Spieltagsthread (31. Spieltag): VfB Stuttgart - SV Werder Bremen

Tatsächlich ein sehr wichtiger Punkt, der am Ende den Unterschied machen kann (wegen der besseren Tordifferenz - wenn sie denn nicht in den nächsten Spielen versaut wird).

Insgesamt ein sehr angemessener Auftritt, der verdeutlicht hat, dass wirklich alle verstanden haben, wie man die Saison retten kann. Darf jedoch nicht über diese überdeutlich eklatante Abhängigkeit von Stage hinwegtäuschen. Ohne seine Tore (die niemand sonst in diesem Kader erzielt hätte) wäre Werder auf Platz 17 oder 18. Was machen eigentlich unsere Stürmer hauptberuflich? Dieser Kader schleppt sich womöglich gerade so über dem Strich über die Ziellinie. Ein Schmid hat gestern erneut gezeigt, warum man ihn nicht braucht, wenn es drauf ankommt. Verliert weiterhin in aussichtsreichen Situationen komplett unnötig und bräsig den Ball, was ein paar mal zu Kontern geführt hat. Njinmah? Ein Sinnbild für die katastrophale Kaderzusammenstellung. Es bleibt für mich dabei, dass die Hauptverantwortlichen für diesen miserablen Kader und die sportliche Misere nach dieser Saison vor die Tür gesetzt werden MÜSSEN, wenn sich hier überhaupt wieder so etwas wie leichte Euphorie entfalten soll. Sie können es nicht und haben dies nun 2 Jahre unter Beweis stellen dürfen. Das sollte unter den Profivereinen selbst für Werder das absolute Limit des Versagens sein! Kommen Schalke und einer der drei Kandidaten auf Platz 2 hoch, gibt es nicht mehr viele Teams, die hinter Werder einzuordnen wären. DAS sollte schon jetzt allen Verantwortlichen und vor allem diesem unnützen Aufsichtsrat langsam mal dämmern! Noch so ein Transfersommer und Werder wird wie beim letzten Mal, als der Schuss nicht rechtzeitig gehört wurde, sang- und klanglos absteigen. Wir brauchen eine Führung mit einem Scouting an der Seite, die harmonisch und sehr clever die Talente und überdurchschnittlichen Bundesligaspieler von morgen holt. Davon bedarf es nur 2-3 pro Saison. Aber die müssen sitzen. Wer immer noch glaubt, unter Fritz und Co. wäre dies möglich, glaubt auch an den Weihnachtsmann und Osterhasen.
 
Insgesamt ein sehr angemessener Auftritt, der verdeutlicht hat, dass wirklich alle verstanden haben, wie man die Saison retten kann.
Stimme in vielem zu, nur mit der Rettung bin ich nicht ganz konform. "Retten" kann man die Saison in meinen Augen nicht mehr, die wurde amtlich "vergeigt". Das wissen se auch selber. Wir können allenfalls Schadensbegrenzung betreiben. Es waren ganz dunkle Zeiten in dieser Spielzeit da und das Abstiegsgespenst hatte Bremen fest im Griff.

Die Leistung und Antizipation bei Transfers, Trainerauswahl und Kadermotivation war ungenügend. Werder muß in allem besser werden, bissiger werden, zielstrebiger und leistungsorientierter. Fritz hat ganz sicher viel gelernt, die Frage ist nur ob er es nun Erfolgsversprechend, sprich Europa, für den Verein einsetzen kann. Aber auch Grunewald steckt als Chef mit drin, seine Einschätzung zu Fritz war falsch. Fritz war noch nicht soweit, er hat diese Saison zum lernen gebraucht, wissen beide selber. Fritz war in vielem übermütig und zu optimistisch. Aber so ist das wenn man in Bremen fest im Sattel sitzt, man gibt sich dem allgemeinen Trott hin. Wenn Fritz jetzt nicht einen eigenen Spirit entwickelt und sichtbar ins Risiko geht, unabhängig von dieser lähmenden Werder Mentalität, wird es nicht voran gehen.

Also wer führt den Verein dahin wo er hingehört, sprich ins erste Drittel der Liga. Mir im Prinzip wurst und wenns der Frikadellenhändler von gegenüber ist. Hauptsache ich sehe mal seit weit über einem Jahrzehnt Fortschritte und wie Du so schön schreibst "Euphorie".
 
Nee, kein anderes Spiel gesehen, nur mal drauf geachtet, ob er denn wirklich ein "richtig gutes Spiel" gemacht hat, denn damit fing die Diskussion an.
Einsatz verlange ich als Fan immer und das von jedem Spieler.
Einsatz sollte allerdings auch Früchte tragen und die Ernte bei JN ist für mich nicht ausreichend.
Wie heißt es manchmal so abgedroschen schön?
Er war stets bemüht. Genau das trifft auf ihn zu.
Wenn dich die Formulierung so sehr stört, streich das "richtig". Ob "solide", "gut" oder "richtig gut", es ist in jedem Fall deutlich besser gewesen als "lieber Hein als Nijnmah einwechseln" gewesen. Da ändern eben auch die von Dir aufgezeigten mäßigen Szenen nichts. Und die "Früchte" wurden Dir ja nun versucht mehrfach aufzuzeigen. Bin mir ziemlich sicher, wir hätten das Spiel ohne die Wechsel und insbesondere seinen verloren.
 
