Robin Dutt

Zwischen Tiki Taka und unserem Rumpelfußball gibt es allerdings noch jede Menge.
Niemand erwartet tollen Fußball, trotzdem muss man eben feststellen das unsere Mannschaft keinerlei spielerische Lösungen hat.

Defensiv schien die Entwicklung in der letzten Zeit gut, offensiv sollte auch mit dieser Truppe mehr drin sein. Dabei bleibe ich auch.

Das stimmt ja auch nur die Kombination (Balance) das isst unser Problem und das ist dann auch eine Frage der Qualität. Und spielerische Lösungen folgt den von mir genannten Grundtugenden. Man sollte nicht versuchen ein auf Fussball zu machen wenn man Räume wie gestern anbietet.
 
Ganz ehrlich: Der Fussball ist mir derzeit egal. Wenn ich auf dem Platz 90 Minuten bedingungslosen Kampf sehe. Wenn ich die "Grundtugenden" sehe. Wenn ich sehe, dass da unten eine Mannschaft ist, die sich zerreisst.

Ja da ist was dran und dem kann ich folgen. Aber erstens kann man damit mittelfristig nicht bestehen und zweitens hätte ich schon gerne eine Manschaft die spielerisch mit den 5 letzten der Tabelle mithalten kann. Das ist aber nicht der Fall.
 
Ich glaube Werder hat sich keinen Gefallen getan mit Robin Dutt. Wir waren Ende letzter Saison an einem Punkt, wo unsere Mannschaft gefühlt nie schlechter unter TS gespielt hat. Es ging also fortan darum, neue Impulse zu setzen. Einen neuen Trainer zu etablieren. Die Konsequenz: Eichin hat einen modernen, jungen Tainer gesucht - und glaubte mit Dutt die richtige Wahl getroffen zu haben.

Nun ja, das mag damals ja auch zunächst eine sinnvole Alternative gewesen sein, auch wenn sie bei mir mit Zweifel einherging. Dutt hat sich bei Leverkusen viele fragwürde Systemumstellungen und Experimente erlaubt ebenso wie seltsame Positionswechsel. Dutt hat auch bei Reportern viel Unsinn erzählt, Leistungsträger wie Ballack abgesägt. Als Sportdirektor wären das für mich Kriterien gewesen, die mich stutzig gemacht hätten. Allerdings schien für Eichin ein zweiter Versuch in Bremen angebracht. Was mich wundert, dass man dann einem Trainer gleich eingesteht, einen Wunschspieler mitzubringen. Makiadi ist für uns absolut keine Verstärkung und nur ein reiner Mitläufer. Dutts Idee ihn hier als Sprachrohr und erfahrenen Stabilisator fürs Mittelfeld zu etablieren, hat sich hier komplett als gescheitert erwiesen. Vielleicht hätte sich Eichin selber mal ein Bild von dem Spieler machen sollen.

Weiter ging es mit Zielformulierungen, die sehr relativ gehalten wurden. Man will sich langsam entwickeln und früh einen Mittelfeldplatz einnehmen, um mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. Das wird schwer genug, wurde gesagt. Die Erwartungen wurden regelrecht in den Keller geschraubt. Wer unten sitzt, kann halt nur nach oben schauen. Eigentlich ein Widerspruch - denn gleichzeitig wollte man sich spielerisch entwicklen, die Defensive bereits in der Vorbereitung fit für die Bundesliga machen. Nach der Winterpause wollte man so weit sein, die Offensive zu verbessern - Vorstellungen, die sich heute im Sande verlaufen haben.

