Stimmung im Stadion

Brauchen wir ein neues speziell auf Werder zugeschnittenes Fankonzept?


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@Chris

"schwarzer Block" bezieht sich auf die von EUCH offen ausgelebte Verweigerungshaltung gegen den in EUREN Augen modernen Fußball.
Das ist keine Kritik sondern von EUCH so gewollt

1. Will ich mal klar stellen, dass ich kein Ultra bin.
2. Habe ich gar keine schwarze Jacke
3. Gibt es den schwarzen Block gar nicht, weil die Ultras MEIST alles Grün oder weiße T-Shirts tragen. Kannst ja gerne mal in den OKS kommen und dir mal angucken, was für Klamotten dort verkauft werden!

"Fahnen" dürften eigentlich bei Heimspielen kein Problem sind, da diejenigen, die sich zu Euch stellen wollen, wissen müßten, dass in 62 & 64 den Leuten nicht wichtig ist, etwas vom Spiel zu sehen (wobei der Großteil der Fahnenschwenker selber natürlich bestens gucken kann, da deren Sicht nicht behindert ist)
im aktuellen Fall in Wien sieht das Ganze schon wieder anders aus. In meinen Augen ist das rücksichtsloses Verhalten (siehe oben, diejenigen die Fahne schwenken und den hinteren Leuten die Sicht nehmen, können selber hervorragend gucken)

Ist ja nicht so, als meckern die Leute nur bei Auswärtsspielen! Hörst du in den 60er Blöcken ja oft genug und auch nach den Spielen liest du es hier im Forum!

"scheiß Liederauswahl" ist und bleibt SCHEISS LIEDERAUSWAHL (Kompromißvorschläge siehe oben)

Dann stellt euch zusammen und stimmt die tollen Lieder an!

"Vorsänger ein Kaspar" ist keine generelle Meinung und geht nicht gegen die Person selbst sondern bezeichnet lediglich die Außenwirkung desjenigen, der für die SCHEISS LIEDERAUSWAHL verantwortlich ist (wenn derjenige das Spiel nicht gucken möchte, ist mir persönlich das egal)

Vergessen hast Du alle Argumente, die SACHLICH und FUNDIERT den sinnvollen Verzicht auf Pyro nahelegen. Desweiteren läßt Du alle Argumente, die den Umgang mit Polizei und Ordnungskräften kritisieren weg...
...ein Schelm, der Böses dabei denkt:rolleyes: Wittewittewitt :stirn:

gwg

svwb

Ja eben, "Kasper" ist genauso sachlich!
 
Ich hab es richtig verstanden, aber jetzt weiss ich was du falsch verstanden hast.
Du verallgemeinerst, du machst aus Aussagen einzelner Aussagen von allen.
Jetzt noch ein Eindruch(der falsch sein mag); Du verstehst den Hintergrund vieler Aussagen hier nicht.

Das verallgemeinern fällt euch aber auch nicht schwer und es ist nunmal so, dass die Meisten, die hier Kritik üben, eben genau das schreiben, was ich aufgeführt habe!
 
Ich gebe zu, das kann man so verstehen. Tut mir leid.

Gemeint war aber:
Wenn eine Seite nicht bereit ist, zu akzeptieren, das das Brechen von Regeln nicht in Ordnung ist, hat es keinen Zweck.
Ich wollte also nicht sagen, das alle die Regeln brechen, sondern das das Argument "Pyro sei verboten" von vielen nicht ernst genommen wird.
 
Das Erste, was ich gefunden habe!

Wenn 2 Leute zünden, heißt es auch gleich "die eine Seite"!


problem dabei ist, dass im positiven wie hb2108 es schon beischreibt "wir" gut und ehrenhaft oder wie auch immer supportet haben mit bengalos und allem drum und dran...

aber bei kritik auf einmal nicht mehr das ganze so allgemein gesehen werden darf und es dann ja nur einzelne waren mit denen man nicht in einen hut geschmissen werden möchte...
 