Ich habe Dir ja auch nichts unterstellt, sondern ich habe die Range an Erwartungshaltung klar gemacht. Fans können sich mit Platz 15 begnügen, Fans können aber auch Europa fordern, das kann jeder sehen wie er lustig ist.
Ich glaueb nicht, dass sich irgendwer (dauerhaft) mit Rang 15 zufrieden gibt. Natürlich kann man fordern, was man möchte. Aber man sollte dann doch etwas leiser weinen, wenn unrealistische Forderungen sich nicht erfüllen. (Allgemein nicht böse in Deine Richtung gemeint.) (Zitierfehler, @Klatti5 )
 
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@beckstown Ja, mit "retten" war lediglich die Rettung vorm Abstieg und somit einem jahrelangen Niedergang der Vereins gemeint. Das würde nicht noch einmal nach einem Jahr wieder rauf gehen. Alle Leihspieler und Leistungsträger würden, anders als 2021 gehen und man würde mit einem allenfalls unterdurchschnittlichen Zweitligakader (den wir jetzt bereits in Teilen haben) in die Saison gehen. Und tschüß wäre die Folge. Dieser Schreck sollte allen Verantwortlichen zum Ende der Saison (so sie denn überm Strich ausgeht) in den Knochen sitzen. Ich will nicht einen Verantwortlichen irgendwie und irgendwo feiern sehen, wenn sie den Klassenerhalt packen. Die sollen sich schämen und ihre Sachen packen, um Platz für Leute zu machen, die diesem Verein das geben, was er und seine Fans verdienen! Euphorie und die Aussicht auf Europa! Das muss man sich mal geben, es besteht immer noch die Möglichkeit, dass sich nach dieser Saison selbst der 9. für Europa qualifiziert. Wäre Mainz nicht ausgeschieden, hätte sogar Platz 10 unter optimalen Umständen reichen können! Und das soll nicht das Ziel dieses Vereins sein?! Mit Fritz und Co., die es fertiggebracht haben, einen Werner zu vergraulen wird das ganz sicher nichts, richtig! Im Sommer wurden die fatalen Weichen gestellt. Richtung Erfolg hätte der AR einschreiten müssen, um Werner zu halten und Fritz, Niemeyer und Jahns zu ersetzen! Aber dieser bräsige Verein ist halt ein unambitionierter Feigling geworden. Das hat nichts mehr mit Loyalität zu tun. Das ist Unprofessionaltät in allen Führungsebenen auf einem next Level, das dieser Verein nie erleben musste.
 
Oh man, aber das meine ich doch. Warum kommt Reflexartig sofort wieder eine Argumentation, warum alles so schwer und so schlimm ist. Das ist die absolut falsche Herangehensweise in meinen Augen. Der richtige Spirit wäre zu sagen, "wir nehmen diesen Verteilungskampf an und werden daraus gestärkt hervorgehen, eben weil wir besser sind". Man überlebt nicht dadurch das man die Erwartungshaltung der Fans absenkt. Kein Arbeitsplatz bei Werder und auch nicht die der oberen wird auch nur eine Minute länger gesichert sein, weil man Niederstappelt. Einzig Erfolg oder Mißerfolg, also Siege und Niederlagen bestimmen das berufliche Schicksal der Verantwortungsträger. Da war im Fußball schon immer so. Das hebelt man nicht aus, auch bei Werder nicht (siehe Steffen). Das ist der absolute Irrglaube deluxe, zweifach verspoilt mit Schiebedach und Fuchsschwanz hinten dran. Kompletter Un- und Irrsinn! Man MUß den Fight annehmen, gerade als finanziell kleiner Verein muß man eben besser sein als die anderen. Das und nur das bewerten die Leute. Und diese Mär vom genügsamen Bremer Publikum ist ohnehin Quatsch mit Soße. Man hat doch gesehen was auf Fritz und Co eingeflossen ist als es nach unten gegangen ist und wenn wir das Derby verloren hätten und jetzt auf Platz 16 Stehen würden, dann würde es flächendeckend Rauswurfforderungen für alle Werder Verantwortlichen geben. Das ist doch logo. Da kann man nichts beeinflussen an Erwartungshaltung. Was man beeinflussen kann ist das Leistungsklima im Verein und da ist man ja wenigstens auf den Gedanken gekommen dem Capo mal das Mikro in die Hand zu drücken, wenn man selbst schon nicht die eigene Mannschaft motiviert kriegt, aufgrund viel zu lascher Werder Werte.

Was anderes ist die Großwetterlage, aber die interessiert doch nur sekundär. Wenn irgendeine Metatendenz alle Traditionsvereine wegfegt, na dann ist es sowieso dahin mit der Liga, weils keine S.au mehr interessiert. Das ist aber kein Grund warum der Fan auch noch dankbar für Platz 15 sein darf. Nein, totaler Unsinn. Andersrum wird ein Schuh draus, der Verteilungskampf hat begonnen und damit steigt der Druck noch mehr Skaleneffekte zu erzielen, damit man eben nicht tunlichst unten rausrutscht. Lieber oben kleben und Europa Einnahmen und Renommee einfahren. Dieses total peinliche rumschrauben an der Erwartungshaltung der Fans ist mega kontraproduktiv!

