Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Pingy
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum

Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Das sehe ich anders. Aufgrund der wirtschaftlichen Möglichkeiten die Werder Bremen hat, sollte man nicht davon ausgehen, daß ein Platz unter den ersten 3 bis 4 ein mehr oder weniger dauerhafter Anspruch sein kann bzw darf. Denn egal ob es in den 80er bis Mitte 90er oder in die vielen guten Jahre im letzten Jahrzehnt waren, Werder war weitesgehend nur dann erfolgreich, wenn man aus den für einen Spitzenclub vergleichsweise bescheidenden Mitteln sehr viel herausgeholt hat, sprich gute Spieler für kleines Geld an die Weser holen konnte.

Rehhagel/Lemke und auch Schaaf/Allofs in ihren ersten Jahen haben dies überwiegend sehr gut hinbekommen, so daß sich die Fehleinkäufe in diesen Zeitfenstern sowohl numerisch als auch finanziell in überschaubaren Rahmen hielten (ganz spontan fallen mir dazu ohne Anspruch auf Vollständigkeit z.B. Dieter Schlindwein, Vegard Skogheim, Jakub Wierczowski und Marco Reich ein). Und diese grundsolide, erfolgreiche Arbeit von Schaaf/Allofs in den ersten Jahren schuf ja auch das Fundament für die hochkarätigen Transfers, die man in der Folgezeit tätigen konnte, von denen sich leider manche (bisher) als Flop erwiesen.

Ein weiter Punkt, daß die Spitzenplätze kein selbstverständlicher Anspruch für Werder Bremen sein können/dürfen, liegt außerhalb des eigenen Einflußbereichs. Bei aller hervorragenden Arbeit, die in den besten Jahren hier getätigt worden ist, hat man bei Werder Bremen auch davon profitiert, daß so mancher finanzstärkerer Club seine wirtschaftlichen Möglichkeiten nicht ähnlich effizient abgerufen bzw. angewendet hat, wie es bei Werder Bremen in den besten Jahren geschehen ist. D,h, wenn alle oder ein größerer Teil dieser "schlafenden Riesen" ihre stärkeren Ressourcen effizienter nutzen (so wie es momentan bei Hannover 96 zu beobachten ist), dann kann man sich bei Werder Bremen noch sehr abstrampeln und noch so vieles richtig machen, es würde trotzdem nicht zu Platz 4 geschweige denn mehr reichen.

Das sehe ich wiederum anders. werder muss eine eigene Philosophie haben.
Bayern kauft seinen erfolg. Schalke will es den bayern nachmachen, schafft es aber nicht, weil sie einfach weniger Geld haben. sie haben keine eigene Philosophie, werden auch die nächsten 20 Jahre kein meister.

Werder muss es wie in den achtzigern machen. Genau das was jetzt zum beispiel Frankfurt macht. Mit einem guten auge auf eine gesunde mischung aus jungen hungrigen spielern und erfahrenen Recken setzen. genau das macht Allofs mit seinen Transfers. Nur spielt da meiner Meinung nach der Trainer nicht mehr mit.

Dortmund hat es doch vorgemacht. Kagawa, Schmelzer und Götze, dazu Großkreutz. Wer kannte die denn vor drei Jahren? dazu noch Lewandowski, Leitner, Bender. Alle bis vor drei vier Jahren unbekannt. Dortmund ist das Werder der Neuzeit.

Nur, klopp hat den richtigen Zugang zu den Spielern, hat Inspiration und Kraft. Das ist uns leider verloren gegangen. Der Mannschaft und dem Trainer.
 
Ich habe ehrlich gesagt nicht verstanden wo du eine durchgehende grunlegende Spielanlage bei Werder gesehen hast..

:D ich habe mir die Spiele jedes Mal ein 2. Mal angetan (die ersten beiden Spiele nur einmal als Aufzeichnung wg. Urlaub) und da kann man dann in aller Ruhe viel mehr erkennen als bei der Live-Übertragung.

Was ich gesehen habe, habe ich hier und im Allofs-Fred ellenlang erklärt.

Dortmund ist übrigens nicht das neue Werder. Auch Frankfurt nicht. Die haben grundsätzlich strategisch viel bessere Voraussetzungen. Be Dortmund muss man dazu wohl nicht viel sagen. Stadion auf 80.000 Plätze ausgebaut, Hütte fast jedes Mal voll.

