Hier will keiner den Weltuntergang predigen. Werder ist nicht von Herrn Schaaf abhängig, um überleben zu können.
Werder kann es sich nicht leisten die hälfte der Mannschaft rauszuschmeißen. Das kann der FC Bayern oder Hamburg, aber nicht Bremen. In der jetzigen Finazkrise hat Werder überhaupt nciht das Geld um in gute Spieler zu investieren, so muss man der Mannschaft einen psychologischen Kick verleien um nicht ganz unter zu gehen. Deshalb braucht man einen neuen Trainer mit neuen Ideen, also inovastives Denken..
Die schlechte Mannschaftsleistung ist psychologischer Natur. Ein neuer Trainer kann die Blockade lösen. Seht Stuttgart. Herr Veh ist wirklich auch ein guter Trainer, aber er erreichte die Mannschaft nicht mehr man hat ihn entlassen und ein Nobody wie Herr Babbel brachte neuen Schwung in die Mannschaft und was ist, die Mannschaft gewinnt wieder und erreicht vielleich sogar die CL. Das ist das Geschäft., das bei allen international renovierten Vereinen so üblich ist., dass bei anhaltenden Misserfolg der Trainer gehen muss. Oder wollt ihr, dass Werde absteigt.
Deshalb meine Frage, wollt ihr dass Werder unter Schaaf absteigt oder ohne Schaaf wieder oben angreift????
1.) Muss Herr Babbel erst beweisen, ob er der Mannschaft über eine ganze Rückrunde neuen Schwung verleihen kann.
2.) Hat sich Veh selbst ins Abseits befördert und ist daher schon wegen diesen Dingen überhaupt nicht mit TS zu vergleichen. Abgesehen davon war Veh bei weitem nicht so lange da und hatte ziemlich kurzfristig Erfolg, der dann wiederrum nicht lange anhielt. Also ist hier das Gesamtergebnis zu betrachten. Schaaf hingegen hatte zunächst ein paar durchwachsene Jahre aufgrund einer jeweils schlechten Rückrunde mitgemacht, um irgendwann die Ernte einzufahren. Dieses Niveau wurde dann auch über einen längeren Zeitraum bestätigt.
3.) Mit den neuen Ideen und inovativem Denken ist es so eine Sache.
Otto Rehagel wurde schon 1990 als altmodischer und bornierter Coach dargestellt, der nichts mehr bewegen könne. Dann holte er Pokal 91, Europacup 92, Meisterschaft 93. Zugegeben war es damals schon eine als überholt bezeichnete Taktik, der sich Otto bediente. Doch hier zeitigte eben der Erfolg die Mittel. 94 stand er deswegen wieder scharf in der Kritik - und wurde 95 fast Meister. Danach kam mit Aad de Mos ein bekannter Trainer, der damals in Holland das Ajax - System ebenso mitentwickelt hatte (dadurch spielte Werder erstmals mit Viererkette, Ramzy und Baiano waren die Innenverteidiger) und durchaus Erfolge vorweisen konnte. Ein halbes Jahr später war er weg und Dörner kam. Beide galten als ,,innovative" Trainer. Das Ergebnis ist bekannt. Sogar mit Magath 98/99 funktionierte es nicht.
4.) Werder kann es sich schon leisten oder wird es sich evtl. leisten müssen, den grossen Umbruch zu forcieren. Was nicht heisst, dass da unbedingt überdimensionale Summen in die Hand genommen werden sollten. Anhand der derzeitigen Situation wird es vermutlich nötig sein, mit dem vorhandenen Personal, vor allem die Entwicklung der in guter Weitsicht geholten Talente wie Boensich, Özil, Prödl oder Andersen voranzutreiben. Vielleicht auch auf Niemeyer zu setzen und Husejnovic zurückzuholen.
Der von Dir ins Spiel gebrachte VFB hatte es 2001 ähnlich geschafft. Der Verein war fast abgestiegen, zusätzlich gingen Grössen wie Bobic, Balakov oder Stammspieler wie Torwart Wohlfarth und Lisztes. Neuzugänge gab es nicht wegen der angespannten Situation. Stuttgart galt daraufhin als ein Abstiegskandidat. Dann brachte Magath die Talente - Lahm, Kuranyi, Hleb, Hinkel, Hildebrand - und spielte zwei Jahre später in der Champions League.
Um dies schaffen zu können, halte ich gerade TS für den richtigen Mann. Auch wenn er und die Vereinsvorderen ihren Anteil an der derzzeitigen Misere nicht leugnen können.