Weniger die Erwartung außen absenken, sondern mehr die Erwartung intern hochschrauben. So rum is richtig!
Wir denken da anders,macht nix.Ich würde mich freuen wenn wir oben weiter dabei sind..Aber wenn ich sehe,das es die Superreichen gibt in Deutschland,dann die Clubs mit Konzernen , private Gönner,und Frankfurt einen Deal mit der deutschen Bank hat ( wußt ich nicht ) , Augsburg zu Teilen auch schon einer US Sport Holding gehört ,dann bleiben noch die kleinen wie zB Heidenheim,Pauli,Köln,Hamburg,wir..
Und wir haben noch massig Altlasten,als einziger Club tragen wir noch Polizeikosten..10 Millionen Eigenkapital,da kannst du dir einen halbwegs besseren Spieler für kaufen.
Und wenn bei uns ein Prinz aus Bahrein einsteigen würde um 25 % Anteile zu übernehmen,dann gehen die Fans auf die Barrikaden .. Fordern aber trotzdem maximalen Erfolg.Der Trend geht dahin,das in den nächsten Jahren die kleinen Clubs sich nichtmal Spieler leisten sondern nur noch leihen können. ( Jedenfalls in Deutschland )
Oder nur als Farmteam wie Straßburg noch erfolgreich sein werden.

Dran zu glauben ,das wir dauerhaft an alte gute Zeiten anknüpfen ist genauso als würd ich glauben,daß mit dem Sondervermögen der Regierung alle Probleme im Land gelöst werden.

WM in Katar,Saudi Arabien, nur noch Finanzhaie und Staatsfonds von Unrechtsstaaten denen die Premierleague Clubs gehören, entfernt sich immer mehr vom Fußball den ich mochte..War mal der Sport der Arbeiterklasse. Der normale Fußballfan ist nur noch Kulisse ,wichtig sind die VIP Kunden. Netzwerke,Kohle,Hummer. .Da fühlt sich Fußball in Liga 3 und 4 noch echt an.In kleineren Stadien , Bratwurst und Bier für noch einigermaßen zivile Preise,alles persönlicher..Aber ich schweife ab.
Weiß auch nicht ob es im Board Bereiche für solche Themen gibt..

Wie auch immer,ich seh die fußballerische Zukunft allgemein als bedenklich an und die von Werder nicht als rosig.
Gern laß ich mich positiv überraschen und freu mich falls es tatsächlich mal für Europa reicht oder wir dauerhaft unter den ersten 6 - 8 Teams sind.

Ich erwarte es nicht und glaube es nicht, das unterscheidet uns .
( aber respektier deine Meinung/Ansicht natürlich).
 
Dieses ständige Schmidbashing nervt mich tierisch, ne solide drei beim Kicker, sicher kamen mal wieder nicht alle Bälle an aber er versucht eben auch viel und hatte auch gute Szenen, dazu arbeitet er auch nach hinten mit und ist giftig....
OK wir schwenken um. Schmid rettet alle Verantwortlichen ... LOL

Also wenn Schmid es mal hinkriegen würde seine außergewöhnlich gute Laufarbeit in den entscheidenden Szenen zu veredeln, wäre er wohl nicht mehr hier. Habe manchmal den Eindruck das er zuviel läuft und dann irgendwie Kraft und Konzentration fehlt für den entscheidenden Pass oder Abschluss. Der löst bei mir so ne heftige emotionale Sinuswelle aus, das ich ihn eigentlich aus meinem Panorama streichen müßte. Mega, wie er tlw. kämpft und nach hinten ackert. Ebenso gut finde ich sein vertikales raumgreifendes Angriffsspiel, aber vorm Tor und bei tlw. 3 Meter Pässen sieht es immer so aus als hätte er entweder noch die Spanner in den Schuhen oder eben nicht gefrühstückt. Mal zu kurz, mal zu lang, aber selten optimal passend. Da raste ich tlw. aus bei. Wenn der so weiter macht, bin ich bald reif für Beta Blocker ....
 
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OK wir schwenken um. Schmid rettet alle Verantwortlichen ... LOL

Also wenn Schmid es mal hinkriegen würde seine außergewöhnlich gute Laufarbeit in den entscheidenden Szenen zu veredeln, wäre er wohl nicht mehr hier. Habe manchmal den Eindruck das er zuviel läuft und dann irgendwie Kraft und Konzentration fehlt für den entscheidenden Pass oder Abschluss. Der löst bei mir so ne heftige emotionale Sinuswelle aus, das ich ihn eigentlich aus meinem Panorama streichen müßte. Mega, wie er tlw. kämpft und nach hinten ackert. Ebenso gut finde ich sein vertikale raumgreifendes Angriffsspiel, aber vorm Tor und bei tlw. 3 Meter Pässen sieht es immer so aus als hätte er entweder noch die Spanner in den Schuhen oder eben nicht gefrühstückt. Mal zu kurz, mal zu lang, aber selten optimal passend. Da raste ich tlw. aus bei. Wenn der so weiter macht, bin ich bald reif für Beta Blocker ....
ATMEN.......Blutdruck senken ( kicher )
 
