Robin Dutt

Vergleiche sind auch nicht dazu geeignet, die entsprechenden Situationen exakt miteinander auf eine Ebene zu stellen. Es mag sein, dass Gladbach vergleichsweise bessere Spieler in seinen Reihen hatte, aber der Vergleich der angestellt wurde, zielt auf einen anderen Punkt ab.

Gladbach hat tatsächlich unter seinen Möglichkeiten gespielt, aber durch die Installierung von Favre entstand ein für alle sichtbarer Effekt, es hat sich eine klare Handschrift herauskristallisiert, es fand eine Wandlung statt und die benötigte nicht sehr viel Zeit. Favres Konzept war so eindeutig lesbar und für jedermann wahrzunehmen, dass Lobeshymnen gesungen wurden und das völlig zurecht. Favre war die ordnende Hand, hat seine Idee in Windeseile umgesetzt und war der Sender, der verständliche Order gab.

Hier in diesem Thread wird über alles diskutiert, nur nicht über die eigentliche Leistung von Robin Dutt. Hier wird darüber diskutiert, wie schwer es der arme Robin hat und mit welchen kaum zu bewältigenden Begleitumständen er doch zu kämpfen hat. Wir brauchen keine Ausreden und Jammerer, sondern wir brauchen Umsetzer, die klare Ergebnisse ersichtlich machen. Das muss nicht wie in Gladbach dazu führen, dass aus einem Abstiegskandidaten ein Anwärter für das internationale Geschäft wird, sondern das muss sich auf dem Platz widerspiegeln.

Wenn man aber die bisherigen Geschehnisse und die Darbietungen auf eben jenem Platz begutachtet, dann muss man zu dem ernüchternden Ergebnis kommen, dass die Arbeit von Robin Dutt alles andere als früchtetragend gewesen ist, denn es sind keine Verbesserungen auszumachen und da kann jeder noch so oft er will nach Schaaf und Allofs schreien, das ändert rein gar nichts an diesem Umstand.

Wie denn auch? Werder stand die letzten zwei Jahre nicht da unten, weil unser Trainer kein Konzept hatte, sondern weil die Mannschaft wirklich schlecht ist und das sollte inzwischen jedem klar sein! Jetzt sind die zwei Besten der letztjährigen Mannschaft auch noch weg. Es wurde einfach verpennt den Kader ausreichend umzukrempeln. Ich weiß ob Eichin das finanziell nicht konnte, aber seine Transferpolitik ist gelinde gesagt unglücklich.

Dutt hat sich den bescheidensten Trainerposten in der Liga ausgesucht (zumindest so wie Werder momentan geführt wird). Ich habe ihn jedoch auch nicht frei von Schuld gestochen. Ich habe auf die Aussage geantwortet, dass Favre mehr aus einem schlechteren Kader rausgeholt hat und das ist einfach falsch.
 
Wenn das in der Vorwärtsbewegung letzte Saison - oder überhaupt überwiegend die letzten 6-7 Jahre - gut ausgesehen haben soll, dann weiss ich nicht, was manche Leute hier in diesen Jahren gesehen haben wollen.

Gute Formulierung, Mick:daumen: : Was Du gesehen haben willst, schreibst Du ja immer ganz deutlich. Das heißt ja noch lange nicht, dass es auch stimmt. :face:

Wie man die Vorwärtsbewegung Werders über gleich 7 Jahre hinweg ernsthaft grundsätzlich kritisieren kann, ist nicht nachvollziehbar! Deine Übertreibungen werden immer "wahnwitziger"! Die Zahl der erzielten Tore über die Jahre hinweg spechen eine andere Sprache. Die derzeitig rein defensiv ausgerichtete Spielweise wird kaum erfolgrreicher sein. Der Saisonverlauf wird es vermutlich zeigen. Möglicherweise ist ja die jetzt schon sichtbare Tendenz dessen der Grund für Deinen aktuellen "Rundumschlag"! :roll:

Der Trainerwechsel ist viel, viel zu spät gekommen, weswegen wir jetzt offenbar auf ähnliche Probleme wie in der Post-Rehhagel-Ära zusteuern.

