Radsport

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Oder glaubst du wirklich, dass in der Bundesliga wirklich mehr als 5 Spieler dopen? Ich glaube es ehrlich gesagt nicht...

Natürlich dopen mehr als 5 Spieler in der Bundesliga. Es kann ihnen doch nix passieren. Es gibt doch keine Blutkontrollen. Und was ist alles Doping. Hier nochmal eine Aussage von Matschiner dazu:

Vor Kurzem berichtete Stefan Matschiner im Bayrischen Rundfunk, dass der „Teamarzt eines bayrischen Fußballvereins“ bei Verletzungen wie Muskelfaserrissen Testosteron zur schnelleren Heilung gespritzt habe. Das sei kein Gerücht, sondern sicheres Wissen, sagte Matschiner. Und: „Das ist alles Doping.“ Matschiner versorgte jahrelang Athleten wie den Tour de France-Dritten Bernhard Kohl mit Dopingmitteln, zu seinen Kunden zählten auch Fußballer.
 
Beim Radsport müssen die Sportler auf den Tag genau "fit" sein und dann über drei Wochen bei einer großen Rundfahrt alles abrufen können... und da ist Doping mit Sicherheit nützlich. Du hast während so einer Tour kaum Erholungsphasen, dass sieht beim Fussball doch ganz anders aus...
Du sagst es doch selbst. Beim Radsport sind die meisten Athleten über drei Wochen im Jahr auf Top-Niveau. Nur drei Wochen. Armstrong hat bei keinem seiner Toursiege im gleichen Jahr beim Giro oder bei der Vuelta eine Rolle gespielt. Und natürlich war er vollgepumpt.

Fußballer hingegen müssen über 30 bis 40 Wochen im Jahr ihr größtes Niveau zeigen. Das lädt nur zum Doping ein. Du findest, beim Fußball hat man mehr Erholung als beim Radsport? Ich denke, es ist nur eine Frage der Gewohnheit/ des Trainings, ob man sich über drei Wochen lang in nur einer Nacht erholt, oder einen Jahresrhythmus hat wie die Fußballer und sich nur über drei Wochen im Jahr wirklich erholt. Radfahrer wärmen sich ein halbes Jahr für "ihre 90 Minuten" auf und "laufen dann ein halbes Jahr aus".
die Vorraussetzung sind doch schon grundverschieden...
Stimmt. Deshalb muss im Fußball anders gedopt werden. ;) Das fängt beim "legalen Doping", dem so genannten Fitspritzen an. Wo das hinführen kann, wissen Werder-Fans ziemlich gut. Das geht über Wunderheilungen wie etwa Rooneys Mittelfußbruch damals oder im letzten Jahr fand ich den BVB mit Bender und Kagawa recht auffällig.
ich glaube einfach nicht, dass die Fussballprofis so auf Doping angewiesen sind.
Aber hallo. Das mit dem flächendeckenden Doping ist so eine Sache. Radsport ist eine Randsportart. Wenn man einen Amateur-Radsportler kennt, der an der Schwelle zum Profi-Dasein ist, dann ist das häufig so, dass demjenigen schon was angeboten wurde (oder Trainingspartnern von ihm). Naja, was heißt häufig? So viele kenne ich jetzt auch nicht.

Das wird beim Fußball sicher nicht so ein, dass bereits vielversprechenden Jungstars irgendwelche Aufbaupräparate angeraten werden. Dafür wäre das Risiko zu groß, dass da was durchsickert. Der Dealer deines Vertrauens würde ja auch nicht jeden fragen. ;)

Aber der Druck im Profi-Fußball wird nun mal immer größer. Die ganze Welt schreit nach neuen Teenager-Superstars. Und wenn man sich bereits mit 18 in der CL durchsetzen will, dann kann man schon mal darüber nachdenken. Und wenn man mit 25 Druck aus der zweiten Reihe verspürt, dann kann man es sich nicht erlauben durch Müdigkeit auszufallen.

Ich glaube nicht, dass die Konzentration an Doping im Fußball genauso hoch ist wie im Radsport. Aber das liegt eher an der Verwässerung. Absolut gesehen, gibt's im Fußball, finde ich, genauso viele unmenschliche Leistungen wie im Radsport.
 