Wir denken da anders,macht nix.Ich würde mich freuen wenn wir oben weiter dabei sind..Aber wenn ich sehe,das es die Superreichen gibt in Deutschland,dann die Clubs mit Konzernen , private Gönner,und Frankfurt einen Deal mit der deutschen Bank hat ( wußt ich nicht ) , Augsburg zu Teilen auch schon einer US Sport Holding gehört ,dann bleiben noch die kleinen wie zB Heidenheim,Pauli,Köln,Hamburg,wir..
Und wir haben noch massig Altlasten,als einziger Club tragen wir noch Polizeikosten..10 Millionen Eigenkapital,da kannst du dir einen halbwegs besseren Spieler für kaufen.
Und wenn bei uns ein Prinz aus Bahrein einsteigen würde um 25 % Anteile zu übernehmen,dann gehen die Fans auf die Barrikaden .. Fordern aber trotzdem maximalen Erfolg.Der Trend geht dahin,das in den nächsten Jahren die kleinen Clubs sich nichtmal Spieler leisten sondern nur noch leihen können. ( Jedenfalls in Deutschland )
Oder nur als Farmteam wie Straßburg noch erfolgreich sein werden.

Dran zu glauben ,das wir dauerhaft an alte gute Zeiten anknüpfen ist genauso als würd ich glauben,daß mit dem Sondervermögen der Regierung alle Probleme im Land gelöst werden.

WM in Katar,Saudi Arabien, nur noch Finanzhaie und Staatsfonds von Unrechtsstaaten denen die Premierleague Clubs gehören, entfernt sich immer mehr vom Fußball den ich mochte..War mal der Sport der Arbeiterklasse. Der normale Fußballfan ist nur noch Kulisse ,wichtig sind die VIP Kunden. Netzwerke,Kohle,Hummer. .Da fühlt sich Fußball in Liga 3 und 4 noch echt an.In kleineren Stadien , Bratwurst und Bier für noch einigermaßen zivile Preise,alles persönlicher..Aber ich schweife ab.
Weiß auch nicht ob es im Board Bereiche für solche Themen gibt..

Wie auch immer,ich seh die fußballerische Zukunft allgemein als bedenklich an und die von Werder nicht als rosig.
Gern laß ich mich positiv überraschen und freu mich falls es tatsächlich mal für Europa reicht oder wir dauerhaft unter den ersten 6 - 8 Teams sind.

Ich erwarte es nicht und glaube es nicht, das unterscheidet uns .
( aber respektier deine Meinung/Ansicht natürlich).
Kann ich nur zurückgeben, ich akzeptiere diese Sichtweise ebenfalls. Vielen Dank. Wir denken da auch gar nicht so unterschiedlich. Wir vermischen hier nur zwei total verschiedene Fragestellungen: Die eine ist das Heuschreckenproblem, das Du bspw. in der Wirtschaft, im Fußball, im Berliner Wohnungsmarkt und sogar manchmal in der eigenen Familie hast. Große fressen Kleine oder Große grenzen Kleine durch finanzielles Ungleichgewicht einfach aus. Die Marktbedingungen werden schlicht unfair. Genau deshalb gibt es immer Gegengewichte. Das Gegengewicht zu dem Finanziellem Ungleichgewicht und dazu das einer Vielfalt der Fussball sozusagen zu Gunsten einer elitären Klasse weg genommen wird ist nicht die Erwartung zu reduzieren. Das hat damit nun überhaupt nichts zu tun. Damit gewinnst Du nix. Das Gegengewicht ist vermutlich im Moment auch noch gar nicht richtig vorhanden, wird es aber irgendwann sein, wenn das Ungleichgewicht noch mehr in den öffentlichen Fokus rückt. Den Fußball nimmt man nicht so einfach den Fans weg. Demos, Fanmärsche, Solidargemeinschaften von kleinen Vereinen und öffentliches mediales Bewerten sowie regulieren dieses Missstandes erscheinen mir veritable Gegenbewegungen zu sein. Alles ja auch im kleinem so schon erfolgt. Im Moment noch eher im Guerilla Modus, als als konzertierte Aktion. Aber sei sicher, keine Aktion ohne Reaktion!

