Thomas Eichin (Bayer Leverkusen, Leiter Nachwuchs- & Frauenfußball)

Absolut. :tnx:

Es wäre auch ein Fehler zu denken, dass Eichin seine Personalentscheidungen alleine trifft. Die werden mMn mit absoluter Sicherheit in Abstimmung mit den anderen Geschäftsführern, mit dem Trainer und anderen Beteiligten abgestimmt und auch gemeinsame getragen. Das ist hier genau so wenig eine Eichin-One-Man-Show, wie es vorher eine Allofs-One-Man-Show war. Auch wenn diese Sichtweise natürlich einfacher ist, wenn man Schuldige für gemachte Fehler sucht.

Soweit ich weiß hat Allofs aber auch nie Entlassungen so kommentiert, dass er einfach mal was neues probieren wolle und dass das dann auch so gemacht wird, wenn er das will. Eichin formuliert oftmals Dinge etwas unglücklich (Stichwort: das Produkt Werder Bremen) - ob es denn wirklich nur unglückliche Formulierungen sind, oder mehr dahinter steckt, wird sich wohl erst noch zeigen.
 
Dafür hatte Klausi in der letzten Zeit auch ganz andere Sachen gerissen...*fg* :roll:

Das mag dem ein oder anderen hier anscheinend immer noch nicht so ganz bewusst sein...unser Verein kämpft finanziell gesehen ums Überleben.

Das mag vielleicht a bissl arg martialisch klingen - ist aber nichts anderes, als die Realität.

Nun hatten wir in der vergangenen Saison doch nun dem Gefühl nach wirklich eher spartanisch gelebt und legen schon wieder ein Minus in der Bilanz von ca. 8 Mio EUR hin.
Da muss nach wie vor massiv in die Struktur eingegriffen werden und gleichzeitig will man nun nach Platz 12 in den einstelligen Bereich vordringen - wie das?!

Da hilft es net, n bissl an den Stellschrauben zu drehen, da muss nach wie vor noch mit dem eisernen Besen durchgekehrt werden.
Wirft auch noch zugleich ein Schlaglicht auf die Vorgänger von TERD.^^

Nochmal eine Saison, wie die letzte und unser restliches Eigenkapital ist ratzfatz aufgezerrt, dann können wir anfangen, irgendwo Kredite aufzunehmen.

So weitermachen, wie die Jahre zuvor?
Iss nich...
Ich denke, TE ist bei seinem Job wirklich nicht zu beneiden und da darf er von mir aus auch gerne mal in Ich-Form sprechen, wenn er (auch) für uns in Zusammenarbeit mit RD und den restlichen Vorständen die Kehrtwende schafft. :cool:

Man kann jetzt einfach nur die Daumen drücken und darauf vertrauen, dass "sein" Konzept hinhaut... :daumen::cool:
 
Ein großes Dankeschön an TE! Endlich hat man erkannt, dass mit der medizinischen Abteilung es so nicht weitergehen konnte. Unabhängig von Klasnic, auch andere Spielerkollegen haben immer wieder sich über Dimanski beschwert. Es wurde höchste Zeit, dass dieser *** seine Koffer packt! Nochmals: Danke! Ich kann mich übrigens noch daran erinnern, dass vor einigen Jahren ein Fan hier aus dem Forum sagte, dass es zu einer Veränderung der med. Abteilung kommen wird und er hat tatsächlich Recht behalten! :applaus::beer:
 
Ich kann mich übrigens noch daran erinnern, dass vor einigen Jahren ein Fan hier aus dem Forum sagte, dass es zu einer Veränderung der med. Abteilung kommen wird und er hat tatsächlich Recht behalten! :applaus::beer:
Wenn du mir einige Jahre Vorlauf gibst dann kann ich dir auch so einige Sachen prognostizieren. Wir werden sicherlich irgendwann mal wieder einen neuen Trainer, einen neuen Geschäftsführer und einen neuen Torwart bekommen. ;)
 
Braucht es derzeit schon wieder eines neuen Schuldigen? :eek: :confused:
Etwa, weil der alte nicht mehr unmittelbar greifbar ist?

Wohl kaum. Aber egal wo und egal in welcher Funktion, hinterläßt ein Vorgänger seinem Nachfolger ein Erbe, losgelöst davon wie die jeweiligen Gewichtungen der positiven und negativen Hinterlassenschaften sind. Und je höher der Anteil der negativen Dinge ist, desto mehr Korrekturen muß sein Nachfolger vornehmen.


