Die Entlassung Eichins ist eine Provinzposse, die man sich in der BL nur noch bei unseren Nachbarn vorstellen kann.
Ein in offenbar sämtlichen Belangen überforderten Trainer, der in der eigenen Mannschaft und in den hiesigen Medien im Grunde erledigt ist, wird von unserem Kontrollgremium, dem Aufsichtsrat um Marco Bode und Willi Lemke in die nächste Saison geschleppt. Seine sportlichen Perspektiven tendieren gegen Null.
Die drei Geschäftsführer, die für die Einstellung und Entlassung eines Trainers zuständig sind, finden den plausiblen Konsenz, die Trainerstelle zur nächsten Saison neu zu besetzen. Der AR hat mit dieser operativen Entscheidung nichts zu tun und grundsätzlich auch keinen Einfluss darauf. Da der offenbar in sämtlichen Belangen überforderte und von der Mannschaft entmachtete Trainer jedoch eine langjährige Werdervergangenheit vorweisen kann, wird kurzerhand der Geschäftsführer Sport vor die Tür gesetzt, damit die Oberen des Vereins weiterhin ihm eigenen Saft schmoren können und sich kritischen Anmerkungen des GF Sport entziehen können.
Eine unglaublich peinliche Entscheidung, mit der insbesondere Herr Bode dem Ansehen und dem Wert der Marke Werder Bremen nachhaltig und massiv schadet.
Ich bedanke mich sehr herzlich bei Thomas Eichin für seine gute Arbeit unter offenbar sehr schwierigen Bedingungen und wünsche ihm einen Verein, der modern geführt wird und ihm in kritischen Situationen den Rücken stärkt.
Von mir erhält Werder Bremen unter diesen Umständen keinen Cent mehr.