Sexualstraftäter werden in Polen zwangskastriert

Übrigens ist die Aussage nicht so haltlos wie du denkst! Verfolge mal die Betrugsskandale der letzten Jahre. Die Strafen sind mesit 3 - 8 Jahre. Bei uns in der Stadt wurde einer zu 2 Jahren auf Bewährung verurteilt wg. sexuellen Missbrauch. Neulig habe ich in der Zeitung gelesen, dass ein Vergewaltiger lächerliche 2,5 Jahre bekam. Das passt einfach nicht!!!

Die Aussage ist sehr wohl haltlos. Ich empfehle mal einen Blick in § 46 StGB:

(1) Die Schuld des Täters ist Grundlage für die Zumessung der Strafe. Die Wirkungen, die von der Strafe für das künftige Leben des Täters in der Gesellschaft zu erwarten sind, sind zu berücksichtigen.
(2) Bei der Zumessung wägt das Gericht die Umstände, die für und gegen den Täter sprechen, gegeneinander ab. Dabei kommen namentlich in Betracht:

die Beweggründe und die Ziele des Täters,
die Gesinnung, die aus der Tat spricht, und der bei der Tat aufgewendete Wille,
das Maß der Pflichtwidrigkeit,
die Art der Ausführung und die verschuldeten Auswirkungen der Tat,
das Vorleben des Täters, seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse sowie
sein Verhalten nach der Tat, besonders sein Bemühen, den Schaden wiedergutzumachen, sowie das Bemühen des Täters, einen Ausgleich mit dem Verletzten zu erreichen.

(3) Umstände, die schon Merkmale des gesetzlichen Tatbestandes sind, dürfen nicht berücksichtigt werden.

Du stellst es hier so dar, als würden Betrüger und Steuerhinterzieher im Normalfall härter bestraft als Vergewaltiger. Wörtchen wie oft oder meist sucht man bei deinen Thesen vergeblich. Und auch diese würden es nicht richtiger machen, wenn man es in Relation sieht.

Jemand der wegen Betrugs 8 Jahre bekommt (was übrigens überhaupt nur in einem besonders schweren Fall möglich ist), hat bereits gewaltigst Dreck am Stecken oder er steht gleich wegen zig Taten vor Gericht. Das ist selbst bei 3 Jahren der Fall. Ein Ersttäter wird so gut wie nie in den Bau müssen.

Ein Vergewaltiger hingegen bekommt nur in Ausnahmefällen überhaupt Bewährung, da die Mindeststrafe 2 Jahre beträgt (nur bei Verhängung der Mindeststrafe ist die Aussetzung überhaupt möglich).

Deine Darstellung ist einfach nur plakativ und entspricht nicht den Tatsachen. Dass man bei dem Thema sehr emotional reagiert, ist doch völlig normal. Aber man sollte nicht die Tatsachen verdrehen.

Man kann sich sicher darüber streiten, ob das Mindeststrafmaß so in Ordnung ist, aber hier gilt es zu bedenken, dass jeweils der Einzelfall zu betrachten ist. Es ist mMn ein Unterschied, ob jemand einem anderen Menschen nach einem vorgefassten Tatplan auflauert und ihn vergewaltigt oder ob jemand (ohne jegliche Vorstrafen) nach einer Party mit einem Mädel im Bett landet, sie es sich anders überlegt und er sich in Folge Alkohols nicht im Griff hat und die Beherrschung verliert (wurde so verhandelt und gab auch keine Bewährung).
Beides sind Vergewaltigungen und absolut verwerflich, aber eine gewisse Abstufung kann man da nicht leugnen. Aus diesem Grund gibt es eben keine festen Strafen, sondern Strafrahmen.
 
Die Aussage ist sehr wohl haltlos. Ich empfehle mal einen Blick in § 46 StGB:



Du stellst es hier so dar, als würden Betrüger und Steuerhinterzieher im Normalfall härter bestraft als Vergewaltiger. Wörtchen wie oft oder meist sucht man bei deinen Thesen vergeblich. Und auch diese würden es nicht richtiger machen, wenn man es in Relation sieht.

