Thomas Eichin (Bayer Leverkusen, Leiter Nachwuchs- & Frauenfußball)

Selbst wenn es nur um die Terminierung geht, es würde mich nicht sonderlich überraschen, wenn das komplett normal ist. Uns ist es doch jetzt nur aufgefallen, weil di Santo meinte, sich über Nacht vor dem Tag der Fans noch einmal umzuentscheiden, vermutlich durch ein dickeres Angebot der Orks. Das ist aber nicht bei jedem Spieler so. Und vor allem kommt es nicht an die Öffentlichkeit.

Bei Ujah haben wir btw. gerade von einer solchen Ausstiegsklausel profitiert(ohne bekannten Termin).
 
woher weißt du denn, welche fristen für aussteigsklauseln bei den spielern im vertrag stehen? es geht mir ja auch alleine um die frist, nicht um eine ak an sich.

ich seh aber gerade, dass das in meinen vorherigen beiträgen nicht so klar ausgedrückt ist. ;)

Wenn DiSanto sich nachdem 31.07. entschieden hätte, dürfte er immer noch gehen, wenn er will, nur war die Ablöse dann 8 Mio, was evtl. sein Handgeld gemindert hätte.

In der heutigen Zeit sprechen weniger die Spieler bei Wechseln mit den Verantwortlichen, sondern die Berater und das diese nicht ausschließlich das Beste sportlich gesehen für die Spieler wollen, sollte klar sein. (Ausnahmen selbstverständlich mgl.)

Deshalb ist es für die Berater schon sehr interessant, sich die Wechselmöglichkeiten so lang wie mgl, aufrecht zu erhalten.

Das wird solang der Fall sein, solange Honorarverträge bestehen. Sollten Spieleberater eine feste monatliche/jährliche Vergütung bekommen ohne Provisionszahlungen und Handgeld, erst dann wird das sportliche Interesse der Spieler im Vordergrund stehen.
 
Wenn DiSanto sich nachdem 31.07. entschieden hätte, dürfte er immer noch gehen, wenn er will, nur war die Ablöse dann 8 Mio, was evtl. sein Handgeld gemindert hätte.

In der heutigen Zeit sprechen weniger die Spieler bei Wechseln mit den Verantwortlichen, sondern die Berater und das diese nicht ausschließlich das Beste sportlich gesehen für die Spieler wollen, sollte klar sein. (Ausnahmen selbstverständlich mgl.)

Deshalb ist es für die Berater schon sehr interessant, sich die Wechselmöglichkeiten so lang wie mgl, aufrecht zu erhalten.

Exakt :tnx:

Das wird solang der Fall sein, solange Honorarverträge bestehen. Sollten Spieleberater eine feste monatliche/jährliche Vergütung bekommen ohne Provisionszahlungen und Handgeld, erst dann wird das sportliche Interesse der Spieler im Vordergrund stehen.

Sicherlich, aber das ist in der Praxis nicht umsetzbar, u.a. auch deshalb, weil sich wohl kaum jemand finden lässt, der monatlich einen Berater (bzw. "Berater") bezahlt, obwohl dieser nur einmal innerhalb eines längeren Zeitfensters eine Leistung erbringt.
 
Exakt :tnx:



Sicherlich, aber das ist in der Praxis nicht umsetzbar, u.a. auch deshalb, weil sich wohl kaum jemand finden lässt, der monatlich einen Berater (bzw. "Berater") bezahlt, obwohl dieser nur einmal innerhalb eines längeren Zeitfensters eine Leistung erbringt.

Stimmt schwer vorstellbar. :D Eine Marklücke, also ich würde für 5000,- Euro mich bereit erklären mtl., um die Verhandlungen zu kümmern. Bei 20 Spieler im Portfolio könnt ich gut leben. :daumen::D

In der diSanto Klausel stand ja 10% von der Transfersumme gehen an den Berater(n), die hätten ja dann Di Santo zugestanden. Also eine WINWIN Situation.

Ich als Berater hab Sicherheit (Feste planbare Größe) und DiSanto hatte die 10% zusätzlich selber als Handgeld von WB erhalten. ;)
 
dieses "an seine Spieler glauben" ist jedoch ein großer Teil der Identität unseres Vereins SV Werder Bremen!! Und das ist aus meiner Sicht auch gut und richtig so, da das dann in Zusammenwirken mit unserem Umfeld Spieler WACHSEN KÖNNEN! Wir erinnern uns bitte noch mal an unseren alternativlosen "Werder-Weg": junge, entwicklungsfähige Spieler holen, diese zu großen Spielern machen die den Verein weiter bringen, um sie dann an große Clubs gewinnbringend zu verkaufen!!!
Du solltest nicht den Fehler machen alle Spieler in einen Topf zu werfen, auch nicht Spieler wie Elia/Arnautovic auf der einen und z.B. Makiadi auf der anderen Seite! ;)
Der eigentliche GROßE FEHLER der hier jahrelang gemacht wurde war den Charakter eines Spielers, dessen Grundfähigkeiten und Kompatibilität zu unserem Team ausser acht zu lassen (vielleicht fehlte auch einfach die Fähigkeit dieses zu erkennen) und stur nach dem Motto "is n guter Spieler, hat tolle Fähigkeiten, is zu haben, PASST!" einzukaufen!!!!!