Man hätte Schaaf direkt nach dem Double-Sieg 2004 feuern sollen, weil es klar war, dass es nur noch schlechter werden könnte. ;) :O

Dutt macht den Fehler, dass er ein komplexes, ambitioniertes System installieren will, welches nicht auf die Zusammenstellung dieser Mannschaft passt. Statt erstmal auf simple Mechanismen zu setzen, einen Handlungsrahmen, den die Truppe versteht und der ihr Stabilität bringt. Desweiteren war der Kuschelkurs, auf die, die gestern massiv enttäuschten, als Hoffnungsträger von morgen zu setzen, aus meiner Sicht klar der falsche Weg.

Der Hauptfehler besteht meines Erachtens darin, offensichtlich ganz auf Offensive zu verzichten. Das kann nicht gutgehen! Es werden sich noch einige, die Schaaf für dessen "Offensiv-Harakiri" kritisiert haben, erkennen, dass man nur mit "Tore verhindern" kein Spiel gewinnen wird. Ob die dann ereichte Punktzahl für den Klassenerhalt reichen werden, wird man sehen. Zweifel daran sind jetzt schon angebracht!

Wir haben schon über Mielitz, Prödl, Lukimya, Makiadi keinerlei Aufbau, keine Spielbeschleunigung, keine Verlagerungen auf die freie Seite, kein Spiel in die Breite, keinen sauberen, ersten Pass, der eröffnet. Plus unzählige Stellungs- und Abstimmungsfehler auf denselben Positionen. Im Effekt muss der Rest der Truppe neben dem genannten Aspekt, überhaupt nicht ins Spiel kommen zu können, enorm nach hinten arbeiten, wodurch jegliche Entlastung nach vorn fehlt. Das ist dann spätestens bei Rückstand geballte Hilflosigkeit auf dem Rasen.

Hier stimme ich Dir zu.

Dutt braucht Zeit für die Umsetzung seines Konzeptes, Zeit, die Werder dummerweise nicht (mehr) hat.

Er muss als Bundesliga-Trainer auch in der Lage sein, zu improvisieren. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob er es kann! ;)

Der Verein hat über viele Jahre, eigentlich seit 2007 aus simpler Arroganz und Ignoranz, nämlich im Glauben, Werder könne sich den Gegebenheiten des knallharten Geschäftes Bundesliga einfach mal so entziehen, nicht auf die Nicht-Entwicklung in jeder Hinsicht (Spielerförderung, taktische Entwickung des Fussballs, Ergebnisse) reagiert und sich so den Kader geschaffen, den wir jetzt haben.

Das ist Humbug, oder, um es mit Deinen Worten auszudrücken "simple Arroganz und Ignoranz" der Verhältnisse bei Werder! :roll:

Wer bei Werder wollte sich den Gegebenheiten des knallharten Bundesliga-Geschäfts entziehen? :crazy:

Wir haben zuletzt in vier von fünf Jahren die sportlichen Ziele auf eklatante Weise verpasst (und auch in dem einen Jahr 09/10 war es alles andere als optimal).

In der letzten Saison war kaum mehr drin als ein Platz im Mittelfeld der Liga. Dass es zuletzt Abstiegskampf bedeutete, war nicht geplant, aufgrund der extremen Verjüngung des Kaders aber nicht abwegig.

Im Jahr davor bgann der Umbruch. Die Hinserie war dennoch verhältnismäßig gut. Bei der anschließenden Rückrunde gebe ich Dir recht.

In der Saison 2010/2011 sind wir in der Tat, mit sehr gutem Kader, weit hinter den Erwartungen zurück geblieben. Aber auch damals hatte man mit Unwägbarkeiten wie massiven Verletzungsproblemen und jahrelanger Spielerbelastung zu kämpfen. Werder musste den enormen Anstrengungen der Vorjahre Tribut zahlen.

In der Saison 2009/10 ist man Dritter geworden und hat sich für die CL qualifiziert. Ein für einen Verein wie Werder Bremen toller Erfolg, auch wenn es damals fast "Gewohnheitsrecht" bedeutete.

In der Saison 2008/2009 haben wir in der LIga Porbleme gehabt, aber zwei Endspiele erreicht, von denen eines gewonnen wurde, das andere, auch wegen der Sperre des besten Spielers Diego, verloren wurde. So what?