Ich frag mich bis heute, was sich Dutt mitten in der Hinrunde dabei gedacht hat, offensiven Fußball spielen zu wollen, wo die Ordnung doch eh einem wilden Hühnferhaufen entsprach. Gleichzeitig wolle man flexibel sein, zwei Systeme einstudieren, um die Gegner zu überraschen. Ich habe den Eindruck, dass nur unsere Spieler von unserem System selbst überrascht sind. Der Gegner nicht. Keiner weiß also, was er zu tun hat. Das sieht man nun seit Beginn der Saison. Pässe landen in Schnittestellen, wo keiner steht, wo sich auch keiner bemüht, reinzulaufen. Ansonsten wird blind nach vorne gebolzt. Anfangs hat man noch versucht zu kombinieren - das hat man einfach eingestellt, weil man gemerkt hat, das unsere Spieler durch große Verunsicherung keine 2-3 Pässe am Stück an den Mann bringen. Vielleicht auch, weil Dutt es eben nicht hinbekommt, ihnen zu sagen, wie man ein Spiel aufzieht.


Dutt hat offenbar dann die Taktik geändert - nach dem Motto: "Bevor wir die Bälle in der eigenen Hälfte durch unsere Unfähigkeit verlieren, haut sie einfach nach vorne". Wenn ein Trainer diese Taktik ausgibt, hat er meiner Ansicht nichts in der Bundesliga zu suchen. Das ist Angsthasenfußball und zielt nur darauf ab, schlimmeres zu vermeiden. Peinlich. Man kann sich nicht jedes Spiel mit Mann und Maus hinten reinstellen und hoffen, dass die IV alles rauskloppen.

Pressing ist bei uns immer noch ein Begriff im Fußballlehrbuch. In der Theorie. Wir könnens noch nicht, verstehen es offenbar nicht. Wir gehen mit teils 3-4 Spielern auf den Ballführenden, reißen riesige Lücken. Das zieht sich auch schon die ganze Saison durch. Gestern wurde beim zweiten Tor der Freiburger eindrucksvoll vorne gezeigt, wie idiotisch wir Pressing ausüben und den Freiburgen so den Rest des Spielfelds überlassen. Traurig anzusehen. War aber auch schon gegen Augsbrug und Dortmund der Fall.

Mannschaften, die ebenfalls im Abstiegskampf stecken, bringen mehr Spielkultur auf den Rasen. Man muss sich mal vor Augen halten, welche Mittel Werder trotz der miseren Jahre noch zur Verfügung hatte und was investiert wurde. Trotzdem sind uns Mannschaften wie Nürnberg, Freiburg und Stuttgart spielerisch zuletzt überlegen. Bei uns wird aber immer nach Zeit geschrien. Zeit für die Entwicklung. Zeit für einen Umbruch, der längst verkrustet vor sich hinschimmelt. Der nie einer war. Der unter diesen Bedingungen auch nie einer sein wird.

Junge Spieler bekommen auch unter Dutt kaum die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Sie werden kurz eingesetzt, zeigen teils gute Leistungen. Verschwinden dann wieder in der U23. Ich verstehe das nicht. Stattdessen wird ein Makiadi wieder aufgestellt. Ein Di Santo gebracht, der kaum Tore erzielt hat. Das reicht nicht. Da gibt es keinen Interpretationsspielraum.

Inzwischen geht es auch überhaupt nicht mehr darum, in welchen minimalen Nuancen wir uns verbessern. Insgesamt ist die Entwicklung in der Tendenz rückläufig. Es geht jetzt auch nur noch darum, Punkte zu holen. Es ist davon auszugehen, dass wir das mit dieser Leistung von gestern (und auch denen davor) bei unserem Restprogramm nur schwer schaffen. Wir haben gestern wieder einen riesen Schritt zurück Richtung Abstiegsk(r)ampf gemmacht.

Ich glaube es gibt mitlerweile auch kaum Argumente, die eine Weiterbeschäftigung Dutts rechtfertigen. Es sind eher die Umstände, die Dutts Amt sichern, nämlich die unserer finanziellen Lage. Könne man Tendenzen erkennen, das sich etwas entwickelt, wäre ich bereit zu sagen, ok - gebt ihm Zeit. Das bleibt aber nach einem Jahr immer noch aus. Ich bin wirklich bitter enttäuscht von Werder. Enttäuscht über das, was aus einem Verein mit Herz und Seele geworden ist. Der einst Spielkultur hatte, mit der man sich zu jeder Zeit identifizieren konnte. Werder ist für mich inzwischen nur noch eine Karikatur vergangener Jahre.
 
