RB Leipzig

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Da hilft halt nur Klinkenputzen und harte Arbeit. Ich denke, viele Unternehmen wollen auch gern etwas hofiert und "gebeten" werden. Neben Prestige durch Werbung hätte ein Sponsoring für erfolgreiche Firmen ja auch steuerliche Anreize.

Das ist klar. Zudem sind Kontakte eh sehr wichtig. Denke ich da hat man durch Mateschitz schon ganz gute Karten. Wobei sich auch immer Fragen muss, ob für ein Unternehmen Sportsponsoring tatsächlich lohnenswert ist. Für ein Lifestylegetränk ist das sicherlich interessanter als für den Hersteller von Spezialmaschinen, der ohnehin einen weltweiten Bekanntheitsgrad hat. Muss aber auch ehrlich sagen, dass auch ich mich schon bei so machem Sponsorenengagement gefragt habe, welche Mehrwert das für das jeweiligen Unternehmen haben soll.

Was die Austria betrifft, kann man nur hoffen, dass der Aufstieg in die 2. oder gar 1. Liga möglichst schnell gelingt. Würde mich brennend interessieren, was dann in und um die Mozartstadt los wäre.

Was geht haben glaube ich die Derbys gegen den Dosennachwuchs schon gezeigt. Viel wird sicher davon abhängen, ob die Austria die Stadionpläne realisieren kann. Maxglan wird auf Dauer (ists ja heute schon) zu klein sein und nach Wals-Siezenheim will man ja auf gar keinen Fall, was ja auch mehr als verständlich ist.
 
Porsche oder BW sind ja selbst im Sport tätig- aber zum Bsp eher im High-Fashino/High-Tech Bereich.
Da passt Fußball nicht unbedingt.
DHL hat ja schon Engagements im FuBa.
Amazon macht keine Werbung. Ebenso wie die Bio-Tech-Sparte.

Aber ma gucken, was noch so geht ;)
 
Das ist klar. Zudem sind Kontakte eh sehr wichtig. Denke ich da hat man durch Mateschitz schon ganz gute Karten. Wobei sich auch immer Fragen muss, ob für ein Unternehmen Sportsponsoring tatsächlich lohnenswert ist. Für ein Lifestylegetränk ist das sicherlich interessanter als für den Hersteller von Spezialmaschinen, der ohnehin einen weltweiten Bekanntheitsgrad hat. Muss aber auch ehrlich sagen, dass auch ich mich schon bei so machem Sponsorenengagement gefragt habe, welche Mehrwert das für das jeweiligen Unternehmen haben soll.

Das frage ich mich auch immer wieder. Geht schon bei den Werbespots in den Halbzeitpausen bei bspw. Länderspielen los. Erst Mercedes, dann Ford und mittendrin VW. Was denken die sich? Gibt es ernsthaft Menschen, die auf der Couch lümmeln und sich sagen: "Stimmt, so nen kleinen Benz könnte ich mir auch mal wieder zulegen... Werde morgen mal losziehen." Mir solls egal sein, solange es dem Fußball nützt.

Was geht haben glaube ich die Derbys gegen den Dosennachwuchs schon gezeigt. Viel wird sicher davon abhängen, ob die Austria die Stadionpläne realisieren kann. Maxglan wird auf Dauer (ists ja heute schon) zu klein sein und nach Wals-Siezenheim will man ja auf gar keinen Fall, was ja auch mehr als verständlich ist.

Beeindruckend ist ja allein schon die Geschwindigkeit der Wiederauferstehung der Austria. Das hätten die RB - Verantwortlichen so wohl auch kaum in Erwägung gezogen. Wenn bei der Austria weiter gut gearbeitet wird, der Aufstieg in Liga 1 mittelfristig gelänge und ein geeingnetes Stadion gefunden / gebaut wird, könnte die feindliche Übernahme durch RedBull für die Austria langfristig gesehen sogar noch zu einem absoluten Glücksfall mutieren.
 
Wobei sich auch immer Fragen muss, ob für ein Unternehmen Sportsponsoring tatsächlich lohnenswert ist. Für ein Lifestylegetränk ist das sicherlich interessanter als für den Hersteller von Spezialmaschinen, der ohnehin einen weltweiten Bekanntheitsgrad hat.

