Thomas Eichin (Bayer Leverkusen, Leiter Nachwuchs- & Frauenfußball)

Weil das Duo ca. 10 Jahre gewerkt hat und davor 3 Jahre da unten rumgekrebst ist. Nicht 10 Monate. Ein kleiner aber feiner Unterschied.

Und eben in diesen zehn Jahren davor (und selbst in den letzten drei) waren immer mal wieder Spiele da, die mich haben glauben lassen, dass die beiden echt Ahnung von Fußball haben.

Welches Spiel unter Dutt lässt Dich glauben, dass er die Mannschaft voranbringen wird?
 
Weil das Duo ca. 10 Jahre gewerkt hat und davor 3 Jahre da unten rumgekrebst ist. Nicht 10 Monate. Ein kleiner aber feiner Unterschied.

Die haben nicht nur hier gewerkt, sondern dabei eine der erfolgreichsten Epochen der Vereinsgeschichte geprägt. Das scheint schon vergessen zu sein.

Vor diesen 10 Jahren ist man nicht unten rumgekrebst. Es waren die letzten Jahre, in denen es nicht mehr sehr erfolgreich lief.

Der gar nicht so kleine Unterschied zu Dutt ist, dass Schaaf in seinen Jahren mit Werder etwas Großes erreicht hat, bei allen Höhen und Tiefen. Nimm nur mal ein paar Spiele durchschnittlicher Qualität von Schaaf, die stellen die Topspiele von Dutt voll in den Schatten.
Dutt bietet er absolut unattraktiven Anti-Fußball. Wenn er damit Erfolg hätte, könnte ich ja noch nachvollziehen, dass es Leute gibt, die das gut finden.
Aber Dutt holt in seiner (besten) Saison für Werder mit diesem Anti-Fußball weniger Punkte als Schaaf in seiner schlechtesten.
Da reichen mir 10 Monate.
 
Die haben nicht nur hier gewerkt, sondern dabei eine der erfolgreichsten Epochen der Vereinsgeschichte geprägt. Das scheint schon vergessen zu sein.

Vor diesen 10 Jahren ist man nicht unten rumgekrebst. Es waren die letzten Jahre, in denen es nicht mehr sehr erfolgreich lief.

Der gar nicht so kleine Unterschied zu Dutt ist, dass Schaaf in seinen Jahren mit Werder etwas Großes erreicht hat, bei allen Höhen und Tiefen. Nimm nur mal ein paar Spiele durchschnittlicher Qualität von Schaaf, die stellen die Topspiele von Dutt voll in den Schatten.
Dutt bietet er absolut unattraktiven Anti-Fußball. Wenn er damit Erfolg hätte, könnte ich ja noch nachvollziehen, dass es Leute gibt, die das gut finden.
Aber Dutt holt in seiner (besten) Saison für Werder mit diesem Anti-Fußball weniger Punkte als Schaaf in seiner schlechtesten.
Da reichen mir 10 Monate.

Erfolg ist relativ. Es wäre ein Erfolg den Klassenerhalt dieses Jahr zu schaffen. Ist war beispielsweise ein unsäglicher Misserfolg 2007 nicht die Meisterschale zu gewinnen. ;)
 
Ich musste schon oft mit dem Kopf schütteln, wenn ich hier lesen durfte,dass er eine klasse Arbeit macht. Ich finde es lächerlich wie sich Eichin benimmt. Und lächerlich, dass einige hier schon seine Jünger sind.

Zum Glück gibts aber noch Fans, die das ganze ebenfalls kritisch sehen was er macht. Eichin und Dutt raus.
 
Erfolg ist relativ. Es wäre ein Erfolg den Klassenerhalt dieses Jahr zu schaffen. Ist war beispielsweise ein unsäglicher Misserfolg 2007 nicht die Meisterschale zu gewinnen. ;)

Es war ein Erfolg, 2007 um die Meisterschaft mitgespielt zu haben. Großartige Arbeit, der Titel wäre das Sahnehäubchen gewesen. Aber von einem "unsäglichen Misserfolg" zu sprechen, ist völlig absurd.