Ich sehe da nicht mal mehr eine Karikatur. Ich sehe gar nichts, was mich an Werder erinnert. Eher an den VfL Bochum in seiner schlimmsten Zeit. Es ist so verdammt schade, dass wir bei Slomka nicht zugeschlagen haben, als er auf dem Markt war.
 
Scheiß Minusfußball der hier angeboten wird! Anstatt man die Spieler mal motiviert und stark macht immer nur gefasel a la "Abstiegskandidat Nr.1 nach Braunschweig" etc. Kein Wunder läuft da jeder über den Platz wie ein nasser Sack. Sobald der Gegner führt ist das Spiel quasi verloren; es ist nicht möglich kontrolliert Druck zu machen bzw iwas vergleichbarers! Ist der Oberwitz! Passquoten von 60 % in jedem Spiel :crazy:
 
Mich interessiert nur eine Sache. Wieso wurde die Taktik nach dem Nürnbergspiel geändert? Gegen Stuttgart stand man viel höher und wollte mitspielen, warum? Gestern der gleiche Mist.

Ich möchte auch schönen und offensiven Fussball sehen, aber wenn ich eine Taktik habe, die funktioniert, dann ändere ich diese einfach nicht. Zumal man gegen Stuttgart und Freiburg mit Beton anrühren auch hätte gewinnen können wie zuvor gegen Hamburg und Nürnberg.
 
Mich interessiert nur eine Sache. Wieso wurde die Taktik nach dem Nürnbergspiel geändert? Gegen Stuttgart stand man viel höher und wollte mitspielen, warum? Gestern der gleiche Mist.

Ich möchte auch schönen und offensiven Fussball sehen, aber wenn ich eine Taktik habe, die funktioniert, dann ändere ich diese einfach nicht. Zumal man gegen Stuttgart und Freiburg mit Beton anrühren auch hätte gewinnen können wie zuvor gegen Hamburg und Nürnberg.

:tnx: Das verstehe ich auch nicht, in der aktuellen Situation ändert man nicht eine halbwegs funktionierende Taktik bzw Aufstellung.
 
Verdammt es geht um unseren Verein!!! Reisst euch mal alle am Riemen und kämpft wie wir es von der Truppe erwarten.

Gerade weil es mir um unseren Verein gibt, "kämfe" ich für einen Rausschmiss von Dutt!
Und den allermeisten hier geht es eben nicht darum, ob sie die Trennung von Schaaf für richtig hielten oder nicht. Das, was sein Nachfolger hier seit einem dreiviertel Jahr abliefert, das ist es, was "uns" aufregt!
Ja, der Kader, den er übernommen hat, war mies zusammengestellt. Aber abgesehen davon, dass er eine halbe Mannschaft aus seinen Transfers zusammenstellen kann: gerade wenn ich nur wenige gute Spieler habe, dann stelle ich die doch nicht auf Positionen, auf denen sie nichts zu suchen haben!
 
Sehr geehrter Herr Dutt.....