In der Folge versperrte ein teilweise auf CL-Niveau bezahlter Kader, der zwar noch einige Jahre die Qualität hatte, aber wegen fürchterlich schlechter Trainerarbeit nicht nutzte, jeglichen finanziellen Handlungsspielraum, um die Mannschaft sinnig zu ergänzen und zu verstärken. So musste die Qualität aus Zugzwang stetig heruntergefahren werden und jetzt haben wir halt den Salat.

Du wirst die Trainerarbeit Schaafs vermutlich nie anerkennen, selbst wenn Werder nie wieder so erfolgreich sein sollte.

Sportlicher Einbruch wie auch die Erfolge zuvor lagen, wie Du Dir irgendwann eingestehen musst, nicht nur am Trainer. Deine Argumentation ist trotz der Vehemenz, mit der Du sie vertrittst, weiterhin einseitig und undifferenziert.
 

Wie wäre es mit einem Konzept, dass auf die Mannschaft und ihren Fähigkeiten zugeschnitten ist? Wo ist das Konzept? Sich hinten reinstellen und mal schauen wie sich die Dinge entwickeln? Für meinen Geschmack zu dürftig. Wenn er sich schon für eine geordnete, defensive Variante entscheidet, muss er den Plan auch zu Ende denken und ein Konterspiel einstudieren. Wo sind denn organisierte Konter zu erkennen? Wann hat man denn mal den Eindruck, dass die Spieler wissen, was nach Balleroberungen zu tun ist, welche Kräfte sich nach Abfangen des Balles im Umschaltspiel nach nach vorn orientieren oder wohin die zentralen Mittelfeldakteure den Ball überhaupt hinspielen möchten. Wo erkennt man die vom TRAINER gemachten Anweisungen für das Spiel? Wo ist der von vielen geforderte Gameplan? Warum wird Werders Abwehrkette immer wieder mit einfachen Diagonalbällen ausgehebelt? Wieso ist Favre nicht flexibel genug, auf sich im Spiel andeutende Defizite zu reagieren? Wieso zum Teufel muss ich diese Fragen stellen? Erzähl' mir doch nicht, dass der Trainer keine Einflussmöglichkeiten hätte, das ist schlicht und ergreifend zu billig. Die Qualität der Spieler steht auf einem anderen Blatt Papier und hat nichts mit der Trainerleistung zu tun.

Werder stand die letzten zwei Jahre nicht da unten, weil unser Trainer kein Konzept hatte, sondern weil die Mannschaft wirklich schlecht ist und das sollte inzwischen jedem klar sein! Jetzt sind die zwei Besten der letztjährigen Mannschaft auch noch weg. Es wurde einfach verpennt den Kader ausreichend umzukrempeln. Ich weiß ob Eichin das finanziell nicht konnte, aber seine Transferpolitik ist gelinde gesagt unglücklich.

Du gibst in diesem Absatz wieder ein Beispiel, dass man über alles diskutiert, nur nicht über die Trainerleistung, also werde ich auf diesen Abschnitt auch nicht eingehen.

Dutt hat sich den bescheidensten Trainerposten in der Liga ausgesucht (zumindest so wie Werder momentan geführt wird). Ich habe ihn jedoch auch nicht frei von Schuld gestochen. Ich habe auf die Aussage geantwortet, dass Favre mehr aus einem schlechteren Kader rausgeholt hat und das ist einfach falsch.

Der arme Mann ist aber auch zu bedauern. Hat er die Entwicklung bei Werder etwa die letzten Jahre nicht verfolgt und ist nur aufgrund seiner Langeweile beim DFB zu uns ins Trainergeschäft zurückgekehrt? Oder sind es die Pfründe? Nein, die waren beim DFB sicher auch nicht zu verachten oder?
 
Schön, dass du 3 Spieler herauspickst und diese zu Sündenböcken abstempelst. Prödl wäre auch kritisiert worden wäre sein Gegenspieler in der Szene beim Eigentor zum Abschluß gekommen!!! Du machst es dir zu einfach! Ein Tor muß schon vorher verhindert werden. Verteidigt wird schon im Mittelfeld.
Mit Aggressivität wird man auch nichts erreichen. Die sind alle am Boden. Psychologie wäre angebrachter! An mangelndem Einsatz oder Aggressivität hat es nicht gemangelt. Teilweise kam es mir vor dass viele Werderaner übermotiviert waren.