Die Erwartungshaltung ggü. dem Verein und das wir hier in Bremen seit über 15 Jahren nur kalten Kaffee erhalten, obwohl sich Vereine auf Augenhöhe auch mal nen anständigen Latte Macchiato gönnen ist ein völlig anderes Thema. Da geht es um den mangelnden Eigenanspruch und die fehlende Kommunikation von Ansprüchen seitens des Vereines und leider auch schlicht um schlechtes Arbeiten und mangelndes Interesse externes vielleicht unbequemes Know How reinzuholen. Natürlich hat Werder nicht die gleichen Möglichkeiten wie bspw. die derzeitigen Top 7, aber glaube mir die Verantwortlichen haben genug deutlich gemacht, das es finanzielle Unterschiede gibt. Da sind wir nicht mehr auf der Erklärebene, sondern schon tief im Ausredenmodus. Zuviel ist einfach zuviel. Die Großwetterlage scheint alles noch mehr anzuspannen, bis dann die entsprechende Gegenbewegung einsetzt. Und die kommt, die Frage ist nur wann ........ und genau so lange muß man MEHR TUN und nicht WENIGER. Diese Phase der Unfairniss gilt es zu überleben. Dabei aber die Erwartungen zu drücken und Druck rauszunehmen ist sowas von genau das Falsche was man da tun kann. Nein, sich challengen und straff organisieren, Ansprüche formulieren und ein leistungsbereites Klima schaffen, das man dezidiert verfolgt ist der Weg. Mehr tun, weil man weniger hat und nicht Genügsamkeit oder der zum Scheitern verurteilte Versuch irgendwelche Erwartungshaltungen zu drosseln, weil man dem Irrglauben verfallen ist, das man Stühle durch Nichtssagen retten kann. Das hat der Verein nicht verdient und wir Fans auch nicht! Das ist Kopf in den Sand Methode, anstatt die Ärmel hochzukrempeln! Fritz und Grunewald reden immer viel davon Verantwortung zu übernehmen. Na dann los, nicht lamentieren das alles unfair ist, das weiß bereits jeder, sondern Werder sichern und neu aufbauen. Und wenn das interne Know How dafür nicht langt, dann sollten se mal was anderes reinholen als immer nur loyale Ex Profis!
 
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Kann ich nur zurückgeben, ich akzeptiere diese Sichtweise ebenfalls. Vielen Dank. Wir denken da auch gar nicht so unterschiedlich. Wir vermischen hier nur zwei total verschiedene Fragestellungen: Die eine ist das Heuschreckenproblem, das Du bspw. in der Wirtschaft, im Fußball, im Berliner Wohnungsmarkt und sogar manchmal in der eigenen Familie hast. Große fressen Kleine oder Große grenzen Kleine durch finanzielles Ungleichgewicht einfach aus. Die Marktbedingungen werden schlicht unfair. Genau deshalb gibt es immer Gegengewichte. Das Gegengewicht zu dem Finanziellem Ungleichgewicht und dazu das einer Vielfalt der Fussball sozusagen zu Gunsten einer elitären Klasse weg genommen wird ist nicht die Erwartung zu reduzieren. Das hat damit nun überhaupt nichts zu tun. Damit gewinnst Du nix. Das Gegengewicht ist vermutlich im Moment auch noch gar nicht richtig vorhanden, wird es aber irgendwann sein, wenn das Ungleichgewicht noch mehr in den öffentlichen Fokus rückt. Den Fußball nimmt man nicht so einfach den Fans weg. Demos, Fanmärsche, Solidargemeinschaften von kleinen Vereinen und öffentliches mediales Bewerten sowie regulieren dieses Missstandes erscheinen mir veritable Gegenbewegungen zu sein. Alles ja auch im kleinem so schon erfolgt. Im Moment noch eher im Guerilla Modus, als als konzertierte Aktion. Aber sei sicher, keine Aktion ohne Reaktion!

Die Erwartungshaltung ggü. dem Verein und das wir hier in Bremen seit über 15 Jahren nur kalten Kaffee erhalten, obwohl sich Vereine auf Augenhöhe auch mal nen anständigen Latte Macchiato gönnen ist ein völlig anderes Thema. Da geht es um den mangelnden Eigenanspruch und die fehlende Kommunikation von Ansprüchen seitens des Vereines und leider auch schlicht um schlechtes Arbeiten und mangelndes Interesse externes vielleicht unbequemes Know How reinzuholen. Natürlich hat Werder nicht die gleichen Möglichkeiten wie bspw. die derzeitigen Top 7, aber glaube mir die Verantwortlichen haben genug deutlich gemacht, das es finanzielle Unterschiede gibt. Da sind wir nicht mehr auf der Erklärebene, sondern schon tief im Ausredenmodus. Zuviel ist einfach zuviel. Die Großwetterlage scheint alles noch mehr anzuspannen, bis dann die entsprechende Gegenbewegung einsetzt. Und die kommt, die Frage ist nur wann ........ und genau so lange muß man MEHR TUN und nicht WENIGER. Diese Phase der Unfairniss gilt es zu überleben. Dabei aber die Erwartungen zu drücken und Druck rauszunehmen ist sowas von genau das Falsche was man da tun kann. Nein, sich challengen und straff organisieren, Ansprüche formulieren und ein leistungsbereites Klima schaffen, das man dezidiert verfolgt ist der Weg. Mehr tun, weil man weniger hat und nicht Genügsamkeit oder der zum Scheitern verurteilte Versuch irgendwelche Erwartungshaltungen zu drosseln, weil man dem Irrglauben verfallen ist, das man Stühle durch Nichtssagen retten kann. Das hat der Verein nicht verdient und wir Fans auch nicht! Das ist Kopf in den Sand Methode, anstatt die Ärmel hochzukrempeln! Fritz und Grunewald reden immer viel davon Verantwortung zu übernehmen. Na dann los, nicht lamentieren das alles unfair ist, das weiß bereits jeder, sondern Werder sichern und neu aufbauen. Und wenn das interne Know How dafür nicht langt, dann sollten se mal was anderes reinholen als immer nur loyale Ex Profis!
Ich finde den Post durchaus gut und in Teilen stimmt es ja durchaus, dass man sich Ziele stecken sollte, an denen man wachsen kann. In meinen Augen tun die Verantwortlichen das auch durchaus...zum angemessenen Zeitpunkt.
Nur redest du hier von einer "Phase der Unfairness" die es zu "überleben" gilt.
Nichts, aber auch wirklich nichts deutet darauf hin, dass die Schere wieder kleiner wird. Weder im Fußball, noch im Kapitalismus. Viele glauben der Lüge, man müsse sich nur genug anstrengen und wird automatisch zu den "Gewinnern" zählen.
Auch das halte ich für einen grundfalschen Gedanken. Im Fußball wie gesellschaftlich wäre die Lösung eher, dass die kleinen sagen "ok Gründe Deine Bayerliga oder ab morgen werden die TV Gelder gleichmäßig aufgeteilt".
Zu glauben man dürfe mit an den Tisch bei den "Großen" ist ein massiver Irrglaube.
 