... was trainieren sie eigentlich unter der Woche mit dem Team? Ich frage das, weil sie und ihr Co-Trainer davon sprechen, dass das Team mehrere Formationen beherrscht/ beherrschen soll und man flexibel während des Spiels umstellen und reagieren kann. Für mich ist das ein absoluter Hohn. Wo ist da bitte Flexibilität oder ein System zu erkennen? :confused: Wir können nur eines: hinten drin stehen und lange Bälle raushauen. Das hat immerhin soweit funktioniert, dass wir in den letzten Wochen stabil gepunktet haben. Wieso haben sie das gestern geändert? Wieso plötzlich ein spielender Stürmer mit Hunt etablieren, wo wir nicht mal in der Lage sind unfallfrei über drei Stationen zu kombinieren? Ich verstehe es nicht. Sie haben scheinbar öfter mal tolle taktische Ideen, aber kriegen es aber nicht mal hin einfachste Basics mit dem Team umzusetzen, so dass jede "taktische Variante" in einem Debakel endet.
Und wieso waren die Abstände gestern zwischen den Mannschaftsteilen so groß. Wieso geht man vorne drauf und bleibt hinten tief stehen? Das haben sie dem Team sicherlich nicht so mitgegeben. Kann man da nicht schon direkt während dem Spiel reagieren, wenn man so etwas sieht?
Bitte in den nächsten Spielen nur noch defensiven Mauerfußball anbieten und das System nicht mehr umstellen. Sie haben dem Team scheinbar nur diesen Fußball beibringen können also bleiben sie jetzt bitte dabei. Wenn sie uns so zum Klassenerhalt führen, dann sind alle mit nem blauen Auge davon gekommen. Immer Sommer treten sie dann bitte zurück, verzichten auf eine Abfindung und machen den Weg für einen neuen Trainer frei. Danke.

Gezeichnet: ein sehr enttäuschter Werder-Fan
 
Sehr geehrter Herr Dutt.....

... was trainieren sie eigentlich unter der Woche mit dem Team? Ich frage das, weil sie und ihr Co-Trainer davon sprechen, dass das Team mehrere Formationen beherrscht/ beherrschen soll und man flexibel während des Spiels umstellen und reagieren kann. Für mich ist das ein absoluter Hohn. Wo ist da bitte Flexibilität oder ein System zu erkennen? :confused: Wir können nur eines: hinten drin stehen und lange Bälle raushauen. Das hat immerhin soweit funktioniert, dass wir in den letzten Wochen stabil gepunktet haben. Wieso haben sie das gestern geändert? Wieso plötzlich ein spielender Stürmer mit Hunt etablieren, wo wir nicht mal in der Lage sind unfallfrei über drei Stationen zu kombinieren? Ich verstehe es nicht. Sie haben scheinbar öfter mal tolle taktische Ideen, aber kriegen es aber nicht mal hin einfachste Basics mit dem Team umzusetzen, so dass jede "taktische Variante" in einem Debakel endet.
Und wieso waren die Abstände gestern zwischen den Mannschaftsteilen so groß. Wieso geht man vorne drauf und bleibt hinten tief stehen? Das haben sie dem Team sicherlich nicht so mitgegeben. Kann man da nicht schon direkt während dem Spiel reagieren, wenn man so etwas sieht?
Bitte in den nächsten Spielen nur noch defensiven Mauerfußball anbieten und das System nicht mehr umstellen. Sie haben dem Team scheinbar nur diesen Fußball beibringen können also bleiben sie jetzt bitte dabei. Wenn sie uns so zum Klassenerhalt führen, dann sind alle mit nem blauen Auge davon gekommen. Immer Sommer treten sie dann bitte zurück, verzichten auf eine Abfindung und machen den Weg für einen neuen Trainer frei. Danke.

Gezeichnet: ein sehr enttäuschter Werder-Fan

:daumen: :tnx:

T.Eichin: "...wir sind völlig im Soll, das ist überhaupt kein Thema!"
W.Lemke: "... alles Papperlapapp!"
 
Ich glaube Werder hat sich keinen Gefallen getan mit Robin Dutt. Wir waren Ende letzter Saison an einem Punkt, wo unsere Mannschaft gefühlt nie schlechter unter TS gespielt hat. Es ging also fortan darum, neue Impulse zu setzen. Einen neuen Trainer zu etablieren. Die Konsequenz: Eichin hat einen modernen, jungen Tainer gesucht - und glaubte mit Dutt die richtige Wahl getroffen zu haben.