Einige Werderander waren übernotiviert??? Ich glaube ich lese nicht richtig. Wenn die Spieler mal ansatzweise motiviert wären würden wir auch bessere Spiele abliefern.

PSychologie und Motivatoren waren doch schon mal im Einsatz. Gebracht hatte es damals nicht gerade viel.
 
Schön, dass du 3 Spieler herauspickst und diese zu Sündenböcken abstempelst. Prödl wäre auch kritisiert worden wäre sein Gegenspieler in der Szene beim Eigentor zum Abschluß gekommen!!! Du machst es dir zu einfach! Ein Tor muß schon vorher verhindert werden. Verteidigt wird schon im Mittelfeld.
Mit Aggressivität wird man auch nichts erreichen. Die sind alle am Boden. Psychologie wäre angebrachter! An mangelndem Einsatz oder Aggressivität hat es nicht gemangelt. Teilweise kam es mir vor dass viele Werderaner übermotiviert waren.

Du hast recht, Angriffe muss man bereits weiter vorne verteidigen. Es liegt aber in der Natur der Sache (sonst bräuchte es ja keine Verteidiger), dass auch mal Bälle zum Strafraum durchkommen. Beim 2:0: Prödl guckt sich irgendwie die Wolken am Bremer Nachmittagshimmel an und Kadlec muss nicht mehr machen als nur 2~3 Schritte zur Seite, das reicht bereits um vollkommen frei zu stehen. Und das ist jetzt nur eine Szene die mir einfällt, Prödls gesamtes Defensivverhalten war nicht bundesligatauglich, mal wieder, und hier spielt nichtmal seine mangelhafte Technik rein die uns das 0:3 beschert hat
 
Die Mannschaft weis gar nicht was sie zu tun hat. Sie ziehen sich zurück und warten ab. Zurückziehen ist ja gar nicht mal so schlecht, wenn man versucht an den Ball zu kommen, sprich, den spielaufbau des Gegners stört und dann selbst angreift. Nur... das geschieht nicht. Sie warten einfach ab. Ich glaube das hat nichts mit der einstellung zu tun, vielmehr hat das was mit Planlosigkeit zu tun. Keiner weis was der andere macht,wie die Laufwege sind. Es gibt kein konzept. Ich glaube Dutt hat selber kein Konzept, sonst würde man es zumindest in Ansätzen auf dem Platz sehen.
 
Ich glaube Dutt hat selber kein Konzept, sonst würde man es zumindest in Ansätzen auf dem Platz sehen.

Das glaube ich mittlerweile auch. Es wurde hier bereits Gladbach mit Favre genannt, ich möchte das Beispiel gerne aufgreifen. Was hat Favre bei Übernahme eines Abstiegskandidaten gemacht? Er hat der Mannschaft eine defensiv stabile Konstruktion verschafft, wie es auch Dutt angekündigt hat. Und dann, bei Ballgewinn, sind drei bis vier Spieler blitzschnell mit geradlinigem Spiel nach vorne ausgeschwärmt und haben richtig Alarm gemacht. Drei bis vier Spieler! Bei Werder passiert in dieser Hinsicht...gar nichts. Wir gewinnen den Ball und dann herrscht völlige Planlosigkeit, es schmerzt geradezu beim Zugucken wenn z.B. Hunt an den Ball kommt und tatsächlich nicht eine einzige Anspielstation hat, nicht eine. Pässe in den Freien Raum? Zwecklos, es nimmt ja keiner Tempo auf. Passdreiecke? Zwecklos, es bietet sich niemand an. Niemand. Es wirkt beinahe so, als wenn man im Training (erfolglos) ausschließlich die Defensive trainiert. Da Umschaltspiel kommt dann in der Winterpause dran. Unser Glück: Braunschweig und mglw. auch Freiburg werden weniger Punkte als wir holen und das ist der einzige Grund der uns vielleicht Platz 16 im Winter beschert. Nicht unwahrscheinlich allerdings, dass Freiburg auf die EL pfeift und deutlich mehr Punkte holt als wir, dann geht es auf Platz 17 in die Pause. Und genau so wie Platz 17 spielen wir halt aktuell auch.
 
