Ich registriere zunehmende Ratlosigkeit.
Nicht nachvollziehbare Grundausrichtungen: Heimspiel gegen den Tabellenletzten mit einer extrem defensiven Aufstellung und gegen den Tabellenvierten mit einer sehr offensiven Aufstellung - staun!
Vor einigen Wochen sah ich die Einwechselung sämtlicher Stürmer ohne kreativen MF auf dem Feld! Wer sollte den Ball nach vorne bringen? --> statt Druckphase machte der Gegner das Spiel.
In den letzten Heimspielen sah ich nach Spielschluss immer einen einsamen Trainer, der von Polster zum Interview abgeholt wurde. Auch bei Wechsel kein Kontakt zu Spielern. Ein Trainer mit ,Draht' zu den Spielern sieht anders aus.
Keine Korrekturen bzw. Auswechselungen, wenn Spieler offensichtlich überfordert sind oder offensichtlich einen schlechten Tag haben.
Warum bei Standards die Pfosten nicht besetzt werden, ist mir ein Rätsel. Das Überzahlargument ist Blödsinn.
Das moderne, schnelle Umschaltspiel von Offensive auf Defensive und umgekehrt mit früher Antizipation der Spielsituationen geht Werder total ab. Das können fast alle Gegner besser. Das wird wohl nicht bzw. nicht ausreichend geübt.
In der letzten Saison Fummel-Marin stetig im zentralen MF einzusetzen, war schlicht falsch! Man hätte damals schon konsequent mit richtigen Außen-Spielern operieren sollen.
Werders Spielweise ist für den Gegner zu leicht ausrechenbar.
In den letzten Jahren sind zu viele technisch limitierte Spieler rekrutiert worden. Scouting schwach, aber letztendlich entscheidet der Cheftrainer, ob ein neuer Spieler ins Team passt und rekrutiert wird.
Wer hat den Mut die Reißleine zu ziehen?
Welche Alternativen gibt es? Lewandowski? oder...?
