Petri Pasanen

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hi leute! ich gebe mal einen kleinen anstoß zum diskutieren: wäre petri nicht auch gut als alternative im defensiven mittelfeld geeignet? ich meine wir reden von ihm immer nur im bezug auf den abwehr bereich, aber wenn mal wieder not am mann ist im dm, dann würde ich ihn ruhig mal da einsetzen.

Ne, da fehlt ihm die spielerische Gestaltung. Dann eher Naldo vorziehen und Petri in der Verteidigung auflaufen lassen.
 
Das ist doch schon wieder ein reines Vorurteil.
Genauso wie alle immer meinen, dass große Spieler automatisch unbeweglich und technisch schwach sind oder schmächtige, technisch gute Spieler defensiv nix auf'm Kasten haben können.
Sowas liest man hier immer und immer wieder und ich find's nervig.
Nur weil Naldo Brasilianer ist und hin und wieder ein Solo hinlegen kann, heißt das noch lange nicht, dass sein Pass- und Aufbauspiel automatisch besser ist als das von Petri. Petri spielt schnörkellos und ist durchaus passsicher und verfügt über eine gute Übersicht.
Ihn im DM spielen zu lassen habe ich vor einiger Zeit auch schonmal vorgeschlagen und halte ihn dort nach wie vor für die bessere Variante als Naldo.
Petri würde dort in aller Ruhe abräumen und das Spiel ruhig aufbauen. Bei Naldo hingegen müsste man ständig befürchten, dass er nach vorne durchstartet und dann hinten fehlt.
 
Mit Verlaub, das ist doch genauso Spekulation.
Ich halte Petri für einen der besten Verteidiger der Liga, aber seine Schwäche liegt eindeutig im Spielaufbau. Bei den Flnkenläufen ist dies immer wieder erkennbar, das macht Naldo einfach besser. Das hat rein gar nichts mit Herkunft oder Spekulationen zu tun sondern spiegelt nur die Vorzüge sowie auch die Schwächen einzlener Spieler wieder.
Natürlich ist es immer Spekulation, wenn man davon spricht, einen Spieler auf eine andere Position zu setzen, aber dies zu verurteilen und gleichzeitig ne neue Dose Spekulatius aufzumachen ist ganz großes Tennis...
 
Ich halte beide für nicht geeignet, diese Position zu bekleiden. Petri hat da Schwächen - wenn man sein Passspiel lobt, dann muß man auch mit anfügen, daß seine Pässe weder sonderlich kreativ, noch konstruktiv sind. Sie bringen das Spiel nicht sonderlich nach vorne - in den allermeisten Fällen. Naldo mangelt m.E. da am Timing. Sein Timing nach vorne zu preschen ist manchmal nahzu hanebüchen und wir haben schon etliche fiese Konter nach seinen Versuchen, das Spiel voran zu treiben, uns eingefangen. Mglicherweise ist das auch ein Frage der Erfahrung - aber derzeit sehe ich beide außer Stande, den Sechser besser zu bekleiden, als Juri, Frings oder eben Baumann.
 
klar muss ein defensiver mittelfeldspieler auch gut nach vorne spielen, aber die betonung liegt immernoch auf DEFENSIV. er soll unseren kreativen köpfen im mittelfeld den rücken freihalten und sie dadurch zur freien entfaltung kommen lassen. den ball im mittelfeld an diego oder özil weiterzugeben schafft petri auf jeden fall.
 
@ werder-kai01:

Flankenläufe und Aufbauspiel sind mal zwei komplett verschiedene paar Schuhe. Im Optimalfall resultiert das eine aus dem anderen.

Dass Petris Flankenläufe nicht der Bringer sind, ist mir auch klar, da er nicht der schnellste ist. Aber das muss er als 6er in unserem System auch nicht sein. Er braucht gutes Stellungsspiel und sicheres Passspiel. Man muss als 6er auch keine Zuckerpässe in die Tiefe spielen, dafür sind andere zuständig. In erster Linie geht es darum, den Ball aus der Abwehr (oder direkt, wenn man den Ball selbst abgefangen hat) sicher zu den Kreativspielern weiter zu leiten. Die sollten dann den Rest besorgen. Und dafür sollten auch
"Sicherheitspässe" reichen, wenn die Leute vor ihm es gebacken bekommen, sich halbwegs vernünftig frei zu laufen. Hauptsache sie es geht schnell und nicht direkt in die Beine des Gegners.
Sonderlich viele Fehlpässe sieht man von Petri nicht und er braucht auch keine halbe Ewigkeit, um den Ball mal einfach weiter zu leiten (im Gegensatz zu Frings in letzter Zeit). Zudem ist er auch immer mal wieder für einen langen Ball gut.