Das glaube ich mittlerweile auch. Es wurde hier bereits Gladbach mit Favre genannt, ich möchte das Beispiel gerne aufgreifen. Was hat Favre bei Übernahme eines Abstiegskandidaten gemacht? Er hat der Mannschaft eine defensiv stabile Konstruktion verschafft, wie es auch Dutt angekündigt hat. Und dann, bei Ballgewinn, sind drei bis vier Spieler blitzschnell mit geradlinigem Spiel nach vorne ausgeschwärmt und haben richtig Alarm gemacht. Drei bis vier Spieler! Bei Werder passiert in dieser Hinsicht...gar nichts. Wir gewinnen den Ball und dann herrscht völlige Planlosigkeit, es schmerzt geradezu beim Zugucken wenn z.B. Hunt an den Ball kommt und tatsächlich nicht eine einzige Anspielstation hat, nicht eine. Pässe in den Freien Raum? Zwecklos, es nimmt ja keiner Tempo auf. Passdreiecke? Zwecklos, es bietet sich niemand an. Niemand. Es wirkt beinahe so, als wenn man im Training (erfolglos) ausschließlich die Defensive trainiert. Da Umschaltspiel kommt dann in der Winterpause dran. Unser Glück: Braunschweig und mglw. auch Freiburg werden weniger Punkte als wir holen und das ist der einzige Grund der uns vielleicht Platz 16 im Winter beschert. Nicht unwahrscheinlich allerdings, dass Freiburg auf die EL pfeift und deutlich mehr Punkte holt als wir, dann geht es auf Platz 17 in die Pause. Und genau so wie Platz 17 spielen wir halt aktuell auch.

:tnx: :daumen:
 
Robin, du bist hier die ärmste ..... Eine Mannschaft zu übernehmen, die schon grundlegende Dinge des Fußballsports vermissen lässt, da gehört schon eine Menge dazu.
Ich war Besucher der Partie gegen Augsburg und war schon sehr verwundert, dass das, was da auf dem Rasen angeboten wurde, PROFIfußball sein soll.
Trotzdem habe ich die Hoffnung, du schaffst die Wende. ;)
 
Robin, du bist hier die ärmste ..... Eine Mannschaft zu übernehmen, die schon grundlegende Dinge des Fußballsports vermissen lässt, da gehört schon eine Menge dazu.
Ich war Besucher der Partie gegen Augsburg und war schon sehr verwundert, dass das, was da auf dem Rasen angeboten wurde, PROFIfußball sein soll.
Trotzdem habe ich die Hoffnung, du schaffst die Wende. ;)

Na, dann sei froh, dass du gegen FCA da warst und nicht gegen Frankfurt....
 
Ich denke, dass sich die Aussage von RD sowohl auf das Spielsystem, als auch auf die individuell taktische (Um)Schulung der aus der Epoche KATS als Erbe oder Altlast übernommen Spieler bezieht. Leider wissen wir alle, dass ZEIT in der ersten Bundesliga das ist, was man leider nicht hat oder zugestanden bekommt. Auch Werder lebt diesbezüglich nicht (mehr) auf einer ruhigen einsamen Insel. Robin Dutt wird der eisige Wind sehr bald ins Gesicht wehen und er benötigt wie alle Trainer in der ersten Liga ERGEBNISSE. Nur wer Ergebnisse bringt, hat Argumente. Ich darf an Bruno Labbadia erinnern, der beim VfB bereits nach dem dritten (?) Spieltag gefeuert wurde, was ich keineswegs gutheiße. Labbadia ist aber ein Beispiel dafür, dass sich das Erfolgs-(Trainer)karussel im hektischer, immer schneller dreht. Ich wünsche Robin Dutt, den ich für einen guten Trainer halte, die nötigen Erfolgserlebnisse und rate (obwohl es mir nicht zusteht) den Schmusekurs zu beenden und sich ggf. einen Mentalcoach zur Unterstützung dazu zu holen....
 