Der Klassenerhalt in dieser Saison wäre kein Erfolg, sondern das Minimum. Für die Bundesliga wäre es sicher besser, wenn wir absteigen. Wer, außer uns Werder-Fans, will denn diese Grottenkicks sehen?
 
Ich musste schon oft mit dem Kopf schütteln, wenn ich hier lesen durfte,dass er eine klasse Arbeit macht. Ich finde es lächerlich wie sich Eichin benimmt. Und lächerlich, dass einige hier schon seine Jünger sind.

Zum Glück gibts aber noch Fans, die das ganze ebenfalls kritisch sehen was er macht. Eichin und Dutt raus.

Frage an Dich: Wer (Manager!) soll aktuell das ändern?
... mit Berücksichtigung das 1. Werder nicht annähernd mehr das Geld zur Verfügung steht wie aus den Erfolgs-Saison 2. Gehälter teils noch aus den Championsleague Zeiten sind und 3. der Markt nach wie vor ziemlich überteuert ist, weil unter anderem Spieler aus den anderen starken Ligen einfach zu viel Geld kosten oder auch Geld verdienen wollen.

Dann: welcher Trainer würde Dir denn aktuell zusagen und würde es garantiert viel besser machen? Das RD hier und da Fehler macht ist richtig und sollten auch angesprochen werden. Aber pauschal zu sagen der muss weg ist immer recht einfach und bei einen negativen Verlauf recht schnell geäußert.
 
Erfolg ist relativ. Es wäre ein Erfolg den Klassenerhalt dieses Jahr zu schaffen. Ist war beispielsweise ein unsäglicher Misserfolg 2007 nicht die Meisterschale zu gewinnen. ;)
Wenn man es schafft, die Erwartungshaltung so weit zu senken, dass sogar ein knapp verpasster Klassenerhalt als Erfolg gesehen und vom Publikum beklatscht wird, dann ist Dutt tatsächlich sehr erfolgreich. Zwar nicht als Trainer, aber in seiner PR-Arbeit.

2007 hatten wir übrigens bis zum Schluss eine Dreifachbelastung und mit Mertesacker in der Schlussphase der Saison einen ganz entscheidenden Ausfall. Aktuell haben wir kaum Ausfälle und keine Mehrfachbelastung. Trotzdem sind wir Lichtjahre von Teams wie Mainz und Augsburg entfernt, die ebenfalls kaum Ausfälle und keine Mehrfachbelastung haben.
 
Führungskultur hat auch damit etwas zu tun, dass man als Verantwortlicher klare Ansagen macht:
  • Dies haben wir kurzfristig vor
  • Das wollen wir mittelfristig erreichen
  • Langfristig sieht unsere Strategie wie folgt aus
Dann erklärt man zumindest, wie man die jeweils gesteckten Ziele zu erreichen gedenkt. Z.B. indem Spieler mit einem bestimmten Profil geholt werden, die das Konzept mittragen und prägen.

Eichin scheint zwar recht emsig zu sein, und er hatte sicherlich alle Hände voll zu tun, den Scherbenhaufen von KA aufzuräumen, aber er ist eben jene Erklärungen schuldig geblieben, wie der SVW sich eigentlich in den kommenden Jahren aufstellen möchte.

So wirkt Vieles eben plan- und konzeptlos. Werder scheint irgendwie ständig nur zu reagieren, statt zu agieren.
 
@mabo
Meinetwegen. Dass Mertesacker für uns nie zu ersetzen war, seh ich auch so, rechtfertigt aber insgesamt nicht den Misserfolg, von dem Felissilvestris sprach.

