Sebastian Boenisch

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Vllt. hatte er gehofft, von Stuttgart (oder einem anderen Verein) ein besseres Angebot zu erhalten?

Wenn er das geglaubt hat, dann ist das ja schön für ihn, nur wird er sich da, so wie es im Moment ausschaut, schlicht vertan haben. Was man auch "verzockt" nennen könnte. Wenn er nun aber auch kein besseres Angebot von einem anderen Verein bekommen hat, wird er dadurch nicht "zufriedener" mit der Offerte Seitens Werder sein, da seine Eigenwahrnehung, was seinen Wert angeht, sich offensichtlich von der Werders unterscheidet. Es wäre dann wohl eher so etwas wie ein Notnagel, damit er nicht den "Hildebrand macht".
 
Wenn er das geglaubt hat, dann ist das ja schön für ihn, nur wird er sich da, so wie es im Moment ausschaut, schlicht vertan haben. Was man auch "verzockt" nennen könnte. Wenn er nun aber auch kein besseres Angebot von einem anderen Verein bekommen hat, wird er dadurch nicht "zufriedener" mit der Offerte Seitens Werder sein, da seine Eigenwahrnehung, was seinen Wert angeht, sich offensichtlich von der Werders unterscheidet. Es wäre dann wohl eher so etwas wie ein Notnagel, damit er nicht den "Hildebrand macht".

Da bin ich ganz bei dir.
 
Meine Katze hat leider nicht bis zum Foto stillgehalten,als ich ihr den Schwanz zwischen die Zähne geklemmt hab:rolleyes:

Wer hat denn mit "Boenisch verläßt Werder" angefangen? Das waren Weder sein Berater noch er noch Klaus Allofs.Das waren die Medien.Und meiner dunklen Erinnerung nach kamen Äußerungen zu dem Thema fast ausschließlich von VfB-Seite.

Es ist übrigens nur zu menschlich und legitim,dass man sich nach einem Arbeitgeber umsieht,der einem möglicherweise andere,bessere Möglichkeiten(sei es Finanziell oder sei es in Sachen Anforderungsprofil) bietet.Da bin ich auch nicht frei von.Und ich bin kein Fußballprofi mit auslaufendem Vertrag;)

Also:WO bitte hat Sebastian Boenisch sich verzockt?Weil er sich die Freiheit genommen hat,andere Angebote zu prüfen und nicht gleich mit "Hurra" den neuen Vertrag unterschrieben,Klausi die Füße geküsst und mit den Hemdsärmeln den Passat poliert hat? Wenn mir das jemand so erklären kann,dass ich es verstehe,kann ich evtl mit der Aussage leben!
 
Warum hat er dann das Angebot abgelehnt? :rolleyes:

Wenn das für ihn alles zufriedenstellend gewesen wäre, dann hätte er wohl unterschrieben!?

Das Angebot war nicht zufriedenstellend für ihn, das hat aber nichts mit dem Verein an sich zu tun. Deswegen ist die Aussage "Werder ist nicht gut genug für ihn" einfach falsch.

Wenn er das geglaubt hat, dann ist das ja schön für ihn, nur wird er sich da, so wie es im Moment ausschaut, schlicht vertan haben. Was man auch "verzockt" nennen könnte.

Verzockt könnte man es nennen, wenn er auf ein besseres Angebot GEHOFFT hätte. Das war aber nicht der Fall, denn er hatte ja ganz klar ein Angebot von Stuttgart auf dem Tisch liegen. Also hat er sich nicht verzockt...

Ihm war das Angebot nicht gut genug, das ist richtig.

aber was hat das mit Werder als Verein zu tun:confused:

Genau das verstehe ich eben auch nicht :tnx:
 
Was mich ein wenig irritiert an dieser Diskussion ist, das einige hier irgendwie zu meinen scheinen, das Boenisch das Angebot von Werder immer noch annehmen könne.

Das ist wohl nicht richtig, denn er hat das Angebot von Werder ja bereits ausdrücklich abgelehnt. Ein abgelehntes Angebot wird durch die Ablehnung "vernichtet".