Für das Produkt selbst braucht man gar nicht mehr zu werben, Red Bull hat im Segment Energy-Drinks einen Marktanteil von ca. 80%. Sponsoring/Werbung hat bei diesem Produkt doch nur noch den Sinn der Imagepflege und steuerliche Gründe.
 
Beeindruckend ist ja allein schon die Geschwindigkeit der Wiederauferstehung der Austria. Das hätten die RB - Verantwortlichen so wohl auch kaum in Erwägung gezogen. Wenn bei der Austria weiter gut gearbeitet wird, der Aufstieg in Liga 1 mittelfristig gelänge und ein geeingnetes Stadion gefunden / gebaut wird, könnte die feindliche Übernahme durch RedBull für die Austria langfristig gesehen sogar noch zu einem absoluten Glücksfall mutieren.

Der ganze Streit mit Mateschitz hat ja im Grunde dazu geführt, dass die vormals als Wüstenrot Salzburg dahindümpelnde Austria wieder mit Leben erfüllt wurde. Die ganze Tradition ist ja wieder in die öffentliche Wahrnehmung gerückt. Und dann haben sich eben viele Prominente Ex-Austrianer und eben auch viele kleineren und mittlere Unternehmen mit der "neuen" Austria solidarisiert. Zudem entwickelte sie sich zu einem Werbeträger. Behaupte jetzt mal einfach, dass die Austria mittlerweile unter den Fussballinteressierten zu den meist beobachteten Österreichischen Mannschaften gehört.

Für das Produkt selbst braucht man gar nicht mehr zu werben, Red Bull hat im Segment Energy-Drinks einen Marktanteil von ca. 80%. Sponsoring/Werbung hat bei diesem Produkt doch nur noch den Sinn der Imagepflege und steuerliche Gründe.

Wohl war. Ob die Geschichte in Salzburg so gut fürs Image war, lasse ich eben mal dahingestellt.
 
Der ganze Streit mit Mateschitz hat ja im Grunde dazu geführt, dass die vormals als Wüstenrot Salzburg dahindümpelnde Austria wieder mit Leben erfüllt wurde. Die ganze Tradition ist ja wieder in die öffentliche Wahrnehmung gerückt. Und dann haben sich eben viele Prominente Ex-Austrianer und eben auch viele kleineren und mittlere Unternehmen mit der "neuen" Austria solidarisiert. Zudem entwickelte sie sich zu einem Werbeträger. Behaupte jetzt mal einfach, dass die Austria mittlerweile unter den Fussballinteressierten zu den meist beobachteten Österreichischen Mannschaften gehört.

Eben. Ohne die RB - Geschichte wäre die Austria wohl eh langfristig und abseits der großen Bühne in die Pleite gerutscht. So war der Weg frei für einen sensationell gestalteten Neuanfang. In kleinerem Maße hat ja auch Lok Leipzig so etwas vollbracht. Es ist für mich ohnehin immer herrlich zu sehen, wenn ein "Macher" nicht gegen einen Verein und dessen Basis - die Fans ankommt. Ein weiteres tolles Beispiel gibts in England. Der Unterschied von den MK Dons zum AFC Wimbledon beträgt nur noch eine einzige Liga. Auch dort wurde offensichtlich die Chance zum Neuanfang genutzt.
 
Eben. Ohne die RB - Geschichte wäre die Austria wohl eh langfristig und abseits der großen Bühne in die Pleite gerutscht. So war der Weg frei für einen sensationell gestalteten Neuanfang. In kleinerem Maße hat ja auch Lok Leipzig so etwas vollbracht. Es ist für mich ohnehin immer herrlich zu sehen, wenn ein "Macher" nicht gegen einen Verein und dessen Basis - die Fans ankommt. Ein weiteres tolles Beispiel gibts in England. Der Unterschied von den MK Dons zum AFC Wimbledon beträgt nur noch eine einzige Liga. Auch dort wurde offensichtlich die Chance zum Neuanfang genutzt.

Der Einstieg von Mateschitz bei der Austria (damals eben unter dem Namen SV Wüstenrot Salzburg unterwegs) wurde ja zunächst auch nicht abgelehnt. In Österreich ist es ja ohnehin normal, dass Sponsorennamen in die Vereinsnamen integriert werden. Die Widerstand gegen Mateschitz begann ja eben erst als er alles "auslöschen" wollte was mit der vormaligen Austria zu tun hatte. Selbst das Gründungsdatum sollte mit 1995 angegeben werden, was aber am Ende einen Lizenverlust zur Folge gehab hätte.