1899% Zustimmng :tnx:

P.S.: Man muss den damaligen, handelnden Personen (KATS) jedoch zugute halten das sie dies nicht aus bösem Willen, sondern vielmehr aus einem über die Jahre gewachsenen Anspruchsdenken heraus getan haben! Was wir aus damaliger Sicht brauchten waren eben KEINE entwicklungsfähigen, junge Spieler, sondern "FERTIGE Spieler" die uns sofort weiter helfen! Leider wurden dann aus Selbstüberschätzung, Fehleinschätzung etc. oben angeführten "Dinge" (hach dieses Wort ;)) völlig außer acht gelassen ...

Grundsätzlich richtig, aber: KATS waren lange genug bei Werder, um a) zu Wissen, daß die Förderung von Talenten für Werder von existenzieller Bedeutung und b) dies auch in Zeiten des sportlichen kein Ding (da haben wir es wieder) der Unmöglichkeit ist. Denn gerade in seiner aktiven Zeit als Spieler hat TS, der damals ja auch schon als B-Jugend-Trainer bei Werder tätig war, wie in den 14 Jahren nach dem Wiederaufstieg trotz der sportlichen Erfolge junge Spieler zu Leistungsträgern wurden.

Und selbst wenn man das gewachsene Anspruchsdenken von KATS vollends entschuldigen kann, so bleibt dennoch das haften, was Du mit der fehlenden Kompatibilität zum Team beschrieben hast. In ihren ersten Jahren ist es KATS gelungen, Spieler zu verpflichten, die nicht nur sportlich, sondern auch für ein funktionierendes Mannschaftgefüge inkl. Spiegeswillen eine Bereicherung waren, wie z.B. ein Davala, Ismael oder Micoud. Denn solche Spieler waren und sind für eine Mannschaft, die möglichst erfolgreich sein soll, unverzichtbare Elemente - besonders bei Werder Bremen, denn hier hat die Vergangeheit schon oft gezeigt, daß man mit einem herausragenden Teamgeist sportlich wie wirtschaftlich besser gestellten Rivalen Paroli bieten kann. Daher ist der sportliche Niedergang in den letzten Jahren in der KATS-Ära ist auch darin begründet, daß auf solche Tugenden zu wenig geachtet wurde, so daß man sich wider besseren Wissens so schwierige Charakteren wie z.B. Carlos Alberto, Arnautovic oder Elia ins Boot holte.

Deshalb ist es um so wichtiger, daß TE, RS und VS wieder verstärkt darauf achten, daß etwaige Verpflichtungen nicht nur sportlich hierher passen - und es ist zu hoffen, daß sie sich im Erfolgsfall (wie man diesen auch immer definieren mag) von diesem Weg nicht abgehen.
 
dieses "an seine Spieler glauben" ist jedoch ein großer Teil der Identität unseres Vereins SV Werder Bremen!! Und das ist aus meiner Sicht auch gut und richtig so, da das dann in Zusammenwirken mit unserem Umfeld Spieler WACHSEN KÖNNEN! Wir erinnern uns bitte noch mal an unseren alternativlosen "Werder-Weg": junge, entwicklungsfähige Spieler holen, diese zu großen Spielern machen die den Verein weiter bringen, um sie dann an große Clubs gewinnbringend zu verkaufen!!!
Du solltest nicht den Fehler machen alle Spieler in einen Topf zu werfen, auch nicht Spieler wie Elia/Arnautovic auf der einen und z.B. Makiadi auf der anderen Seite! ;)
Der eigentliche GROßE FEHLER der hier jahrelang gemacht wurde war den Charakter eines Spielers, dessen Grundfähigkeiten und Kompatibilität zu unserem Team ausser acht zu lassen (vielleicht fehlte auch einfach die Fähigkeit dieses zu erkennen) und stur nach dem Motto "is n guter Spieler, hat tolle Fähigkeiten, is zu haben, PASST!" einzukaufen!!!!!

P.S.: Man muss den damaligen, handelnden Personen (KATS) jedoch zugute halten das sie dies nicht aus bösem Willen, sondern vielmehr aus einem über die Jahre gewachsenen Anspruchsdenken heraus getan haben! Was wir aus damaliger Sicht brauchten waren eben KEINE entwicklungsfähigen, junge Spieler, sondern "FERTIGE Spieler" die uns sofort weiter helfen! Leider wurden dann aus Selbstüberschätzung, Fehleinschätzung etc. oben angeführten "Dinge" (hach dieses Wort ;)) völlig außer acht gelassen ...