Jemand der wegen Betrugs 8 Jahre bekommt (was übrigens überhaupt nur in einem besonders schweren Fall möglich ist), hat bereits gewaltigst Dreck am Stecken oder er steht gleich wegen zig Taten vor Gericht. Das ist selbst bei 3 Jahren der Fall. Ein Ersttäter wird so gut wie nie in den Bau müssen.

Ein Vergewaltiger hingegen bekommt nur in Ausnahmefällen überhaupt Bewährung, da die Mindeststrafe 2 Jahre beträgt (nur bei Verhängung der Mindeststrafe ist die Aussetzung überhaupt möglich).

Deine Darstellung ist einfach nur plakativ und entspricht nicht den Tatsachen. Dass man bei dem Thema sehr emotional reagiert, ist doch völlig normal. Aber man sollte nicht die Tatsachen verdrehen.

Man kann sich sicher darüber streiten, ob das Mindeststrafmaß so in Ordnung ist, aber hier gilt es zu bedenken, dass jeweils der Einzelfall zu betrachten ist. Es ist mMn ein Unterschied, ob jemand einem anderen Menschen nach einem vorgefassten Tatplan auflauert und ihn vergewaltigt oder ob jemand (ohne jegliche Vorstrafen) nach einer Party mit einem Mädel im Bett landet, sie es sich anders überlegt und er sich in Folge Alkohols nicht im Griff hat und die Beherrschung verliert (wurde so verhandelt und gab auch keine Bewährung).
Beides sind Vergewaltigungen und absolut verwerflich, aber eine gewisse Abstufung kann man da nicht leugnen. Aus diesem Grund gibt es eben keine festen Strafen, sondern Strafrahmen.

:tnx: Danke, du ersparst mir Arbeit.
 
Schlimm genug, wenn Menschen anderen Menschen sowas zufügen. Egal ob Frau -> Mann, Mann -> Frau usw. Es ist erniedrigend, wenn ein Mensch mit einem anderen Sachen macht, die er nicht will. Man sollte natürlich Gleiches nicht mit Gleichem vergelten. Aber solche Straftaten müssen hart bestraft werden.

Da treffen sich unsere Meinungen.

Täter sollen ruhig an eigenem Leibe mitbekommen, was sie anderen angetan haben. Wären die Strafen für ein solches Verbrechen hier in Deutschland höher, würde sich niemand über den Satz "schnipp schnapp schwanz ab" Gedanken machen. Aber in einem Land, in dem Sexualstraftaten meist mit Geldstrafen, Bewährungstrafen oder Freiheitsstrafen bis 3 Jahren (wenns mal hoch kommt 5 Jahre, gaaaaanz selten) bestraft werden, bleibt Platz für solche Gedanken.

Da treffen sie sich kaum noch.

Versetze dich in eiens der Opfer hinein. Vielleicht verstehst du dann, worum es mir geht.

Noch einmal: Lese dir mal alle meine Beiträge zu diesem Thema durch.
 
Vielleicht wirkt solch eine Strafe auch vorbeugend. Sodass weniger Straftaten in dieser Hinsicht passieren.

Dass solche Strafen nicht abschrecken kannst Du in den amerikanischen Bundesstaaten beobachten, in denen die Todesstrafe verhängt werden kann. Und diese Triebtäter haben eine Krankheit, da greift das einfache Motto der Abschreckung von vorneherein nicht.
 
Unter dem Vorwand (dem Deckmantel) "Krank" zu sein, dürfen die sich woh alles erlauben. Und dann heißt es, der kann ja nichts für seine Tat, er kann die Verantwortung nicht übernehmen, denn er war ja "krank".

Auch Knast ist kein Ausweg, eine Therapie, egal wie lange sie dauert ist der bessere (humanere) Weg. Dass kann doch nicht die Lösung sein, dass sind Verbrecher der untersten Kategorie.