AFC Wimbledon und die MK Dons sind ein ähnliches Beispiel.
 
"Tradition schießt keine Tore"

Leipzig. DFB-Präsident Theo Zwanziger (66) steht Investoren im Fußball positiv gegenüber. Entscheidend sei aber, dass auch in den Nachwuchs investiert werde.
Frage: Wer wird eher an der Spitze der Bundesliga stehen? Die Frauen des 1. FC Lok oder RB Leipzig?
Theo Zwanziger: Die Frauen sind aktuell natürlich im Vorteil, weil sie schon in der Bundesliga spielen. RB hat bis dorthin noch einen langen Weg vor sich. Um von der Regionalliga in die Bundesliga zu gelangen, muss vieles stimmen. Es müssen die richtigen Spieler und der richtige Trainer vorhanden sein, zudem ist die sportliche Konkurrenz natürlich immer sehr groß.
Wie stehen Sie zur Kritik, dass RB Leipzig kein Traditionsverein ist?
Tradition schießt keine Tore. Ich würde mich freuen, wenn eine fußballbegeisterte Stadt wie Leipzig auch wieder eine Männermannschaft in der Bundesliga hätte und begrüße daher jedes Wirtschaftsunternehmen, das im Rahmen des statuarisch Zulässigen in den Fußball investiert. So habe ich es auch bei Hoffenheim gehalten, als sich Dietmar Hopp engagiert hat. Er hat in Sinsheim ein modernes Stadion gebaut, das ansonsten mit öffentlichen Mitteln hätte finanziert werden müssen. Das ist doch nicht verwerflich. Entscheidend ist für mich, dass der Verein nicht nur in die Spitze sondern vor allem auch in die Breite investiert, also für die Nachwuchsförderung gute Bedingungen schafft.
Also kein Problem mit RB und seinem Investor aus Salzburg?
Wenn ein Investor bereit steht, habe ich als Verein immer zwei Möglichkeiten. Ich kann auf sein Kapital verzichten oder es nutzen. In unserer hoch kommerzialisierten Fußballwelt ist die Frage, ob wir weiter an den Vorstellungen des 20. Jahrhunderts festhalten können. Wenngleich ich dem Einstieg einiger Scheichs in der englischen Liga sehr skeptisch gegenüberstehe. Aber wenn das Kapital eines Investors für den Fußball in seiner gesamten Breite verantwortungsbewusst eingesetzt wird, sehe ich das eher positiv.
Aber ist damit nicht die 50+1-Regel des DFB, wonach der Investor nicht automatisch die Stimmenmehrheit besitzen darf, in Gefahr?
Unsere Rechtsabteilung beschäftigt sich aktuell mit dieser Frage. Es wird auf jeden Fall eine einheitliche Regelung geben.
Wann wird Leipzig wieder ein Länderspiel erhalten?
Wir haben viele Bewerber und ein genaues Verfahren, nach dem wir die Länderspiel vergeben. Deshalb kann ich nichts versprechen. Aber ich denke doch, dass wir in den nächsten zwei Jahren wieder einmal nach Leipzig kommen werden. Schließlich erfüllt das Stadion hier alle Kriterien, die der DFB für ein A-Länderspiel der Männer ansetzt.

Interview: Winfried Wächter

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Zwanziger ist sowieso der größte ****** im Deutschen Fußball, ich freue mich, wenn der irgendwann mal weg ist. Der soll sich einfach auf sein Frauenfußball konzentrieren.
 
1. Schön, dass sich Zwanziger sozusagen gegen die 50+1-Regel ausspricht. Vor allem so parteiisch wie er das sagt, finde ich.

2. RBL bezieht doch Jugend aus dem aufgelösten Sachsen, dem SSV Markranstädt und in Zusammenarbeit mit anderen Leipziger Vereinen. Wenn das fast das einzige Kriterium sein soll, ist es doch ein Leichtes für RB und umso einfacher. Wenn auf diese Weise, sollte es schon etwas anders gemacht werden. Auch wenn ich dem objektiv gegenüberstehe, ist die Investition in die Jugend mMn kein Argument.

3. In den nächsten zwei Jahren erst wieder ein Länderspiel? Das bedeutet ja sozusagen in 1.99 Jahren.
 
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