Weil ich glaube, dass Doping bei Mannschaftssportarten kaum von Bedeutung sein wird... sicherlich mag es auch beim Fussball schwarze Schaafe geben, aber nicht in der Dimension wie wir es beim Radsport oder der Leichtathletik sehen. Beim Radsport müssen die Sportler auf den Tag genau "fit" sein und dann über drei Wochen bei einer großen Rundfahrt alles abrufen können... und da ist Doping mit Sicherheit nützlich. Du hast während so einer Tour kaum Erholungsphasen, dass sieht beim Fussball doch ganz anders aus... und auch bei der Leichtathletik kommt es nur auf die großen Turniere an, weil es sich sonst um Randsportarten handelt... hier wirst du nur bei großen Turnieren zum Star und kannst ordentlich Geld verdienen... die Vorraussetzung sind doch schon grundverschieden... ich glaube einfach nicht, dass die Fussballprofis so auf Doping angewiesen sind.

Meinst du, die Radfahrer dopen alle bei der Tour vor ort?
Das meiste Zeugs wird während der Trainingsfahrten benutzt um länger und härter trainieren zu können. Bei der Tour gibts dann noch "frisches" Blut oder auffrischungskuren, aber da hilft das Doping nicht mehr.
Wenn du bei der Tour keine guten Beine hast, dann hilft das Zeugs nicht. Siehe Schleck z.B.
Im Radsport fällt es eben auf, weil die Kontrollen mit Abstand die schärfsten sind, die es im Profisport gibt. Jeder Fahrer muss jeden Tag exakt angeben

Und natürlich wird es gerade im Fussball, der die letzten Jahre immer schneller wurde auch Doping benutzt. Nur interessiert es keinen, weil die Kontrollen noch in der Steinzeit sind. Was machen die denn? urinprobe auf Testosteron - Haha. Das Zeugs wird seit Jahren nicht mehr benutzt, sie Mittel sind doch viel weiter. Gibt es beim Fussball Trainingskontrollen? Ich habe noch nicht gehhört, das Messi oder Ronaldo im Urlaub auf Ibiza um 05:00 morgens aus dem Bett geklingelt wurden.

Ne, es wird in allen Sportarten, in denen Kraft / Ausdauer gefragt ist, wird Zeugs eingeworfen.
 
Es gibt Trainingskontrollen im Fußball, aber eigentlich werden nur die Nationalspieler öfter mal getestet. Aber eben nur Urinproben. Was bringt das?
Im Schnitt werden die Profis der ersten 3 Ligen alle 3 Jahre einmal getestet im Training. Und sie haben dann eine Stunde Zeit, wenn der Kontrolleur auftaucht.
 
Es gibt Trainingskontrollen im Fußball, aber eigentlich werden nur die Nationalspieler öfter mal getestet. Aber eben nur Urinproben. Was bringt das?
Im Schnitt werden die Profis der ersten 3 Ligen alle 3 Jahre einmal getestet im Training. Und sie haben dann eine Stunde Zeit, wenn der Kontrolleur auftaucht.

30 Minuten vorher werden die Spieler informiert? :D
Cool. Genug Zeit um ggfs. noch etwas zu verwässern. Ne, Urinproben bringen nix. Deswegen findet man in Fussball aber auch so selten welche.
Daher auch die mär, das der Fussball sauber sei.
 
Es gibt Trainingskontrollen im Fußball, aber eigentlich werden nur die Nationalspieler öfter mal getestet. Aber eben nur Urinproben. Was bringt das?
Im Schnitt werden die Profis der ersten 3 Ligen alle 3 Jahre einmal getestet im Training. Und sie haben dann eine Stunde Zeit, wenn der Kontrolleur auftaucht.
Nicht zu vergessen, dass du den Becher mit der P**** auch durch die Gegend werfen kannst, wenn du dsa Gefühl hast, sie könnte unsauber sein.:D
 
Van Gaderen überholt Evans... Uiuiui, da stimmt Evans Form aber mal gar nicht bei dieser Tour.
 
Zitat von Fliegenfänger;2291226:
Van Gaderen überholt Evans... Uiuiui, da stimmt Evans Form aber mal gar nicht bei dieser Tour.
:lol:

Wiggins am Ende mehr als 3 Minuten vor Froome. Ich frage mich dennoch, was der Froome in den Bergen noch hätte rausholen können. Es geht ja nicht nur darum, dass er vielleicht 2-3 Mal eine halbe Minute hätte rausfahren können. Wiggins ist ja im Prinzip die ganze Tour sein Tempo gefahren und wurde nie entscheidend unter Druck gesetzt.
 