Kann ich nur zurückgeben, ich akzeptiere diese Sichtweise ebenfalls. Vielen Dank. Wir denken da auch gar nicht so unterschiedlich. Wir vermischen hier nur zwei total verschiedene Fragestellungen: Die eine ist das Heuschreckenproblem, das Du bspw. in der Wirtschaft, im Fußball, im Berliner Wohnungsmarkt und sogar manchmal in der eigenen Familie hast. Große fressen Kleine oder Große grenzen Kleine durch finanzielles Ungleichgewicht einfach aus. Die Marktbedingungen werden schlicht unfair. Genau deshalb gibt es immer Gegengewichte. Das Gegengewicht zu dem Finanziellem Ungleichgewicht und dazu das einer Vielfalt der Fussball sozusagen zu Gunsten einer elitären Klasse weg genommen wird ist nicht die Erwartung zu reduzieren. Das hat damit nun überhaupt nichts zu tun. Damit gewinnst Du nix. Das Gegengewicht ist vermutlich im Moment auch noch gar nicht richtig vorhanden, wird es aber irgendwann sein, wenn das Ungleichgewicht noch mehr in den öffentlichen Fokus rückt. Den Fußball nimmt man nicht so einfach den Fans weg. Demos, Fanmärsche, Solidargemeinschaften von kleinen Vereinen und öffentliches mediales Bewerten sowie regulieren dieses Missstandes erscheinen mir veritable Gegenbewegungen zu sein. Alles ja auch im kleinem so schon erfolgt. Im Moment noch eher im Guerilla Modus, als als konzertierte Aktion. Aber sei sicher, keine Aktion ohne Reaktion!

Die Erwartungshaltung ggü. dem Verein und das wir hier in Bremen seit über 15 Jahren nur kalten Kaffee erhalten, obwohl sich Vereine auf Augenhöhe auch mal nen anständigen Latte Macchiato gönnen ist ein völlig anderes Thema. Da geht es um den mangelnden Eigenanspruch und die fehlende Kommunikation von Ansprüchen seitens des Vereines und leider auch schlicht um schlechtes Arbeiten und mangelndes Interesse externes vielleicht unbequemes Know How reinzuholen. Natürlich hat Werder nicht die gleichen Möglichkeiten wie bspw. die derzeitigen Top 7, aber glaube mir die Verantwortlichen haben genug deutlich gemacht, das es finanzielle Unterschiede gibt. Da sind wir nicht mehr auf der Erklärebene, sondern schon tief im Ausredenmodus. Zuviel ist einfach zuviel. Die Großwetterlage scheint alles noch mehr anzuspannen, bis dann die entsprechende Gegenbewegung einsetzt. Und die kommt, die Frage ist nur wann ........ und genau so lange muß man MEHR TUN und nicht WENIGER. Diese Phase der Unfairniss gilt es zu überleben. Dabei aber die Erwartungen zu drücken und Druck rauszunehmen ist sowas von genau das Falsche was man da tun kann. Nein, sich challengen und straff organisieren, Ansprüche formulieren und ein leistungsbereites Klima schaffen, das man dezidiert verfolgt ist der Weg. Mehr tun, weil man weniger hat und nicht Genügsamkeit oder der zum Scheitern verurteilte Versuch irgendwelche Erwartungshaltungen zu drosseln, weil man dem Irrglauben verfallen ist, das man Stühle durch Nichtssagen retten kann. Das hat der Verein nicht verdient und wir Fans auch nicht! Das ist Kopf in den Sand Methode, anstatt die Ärmel hochzukrempeln! Fritz und Grunewald reden immer viel davon Verantwortung zu übernehmen. Na dann los, nicht lamentieren das alles unfair ist, das weiß bereits jeder, sondern Werder sichern und neu aufbauen. Und wenn das interne Know How dafür nicht langt, dann sollten se mal was anderes reinholen als immer nur loyale Ex Profis!
Werder = kalter Kaffee
Teams auf Augenhöhe = Latte Machiatto

Fand ich gut...

Ich befürchte nur, das die meisten Teams mittlerweile oberhalb der Augenhöhe sind.
Aber einige Leute glauben aufgrund von Tradition ,immer mehr verblassener Erfolge,daß wir immer noch eine gute Rolle in der Nahrungskette haben..

Nö...Deutschland glaubt auch das wir noch zu den Playern der Welt gehören.
 