Frankfurt hat ein riesiges Einzugsgebiet und eine fest gewachsene überörtliche Fanstruktur sowie ein größeres Stadion und zudem ein reiches Umfeld mit vielen hochkarätigen, zahlungskräftigen Sponsoren. Man kann also, wenn man ähnlich gut arbeitet immer wesentlich mehr umsetzen als Werder.

Da sollte man fair bleiben, Werder hat diesbezüglich schlechtere Voraussetzungen, es allerdings auch mehrfach in den letzten Jahren grandios verweigert, diese Voraussetzungen zu verbessern. Statt dessen hat man in lauter typisch Bremischer Kleingeistigkeit viele kleine Schritte gemacht, die jedes Mal wenig gebracht haben, in der Summe auch wenig gebracht haben, aber letztlich fast ebenso viel gekostet haben, als wenn man schon anfangs mutiger gewesen wäre und bereit gewesen wäre, aus der Kuschelecke zu kommen und einen Sprung zu wagen.

Offenbar hat bei den Altvorderen in der Klubführung das fehlgeschlagene Millionaro-Experiment vom Beginn der 70er immer noch nachgewirkt. Wenn so ein damals schon an sich richtiges Experiment, das dann nur personell dillettantisch umgesetzt wurde, nach 40 Jahren noch das Denken beherrscht, dann sollten diese Leute, die so denken, gleich mit abtreten. Man kann es nämlich auch umgekehrt ebenso grandios falsch machen.
 
Das sehe ich anders. Aufgrund der wirtschaftlichen Möglichkeiten die Werder Bremen hat, sollte man nicht davon ausgehen, daß ein Platz unter den ersten 3 bis 4 ein mehr oder weniger dauerhafter Anspruch sein kann bzw darf. Denn egal ob es in den 80er bis Mitte 90er oder in die vielen guten Jahre im letzten Jahrzehnt waren, Werder war weitesgehend nur dann erfolgreich, wenn man aus den für einen Spitzenclub vergleichsweise bescheidenden Mitteln sehr viel herausgeholt hat, sprich gute Spieler für kleines Geld an die Weser holen konnte.

Rehhagel/Lemke und auch Schaaf/Allofs in ihren ersten Jahen haben dies überwiegend sehr gut hinbekommen, so daß sich die Fehleinkäufe in diesen Zeitfenstern sowohl numerisch als auch finanziell in überschaubaren Rahmen hielten (ganz spontan fallen mir dazu ohne Anspruch auf Vollständigkeit z.B. Dieter Schlindwein, Vegard Skogheim, Jakub Wierczowski und Marco Reich ein). Und diese grundsolide, erfolgreiche Arbeit von Schaaf/Allofs in den ersten Jahren schuf ja auch das Fundament für die hochkarätigen Transfers, die man in der Folgezeit tätigen konnte, von denen sich leider manche (bisher) als Flop erwiesen.

Ein weiter Punkt, daß die Spitzenplätze kein selbstverständlicher Anspruch für Werder Bremen sein können/dürfen, liegt außerhalb des eigenen Einflußbereichs. Bei aller hervorragenden Arbeit, die in den besten Jahren hier getätigt worden ist, hat man bei Werder Bremen auch davon profitiert, daß so mancher finanzstärkerer Club seine wirtschaftlichen Möglichkeiten nicht ähnlich effizient abgerufen bzw. angewendet hat, wie es bei Werder Bremen in den besten Jahren geschehen ist. D,h, wenn alle oder ein größerer Teil dieser "schlafenden Riesen" ihre stärkeren Ressourcen effizienter nutzen (so wie es momentan bei Hannover 96 zu beobachten ist), dann kann man sich bei Werder Bremen noch sehr abstrampeln und noch so vieles richtig machen, es würde trotzdem nicht zu Platz 4 geschweige denn mehr reichen.

:tnx:
Bayern, Dortmund, Schalke, HSV, H96 (letzterer mit Einschränkungen) werden uns über kurz oder lang den Rang ablaufen, wenn sie es nicht schon getan haben.
Es sei denn: Uns gelingt das "Besondere".

Gehört aber vielleicht in den Allofs-Faden, @Bremen...

Gehört in beide Threads, also gut so, wie es ist.
 
@Sofatester:
Was hattest Du erwartet, als die Vorbereitung startete?

Das was man lauthals seitens der Clubführung in die Welt posaunt hatte. Einen wirklichen Umbruch. Das man alles, auch die grundsätzliche gedankliche Ausrichtung des Trainers auf den Prüfstand stellen würde.

