Also auch in den ersten Spielen einen offensiven ZM (Ekici, Junu) und auch eine Staffelung bei den drei "Stürmer"....auf einer Linie hat man sicherlich nicht gespielt.
Da werden wir vermutlich nicht zu einer gemeinsamen Meinung kommen. Ich habe da halt ein paar Bilder vor Augen bei denen, wie an der Perlenschnur, Elia, Petersen und Hunt stehen. Hunt hat rechts außen den Ball und hat naturgemäß keine Chance einen seiner Mitstürmer zu erreichen. Dann klafft eine Lücke bis zur nächsten Reihe aus Ekici, Juno und Makiadi ohne aufrückende AV. Natürlich gab es da Variationen über die 90 Minuten aber insgesamt betrachtet fand ich das a) offensichtlich und b) schlimm anzuschauen.
Ich würde eher sagen, dass die Spiele mit den wenigen Chancen am defensiveren und einfacheren 4-2-3-1 (z. B. gegen Freiburg) geschuldet war.
Das war natürlich dem obersten Gebot "Defensive" geschuldet. Es ist ja kein Zufall, dass Elia zwischenzeitlich wirklich auffällig gut in der Defensive gespielt hat, naturgemäß dann aber nach vorne kaum was reißen kann.
Wobei man aber auch da sieht, dass man auch das Ganze verschieden ausgestalten kann.
Kann und MUSS! Denn meine Kritik an den ersten Spielen, eben die fehlende Staffelung bzw. die klaffenden Löcher zwischen Offensive und Defensive macht sich für mich (wie gesagt, da scheinen wir deutlich unterschiedliche Wahrnehmung der Formationen zu haben) gerade an der anfangs "flachen" Spielweise fest. Die drei Defensiven haben tief in der eigenen Hälfte den Gegner empfangen, schon allein dadurch reißt der Kontakt zur Offensive ab. Im Vergleich gestern: Kroos immer noch deutlich defensiv aber Makiadi und Hunt nicht. In etwa so sah das mMn. gestern aus:
------Makiadi--------Hunt-----
-------------------------(TGS)-
--------------Kroos------------
Theo als "freier" Spieler im defensiven rechten Rückraum, er hat Hunt den Rücken freigehalten und ist eingerückt wenn Fritz nach vorne gegangen ist. Garcia/Caldirola war von vornherein unsere stärkere (defensive) Seite. Wohl auch weil Huszti auf unserer rechten Seite spielt wurde dort, nicht immer erfolgreich, TGS als Unterstützung gestellt, wodurch sich ein Dreieck Hunt/TGS/Fritz aus der Defensive heraus ergibt und neben dem zentralen Dreieck ein weiteres aus Hunt/Kroos/TGS. Vorteil dieser Formation ist nun auch die wesentlich leichtere Rotation, geht Hunt hinter die Spitzen übernimmt TGS seine Position ohne zu öffnen, da Fritz noch da ist. Es ist nicht ganz zufällig, das der Gewaltschuss zum 2:2 auf genau der Seite fällt auf der wir taktisch bedingt einen Spieler weniger stehen hatten. Naja, ich verlier mich im Detail, diese "Nähe" der Spieler durch die vorgerückten 8er (keine echte Raute) habe so in den ersten Spielen nicht mal im Ansatz gesehen.