Knast schreckt (wie es scheint) nicht genügend ab, ausserdem gehören "Kranke" nicht in den Knast.

Traurig, dass der Begriff "Krank" im Zusammenhang mit solchen abartigen Verbrechern benutzt wird. Eine Beleidigung für alle, die wirklich Krank im wahrsten Wortsinn sind. Denn diese Leute, die ihr "Krank"-sein als Ausrede für ihre Taten mißbrauchen, sind einfach nur Verbrecher, nicht mehr und nicht weniger.

"Krankheit" ist genauso wie Alkohol keine Begründung für mich, warum ein Täter nicht die Verantwortung vor der Gesellschaft für seine Tat übernehmen sollte und es ist für mich auch keine geeignete Erklärung (Ausrede), warum die Tat verübt wurde.
 
Wo ziehst du denn da die Grenze? Also bei Krankheit... Wann zählt das?

Zum Beispiel bei Schizophrenie. Wenn einer schizophren ist und eine Tat begeht, dann wäre er vermindert schuldfähig für mich. Oder wenn eine andere Geisteskrankheit vorliegt. Aber darum geht es nicht.

Worauf ich anspielte, ist der Punkt, dass diese Verbrecher für mich nicht "krank" in dem Sinn sind. Die fallen da zumindest für mich nicht unter diesen Begriff. Mit dem hier in diesem Thread umgegangen wird, als wäre es eine Ausrede, eine Begründung oder eine Erklärung dafür, warum diese Verbrecher so sind und warum man sie verstehen sollte. Und die Gesetze schon so okay sind wie sie sind. Obwohl sie ruhig etwas härter sein könnten.

Und um das mal klarzustellen, ich rede hier nicht von "Schnipp, Schnapp, Schwanz ab"
 
Nun, ich finde die Geschichte mit "krank" auch nicht toll und denke es wird häufig als Ausrede genutz, allerdings denke ich auch, dass es manche gibt, wo das einfach zutrifft und ich sehe mich nicht in der Lage das zu differenzieren.
 
Nun, ich finde die Geschichte mit "krank" auch nicht toll und denke es wird häufig als Ausrede genutz, allerdings denke ich auch, dass es manche gibt, wo das einfach zutrifft und ich sehe mich nicht in der Lage das zu differenzieren.

Das ist auch nicht unsere Aufgabe zum Glück. Leider liegen die, die das festellen müssen auch gelegentlich mal daneben. Was dann fast immer tragische Ereignisse nach sich zieht. (sprich: weitere Verbrechen)
 
Ja, das ist die Tragik bei der Sache. Leider ist und bleibt irren menschlich... hier oft mit verheerenden Folgen.

Aber das kommt daher, dass ein Großteil der Gesellschaft (ich nehme jetzt mal diesen Thread hier als Grundlage) diesen Verbrechern eine "Krankheit" attestiert.
Krankheiten bedürfen aber einer Attestierung von Fachleuten und wenn die erfolgt ist, einen (zu kurzen) Knastaufenthalt mit anschließender oder einhergehender Therapie. Und diesie Therapie geht auch oftmals daneben.
Eben aus dem Grund, weil man Menschen die NICHT "krank" sind, auch NICHT therapieren kann.

Dass sind Verbrecher und keine kranken Menschen. Die brauchen keine Fachleute, die sich irren könnten, sondern einen strengen Richter. Diese Verbrecher brauchen auch keine Therapie, sondern ein angemessenes Strafmaß, dass in voller Härte zur Anwendung gebracht werden muss.
 
Das spricht also der Fachmann. Dann kläre uns doch mal genauer auf, damit wir hier nicht mehr von einer Krankheit sprechen.
 
Würd mich auch interessieren. Wissenschaftlich fundiert bitte, aber für den Laien verständlich, wenn's geht...