Ich denke, dass sich die Aussage von RD sowohl auf das Spielsystem, als auch auf die individuell taktische (Um)Schulung der aus der Epoche KATS als Erbe oder Altlast übernommen Spieler bezieht.
Das er Zeit braucht, ist unbestritten. Wenn ich aber sehe, wo er ansetzen muss, dann wird mir schwindlig. Diese Dinge MUSS ein Profi eigentlich beherrschen. Das beste Beispiel dafür war gestern der Führungstreffer für SGE. Wie sich da drei Mann im Strafraum vernaschen lassen und man dann beim finalen Pass zum gefühlten 1000x zu spät am Stürmer dran ist, dann ist das (leider) schon lächerlich.
 
Das er Zeit braucht, ist unbestritten. Wenn ich aber sehe, wo er ansetzen muss, dann wird mir schwindlig. Diese Dinge MUSS ein Profi eigentlich beherrschen. Das beste Beispiel dafür war gestern der Führungstreffer für SGE. Wie sich da drei Mann im Strafraum vernaschen lassen und man dann beim finalen Pass zum gefühlten 1000x zu spät am Stürmer dran ist, dann ist das (leider) schon lächerlich.

Das sehe ich ja auch so. Vielleicht ist der Denkfehler ja schon immer gewesen, dass man Bundesligaprofis nicht mehr in den Basics wie Antizipation, Stellungsspiel, Standards (allein die Eckbälle :(), Schusstechnik, Deckungsverhalten im Raum, Absicherung schulen muss. Wie oft haben wir uns beklagt, dass wir hochstehend in der Offensive, nach Standards den "zweiten Ball" verloren und Konter und Tor über ein, zwei Stationen bekommen haben...Das hat RD sicherlich auch gesehen und versucht nun umzusteuern. Das wird diese Saison noch öfters so schlimm, wie gegen Frankfurt... Diese Saison ist die gefährlichste seit vielen Jahren. Die große Frage dabei ist: Wieviel Zeit kriegt Robin Dutt ?
 
Ergebnisse und Zeit hin oder her. Dutt hat es geschafft binnen 3-4 Wochen die Mannschaft total zu verunsichern. Ich schließe mich meinen Vorrednern an, ich erkenne auch keinen Plan. Bin mittlerweile seit 20 Jahre Werder Fan und ich habe noch nie so eine harmlose und bemitleidenserte Werder Truppe gesehen. Noch nicht mal unter De Mos, Dörner, Sidka oder Magath. Werder ist zur Zeit Abstiegskandidat Nr. 1-2 neben Braunschweig. Alle anderen Mannschaften haben noch so etwas wie Leben in sich (siehe HSV beim 2:2 in Dortmund oder Freiburg beim 1:1 in Augsburg.). Geht das so weiter, ist Werder bald in Liga 2 und/oder Dutt seinen Job los. Mit Frings wird ja bereits die Schaaf Reloaded Variante aufgebaut! Ich glaube aber nicht, dass es so lange dauern wird bis er übernehmen wird/muss.

Langsam zweifle ich auch an Dutts Fachkenntnissen. Einen C.Fritz noch spielen zu lassen und blind auf Ihn zu vertrauen, dass grenzt schon fast an blinde Sturheit. Sicher erwartet er von Ihm eine gewisse Führungskraft, aber mit derart schlechten Leistungen, keine Chance. Fritz muss raus. Selassie oder Iggy rein.

Prödl und Caldirola auf IV würde ich lassen. Es gibt einfach keine Alternativen. Lukimya ist nicht bundesligatauglich!

Das defensive Mittelfeld mit 2 oder 3 Sechsern verstehe ich ja noch, aber warum Hunt und Petersen auf derart fehlbesetzten Positionen spielen???
Dutt hat es geschafft unseren besten Offensivspieler völlig aus dem Spiel zu nehmen. Von Petersen geht gar keine Gefahr mehr aus, da er ja nun Außenstürmer ist.

Irgendwelche Lichtblicke? Hoffnung? Kaum! Man kann nur hoffen das Junuzovic, Yildirim, Trybull, Bargfrede oder Schmitz bald wieder fit sind und mehr Konkurrenzdruck die Truppe irgendwie belebt.

Rechne in den nächsten Spielen aber nicht wirklich mit Besserung. Gegen den HSV setzt es höchst wahrscheinlich ein 0:4 oder 0:3 und gegen Nürnberg steigt dann schon der erste Abstiegskrimi. Und die liegen uns ja :(
 
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