Nun ja, das mag damals ja auch zunächst eine sinnvole Alternative gewesen sein, auch wenn sie bei mir mit Zweifel einherging. Dutt hat sich bei Leverkusen viele fragwürde Systemumstellungen und Experimente erlaubt ebenso wie seltsame Positionswechsel. Dutt hat auch bei Reportern viel Unsinn erzählt, Leistungsträger wie Ballack abgesägt. Als Sportdirektor wären das für mich Kriterien gewesen, die mich stutzig gemacht hätten. Allerdings schien für Eichin ein zweiter Versuch in Bremen angebracht. Was mich wundert, dass man dann einem Trainer gleich eingesteht, einen Wunschspieler mitzubringen. Makiadi ist für uns absolut keine Verstärkung und nur ein reiner Mitläufer. Dutts Idee ihn hier als Sprachrohr und erfahrenen Stabilisator fürs Mittelfeld zu etablieren, hat sich hier komplett als gescheitert erwiesen. Vielleicht hätte sich Eichin selber mal ein Bild von dem Spieler machen sollen.

Weiter ging es mit Zielformulierungen, die sehr relativ gehalten wurden. Man will sich langsam entwickeln und früh einen Mittelfeldplatz einnehmen, um mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. Das wird schwer genug, wurde gesagt. Die Erwartungen wurden regelrecht in den Keller geschraubt. Wer unten sitzt, kann halt nur nach oben schauen. Eigentlich ein Widerspruch - denn gleichzeitig wollte man sich spielerisch entwicklen, die Defensive bereits in der Vorbereitung fit für die Bundesliga machen. Nach der Winterpause wollte man so weit sein, die Offensive zu verbessern - Vorstellungen, die sich heute im Sande verlaufen haben.

Ich frag mich bis heute, was sich Dutt mitten in der Hinrunde dabei gedacht hat, offensiven Fußball spielen zu wollen, wo die Ordnung doch eh einem wilden Hühnferhaufen entsprach. Gleichzeitig wolle man flexibel sein, zwei Systeme einstudieren, um die Gegner zu überraschen. Ich habe den Eindruck, dass nur unsere Spieler von unserem System selbst überrascht sind. Der Gegner nicht. Keiner weiß also, was er zu tun hat. Das sieht man nun seit Beginn der Saison. Pässe landen in Schnittestellen, wo keiner steht, wo sich auch keiner bemüht, reinzulaufen. Ansonsten wird blind nach vorne gebolzt. Anfangs hat man noch versucht zu kombinieren - das hat man einfach eingestellt, weil man gemerkt hat, das unsere Spieler durch große Verunsicherung keine 2-3 Pässe am Stück an den Mann bringen. Vielleicht auch, weil Dutt es eben nicht hinbekommt, ihnen zu sagen, wie man ein Spiel aufzieht.


Dutt hat offenbar dann die Taktik geändert - nach dem Motto: "Bevor wir die Bälle in der eigenen Hälfte durch unsere Unfähigkeit verlieren, haut sie einfach nach vorne". Wenn ein Trainer diese Taktik ausgibt, hat er meiner Ansicht nichts in der Bundesliga zu suchen. Das ist Angsthasenfußball und zielt nur darauf ab, schlimmeres zu vermeiden. Peinlich. Man kann sich nicht jedes Spiel mit Mann und Maus hinten reinstellen und hoffen, dass die IV alles rauskloppen.

Pressing ist bei uns immer noch ein Begriff im Fußballlehrbuch. In der Theorie. Wir könnens noch nicht, verstehen es offenbar nicht. Wir gehen mit teils 3-4 Spielern auf den Ballführenden, reißen riesige Lücken. Das zieht sich auch schon die ganze Saison durch. Gestern wurde beim zweiten Tor der Freiburger eindrucksvoll vorne gezeigt, wie idiotisch wir Pressing ausüben und den Freiburgen so den Rest des Spielfelds überlassen. Traurig anzusehen. War aber auch schon gegen Augsbrug und Dortmund der Fall.