Ich werfe ganz gewiss nicht alle Spieler in einen Topf. Es geht hier ja auch um durchaus gestandene Spieler wie Makiadi, also nicht um junge Spieler... Und auch ein SV Werder Bremen ist ein Unternehmen und da kann es nicht sein, dass Spieler hier millionenschwere Verträge quasi aussitzen, ohne oder kaum was dafür zu tun. An seine Spieler zu glauben, ist ja schön und gut, aber es gibt auch Grenzen. Wir haben in der Vergangenheit oft genug Spieler mit durchgeschleppt und das war ein Fehler. Diese Spieler verdienten/verdienen hier Millionen und das darf man nicht einfach ausblenden. Auch bsp. Petersen kann man da nennen - wenn ich immer wieder höre "gebt ihm Zeit, das wird wieder", also ganz ehrlich, wir sind hier im Profigeschäft, hier geht es um Millionen und nicht um ne Tüte Erdnüsse...
 
"Wir werden weiter kommen"

Warum muss der Eichin eigentlich immer einen auf dicken Max machen? Kann man nicht einfach sagen, wir sind Favorit und wir wollen natürlich weiter kommen?

Klingt erstens nicht so arrogant und zweitens macht man sich nicht so lächerlich, falls es dann doch nicht reicht.
 
"Wir werden weiterkommen, weil wir mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen."

So etwas höre ich tausendmal lieber, als dieses Geschwafel von wegen, wir sind der Favorit und wollen natürlich weiterkommen...

Also die Aussage finde ich ganz und gar nicht arrogant.
 
Ich werfe ganz gewiss nicht alle Spieler in einen Topf. Es geht hier ja auch um durchaus gestandene Spieler wie Makiadi, also nicht um junge Spieler... Und auch ein SV Werder Bremen ist ein Unternehmen und da kann es nicht sein, dass Spieler hier millionenschwere Verträge quasi aussitzen, ohne oder kaum was dafür zu tun. An seine Spieler zu glauben, ist ja schön und gut, aber es gibt auch Grenzen. Wir haben in der Vergangenheit oft genug Spieler mit durchgeschleppt und das war ein Fehler. Diese Spieler verdienten/verdienen hier Millionen und das darf man nicht einfach ausblenden. Auch bsp. Petersen kann man da nennen - wenn ich immer wieder höre "gebt ihm Zeit, das wird wieder", also ganz ehrlich, wir sind hier im Profigeschäft, hier geht es um Millionen und nicht um ne Tüte Erdnüsse...
Absolut korrekt... :tnx:

Und wenn nur die Hälfte von dem "Welt"-Artikel stimmen sollte, geht es uns z.Zt. sogar ziemlich dreckig...
 
"Wir werden weiterkommen, weil wir mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen."

So etwas höre ich tausendmal lieber, als dieses Geschwafel von wegen, wir sind der Favorit und wollen natürlich weiterkommen...

Also die Aussage finde ich ganz und gar nicht arrogant.
:tnx:

Wenn DAS nicht unser Anspruch ist - dann gute Nacht.
Dann können wir gleich einpacken...und unsere U23 gegen Würzburg antreten lassen...^^

Dass nichts auf der Welt 100%-ig ist und auch gegen solche Gegner, wenn alles zusammenpasst, verloren werden kann, ist ja inzwischen ohnehin der Öffentlichkeit allgemein bekannt...

Hat für mich nichts mit Arroganz zu tun.

Eher schon weiland ein Uli Hoeness, der 2004 meinte, ein 1:0 reiche gegen Werder nicht, man müsse die mit 3...4 Toren heimschicken. *fg* :D
Davon ist ein Eichin freilich noch weit entfernt...
 
Zitat von WilderSüden;3157533:
:tnx:

Wenn DAS nicht unser Anspruch ist - dann gute Nacht.
Dann können wir gleich einpacken...und unsere U23 gegen Würzburg antreten lassen...^^

Dass nichts auf der Welt 100%-ig ist und auch gegen solche Gegner, wenn alles zusammenpasst, verloren werden kann, ist ja inzwischen ohnehin der Öffentlichkeit allgemein bekannt...

Hat für mich nichts mit Arroganz zu tun.

:tnx:

Eine solche Aussage wirkt oberflächlich betrachtet arrogant, aber wenn man eben jene jüngere Vergangenheit denkt, in der wir wiederholt auch wegen einer (im Unterbewußtsein verankerte) Überheblichkeit gegen Drittligisten, so kann man es wohl eher als mahnender Appell an die Mannschaft zu verstehen, die Partie beim Drittligaaufsteiger nicht auf die lechte Schulter zu nehmen.
 
Zitat von WilderSüden;3157533:
Eher schon weiland ein Uli Hoeness, der 2004 meinte, ein 1:0 reiche gegen Werder nicht, man müsse die mit 3...4 Toren heimschicken.

Nur eine Randnotiz:

Uli Hoeneß sagte vor dem Endspiel in München:"Ein knapper Sieg gegen Werder Bremen reicht nicht. Wir müssen sie niedermachen!"

Am Ende war's ein überlegener 3:1-Sieg für unser Traumteam, das übrigens nach wie vor das einzige ist, das in der Bundesligageschichte in München deutscher Meister wurde. :cool:
 
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