Mal im Ernst. Wenn man selbst nicht krank ist, kann man das einfach nicht nachvollziehen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie es ist, schizophren zu sein. Aber deswegen stell ich mich doch nicht hin und behaupte, dass es das gar nicht gibt. Sind also sämtliche Psychiater und Psychologen Quacksalber oder wie?

Und es ist doch nicht so, dass die Leute, die wirklich krank sind, deswegen auf freien Fuß gesetzt werden. Diese Leute werden untergebracht und versucht zu therapieren.
Ganz ehrlich, ich halte die Heilungschancen bei Triebtätern auch für, sagen wir mal, äußerst begrenzt. Aber ich maße mir als Laie doch nicht ernsthaft an, das zu beurteilen.
 
Gegenfrage .... Wieso haltet ihr diese Verbrecher für krank?
Sexuell gestört, ja, darauf würde ich mich noch einlassen, aber krank?

Und nein, ich bin kein Experte, ich finde es nur nicht in Ordnung, das immer nur auf die Krankheit dieser Verbrecher hingewiesen wird mit dem Hinweis, die Taten dahingehend nochmal zu hinterfragen und neu zu beleuchten und ihre Taten so in meiner Interpretation nur der Krankheit alleine anzulasten, da es da mit Sicherheit noch andere Faktoren geben muss, die dort eine Rolle spielen.
 
Gegenfrage .... Wieso haltet ihr diese Verbrecher für krank?
Sexuell gestört, ja, darauf würde ich mich noch einlassen, aber krank?

Und nein, ich bin kein Experte, es kotzt mich nur an, das versucht wird, diese Verbrecher mit dem Verweis sie seien "Krank" irgendwie zu erklären und für ihre Taten, ich nenne es mal so, eine Ausrede herzuzaubern.

Eine Frage mit Gegenfrage zu beantworten... super.....

Warum? Nun es gibt genug Experten, die sagen das einige(nein nicht alle!) krank sind. Da glaube ich den Experten doch. Wer es nun ist und wer nicht, kann (und will) ich nicht beurteilen, du ja aber scheinbar schon.
 
Wie kommst du darauf, dass jemand dafür 'ne Ausrede sucht?
Dass versucht wird, Dinge zu erklären, liegt wohl in der Natur des Menschen.
Wie definierst du denn Krankheit? Wir sind uns sicher einig, dass bei diesen Leuten irgendwas falsch läuft.
Dass dieses Verhalten krankhaft ist, verhamlost das Ganze aber doch nicht im Geringsten.
Um ehrlich zu sein, verstehe ich nicht mal, wo das Problem liegt.

eidt: Ich bezog mich jetzt auf die Leute, die krank sind. Sicher gibt es auch Leute, die solche Taten wirklich nur zum eigenen "Spaß" begehen und einfach keinerlei Skrupel haben.
 
Achja, es gibt übrigens auch (leider wohl sehr häufig) krank und dennoch nicht therapierbar. Entweder weil der Kranke es nicht zulässt oder weil es einfach nicht "heilbar" ist. Dafür muss natürlich auch eine Lösung gefunden werden... Nur ist das eben nicht "schnipp schnapp".
 
Und nein, ich bin kein Experte, es kotzt mich nur an, das versucht wird, diese Verbrecher mit dem Verweis sie seien "Krank" irgendwie zu erklären und für ihre Taten, ich nenne es mal so, eine Ausrede herzuzaubern.

Mich kotzt es an, dass man die Taten nur verurteilt aber nicht hinterfragt warum es zu diesen Taten kommt.

Ich kann mir nicht mal ansatzweise vorstellen einen Menschen zu sexuellen Handlungen zu zwingen, die dieser Mensch nicht machen möchte. Ich kann da differenzieren, weil mich mein Trieb ebennicht beherrscht.

Drogensüchtige haben ihren Trieb nicht unter Kontrolle, die gelten daher auch als krank. Triebtäter sind es ebenfalls.

Kann man sie nicht heilen, muss man sie eben ein Leben lang unter Ausschluss der Öffentlichkeit behandeln. Der Meinung sind wir wohl alle.
 
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