Mannschaften, die ebenfalls im Abstiegskampf stecken, bringen mehr Spielkultur auf den Rasen. Man muss sich mal vor Augen halten, welche Mittel Werder trotz der miseren Jahre noch zur Verfügung hatte und was investiert wurde. Trotzdem sind uns Mannschaften wie Nürnberg, Freiburg und Stuttgart spielerisch zuletzt überlegen. Bei uns wird aber immer nach Zeit geschrien. Zeit für die Entwicklung. Zeit für einen Umbruch, der längst verkrustet vor sich hinschimmelt. Der nie einer war. Der unter diesen Bedingungen auch nie einer sein wird.

Junge Spieler bekommen auch unter Dutt kaum die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Sie werden kurz eingesetzt, zeigen teils gute Leistungen. Verschwinden dann wieder in der U23. Ich verstehe das nicht. Stattdessen wird ein Makiadi wieder aufgestellt. Ein Di Santo gebracht, der kaum Tore erzielt hat. Das reicht nicht. Da gibt es keinen Interpretationsspielraum.

Inzwischen geht es auch überhaupt nicht mehr darum, in welchen minimalen Nuancen wir uns verbessern. Insgesamt ist die Entwicklung in der Tendenz rückläufig. Es geht jetzt auch nur noch darum, Punkte zu holen. Es ist davon auszugehen, dass wir das mit dieser Leistung von gestern (und auch denen davor) bei unserem Restprogramm nur schwer schaffen. Wir haben gestern wieder einen riesen Schritt zurück Richtung Abstiegsk(r)ampf gemmacht.

Ich glaube es gibt mitlerweile auch kaum Argumente, die eine Weiterbeschäftigung Dutts rechtfertigen. Es sind eher die Umstände, die Dutts Amt sichern, nämlich die unserer finanziellen Lage. Könne man Tendenzen erkennen, das sich etwas entwickelt, wäre ich bereit zu sagen, ok - gebt ihm Zeit. Das bleibt aber nach einem Jahr immer noch aus. Ich bin wirklich bitter enttäuscht von Werder. Enttäuscht über das, was aus einem Verein mit Herz und Seele geworden ist. Der einst Spielkultur hatte, mit der man sich zu jeder Zeit identifizieren konnte. Werder ist für mich inzwischen nur noch eine Karikatur vergangener Jahre.

:ohneWorte:

* :tnx:


** Für mich war die Niederlage tatsächlich im Rahmen seiner realistischen Einschätzung und er hat dafür gesorgt, das nichts schief dabei geht. Aktives Handeln gegen den Verein - in wiederholter Form.

***
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=8LSTYJMXqoo
Wer hat ihm denn eingeflüstert, wir wären raus aus dem Abstiegskampf?
Geist? WL, TE oder gar die Zeitung? :wand:
 
Die Diskussion um TS nervt mich hier auch schon mittlerweile tierisch. Es bringt nichts darüber zu lamentieren. Dass sein Rauschmiss der größte Fehler, ist ja jedem mit fussballerischem Sachverstand klar!

Das Schlimmste ist, dass TE einen absolut erfolgs- und konzeptlosen Mann geholt hat, dem er natürlich den Rücken stärkt, weil er selber ja den Fehler begangen hat, ihn zu holen!!!!!!!! Gleichzeitig wusste man im vornherein, dass RD nicht aufmüpfig wird.

RD dürfte der glücklichste Fussballlehrer sein, da er sogar durch Nichtleistung fest im Sattel sitzt. Dass würden noch nicht mal Klopp oder Guardiola schaffen.
 
Wollten Sie mal zeigen, was für ein Taktikfuchs Sie sind, Herr Dutt ?
Alles für Ihren Spieler Makiadi ?
Tja, das ist gründlich in die Hose gegangen. Die Niederlage geht auf
Ihre Kappe, Herr Dutt !
An einen Tuchel oder Streich kommen Sie noch lange nicht ran.
Hoffentlich bleibt der Schal ab.
 