Ich finde den Post durchaus gut und in Teilen stimmt es ja durchaus, dass man sich Ziele stecken sollte, an denen man wachsen kann. In meinen Augen tun die Verantwortlichen das auch durchaus...zum angemessenen Zeitpunkt.
Nur redest du hier von einer "Phase der Unfairness" die es zu "überleben" gilt.
Nichts, aber auch wirklich nichts deutet darauf hin, dass die Schere wieder kleiner wird. Weder im Fußball, noch im Kapitalismus. Viele glauben der Lüge, man müsse sich nur genug anstrengen und wird automatisch zu den "Gewinnern" zählen.
Auch das halte ich für einen grundfalschen Gedanken. Im Fußball wie gesellschaftlich wäre die Lösung eher, dass die kleinen sagen "ok Gründe Deine Bayerliga oder ab morgen werden die TV Gelder gleichmäßig aufgeteilt".
Zu glauben man dürfe mit an den Tisch bei den "Großen" ist ein massiver Irrglaube.
Das war auch ein interessanter Vergleich in der Doku zum Produkt NFL ,wo alle Clubs Franchisefirmen sind,aber alle gleich viel bekommen.Und man deshalb nie weiß wer den Superbowl gewinnt bzw es viele verschiedene Clubs gibt und nicht nur immer diesselben.
Gibt natürlich keinen Abstieg und Aufstieg,aber hat auch Vorteile.
 
Das war auch ein interessanter Vergleich in der Doku zum Produkt NFL ,wo alle Clubs Franchisefirmen sind,aber alle gleich viel bekommen.Und man deshalb nie weiß wer den Superbowl gewinnt bzw es viele verschiedene Clubs gibt und nicht nur immer diesselben.
Gibt natürlich keinen Abstieg und Aufstieg,aber hat auch Vorteile.
Ja wohl einer der wenigen Vorteile da. Sonst ohne Ahnung zu haben, taugt Amiland aber nicht für nen positiven Sportvergleich. Das Land wo ganze Vereine umziehen und es kaum Vereinsfankultur, sondern eher eine Superstarkultur gibt. Hat mit Leuten wie Beckham, Messi oder natürlich Ronaldo zwar auch im Fußball Einzug gehalten, aber noch weit entfernt, von den Verhältnissen in den USA.
Relegeationsplatz weg und natürlich auch faire Gelder für die zweite Liga, wären ebenso wünschenswert.
Der Zug ist wohl abgefahren. Aber das die verstaubte Romantik ein wesentlicher Punkt sein wird, mit denen Traditionsvereine glänzen können, sollte man ein Stück weit akzeptieren. Das in der Pokalvitrine nochmal was großes glänzt, wird kaum mehr passieren.
 
Ich finde den Post durchaus gut und in Teilen stimmt es ja durchaus, dass man sich Ziele stecken sollte, an denen man wachsen kann. In meinen Augen tun die Verantwortlichen das auch durchaus...zum angemessenen Zeitpunkt.
Nur redest du hier von einer "Phase der Unfairness" die es zu "überleben" gilt.
Nichts, aber auch wirklich nichts deutet darauf hin, dass die Schere wieder kleiner wird. Weder im Fußball, noch im Kapitalismus. Viele glauben der Lüge, man müsse sich nur genug anstrengen und wird automatisch zu den "Gewinnern" zählen.
Auch das halte ich für einen grundfalschen Gedanken. Im Fußball wie gesellschaftlich wäre die Lösung eher, dass die kleinen sagen "ok Gründe Deine Bayerliga oder ab morgen werden die TV Gelder gleichmäßig aufgeteilt".
Zu glauben man dürfe mit an den Tisch bei den "Großen" ist ein massiver Irrglaube.
Das habe ich ja nun auch nicht so geschrieben, sondern ich schrieb von einer veritablen Gegenbewegung, die letztenendes einen Ausgleich schafft. Ein Verhältnis des Gleichgewichts. Es gibt in einigen Branchen durchaus Beispiele dafür. Es gibt praktisch Arbeitnehmer gesteuerte Branchen in denen in Intervallen jeweils auch "Die kleinen" mal den Ton angeben oder eben ohne Mitbestimmung nicht viel läuft. Da ist der Fußball noch nicht, aber da wird er enden, ganz sicher. Ansonsten endet er eben ganz. Nichts desto trotz braucht man hier nicht das Warten anfangen, sondern muß anfangen sich zukunftsgerecht aufzustellen. An den Tisch der Großen wirste nicht gebeten, da bin ich bei Dir. Die Großen sind eher dabei die Mißstände kleinzureden. Die Bundesliga ist schon kaputt, eine lahme Liga mit einem Dauermeister. Es wird den Leuten irgendwann langweilig und es wird irgendwann auch zu Änderungen kommen, ganz sicher. Aber das ist der Druck von außen. Hier geht es darum welchen Druck sich Werder tunlichst selber macht um besser zu werden, erfolgreicher und zukunftsgerechter. Ob sie sich öffnen für externes Know How oder lieber "Unter sich" bleiben, damit keiner die heilige Ruhe etwa mit dem Ruf nach Erfolg durcheinander wirbelt. Ich habe nichts gegen den "Ruf nach Veränderungen", aber nur im Gleichklang mit dem Anspruch auch selber besser zu werden.