:lol:

Wiggins am Ende mehr als 3 Minuten vor Froome. Ich frage mich dennoch, was der Froome in den Bergen noch hätte rausholen können. Es geht ja nicht nur darum, dass er vielleicht 2-3 Mal eine halbe Minute hätte rausfahren können. Wiggins ist ja im Prinzip die ganze Tour sein Tempo gefahren und wurde nie entscheidend unter Druck gesetzt.

Ich denke nicht, das Froome über 3 Minuten rausgefahren hätte.
Aber das ist immer schwer zu sagen. Erinnerte jedenfalls ein wenig an die Armstrongzeiten, nur das Lance auch in den Bergen alles geplättet hat, wenn er wollte.
Starke Tour auch von Dominik Nerz bei Liquigas. Wäre schön, wenn er seine Leistungen in den nächstes Jahren bestätigen bzw. ausbauen könnte.
Ansonsten geht es nächstes Jahr wohl zwischen Contador, A. Schleck, Froome, van Gaderen um das Podium. Denn ich vermute mal, das es wieder weniger Einzelzeitfahrkilometer geben wird.
 
Zitat von Fliegenfänger;2291294:
Ich denke nicht, das Froome über 3 Minuten rausgefahren hätte.
Aber das ist immer schwer zu sagen. Erinnerte jedenfalls ein wenig an die Armstrongzeiten, nur das Lance auch in den Bergen alles geplättet hat, wenn er wollte.
Starke Tour auch von Dominik Nerz bei Liquigas. Wäre schön, wenn er seine Leistungen in den nächstes Jahren bestätigen bzw. ausbauen könnte.
Ansonsten geht es nächstes Jahr wohl zwischen Contador, A. Schleck, Froome, van Gaderen um das Podium. Denn ich vermute mal, das es wieder weniger Einzelzeitfahrkilometer geben wird.

Ich denke nicht, dass Froome weiter für wiggins fährt.
 
Deshalb hat er auch Froome zu den Kandidaten gezählt und nicht Wiggins. :cool:

Ich vermisse die Zeit um Ullrich/Armstrong. :( Die beste Tour, war die, als Ulle im Bianchi-Team fuhr. Das war damals spannend und drei Wochen lang war eigtl. jeder Nachmittag ein Highlight des Sportjahres.
 
Deshalb hat er auch Froome zu den Kandidaten gezählt und nicht Wiggins. :cool:

Gut erkannt :daumen:

Ich vermisse die Zeit um Ullrich/Armstrong. :( Die beste Tour, war die, als Ulle im Bianchi-Team fuhr. Das war damals spannend und drei Wochen lang war eigtl. jeder Nachmittag ein Highlight des Sportjahres.

Jepp. Das war wohl das spannenste Duel, das es zwischen Jan und Lance je gegeben hat. So fit war Ullrich seit 1997 nicht mehr...
Irgendwie war das auch spannender anzusehen damals, als es heute ist.
 
Vor allem finde ich es sehr viel besser - wenn man da ein Duell zwischen zwei Fahrern hat - wenn Fahrer A im Zeitfahren besser ist und Fahrer B dafür in den Bergen nicht abzuhängen ist. Das war damals ja auch das einzige Jahr, in dem Ulle im Zeitfahren tatsächlich dominiert hat.

Und genau sowas hat dieses Jahr auch gefehlt. Wäre Froome für ein anderes Team gefahren und hätte er dem Bahnfahrer auf den Bergetappen immer mal etwas abgenommen, dann wäre das auch eine schöne Tour geworden. Du sagst es schon, wahrscheinlich hätte der Bahnfahrer trotzdem gewonnen. Aber man hätte auf jeder Bergetappe Spannung ums Gesamtklassement gehabt. Und vielleicht wäre Froome heute in Gelb gestartet. Wäre auf jeden Fall knapp gewesen.
 
Der Radsport gäbe sich mit einer solchen Aberkennung der Lächerlichkeit preis. Die titel würden samt und sonders an überführte Dopingsünder fallen. Eine Farce.

Als ob auch nur einer der großen Radsportler sauber gewesen wäre.
 
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