Es war ein Erfolg, 2007 um die Meisterschaft mitgespielt zu haben. Großartige Arbeit, der Titel wäre das Sahnehäubchen gewesen. Aber von einem "unsäglichen Misserfolg" zu sprechen, ist völlig absurd.
:zweifeln:
Zu Beginn besagter Saison, in der wir nicht nur den wahrscheinlich besten Werder- Kader aller Zeiten, sondern auch den zweitbesten und vermutlich zweitteuersten der Liga hatten, ging es darum, das Spiel nach dem Abgang von Micoud entscheidend umzustellen und auszurichten.

Das gelang nicht. Gleich am dritten und vierten Spieltag die Niederlagen gegen Stuttgart und auf Schalke, bei Königsblau liefen wir in ca. 20 Konter, immer nach dem gleichen Schema. Hätte man nach dem Motto "Startschwierigkeiten wegen Umstellung" abhaken können und sagen "das wird schon".

So weit so gut. Dass wir aber zu Rückrundenbeginn quasi auf exakt dieselbe Weise die selben Spiele verloren, grenzte an gnadenlose Dummheit. Und da kamen wir übrigens nicht aus der Dreifachbelastung, sondern aus der Wintervorbereitung.

Wer sich zu alledem auch noch anschaut, dass in jenem Jahr ausgerechnet die Bauern schwächelten, oder die (taktische) Art und Weise der Heimniederlagen gegen Dortmund und im letzten entscheidenden gegen Frankfurt dazunimmt, und dann davon spricht, dass Platz 3 großartige Arbeit war, der kann nur Bretter vor dem Kopf haben.

Unsere Mannschaft hat nie was dazugelernt und es ging ja dann auch die nächsten Jahre munter so weiter, bis die Kaderqualität endlich in Gänze abgewirtschaftet war.
 
Ich bleibe dabei. Wenn wir uns für die CL qualifiziert haben, dann werte ich das als erfolgreiche Arbeit.

Wenn andere das als unsäglichen Misserfolg werten, weil nicht noch mehr erreicht wurde, dann liegen wir eben einfach mit unseren Bewertungskriterien auseinander.
 
Ich würde sogar sagen, dass der Eindruck, Platz 3 sei ein Misserfolg und der daraus resultierende Entschluss, dann eben noch mehr Geld für (vermeintlich) bessere Spieler auszugeben letztlich ein Auslöser für unsere Misere war.
 
Ich bleibe dabei. Wenn wir uns für die CL qualifiziert haben, dann werte ich das als erfolgreiche Arbeit.

Wenn andere das als unsäglichen Misserfolg werten, weil nicht noch mehr erreicht wurde, dann liegen wir eben einfach mit unseren Bewertungskriterien auseinander.

Der Punkt ist doch, dass es möglich sein muss, einen erarbeiteten Status, den man erreicht hat, zumindest einigermaßen zu halten. Und nicht aus einer CL-Mannschaft eine heute fast 2.-Liga Mannschaft zu machen... Völlig blödsinnige und überteuerte Vertragsverlängerungen mit Spielern, die nie wirklich gut waren oder auch zu meinen, dass man Spieler immer mit Spielern aus der eigenen Reihe ersetzen kann... :ugly: Das geht nun mal dauerhaft nicht gut und da muss man kein Hellseher sein.
Damals wurde man immer belächelt, wenn man Kritik an dieser Transferpolitik oder auch am 2. Anzug (der nie wirklich gepasst hat) geäußert hat und heute springen alle auf den Zug auf "Es war klar, dass ein Umbruch stattfinden muss...". :zzz: So leid es mir tut, aber so krass negativ hätte diese Entwicklung nicht sein müssen, wenn man damals mal mehr auf die kritischen Stimmen gehört hätte.
 
Ich bleibe dabei. Wenn wir uns für die CL qualifiziert haben, dann werte ich das als erfolgreiche Arbeit.

Wenn andere das als unsäglichen Misserfolg werten, weil nicht noch mehr erreicht wurde, dann liegen wir eben einfach mit unseren Bewertungskriterien auseinander.