Für mich ist bewiesen das Werder grundlegende Veränderungen, insb. über externe, vereinsfremde Personen scheut. Sie sind nicht offen dafür. Die Besetzungen zeigen es. Nur für mich versteht sich, ist weiterhin bewiesen, das diese kommunikative Genügsamkeit nicht leistungsfördernd ist. Werder pflegt für mich ein leistungshemmendes Führungssystem und Klima ohne echte Ziele und Anspruchsdenken. Desweiteren ist für mich, nur für mich bewiesen, das es sie ein notorischer Underperformer sind, weil andere Vereine längst vorbei gezogen sind. Von daher komme ich zu dem Schluss, das in Bremen kein Geld da ist und darüber hinaus auch noch schlecht gearbeitet wird. Tja und ich plädiere ja eben dafür besser zu sein als die anderen, wenn man schon knapp bei Kasse ist. Sehe ich so aber überhaupt nicht, seit 15 Jahren nicht. Sie bemühen allenfalls ab und an die Vergangenheit um alte Erfolgsgefühle und Nostalgiedenken zu befeuern. Wirklich neue Erfolgsgeschichten sind seit 1,5 Jahrzehnten hier eine reine Fehlanzeige.

Einziger Lichtblick ist das Fritz relativ offen mit seinen Fehlern umgeht und es waren verdammt viele diese Saison. In vielen Branchen hätte er bei so vielen Fehlern nicht wirklich lange durchgehalten. Grunewald wollte ihn. Natürlich weil er sein Vertrauter ist und eben schon lange den werderanischen Konformitätstest bestanden hat. Wirklich ne offensichtliche Seilschaft wie sie im Buche steht. Wissen auch alle. Es gehört aber halt in Bremen dazu sowas irgendwie weg zu ignorieren. Ich bleibe dabei was ich schon etwas weiter oben geschrieben habe, die Frage ist ob die derzeitigen Verantwortlichen überhaupt in der Lage sind zu lernen, geschweige denn Willens sind Veränderungen im Verein einzuleiten, die uns Richtung Europa führen. Diese Saison war ein deutlicher Warnschuss. Werder muß viel MEHR tun. Bei den Transfers, bei der Kommunikation, bei dem Leistungsklima im Verein. Einziger Lichtblick neben dem gewonnenen Derby, der rechtzeitige Trainerrauswurf. Wenn einer nicht performt, dann eben raus! (Sollte Fritz jetzt gelernt haben, das ein ruhiger, zurückhaltender Trainer in einem ohnehin schon ruhigem zurückhaltendem Umfeld, nicht so eine gute Idee ist). War mir vorher aber auch nicht so klar, aber lernen kann man es! Wenn man in Bremen alle Macht dem Trainer gibt, na dann muß man auch einen mächtigen Trainer einstellen ...

Werder = kalter Kaffee
Teams auf Augenhöhe = Latte Machiatto

Fand ich gut...

Ich befürchte nur, das die meisten Teams mittlerweile oberhalb der Augenhöhe sind.
Aber einige Leute glauben aufgrund von Tradition ,immer mehr verblassener Erfolge,daß wir immer noch eine gute Rolle in der Nahrungskette haben..

Nö...Deutschland glaubt auch das wir noch zu den Playern der Welt gehören.
Es geht nicht darum wer wir sind, sondern wer wir sein wollen bzw. wo wir hin wollen....
 
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Ja wie 99% hier im Forum. Wenn Du denkst, wir hätten noch 30 weitere Minuten überstanden, als die Bälle uns um die Ohren gesegelt sind, kannst Du das gerne glauben. Wenn Du spekulierst, Hein würde im Sturm besser performen, als Njinmah, tue das auch gerne.
Es schadet im Übrigen nicht, auch mal sich selber zu hinterfragen.
Ich habe es stark kritisiert, dass in der 2. Halbzeit gar nichts mehr nach vorne probiert wurde und so der Vorsprung aufs Spiel gesetzt wurde. Lesen hilft. Ich habe schon gestaunt, dass wir so lange kein Gegentor kassiert haben und dementsprechend also nicht gedacht, dass wir noch 30 weitere min überstanden hätten. Immer toll solche Bezüge, die völlig am Thema vorbei gehen.
Bei JN ging es nicht darum ,dass er faul war, sondern dass geschrieben wurde, er hätte ein richtig gutes Spiel gemacht. DAS allein habe ich aufgegriffen. Denn es war mitnichten ein richtig gutes Spiel. Eher das, was man von einem Spieler in der 1. Liga erwarten können muss - Einsatz. Den habe ich ihm auch nicht abgeschrieben.
Ich muss mich nicht hinterfragen, nur weil ich eine mittelmäßige Leistung nicht als richtig gut bewerte. Um etwas anderes ging es nämlich nicht.
Der Vergleich Hein - Njinmah ist Kindergarten Kleine Gruppe.
Aus dem Alter bin ICH zumindest raus :-)

Du kannst ja gerne weiter aus einer Butterblume eine Orchidee basteln, aber in der Regel hilft es nicht, sich irgendwas schöner zu reden als es ist.
 
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