Ich habe gerade das Video der Choreo gesehen - originell und wirklich sehr gelungen. Schade, dass in einer Ecke offenbar nicht alle mitgemacht haben, denn es sollte doch nicht so schwer sein, für kurze Zeit ein Stück Papier hochzuhalten ;)

Zu Pyro & Co. fällt mir aber nach wie vor nur eins ein: :wall::wall::wall: Abgesehen von der Verletzungsgefahr und davon, dass mir absolut nicht klar ist, warum Nebelschwaden auf den Rängen und auf dem Platz Stimmung erzeugen sollen, ist das Pyro-Verbot Fakt, auch wenn manchem Befürworter der Sinn nicht einleuchtet. Insofern gibt's aus meiner Perspektive keinerlei Grundlage für eine Diskussion, warum ein bisschen kontrolliertes Zündeln doch akzeptabel sein könnte, sondern den einfachen Mechanismus Verbot gebrochen = Strafe.

Persönlich habe ich aber in dem Zusammenhang ein ganz anderes Problem. Ich bin zu 100 % pro Choreos. Fehlende Zeit & Entfernung zu Bremen machen es mir allerdings unmöglich, aktive Mitarbeit anzubieten. Stattdessen habe ich letzte Saison eine Spende gemacht. Grundsätzlich möchte ich das wieder tun, aber, ehrlich gesagt, frage ich mich, ob es eine Schnittmenge zwischen den Choreo-Bastlern und Pyro-Zündlern gibt und nicht doch irgendwann die Gefahr (aus meiner Perspektive) besteht, dass beides kombiniert wird. Und so etwas wiederum möchte ich auf keinen Fall unterstützen, weil ich zu 100 % kontra Pyro im Stadion bin.
 
aus dem damaligen Cupfighters-Text:

...werden die Gelder keineswegs für irgendwelche pyrotechnischen Exesse oder Saufgelage verschwendet, sondern lediglich in Choreos für spätere wichtige Spiele investiert...
 
aus dem damaligen Cupfighters-Text:

...werden die Gelder keineswegs für irgendwelche pyrotechnischen Exesse oder Saufgelage verschwendet, sondern lediglich in Choreos für spätere wichtige Spiele investiert...

Was nicht zwingend heisst das dem auch so ist, denn
"Niemand hat die absicht eine Mauer zu errichten".

Hier bin ich aber auch recht zuversichtlich, das die Aussage passt.
 
aus dem damaligen Cupfighters-Text:

...werden die Gelder keineswegs für irgendwelche pyrotechnischen Exesse oder Saufgelage verschwendet, sondern lediglich in Choreos für spätere wichtige Spiele investiert...

Ist mir bekannt & ich fand den Hinweis auch gut. Ich habe deshalb auch bewusst geschrieben " *irgendwann* die Gefahr... "

Wobei - theoretisch zumindest - ein wortklaubender Pyro-Verfechter bei der gewählten Formulierung problemlos argumentieren könnte, dass es kein Widerspruch zu diesem Hinweis gewesen wäre, wenn man mit einem Teil der Gelder etwas Pyro angeschafft hätte (denn wo beginnt schließlich der "Exzess"?). Anders ausgedrückt - ganz eindeutig wäre eine Aussage gewesen wie "weder für Pyro noch (...)". Aber, um das klarzustellen, diese Wortklauberei ist sicherlich Theorie (wenn auch ein Beispiel dafür, wie leicht beim Schreiben Zweideutigkeiten, die zu Missverständnissen führen können, möglich sind :)) - und ich unterstelle den Verfassern keine Berechnung bei der Wortwahl.
 
Wie wäre es denn damit:

Wenn Ultras nicht PRIMÄR ihr eigenes Ding machen würden, wäre die Stimmung um Längen BESSER !!

Das würde für mich bedeuten:

1. (um das Ganze ein wenig zu entschärfen) Es wird nicht vordringlich auf Ultra-Dauergesänge gesetzt, sondern im Fokus steht zuallererst, das gesamte Stadion zu animieren.

dazu gehört 2: stadionkompatible Stimmung zu fördern und auch (und insbesondere), dass aus dem Ultra-Block vermehrt einfach, kurze, spielbezogne, prägante Schlachtrufe angestimmt (und nicht nur aus dem Oberrang aufgenommen) werden.