Bei all deiner Sympathie für Thomas Schaaf: Das wäre vielmehr als ein Wunder zu werten. Bei unserer Ausgangslage zu Beginn der Saison ist eine Stabilisierung in der Liga der Erfolg, der realistisch anzustreben ist. In den nächsten Jahren in der EL mitzuspielen wäre schon mehr als ein großer Erfolg.

Man darf dabei nicht vergesen, was TE in Bremen als Basis vorgefunden hat. Bislang - da muss ich Dir recht geben - hat er auch einige Entscheidungen getroffen, die Werder nicht voran gebracht haben. Das ist aber bei dieser Monster-Aufgabe, den Verein wieder auf Vorderman zu bringen, auch keine Schande.

Dutt als Trainer zu holen war damals eine Alternative, die man in Erwägung ziehen musste, weil der Trainermarkt nicht viel hergab. Ich bin dennoch ein wenig Zwiegespalten, was die Entlassung von TS angeht. Auf der einen Seite gab es aufgrund der letzten Saison kaum Aussicht auf Besserung (man brauchte neue Impulse) und auf der anderen Seite lässt sich heute nicht beweisen, ob man wirklich schlechter da gestanden hätte, wenn TS noch am Ruder wäre. Somit kann der äußere Betrachter bis heute nur einschätzen, dass Dutt vermutlich die falsche Wahl für Werder war. Wir spielen nämlich keinen besseren Fußball.

Darum hoffe ich, dass man zügig eine Entscheidung trifft und nicht wartet, bis man mit einem Fuß fast in Liga 2 steht.
 
Dutt als Trainer zu holen war damals eine Alternative, die man in Erwägung ziehen musste, weil der Trainermarkt nicht viel hergab.
Der Trainermarkt gab mit Breitenreiter eine ganz hervorragende Alternative her. Diese Lösung wäre zwar sehr mutig gewesen, hätte sich aber meines Erachtens bezahlt gemacht. Sein Erfolg in Paderborn war meines Erachtens vorhersehbar und er wird einen ähnlichen Weg wie Weinzierl gehen.

Ich halte übrigens derzeit nichts von einer Trainerentlassung. An einen Trainerwechseleffekt glaube ich nicht. Aber nach der Saison muss man sich Gedanken machen, ob es in dieser Konstellation so weitergehen soll.
 
@mabo
Meinetwegen. Dass Mertesacker für uns nie zu ersetzen war, seh ich auch so, rechtfertigt aber insgesamt nicht den Misserfolg, von dem Felissilvestris sprach.

:zweifeln:
Zu Beginn besagter Saison, in der wir nicht nur den wahrscheinlich besten Werder- Kader aller Zeiten, sondern auch den zweitbesten und vermutlich zweitteuersten der Liga hatten, ging es darum, das Spiel nach dem Abgang von Micoud entscheidend umzustellen und auszurichten.

Das gelang nicht. Gleich am dritten und vierten Spieltag die Niederlagen gegen Stuttgart und auf Schalke, bei Königsblau liefen wir in ca. 20 Konter, immer nach dem gleichen Schema. Hätte man nach dem Motto "Startschwierigkeiten wegen Umstellung" abhaken können und sagen "das wird schon".

So weit so gut. Dass wir aber zu Rückrundenbeginn quasi auf exakt dieselbe Weise die selben Spiele verloren, grenzte an gnadenlose Dummheit. Und da kamen wir übrigens nicht aus der Dreifachbelastung, sondern aus der Wintervorbereitung.

Wer sich zu alledem auch noch anschaut, dass in jenem Jahr ausgerechnet die Bauern schwächelten, oder die (taktische) Art und Weise der Heimniederlagen gegen Dortmund und im letzten entscheidenden gegen Frankfurt dazunimmt, und dann davon spricht, dass Platz 3 großartige Arbeit war, der kann nur Bretter vor dem Kopf haben.

Unsere Mannschaft hat nie was dazugelernt und es ging ja dann auch die nächsten Jahre munter so weiter, bis die Kaderqualität endlich in Gänze abgewirtschaftet war.

:tnx:
 
Back
Top