Nachdem die Transferaktivitäten von KA hervorragend wie ich finde durchgeführt wurden, in der Vorbereitung vom Team viel Euforie ausging und danach TS nach Norderney in Bremen die Defensive an Gummibänder anleinte und so üben ließ, glaubte ich wirklich, dass auch TS sich deutlich geändert hätte und modernes, kollektives defensives Positionsspiel üben würde.

Das Testspiel gegen Paderborn, meine erste Gelegenheit die neue Mannschaft 90 Minuten im Spiel zu sehen, war für mich dann das große Schockerlebnis.

Weil die grundsätzliche (individual ausgerichtete) Spielanlage trotz der Systemumstellung die Gleiche geblieben war und mir danach klar war, dass wir nur gewisse Variationen des gleichen, kaum erfolgreich spielbaren Schaaf-Individual-Offensivfussballs sehen würden, das uns schon die Jahre zuvor mit seinen einfachen, immer wieder kehrenden "individuellen" Fehlern und der
Prämisse "enormer Aufwand-wenig Ertrag" nervte.
 
:tnx:

Jep. Wir werden sehen, ob sich das noch zum Positiven oder Negativen entwickeln wird. Ich verstehe was Du meinst und empfinde es ähnlich. Ich glaube auch, das wir beiden es waren, die nach dem Paderbornspiel :eek: die großen Augen hier bekamen. Mir ging es ähnlich, war dann aber auch überrascht über das Dortmundspiel.
 
http://de.fifa.com/worldfootball/clubfootball/news/newsid=1785958.html

Klaus Allofs kann sich keinen besseren Trainer für den Bundesligisten Werder Bremen vorstellen als Thomas Schaaf. "Wenn ich sehe, mit welcher Hingabe er diesen Job macht, wie detailverliebt er ist, wie akribisch er arbeitet - dann stärkt mich das immer wieder in meiner Überzeugung", sagte der Werder-Manager in einem Interview mit der Kreiszeitung Syke: "Thomas ist da auch im Vergleich mit anderen Kollegen ganz weit vorne. Ich halte ihn taktisch für sehr stark, das gilt auch für die Spielanalyse."

Slapstick-Werder on fire! :applaus:
 
Du kannst die Diskussion dazu in diesem, wie auch im Allofsthread nachlesen. ;)


@Sofatester:

Aber irgendwie bin ich auch gespannt, ob Schaaf seine Philosophie nochmal verwirklichen kann. Vom Sicherheitsfußball hat er mMn ja in der Rückrunde Abstand genommen. Sicher gab es auch Verletzungen, aber seit dem ist das "Gewinnen" schwer geworden.
 
Das sehe ich anders. Aufgrund der wirtschaftlichen Möglichkeiten die Werder Bremen hat, sollte man nicht davon ausgehen, daß ein Platz unter den ersten 3 bis 4 ein mehr oder weniger dauerhafter Anspruch sein kann bzw darf. Denn egal ob es in den 80er bis Mitte 90er oder in die vielen guten Jahre im letzten Jahrzehnt waren, Werder war weitesgehend nur dann erfolgreich, wenn man aus den für einen Spitzenclub vergleichsweise bescheidenden Mitteln sehr viel herausgeholt hat, sprich gute Spieler für kleines Geld an die Weser holen konnte.

Rehhagel/Lemke und auch Schaaf/Allofs in ihren ersten Jahen haben dies überwiegend sehr gut hinbekommen, so daß sich die Fehleinkäufe in diesen Zeitfenstern sowohl numerisch als auch finanziell in überschaubaren Rahmen hielten (ganz spontan fallen mir dazu ohne Anspruch auf Vollständigkeit z.B. Dieter Schlindwein, Vegard Skogheim, Jakub Wierczowski und Marco Reich ein). Und diese grundsolide, erfolgreiche Arbeit von Schaaf/Allofs in den ersten Jahren schuf ja auch das Fundament für die hochkarätigen Transfers, die man in der Folgezeit tätigen konnte, von denen sich leider manche (bisher) als Flop erwiesen.

Ein weiter Punkt, daß die Spitzenplätze kein selbstverständlicher Anspruch für Werder Bremen sein können/dürfen, liegt außerhalb des eigenen Einflußbereichs. Bei aller hervorragenden Arbeit, die in den besten Jahren hier getätigt worden ist, hat man bei Werder Bremen auch davon profitiert, daß so mancher finanzstärkerer Club seine wirtschaftlichen Möglichkeiten nicht ähnlich effizient abgerufen bzw. angewendet hat, wie es bei Werder Bremen in den besten Jahren geschehen ist. D,h, wenn alle oder ein größerer Teil dieser "schlafenden Riesen" ihre stärkeren Ressourcen effizienter nutzen (so wie es momentan bei Hannover 96 zu beobachten ist), dann kann man sich bei Werder Bremen noch sehr abstrampeln und noch so vieles richtig machen, es würde trotzdem nicht zu Platz 4 geschweige denn mehr reichen.


