaltig den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) versohlt hat, oder? :rolleyes:
 
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