Was Eichin anbelangt: Er selbst spricht auffällig oft von "Ich". Wir werden irgendwann wissen, was das zu bedeuten hat. ;)

Das scheint mir eher seine Art der Rhetorik zu sein, die man (auch wenn ich sie nicht angemessen finde, weil auch neben dem Platz Fußball ein Mannschaftssport ist, so daß "wir" die bessere Wortwahl wäre) nicht überbewerten sollte.
 
Nicht Eichin ist Werder, sondern Werder ist Werder. Eichin muss Werder nur leiten und vorstehen.
Eichin als Geschäftsführer wird sich bei Veränderungen schon mit den anderen Organen im Verein abstimmen müssen. Das jede Veränderung auch bei anderen Ängste her vor ruft ist normal weil Veränderung heißt ja was Neues = Unsicherheit. (auch hier)
Das Eichin sein eigenes Umfeld sich schafft ist denke ich normal. Es wäre auch schlimm wenn er seine Mitarbeiter sich nicht selber aussuchen dürfte. Es ist auch egal was er in Köln oder sonst wo geleistet hat, wichtig ist doch nur was er hier bei Werder leistet. Und dieses muss jedes Jahr wieder Neu erbracht werden. Eben Leistungsprinzip Jahr für Jahr schließlich ist Bundesliga ein knall hartes Geschäft und kein Stammtisch oder Kegelverein.

Ich finde seine Leistung eigentlich sehr gut. Es wurde auch Zeit, dass im Verein ein um struktuieren stattfindet. In jede Abt. und Position muss das Leistungsprinzip eingeführt werden und Jahr für Jahr bilanziert werden. (Kontrolle und Bewertung) Es muss eben eine Philosophie her, denn nur durch eine Philosophie kann Werder wieder eine neue Marke werden. Für den sportlichen Bereich ist der Trainer da. Für den Transfer hat Werder ja auch einen Neuen nämlich den aus Fürth. Eichin muss also in Zukunft es nur begleiten und kontrollieren aber er hat es nicht mehr alleine zu Verantworten. (Auch der Erfolg gehört ihn nicht alleine.) Momentan finde ich seine Personal Entscheidungen irgendwie nach voll zieh bar. Ich glaube, dass er die Vernetzung der sportlichen Abteilungen (Durchlässigkeit) nur verbessern und profitabler gestallten möchte. Und das finde ich gut. Den Werder ist nicht Wolfburg Werder kann nicht kaufen, sondern Werder muss sich seine neuen Spieler züchten.

Sehr zutreffend formuliert. :tnx:
 
Das scheint mir eher seine Art der Rhetorik zu sein, die man (auch wenn ich sie nicht angemessen finde, weil auch neben dem Platz Fußball ein Mannschaftssport ist, so daß "wir" die bessere Wortwahl wäre) nicht überbewerten sollte.

Doch, sollte man unbedingt... beim nächsten Transfer, der nicht sofort einschlägt, kann man das schleißlich als Begründung anführen... :ugly:
 
Leider ist Eichin ein paar Jahre zu spät nach Bremen gekommen. Denn er ist jemand der nach dem Leistungsprinzip urteilt. Und das war in Bremen jahrelang außer Kraft gesetzt. Da hat die eine Krähe der anderen Krähe nicht das Auge ausgehackt, sondern es ging immer friedlich weiter.

Es gab kein Leistungsprinzip bei der sportlichen Leitung, bei der zweiten Mannschaft und auch nicht in der medizinischen Betreuung. Dies wurde zum Glück jetzt endlich geändert. Nur leider viel zu spät.
 
Leider ist Eichin ein paar Jahre zu spät nach Bremen gekommen. Denn er ist jemand der nach dem Leistungsprinzip urteilt. Und das war in Bremen jahrelang außer Kraft gesetzt. Da hat die eine Krähe der anderen Krähe nicht das Auge ausgehackt, sondern es ging immer friedlich weiter.

Es gab kein Leistungsprinzip bei der sportlichen Leitung, bei der zweiten Mannschaft und auch nicht in der medizinischen Betreuung. Dies wurde zum Glück jetzt endlich geändert. Nur leider viel zu spät.

:tnx:
 

Kritik wurde gar nicht wahrgenommen bzw. beledigt aufgefasst. Meistens konnte man dann solche Sachen hören.
"In Bremen läuft es anders als bei anderen Vereinen". Wir können doch nicht einfach den Trainer wechseln oder oder oder
Genau dieses "anders" sein zu wollen und es um jeden Preis beizubehalten hat Werder in diese missliche Lage gebracht. Es ist kein Fehler manche Dinge anders zu machen als die Konkurrenz. Aber bei Werder wurde das zu extrem gemacht.
 
