Tatort

ich frage mich bei vielen tatort-produktionen, welche leute vom fach die regisseure beraten.
die gestrige münchner jubiläums-inszenierung war wieder so eine....weit ab jeder realität.
da wird ein täter wegen mordes zu lebenslanger haft verurteilt und das ermittler-pärchen batic-leitmayr entscheidet aus ´nem schlechten bauchgefühl heraus, den fall nochmal aufzunehmen. dem herrn batic, der den täter ja zuvor mit seinem teampartner auf die anklagebank gebracht hat, kommen nach der verurteilung zweifel an der gewissenhaftigkeit seiner ermittlungen.

hallo, geht´s noch? ein hinreichender tatverdacht ist die voraussetzung zur anklageerhebung durch die staatsanwaltschaft. das heisst, auf grund des polizeilichen ermittlungsergebnisses und der vorliegenden beweise ist eine überwiegende wahrscheinlichkeit für eine verurteilung gegeben. dies beurteilt der staatsanwalt und das gericht, das die anklage zulässt...und nach der hauptverhandlung mit einer verurteilung zur höchststrafe kommen den ermittlern auf einmal zweifel an der eigenen arbeit und niemanden sonst, weder dem polizeilichen vorgesetzten, noch dem staatsanwalt oder richter...und die mord-ermittler batic-leitmayr haben auch sonst nichts zu tun und rollen den fall als arbeitsbeschaffungsmaßnahme einfach wieder auf. die ermittlungskosten zahlen sie aus der portokasse.

nein, ich bin nicht pingeliger als der papst und ich weiss, dass es ist schwierig ist, die realität in einen 90min-krimi mit anspruch auf spannung zu verpacken, aber die verdummung des zuschauers durch die totale verdrehung der tatsachen, sollte auch nicht unbedingt der anspruch eines regisseurs sein.

meine unwesentliche meinung.

grün-waiser gruß

vyb
 
Ich fands gestern tlw ziemlich öde und zu unglaubwürdig.

Würde mal wieder gern nen Tatort sehen, in dem die Polizisten Ermittler sind, die ganz normal ihrem Job nachgehen. Ohne Depressionen, Selbstmordgedanken, Eheproblemen und Drogenabhängigkeit.
 
Ich sollte aufhören, bei SPON die Vorberichte zu lesen. Meine Erwartungshaltung war schon groß, der Beginn sehr spannend aber die letzten 45 Minuten einfach nur konstruiert und langweilig. Tatort ist leider nicht mehr das , was er vor 10 Jahren noch war. Trotzdem bin ich angefixt und muss jeden Sonntag schauen. Bin ja selbst schuld. ...
 
Ich fand ihn toll. Murot-Tatorte sind immer so schön doppelbödig.

Den vollkommen "zerklüfteten" Jubiläumsfilm letzte Woche fand ich hingegen mühsam, obwohl ich Borowski und Lindholm in ihren jeweiligen "Revieren" zu meinen Favoriten zähle...
 
Murot- Tatorte liegen mir nicht so, v.a. der Gehypte damals mit den vielen Leichen war langweilig anzuschauen. Ist mir zu gequält-künstlerisch.
Das mit den Eheprobleme stimmt. Gibt es überhaupt einen Tatortkommissar außer Freddy Schenk, der eine intakte Ehe hat? Ich unterstelle mal, dass das bei der Mehrheit der echten Ermittler der Fall ist und dass es in der Realität prozentual deutlich weniger Frauen gibt, wobei ich außer Odenthal nicht eine davon überragend finde. Meine Favoriten sind derzeit Borowski und Bootz/ Lannert.
 
So unterschiedlich sind die Geschmäcker :).
Der Murot mit den Leichen gehört zu den besten, die ich je gesehen habe, weil man sich mal etwas getraut hat.
Lindholm ist einfach nur nervig. Mimisch passiert bei ihr in etwa soviel wie bei Sylvester Stallone. Als sie noch Kinderlos in der WG war ging es noch, aber spätestens seit Hannes Jännecke am Start war und sie Alleinerziehend ist ... :zzz::zzz::zzz:
Die Neubesetzungen der letzten Jahre waren meist auch ein Griff ins Klo - große Ausnahme ist Berlin und Saarbrücken (FRAKTUS!!!).
All time favourite ist München (kann mich nicht erinnern, von denen mal einen WIRKLICH schlechten gesehen zu haben - die sind immer solide) und als Bremer bin ich bei Mommsen und Lürsen halt immer mit der Speckflaggenbrille vorm Fernseher :).
 
Saarbrücken kann ich mir mit Striesow gar nicht mehr geben, und vermisse Kappl und Deiniger. Die wurden von Fall zu Fall stärker.
 
Meine Favoriten waren Steier und Mey! Nicht eine Folge war langweilig! Leider gab es die nicht lange. Schade...
Aktuell finde ich Borowski und Brandt, Lannert und Bootz, Lürsen und Stedefreund und natürlich Thiel und Boerne die Besten
 
Oettinger: Definitiv! Striesow nervt nur mit seiner verkrampft- lustigen Art, bei der kein Gag je gezündet hat. Das ist für mich eine genauso schlechte Münsterkopie wie Tschirner und Ulmen. Münster bleibt Münster und das muss man nicht nachäffen, weil man Typen wie Liefers, Prahl, Urspruch und Co. einfach nicht kopieren kann.
 
....ach Münster. Früher waren die wirklich super. Mittlerweile ist es doch die immergleiche Soße mit den immergleichen Sprüchen. Hat sich absolut totgelaufen. Habe von denen schon lange keinen Guten mehr gesehen und schon lange nicht mehr über die Kommissare lachen können...
 
Puhhhh.
Als Vater kleiner Kinder ganz schwierig.
Ist es nicht ein ungeschriebenes Gesetz, dass Kinder im Tatort nicht sterben?!
Und jetzt sogar ein Neugeborenes.
Trotzdem um Längen besser, als das Meiste andere in 2016....
 
Ich finde den Thread "Prominente Werderfans" nicht mehr.
Daher hier (ok. er ist kein Tatortkommissar, "nur" Polizeiruf 110).
Schauspieler Matthias Brandt trägt sein Werder-Trikot mit dem Aufdruck "von Meuffels" nicht im Stadion. Es ist ihm peinlich.
:puck:
Es ist niemals nirgendswo peinlich ein Trikot von Werder zu tragen.....
;)

Mit dem Logo des aktuellen Sponsors ist es sogar losgelöst vom aktuellen Tabellenstand peinlich... :ugly:
 
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