Es müßte also erstmal ein neues Angebot von Werder geben (was nach der Verpflichtung von GebreSelassie kaum der Fall sein wird) bzw. Boenisch müßte seinerseits ein Angebot machen (welches dann wohl kaum von Werder angenommen werden dürfte).

Nachzulesen in § 146 BGB, u.a. hier:

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/BJNR001950896.html#BJNR001950896BJNG001402377

nur mal so als Randinformation für eine m.E. mit jeder Sekunde unwichtigere Diskussion.
 
Dann müsste Boenisch das Angebot aber wirklich letztgültig abgelehnt haben. Vielleicht aber hat er es nur (noch) nicht angenommen, um andere Angebote zu sondieren. Dann gilt das Angebot von Werder so lange, bis es endgültig abgelehnt wird oder die Frist zur Annahme verstrichen ist.
 
Sehe gerade, das Boenisch nicht mehr "im Schaufenster" ist. Ist man tatsächlich so verrückt, nach all den Verteidiger-Verpflichtungen jetzt doch noch mit dem zu verlängern ?

Wenn das passieren sollte, dann wäre man wirklich verrückt. Vor allem würden KATS sich damit bei künftigen Vertragsverhandlungen mit anderen Spielern in eine schlechte Position bringen, wenn sie einem Spieler einen neuen Vertrag zu den Konditionen geben, die er mit dem öffentlichen Kokettierten einer besseren Offerte abgelehnt hatte.
 
Dann müsste Boenisch das Angebot aber wirklich letztgültig abgelehnt haben. Vielleicht aber hat er es nur (noch) nicht angenommen, um andere Angebote zu sondieren. Dann gilt das Angebot von Werder so lange, bis es endgültig abgelehnt wird oder die Frist zur Annahme verstrichen ist.

Offenbare Legendenbildung. Sowohl Boenisch als auch sein Berater Dieter Burdenski haben öffentlich zur Ablehnung des Angebots von Werder Stellung genommen. Dann müssten all diese (nicht dementierten) Zeitungsbrichte unwahr gewesen sein und zwar auch die, die über die Reaktionen von KA berichtet hatten ("es gibt kein neues Angebot").
 
Es ist doch eigentlich völlig egal, ob das Angebot jetzt rechtlich nichtig ist oder was auch immer. Wenn KA zu einem Zeitpunkt als Selassie zu 99% fix war sagt, dass die Tür für Boenisch immer offen ist, dann wird es von Werder-Seite aus weiter bestehen.
 
Wenn das passieren sollte, dann wäre man wirklich verrückt. Vor allem würden KATS sich damit bei künftigen Vertragsverhandlungen mit anderen Spielern in eine schlechte Position bringen, wenn sie einem Spieler einen neuen Vertrag zu den Konditionen geben, die er mit dem öffentlichen Kokettierten einer besseren Offerte abgelehnt hatte.

Warum?

Ich würde es nur problematisch finden, wenn KA den "Forderungen" Boenisch' nachgibt. Wird aber nicht passieren.
 
Wenn er nun aber auch kein besseres Angebot von einem anderen Verein bekommen hat, wird er dadurch nicht "zufriedener" mit der Offerte Seitens Werder sein, da seine Eigenwahrnehung, was seinen Wert angeht, sich offensichtlich von der Werders unterscheidet.

Die Frage, die sich da stellt ist: Ging es wirkich um seine Eigenwahrnehmung oder die die Wahrnehmung von Vereinen, die an seinen Berater herangetreten sind und da zumindest in groben Zügen offengelegt haben, dass sie Boenisch deutlich mehr (Gehalt, Einsatzchancen, Vertragsdauer, etc.) bieten würden? Wenn er Angebote bekommen hat, die für ihn angenehm überraschend waren, wäre es durchaus nachvollziehbar, dass er schlechtere Angebote ausschlägt, auch wenn er sie grundsätzlich für nicht unangemessen halten würde - dass das auch nach hinten losgehen kann, liegt in der Natur der Sache, nur passiert das in der Regel nicht mehr, wenn es so konkret war wie mit Stuttgart.
 
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