:tnx::daumen:
 
Hat hier noch keiner als Argument pro Schaaf gebracht, dass sich die Nationalmannschaft unter dem tollen Jogay Löw ähnlich doof in der Defensive anstellt? :eek:

Typischerweise haben auch drei ex Werderaner die Tore für Deutschland erzielt. Die Nationalmannschaft verliert sich in Schönheit. Von guten Teams lässt sie sich den Schneid abkaufen. Ihr fehlt die Aggressivität. irgendwie auch ein Spiegel unserer Gesellschaft, zumindest kam mir Gestern so der Gedanke. man muss immer Spaß haben, aber wenns ernst wird, wundert man sich und zieht ein langes Gesicht.

Zurück zu Schaaf und Allofs. Allofs hat ja recht. taktisch ist Schaaf ein sehr guter Trainer. Nur muss er sein system den Spielern auch beibringen können. Dort denke ich, versagt er. Ein Trainer muss auch Pädagoge und Psychologe sein. da ist Schaaf nicht ganz Vorne in der Bundesliga.

Wenn ein Verein mit unterschiedlichen Teams mehrere Jahre nacheinander schlecht spielt, kann es ja nur wenige Möglichkeiten geben,warum das so ist.

1. Trainer gut, Mannschaft schlecht.
2. Trainer schlecht, Mannschaft gut.
3. Beide Scheiße.

In den letzten Jahren hatten wir mit Pizarro, Frings, Mertesacker, Naldo Marin, Wiese gute Spieler, das Team spielte gegen den Abstieg. sie wurden 13.

Letzte Saison Verletzungssorgen, aber dennoch ein gut besetztes Team. Ergebnis: die schlechteste Rückrunde der Vereinsgeschichte. Dazu gegen Heidenheim aus dem Pokal geflogen, erste Runde.

Diese Saison der große Umbruch. Gute Spieler verpflichtet, dennoch wieder die selben Fehler wie seit Jahren. Die Defensive ist wackelig, unsicher, viele Gegentore.

Also ich denke das Möglichkeit 2 hier eher zutrifft.

2004 und viele Jahre seit den achtziger gab es für Werder nur Option 4.

Trainer Klasse, Mannschaft Klasse!!! Leider hat Schaaf seine Klasse nicht halten können. Wohl angemerkt, es ist nur meine Beobachtung. Aber ich denke er hat den Absprung verpasst. Irgendwie macht er den Eindruck, dass er nicht mehr die selbe Power hat wie die Jahre zuvor.
 
Hat hier noch keiner als Argument pro Schaaf gebracht, dass sich die Nationalmannschaft unter dem tollen Jogay Löw ähnlich doof in der Defensive anstellt? :eek:

die Welt lässt sich eben nicht ausschliesslich in "doof oder klug", "gut oder schlecht", "schwarz oder weiss" einteilen. weder die Welt bei der Nationalmannschaft noch die bei Werder. viele Dinge bewegen sich oftmals in Schattierungen von grau.
die Deutsche Nationalmannschaft hat es in der ersten Hälfte übermenschlich gut gespielt, auf der Gegenseite haben die Schweden uns aber auch brav gelassen um dann in den entscheidenden Situationen den nötigen Sicherheitsabstand zu halten oder falsch zu stehen.
in der zweiten Halbzeit haben wir uns dann im Erfolg der ersten Halbzeit gesonnt und zwei Gänge zurück geschaltet nach dem Motto "och die Schweden sind mausetot, von denen kommt nix mehr..." diese affige, unsägliche Arroganz müssen wir (soweit wir es überhaupt können) umgehend ablegen.
in dieser Phase des Nachlassens fiel dann prompt das 1:4, dann unglücklich das 2:4 .... und schon fängt der Kopf an zu rattern ... zweifel und Ängste kommen auf ..
die Schweden haben dann sensationelle Moral bewiesen, den "Braten gewittert" und umgestellt. sie haben viel besser verschoben, standen enger und bissiger und haben direkter gespielt. sie haben uns den Zahn mit unseren eigenen Mitteln gezogen während wir immer noch im zweiten Gang gefangen waren ohne eine "Antwort" zu finden. genau DAS unterscheidet uns noch von den Spaniern! während bei uns Ängste und Zweifel aufkommen haben sie eine Antwort parat und Plan B und C im Gepäck! wenn man das ganze als Gespräch betrachtet, dann gingen uns am Ende die Argumente und Ideen aus. schüchtern haben wir einfach nur zugehört und reagiert statt zu agieren und mit kühlem Kopf Gegenmaßnahmen zu finden. so kam dann einiges zusammen und am ende steht ein 4:4 das keiner erklären kann und sprachlos macht.
Fazit: respektiere JEDEN Gegner, erweise ihm Ehre indem du dein wirklich ultimativ allerbestes gibst was du drauf hast und das bis zum Schlusspfiff! alles andere ist unsportlich, dumm und wettbewerbsverzerrung!

