RIP .... Wir denken an...

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas ssjali
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Oha.

Solch einen frühen und grausamenTod, den Westerwelle erleiden musste, wünscht man Niemandem. Ich hatte neulich noch gedacht, er hätte das Schlimste überstanden. Bei solch einer verdammten Krankheit reicht dann aber leider manchmal eine sonst eher harmlose Infektion.

Lothar Späts Vermächtnis ist wohl weniger die Politik in Baden-Württemberg als vielmehr der Erhalt des Wirtschaftsstandorts Jena in der Nachwendezeit.

RIP, an beide.
 
Oha.

Solch einen frühen und grausamenTod, den Westerwelle erleiden musste, wünscht man Niemandem. Ich hatte neulich noch gedacht, er hätte das Schlimste überstanden. Bei solch einer verdammten Krankheit reicht dann aber leider manchmal eine sonst eher harmlose Infektion.
Ich hasse diese Krankheit. Meine erste richtige Freundin ist vor 37 Jahren im Alter von 17 Jahren innerhalb von 2 Monaten daran zugrunde gegangen. Damals waren die Überlebenschancen allerdings noch wesentlich geringer als heute. Ich habe gedacht und gehofft, dass Westerwelle das schafft.
 
Auch wenn man ggf. politisch andere Ansichten vertritt, so sind zwei große und prägende Politiker von uns gegangen.

RIP
 
Guido war ein großartiger Mensch! Ich hatte das Glück ihn ein wenig persönlich kennenlernen zu dürfen. Er war immer sehr freundlich, humorvoll und verbindlich.
Politisch stand er immer zu seinen Überzeugungen. Er war wahrer Liberaler. Auch wenn wir der gleichen Partei angehören, so war man nicht immer einer Meinung, dennoch habe ich vor seinen Leistungen und seinem Leben großen Respekt!

Meine Gedanken sind bei seiner Familie und seinem Ehemann!!!
 
Etwas albern finde ich, wenn in der Presse die politischen Gegner ihr Bedauern ausdrücken. Das grenzt an mangelnder Ernsthaftigkeit. Man hätte ihm 2014 in diesem Maße Respekt zollen können, als er sich aus der Politik zurückgezogen hat. Dann hätte er vielleicht etwas davon gehabt.
Nun kriegen die Angehörigen genug Beileid aus dem Freundes/Bekanntenkreis. Die Politiker, die sich aktuell zusätzlich zu Wort melden, versuchen in erster Linie ihr Image aufzupolieren.
Der aus der Politik zurückgezogene Gregor Gysi bekommt auch erst seinen großen Respekt, wenn er nicht mehr unter uns weilt...
 
Etwas albern finde ich, wenn in der Presse die politischen Gegner ihr Bedauern ausdrücken. Das grenzt an mangelnder Ernsthaftigkeit. Man hätte ihm 2014 in diesem Maße Respekt zollen können, als er sich aus der Politik zurückgezogen hat. Dann hätte er vielleicht etwas davon gehabt.
Nun kriegen die Angehörigen genug Beileid aus dem Freundes/Bekanntenkreis. Die Politiker, die sich aktuell zusätzlich zu Wort melden, versuchen in erster Linie ihr Image aufzupolieren.
Der aus der Politik zurückgezogene Gregor Gysi bekommt auch erst seinen großen Respekt, wenn er nicht mehr unter uns weilt...

Da du Gysi ansprichst, sollte man immer beachten, dass es zwischen Politikern auch tiefe Verbundenheit über Parteigrenzen hinweg gibt. Westerwelle und Gysi waren beispielsweise ziemlich eng befreundet.
Sicher ist das nicht bei allen so, die jetzt ihr Bedauern äußern, aber eben bei vielen davon schon.
 
Johan Cruyff, einer der besten Fußballer aller Zeiten, erliegt mit 68 Jahren dem Lungenkrebs.
 
Mein Beileid, 68 Jahre ist echt nicht alt.

Auch wenn er mir in den letzten Jahren nur durch "Früher war alles besser" aufgefallen ist, wünscht man das natürlich niemanden.
 
Ein wirklich großartiger Fußballer und in Barcelona auch ein hervorragender Trainer.

Einen Cruyff muss man neben seiner großartigen Kunst am Ball und auf der Trainerbank als überragenden Strategen und Fußballphilosophen bezeichnen, dessen Ideen über seinen Tod hinaus bleiben werden. Mit der Jugendausbildung "aus einem Guss", über verschiedene Altersstadien hinweg bis in den Erwachsenenbereich, die dadurch erwünschte Durchlässigkeit, die extrem hohe Identifikation mit dem Verein, dem offensiven Ansatz des Fußballspiels hat er sowohl Ajax Asterdam als noch viel mehr den FC Barcelona geprägt. Ein Gedankengut, das so einfach we genial ist, dass es irgendwann zwangsläufig von anderen großen Vereinen imitiert worden ist. Ein FC Bayern München, rennt dieser vom FC Barcelona seit ca 10 Jahren in nahezu perfekter Umsetzung zelebriertem Umsetzung hechelnd hinterher und muss(te) irgendwann neidlos anerkennen, dass es für höchste Ziele eben nicht ausreicht, die Philosophien der stärksten Konkurrenten abzukupfern, bzw. die jeweiligen Protagonisten einfach wegzukaufen.

Cruyff geht, seine Fußballphilosophie wird bleiben.
 
Einen Cruyff muss man neben seiner großartigen Kunst am Ball und auf der Trainerbank als überragenden Strategen und Fußballphilosophen bezeichnen, dessen Ideen über seinen Tod hinaus bleiben werden. Mit der Jugendausbildung "aus einem Guss", über verschiedene Altersstadien hinweg bis in den Erwachsenenbereich, die dadurch erwünschte Durchlässigkeit, die extrem hohe Identifikation mit dem Verein, dem offensiven Ansatz des Fußballspiels hat er sowohl Ajax Asterdam als noch viel mehr den FC Barcelona geprägt.

Leider nicht ganz richtig. Der Spieler Cryuff war selbst ein "Produkt" der Ajax-Schule bzw. später der Spielmacher, der die von Rinus Michels ins Leben gerufene Philosophie des Totaalvoetball (und ab 1971 bei Ajax unter dem Michels-Nachfolger Kovacs) auf dem Platz so genial umsetzte. Diese Philosophien der Fußball-Schule mit Offensivfußball entwicklelte Cryuff als Trainer bei Ajax bzw. später im noch erheblicheren Maße bei Barca weiter.
 
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