Es gab kein Leistungsprinzip bei der sportlichen Leitung, bei der zweiten Mannschaft und auch nicht in der medizinischen Betreuung. Dies wurde zum Glück jetzt endlich geändert. Nur leider viel zu spät.

Na in der ersten Mannschaft doch auch. Wenn man mal bedenkt, dass einige Spieler bis zum Erbrechen auf dem Platz standen und überhaupt nichts gezeigt haben. Wie mögen sich da Ersatzspieler gefühlt haben? Deshalb sind ja auch Spieler gewechselt, die hier nie wirklich eine Chance bekommen haben.
 
Na in der ersten Mannschaft doch auch. Wenn man mal bedenkt, dass einige Spieler bis zum Erbrechen auf dem Platz standen und überhaupt nichts gezeigt haben. Wie mögen sich da Ersatzspieler gefühlt haben? Deshalb sind ja auch Spieler gewechselt, die hier nie wirklich eine Chance bekommen haben.

Klar war so. Vor allen Dingen sind die Spieler aus dem eigenen Nachwuchs gegangen die keine Perspektive gesehen haben.
 
auch Köln hat er zwar nen paar jahre gebraucht hat aber die haie wieder nach oben geführt und das auch durch einige umstrukturierungen wie einige neue trainer glaub 2 oder 3 waren es über die jahre, und auf junge spieler gesetzt. was er noch so im detail geändert hat kann ich natürlich nicht sagen aber ich glaube das TE da schon Ahnung hat, und weiß was er tut, ob das von erfolg gegröhnt ist wird man sehen, alleine hängt das aber auch nicht nur von ihm ab sondern auch von denen die er neu dazuholt.

In der zeit in der er bisher bei uns ist kann ich eigentlich nichts negatives über ihn sagen.

Nur kann man den KEC nicht mit Werder vergleichen. Die Kölner haben für DEL Verhältnisse ein riesiges Stadion das immer gut besucht ist. Sie können viel Geld generieren. Werder hingegen spielt in Sachen Einnahmen durch Zuschauer nur im Mittelfeld. Das Werder mal wider so erfolgreich wird wie früher, ist leider sehr unwahrscheinlich. dafür geht die Schere zwischen den Traditionsclubs wie Werder oder Eintracht Frankfurt und den großen Clubs wie Bayern und Dortmund oder den Retortenclubs wie Wolfsburg und Hoffenheim zu weit auseinander. Bald kommt auch noch RB Leipzig dazu. Wenn Werder mal wider unter die ersten drei kommen sollte, kann man das mit einer deutschen Meisterschaft in den Neunzigern vergleichen.

Wenn Eichin Werder wider zu einem Spitzenclub formen sollte, wäre das eine fast übermenschliche Leistung.
 
Kann muss aber nicht so sein! Große Vereine haben auch größere Kosten. Kleine Vereine mit sehr guter Betriebswirtschaft können gesunder sein, als manche Große. Mittelständige Unternehmen können auch schneller und beweglicher sein, (bei sehr guten Strukturen), als manche große Konzerne.
Warum sollte Werder nicht wieder ein Sptzenclub werden? (Vielleicht nicht heute oder morgen aber vielleicht übermorgen). Werder musss für mich nur schneller, pfiffiger und kreativer sein, als die Masse.
Aber was heißt Spitzenclub oder Erfolgreich? Ich denke, jeder hat hier eine andere (eigene) Interpretation!!
So unschön die Lage auch für Werder sein mag, so bietet sie aber auch eine einmalige Chance.
 
@ schusti

Für die lausigen Darbietungen der letzten vier Jahre war das Weserstadion dennoch gut gefüllt
:ugly:

Ironie beseite. Du hast natürlich recht, daß man die wirtschaftlichen Rahmenbedingungenn zwischen Fusi-BL und DEL nur schwer vergleichen kann. Aber ich vermute, daß @Kurorgane mit dem Beitrag auch keinen solchen Vergleich anstellen, sondern lediglich auf die Arbeit von TE hinweisen; möglicherweise auch unter dem Aspekt das gute finanzielle Voraussetzungen auch kein Garant für sportlichen Erfolg und gesunder Finanzen ist. Im Fußball macht genau das der HSV seit über 25 Jahren vor.
 
Leider ist Eichin ein paar Jahre zu spät nach Bremen gekommen. Denn er ist jemand der nach dem Leistungsprinzip urteilt. Und das war in Bremen jahrelang außer Kraft gesetzt. Da hat die eine Krähe der anderen Krähe nicht das Auge ausgehackt, sondern es ging immer friedlich weiter.