P.S.: insgeheim freue ich mich wie ein kleiner Junge das wir gegen Schweden "nur" unentschieden gespielt haben! noch mehr hätte es mich gefreut wenn wir das Spiel noch mit 4:5 verloren hätten! Unsportlichkeit und Arroganz dürfen nicht auch noch belohnt werden! Das wäre eine Sünde!
 
Hat hier noch keiner als Argument pro Schaaf gebracht, dass sich die Nationalmannschaft unter dem tollen Jogay Löw ähnlich doof in der Defensive anstellt? :eek:

Das ist ja geradezu ein Paradebeispiel weiblicher Unlogik.

Wenn das schon überhaupt tauglich für einen Vergleich wäre (was zu untersuchen wäre), wäre es ein Argument gegen Schaaf.

Denn "in der Abwehr doof anstellen" ist nie gut. Und dadurch, dass woanders andere Fehler gemacht werden, werden die eigenen Fehler auch nicht besser.

Kurz zum gestrigen Spiel: Tantchen Käthe hat recht, auch ich habe mich gestern königlich amüsiert. Ein 4:3 wäre nur ärgerlich gewesen, das 4:4 ist ein Spiel für die Ewigkeit. Als Werder-Fan ist man schließlich gestählt, mit sowas umzugehen. Und da ich Schweden allgemein extrem sympathisch finde, gönne ich das denen sowieso.

Und für unsere N11 ist das vielleicht eine großartige Lektion gewesen, die für die WM noch sehr viel nutzen kann. Und diese Lektion war dringend nötig. Auch, dass man in solchenSituationen einen auf dem Platz braucht, der laut wird und seine Mitspieler aufrüttelt. Der fehlte gestern.

Nebenher wird Yogi Löw auch seinen erheblichen Anteil an dem Ergebnis analysieren, nämlich auf die geänderte Marschroute und den entscheidenden Wechsel der Schweden (neben der Systemänderung war Källström für die Änderung des Spielverlaufs der entscheidende Mann, nicht Ibrahimovic) nicht reagiert zu haben, obwohl die Auswirkungen doch schon vor dem 1:4 sehr deutlich zu sehen waren. Auch das war leichtfertig bis arrogant.
 
Joggi und Schaaf werden eine Sache in Zukunft gemeinsam haben, beide werden keine Titel mehr gewinnen,, Schaaf würde genauso spiele wie Joggi spielen lassen aber damit gewinnt man keine Titel.
Unglaublich wie man mit der super Nationalmannschaft es nicht schaft zu gw,
genau das gleiche könnte man von TS 2007 auch sagen , und gilt leider 2 ebenen tiefer für TS immernoch .
 
:tnx:
zudem möchte ich noch anmerken, dass man Khediras Fehlen deutlich merken konnte in HZ2 und das ich in naher Zukunft Adler wieder im Kasten der N11 sehe.

Japp, man hat Khediras fehlen deutlich gemerkt! :daumen:
Adler ist n bärenstarker Torwart! Ich hätte mir gewünscht das er zu uns kommt! Ich habe darüber schon mehrfach mit meinem Arbeitskollegen gesprochen (er ist HSV Fan) und ihm gesagt was sie sich da für nen Kracher an Land gezogen haben! Aber um an Neuer vorbei zu kommen wird es verdammt schwer, wenn nicht unmöglich. Aber ok, man weiss ja nie :daumen:
 
Der Hampelmann Neuer kommt bei Bayern aus der Übung, da ist Löw auf ganzer Linie gut beraten Adler als bald als möglich zu nominieren und Tim Wiese zu Hause zu lassen um Neuer mal die Pistole auf die Brust zu setzen.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Back
Top