Vorraussetzung dafür wäre wohl, dass man sein Ultra-Dasein auch dann vom Selbstbild positiv zu sehen, wenn man sich nach dem Spiel sagen kann:

1: Das ganze Stadion hat Werder, Werder gerufen, weil wir es angestimmt haben...
...und nicht: Wir nehmen ja Schlachtrufe aus dem Oberrang auf und boykottieren diese nicht. (In meinen Augen IST man als organisierte Stehplatz-Fan-Gruppe die Stimmung und sollte vom Selbstbild her, sich für die Stimmung im gesamten Stadion verantwortlich fühlen)

2. Im kompletten Stadion wurde zu einfachen Schlachtrufen geklatscht (und vielleicht sogar aufgestanden), weil wir einfache Trommelrythmen vorgegeben haben, zu denen alle mitklatschen können...
...und nicht: Unser Drum-Künstler hat wieder eine neue schnellere, wechselnde Schlagkombination gelernt, weil wir besonders individuell sind und uns vom übrigen Stadion abheben.

3. Wir haben zu passenden Momenten auch unsere eigenen, längeren Lieder gesungen und da die anderen Zuschauer von der guten Stimmung für alle angesteckt sind, singen inzwischen auch immer wieder ein paar mehr mit...
...und nicht: Die Fans in der Ostkurve sind scheiße, weil sie nicht Andre Wiedener tanzen und 12-strophige Choräle singen wollen und wer nur zum Fußball gucken kommt, soll sich gefälligst einen Sitzplatz kaufen.

so long

gwg

svwb

:tnx::tnx::tnx:
 
Wie sollen den Kompromisse aussehen? (ich verlinke meinen Beitrag jetzt zum 3. Mal - leider wurde auf diesen bisher nicht reagiert)

Zitat von von mir:
1.) Auch die Ultras stimmen Werder-Rufe an.
2.) Das komplette Stadion lässt sich nunmal nicht animieren, weder durch rhytmisches Klatschen noch durch einfache Schlachtrufe.
3.) Die Ultras versuchen doch schon große Teile des Stadions zu animieren, z.B. durch Wechselrufe
4.) Warum ist es jetzt plötzlich zu wenig, wenn die Ultras die Rufe nur übernehmen, wenn andere sie angestimmt haben? Erstens stimmen sie ja auch selber kurze Rufe an und zweitens zeigt das doch, dass sie durchaus für anderen Support offen sind?

Hab ich schon gemacht. Ja, ich hab immer noch die Hofnung, dass du irgendwann wieder anfängst meine Beiträge zu lesen
 
Ja, meine ich. AW= Andree Wiedener, so heisst das Lied.

Einige meinen hier, das AW nichts mit Support direkt zu tun hat, weil man sich mit AW angeblich nur selber feiert und sich selbst darstellt.

Zugeben muss man aber natürlich, dass die Jungs unten erstmal nichts Motivierendes davon haben, wenn die Ost den AW tanzt...aber trotzdem denke ich, dass die Mannschaft es mitbekommt, wenn sich etwas tut in der Kurve. Immerhin besser, als wenn man stillschweigend dem Spielverlauf folgt.

Ah danke!

Ich glaube auch, dass es die Mannschaft sieht, und außerdem wirds ja nicht die ganze Zeit gemacht. Es wechselt ja ab mit Gesängen/Trommeln.

Und abgesehen davon, das Fahnenschwenken ist für mich auch Selbstdarstellung!!! *zerpflücktmichjetztendlich* ;)
 
Naja...Da standen zwar eine ganze Menge Leute rum. Gesungen haben jedoch höchstens 50% von denen. Und dann auch eigentlich fast nur das Gleiche.
Trotzdem ist es schon ne Leistung so viele gleichbekleidete Leute zusammen zu kriegen. Da liegt auch der Unterschied zu Bremen. Dort arbeiten die Fans Hand in Hand. Die Ultras kapseln sich nicht ab und nehmen sich weniger wichtig.
Auch versteht sich die Wilde Horde als Organisator und wichtigste Gruppe meines Wissens nicht wirklich als Ultra-Gruppierung. Es wird einfach weniger politisiert und auf unterdrückte Freiheitskämpfer gemacht. Man sucht auch die Nähe zu den normalen Fans und erreicht diese dadurch. Dann bekommt man auch sowas auf die Beine gestellt.
Kann mich mit meiner Einschätzung auch irren, da ich mich nunmal nicht brennend für den FC interessiere. Jedoch glaube ich die Sache wohnortsbedingt einigermaßen einschätzen zu können. Der Umgang untereinander ist einfach lockerer.
 
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