Die Diskussion um TS nervt mich hier auch schon mittlerweile tierisch. Es bringt nichts darüber zu lamentieren. Dass sein Rauschmiss der größte Fehler, ist ja jedem mit fussballerischem Sachverstand klar!

Das Schlimmste ist, dass TE einen absolut erfolgs- und konzeptlosen Mann geholt hat, dem er natürlich den Rücken stärkt, weil er selber ja den Fehler begangen hat, ihn zu holen!!!!!!!! Gleichzeitig wusste man im vornherein, dass RD nicht aufmüpfig wird.

RD dürfte der glücklichste Fussballlehrer sein, da er sogar durch Nichtleistung fest im Sattel sitzt. Dass würden noch nicht mal Klopp oder Guardiola schaffen.

Nur mal am Rande: Nur weil manche es immer wieder erwähnen, wird es dadurch nicht wahr. TS hatte es nicht mehr geschafft, aus den vorhandenen Möglichkeiten eine konkurrenzfähige Mannschaft zu formen, von daher war diese Trennung unabhängig von der weiteren Entwicklung die einzig richtige Entscheidung. Leider hat Dutt bisher dieses Level nur gehalten. Immer mal wieder winzige Fortschritte, die aber leider schnell verpuffen.

Aus welchem Grund sollte TE einen rückgratlosen, konzeptlosen Jasager holen wollen, der genau aus diesem Grund eine Jobgarantie haben soll?
Das macht nun überhaupt keinen Sinn, wenn man TE Vorgehensweise bei den Haien betrachtet. Wenn es Zeit wird zu handeln, wird es TE noch rechtzeitig machen.

Ein Konzept sehe ich ebenfalls nicht. Man muss natürlich auch erwähnen, daß Dutt ein Team zur Verfügung hat, das an guten Tagen allenfalls gutes Mittelmaß darstellt, an schlechten (die leider überwiegen) ein klarer Abstiegskandidat ist.

Wenn ich an das Restprogramm denke, bekomme ich es etwas mit der Angst zu tun. Ich befürchte, daß wir unter Dutt noch arge Abstiegssorgen haben werden.
 
Nur mal am Rande: Nur weil manche es immer wieder erwähnen, wird es dadurch nicht wahr. TS hatte es nicht mehr geschafft, aus den vorhandenen Möglichkeiten eine konkurrenzfähige Mannschaft zu formen, von daher war diese Trennung unabhängig von der weiteren Entwicklung die einzig richtige Entscheidung.

Leider hat Dutt bisher dieses Level nur gehalten. Immer mal wieder winzige Fortschritte, die aber leider schnell verpuffen.

Aus welchem Grund sollte TE einen rückgratlosen, konzeptlosen Jasager holen wollen, der genau aus diesem Grund eine Jobgarantie haben soll?
Das macht nun überhaupt keinen Sinn, wenn man TE Vorgehensweise bei den Haien betrachtet. Wenn es Zeit wird zu handeln, wird es TE noch rechtzeitig machen.

Ein Konzept sehe ich ebenfalls nicht. Man muss natürlich auch erwähnen, daß Dutt ein Team zur Verfügung hat, das an guten Tagen allenfalls gutes Mittelmaß darstellt, an schlechten (die leider überwiegen) ein klarer Abstiegskandidat ist.

Wenn ich an das Restprogramm denke, bekomme ich es etwas mit der Angst zu tun. Ich befürchte, daß wir unter Dutt noch arge Abstiegssorgen haben werden.

Sehe ich total anders: Trainerwechsel maximal kurzfristigen Erfolg. In unserm fall keinen Erfolg!

Dutt hat das Level gehalten, wie Bitte??????????????????????? Schlechtere Angriff, schlechtere Abwehr, unsichere Mannschaft, Neuzugänge alle Schrott!!!!!!!

Und wenn ich die Kölner Haie Nummer höre, muss ich echt lachen. TE ist zu einem der besten Eishockeyclubs in Deutschland gekommen, die personell top aufgestellt waren.
 
