@Feli:
Du würdest einfach daran festhalten. Augen zu und durch. Stimmt zwar vorn und hinten nicht. Die Kosten werden explodieren weil an allen Ecken und Enden nachgebessert werden muss. Auf bestehende Infrastruktur wird nicht zurückgegriffen, sprich man hat irgendwann Investitionen getätigt, die aufgrund des Tiefbahnhofs versunkene Kosten darstellen werden.
*Kopfschüttel*
Das kann nun wirklich nicht Dein Ernst sein. Wenn mich derjenige, der mir ein Produkt verkaufen möchte, von dem Produkt nicht überzeugen kann, dann werde ich das Produkt nicht kaufen. Ich kann doch nicht sagen, das man jetzt in ein sog. Jahrhunderprodukt investieren soll, wovon man schon jetzt weiß, dass schon bei der Erstellung ein Bypass zu legen ist. *Hallo?!?!?*
Das, was uns hier aufgezeigt wird, ist, dass die Dt. Bundesbahn im Gegensatz zur Schweizer Bundesbahn noch eine Menge Nachholbedarf in Punkto Planungssicherheit hat und das es erforderlich ist, die Politik viel stärker in die Pflicht zu nehmen. Wie man gestern in der Schlichtung sehen durfte, tut es der dt. Bundesbahn auch ganz gut, Ihren Arbeitsstand regelmäßig der Öffentlichkeit darstellen zu müssen und dann braucht es unbedingt diejenigen, die nicht Teil des Systems sind, die diesen Sachstand überprüfen.
Warum gibt es denn keine Alternativen? Weil die überhaupt nicht beleuchtet wurden. Man ist völlig sachfremd an die Sache herangegangen. Das steht jetzt für mich fest. Ich bin gespannt, wie auf die Fragen, die jetzt ja schriftlich zu beantworten sind, geantwortet wird. Ich bin gespannt, was der Martin sagen wird, wenn er gefragt wird, ob er die versorgende Infrastruktur und den Nahverkehr mit den besonderen Waggons auch berücksichtigt hat?!?!
Du fragst Dich, wie es weitergehen wird, wenn das Projekt nicht realisiert wird? Dann wird die Bahn alle Alternativen im Schnelldurchlauf zu planen haben, um die effizienteste Varinante vorstellen zu können, so dass dann unter Hochdruck die Anbindung des Bahnhofes sichergestellt werden kann. Es geht ja nicht wirklich um die Strecke, wobei auch da Zweifel bestehen, ob diese so optimal ist. Ich bin gespannt auf nächsten Freitag.
Um nochmal auf den Martin zurückzukommen. Der mag das Herz (Bahnhof) geprüft haben, er hat das blutversorgende System allerdings dabei völlig außer Acht gelassen. Sprich - die Adern (Tunnel) sind zu klein dimensioniert, so dass der Nahverkehr mit seinen großen Waggons die Röhre verstopft. Deshalb bestehen beim Tiefbahnhof mehr Ausschlüsse, als beim Kopfbahnhof. Deshalb war Frau Starke auch so am Schwitzen, weil, wenn Sie diese Waggons berücksichtigen muss unter den derzeiten Vorgaben, hat sie ein Problem, wie sie es beim Kopfbahnhof niemals vorfinden würde.