Es gab kein Leistungsprinzip bei der sportlichen Leitung, bei der zweiten Mannschaft und auch nicht in der medizinischen Betreuung. Dies wurde zum Glück jetzt endlich geändert. Nur leider viel zu spät.

Kritik wurde gar nicht wahrgenommen bzw. beledigt aufgefasst. Meistens konnte man dann solche Sachen hören.
"In Bremen läuft es anders als bei anderen Vereinen". Wir können doch nicht einfach den Trainer wechseln oder oder oder
Genau dieses "anders" sein zu wollen und es um jeden Preis beizubehalten hat Werder in diese missliche Lage gebracht. Es ist kein Fehler manche Dinge anders zu machen als die Konkurrenz. Aber bei Werder wurde das zu extrem gemacht.

Geduld, Vertrauen in das eigene Personal, Ruhe und Gelassenheit bei vorübergehendem Misserfolg waren immer das Geheimnis und das Erfolgsrezept des Vereins. Das hat den Verein stark genacht und ist auch noch heute für einen Verein wie Werder ein geeignetes Rezept.

Das wird auch Eichin spätestens dann merken, wenn er zu viele Vereinsstrukturen auf einmal zerschlagen sollte. ;)
 
Geduld, Vertrauen in das eigene Personal, Ruhe und Gelassenheit bei vorübergehendem Misserfolg waren immer das Geheimnis und das Erfolgsrezept des Vereins. Das hat den Verein stark genacht und ist auch noch heute für einen Verein wie Werder ein geeignetes Rezept.

Das wird auch Eichin spätestens dann merken, wenn er zu viele Vereinsstrukturen auf einmal zerschlagen sollte. ;)

Bis zu einem gewissen Punkt was auch richtig das Werder die Ruhe und die Gelassenheit hatte im Vergleich zu anderen Vereinen. Bei Werder wurde das einfach überreizt. Werder hat viel zu lange an gewissen Personen festgehalten. Man ist lieber stur seinen eigenen Weg gegangen als sich den Mechanismen des Geschäfts auch etwas anzupassen.

Werder Bremen hat durch seine Personenpolitik in den letzten Jahren sich in diese missliche Lage gebracht.
 
Bis zu einem gewissen Punkt was auch richtig das Werder die Ruhe und die Gelassenheit hatte im Vergleich zu anderen Vereinen. Bei Werder wurde das einfach überreizt. Werder hat viel zu lange an gewissen Personen festgehalten. Man ist lieber stur seinen eigenen Weg gegangen als sich den Mechanismen des Geschäfts auch etwas anzupassen.

Werder hat sich niemals irgendwelchen Geschäftsmechanismen widersetzt. Es ging immmer ums Leistungsprinzip. Genauer gesagt, um die Balance zwischen dem sportlich maximal Machbaren und dem für den Verein Finanzierbaren. Was andere Vereine durch Finanzen lösen können, musste und muss Werder durch kluge Personalauswahl regeln, was über Jahrzehnte hervorragend gelungen ist. ;)
 
Werder hat sich niemals irgendwelchen Geschäftsmechanismen widersetzt. Es ging immmer ums Leistungsprinzip. Genauer gesagt, um die Balance zwischen dem sportlich maximal Machbaren und dem für den Verein Finanzierbaren. Was andere Vereine durch Finanzen lösen können, musste und muss Werder durch kluge Personalauswahl regeln, was über Jahrzehnte hervorragend gelungen ist. ;)

Klares Veto. Werder hat sein Finanzierungskonzept auf den sportlichen Erfolg, sprich Fernsehgelder ausgelegt, was im Misserfolgsfall dann zu den jetzt beobachtbaren Folgen geführt hat.
Kluge Personalauswahl hieß bei Werder immer Kontinuität. Stillstand bedeutet aber auch Rückschritt. Seit 4 Jahren spielen sie gegen den Abstieg, negative Bilanzen und ein farblose Truppe mit einem noch farbloseren Fußball.
Hätte man noch 2004 seine hervorragenden Sympathiewerte mit einem breiteren Finanzierungskonzept vereinigt, wäre man heute nicht in dieser misslichen Lage. Summen wie in München wären hier nicht erzielt worden, aber ein Bruchteil dessen würde heute so manche Lücke schließen.
Wenn ich das lese, heißt es nicht anders übersetzt: man hätte ruhig mit den handelnden Personen in toto weitermachen sollen. Irgendwann wäre ein Silberstreif am Horizont schon aufgetaucht.
Warten auf Godot, der niemals kam...
 
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