Gestern muss ich sagen, geht das Spiel aus meiner Sicht voll auf die duttsche Kappe:

- Komische Anreise (wat soll sowas?)
- komische Aufstellung (sowohl Makiadi als auch der Versuch mit Hunt)

Auf der einen Seite ärgert er sich, dass er nicht mit derselben Formation auftreten kann durch Verletzungen/Sperren etc. und wenn es dann möglich ist reisst er es selber ein.

Gestern glatt 6 aus meiner Sicht. Alles falsch gemacht.
 
Ganz ehrlich: Der Fussball ist mir derzeit egal. Wenn ich auf dem Platz 90 Minuten bedingungslosen Kampf sehe. Wenn ich die "Grundtugenden" sehe. Wenn ich sehe, dass da unten eine Mannschaft ist, die sich zerreisst.

1899% Zustimmung :tnx::tnx::tnx:

Wie sagte der verstorbene Rolf Rüßmann noch sinngemäß? "Wenn wir hier schon verlieren, dann machen wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt. " Nur mit dieser Einstellung kann man im Abstiegskampf bestehen. Vor wenigen Wochen habe ich, als die Mannschaft von der 2. HZ gegen Gladbach bis einschl. Nürnberg die richtige Einstellung an den Tag gelegt hatte, schon Bedenken geäußert, daß dies konserviert werden kann, und genau so ist in den letzten beiden Partien eingetreten. Dieses zu prognostizieren ist jedoch keine große Kunst, weil man bei Werder durch die glorreichen CL-Jahre mit Zauberfußball es offensichtlich "vergessen" oder es vllt gar nicht mehr nötig gehalten hat, das unverzichtbare Maß an Dingen wie Kampf, Siegeswille und Einsatzbereitschaft in der Kaderzusammenstellung beizubehalten.

Man braucht sich doch nur einmal die Neuverpflichtungen der letzten 7-8 Jahre anzusehen: wer von den grob geshätzt ca. 50 "Neuen" hat sich außer dem Rückkehrer Frings, Sokratis und mit Abstrichen Merte und Garcia im Grün-Weißen-Dress denn über einen längeren Zeitraum schon hervorgetan, sich den A... aufzureißen, wenn es spielerisch nicht rund läuft? Demzufolge fehlt(e) dem Werder-Kader der letzten Jahre stets ein gewisses "Fundament" an den Grundtugenden Kampf, Siegeswille und Einsatzbereitschaft und daher ist es auch kein Wunder, wenn eine Werder-Mannschaft seit Jahren in das unsägliche Verhaltensschema der letzen beiden Spiele mit blutleeren Auftritten zurückfällt bzw. es schon Bände spricht, wenn eigentliche Selbstverständlichkeiten des Fußballsports so wie z.B. von der 2. HZ gegen Gladbach bis einschl. Nürnberg den irrigen Anschein einer herausragenden Leistung erwecken.

Und aus diesem Rudiment resuliert das weitere Manko der fehlenden Führungspersönlichkeiten im Kader. Denn nur wer einigermaßen regelmäßig Kampf, Einsatz und Laufbereitschaft vorlebt, nur der ist in der Lage, eine Mannschaft dahingehend mitzureißen bzw, als verlängerter Arm des Traines auf dem Platz zu fungiern. Primär ist das natürlich die Aufgabe des Kapitäns bzw. seines Stellvertreters, aber auch die beiden können mal fehlen oder einen schlechten Tag haben, so daß es nicht schaden kann, wenn man den einen oder anderen Akteur dafür "im Ärmel" hat, der dann die Verantwortung der Teamführung unternimmt. Für Fritz, Hunt und Prödl ist diese Verantwortung jedoch mindestens eine Nummer zu groß, auch deshalb, weil ihr eigenes Engeagment dafür ebenso zu stark schwankt wie ihre eigenen spielerischen Leistungen, so daß sie für eine Mannschaftsführung zu stark mit sich selbst beschäftigt sind.
 
Back
Top