Meiner Meinung nach könnte er einen klassischen "Baumann in Form" liefern. Natürlich ist das Spekulatius, da er bei uns noch nie auf der Position gespielt hat. Letztlich kann man hier nichts anderes machen. Dagegen hab ich auch gar nichts gesagt, sondern gegen diese ständigen Stereotypen, die gewisse Spieler aufgedrückt bekommen.
 
Ich bin nach wie vor der Meinung, daß ein Klasse-Sechser mehr können muß, als Bälle abfangen und den Ball zu Kreativspielern zu passen. Er sollte selbst das Spiel lesen und aufbauen können. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo du das bei Petri gesehen haben willst.
 
Da unsere Raute immer routiert kann man das mit dem 6er nicht einfach so sagen, da wir in einem Spiel meist keinen festen 6er haben, also sollte er schon mal einen Steilpass oder einen Pass in die Tiefe spielen können.
 
@karlotto:
Das könnte ich dir vielleicht sagen, wenn ich wüsste, wo der Unterschied liegen soll.
Zugegeben klingt "das Spiel aufbauen und lesen" etwas schöner. Aber denn Ball an die Vorderleute zu bringen ist für mich Spielaufbau. Es darf auch gerne mal ein Doppelpass dabei sein oder man geht selbst mit nach vorn, aber technisch ist Petri auch nicht so schwach, wie viele immer meinen. Zudem kann er auch mal gut aus der zweiten Reihe drauf halten.
Natürlich muss man auch die anderen nach Möglichkeit etwas dirigieren, wie in der Abwehr der Torwart. Aber ob da Naldo besser als Petri (und um den Vergleich ging es hier ja ursprünglich) für geeignet ist, halte ich für zweifelhaft.

Ich denke mal wir sind uns doch einig, dass Petri ein sehr ordentliches Stellungsspiel hat. Man steht aber nicht zufällig gut, sondern das ist die Folge daraus, dass man eben das Spiel lesen kann und dementsprechend antizipiert.

Ich behaupte auch gar nicht, dass Petri der neuer 6er-Gott ist. Es geht mir nur darum, dass ich ihn in unserem aktuellen Kader bei dem System für am besten geeignet halte. Inbesondere besser als Naldo, den hier immer viele fordern. Baumi ist in Form natürlich erste Wahl, aber das kommt immer seltener vor. Und Lutscher gehört halt ins ZM.
 
Ich halte immer noch Baumann für die Rolle vor der Abwehr für am geeignetsten. Danach kommen für mich o.g. Frings, Vranjes, Jensen und Niemeyer. Pasanen geht die direkte Weiterleitung von Bällen ab und somit den von dir sog. Kreativspielern die Räumen, die sie benötigen, zu schaffen. Baumann hat so etwas, wie Instinkt: Er weiß, wann er sich nach Vorne einschalten kann und wann der Zeitpunkt für den geordneten Rückzug gekommen ist. Das nötigt, bei aller Erfahrung, allerdings auch Baumann Praxis ab. Praxis, die ihm wegen der ganzen Verletzungen abging. Auch das ist ein weiterer Grund, weshalb er sich so häufig schwer tut, nach Verletzungen oder Spielpausen wieder in die Saison zu finden. Er lebt davon - anders, wie z.B. Frings, der viel mit seiner Physis kompensieren kann.

Nun zurück zu Pasanen: Das Stellungsspiel eines Sechsers ist, wie oben beschrieben, etwas anderes, als das eines AV. Wobei ich, entgegen vieler Aussagen hier, nicht mal behaupten möchte, dass Naldo einen besseren Sechser abgeben würden, als Pasanen. Ich finde schlicht und ergreifend, daß sie beide in die Verteidigung gehören.
 
Nun zurück zu Pasanen: Das Stellungsspiel eines Sechsers ist, wie oben beschrieben, etwas anderes, als das eines AV. Wobei ich, entgegen vieler Aussagen hier, nicht mal behaupten möchte, dass Naldo einen besseren Sechser abgeben würden, als Pasanen. Ich finde schlicht und ergreifend, daß sie beide in die Verteidigung gehören.
Da ist viel Wahres dran. Petri mag ein Defensiv-Allrounder sein, aber das beschränkt sich wirklich auf die Viererkette. Sicherlich könnte er in höchster Not auch mal DMI spielen, aber darauf sollte man nicht setzen.

Ich hoffe einfach weiterhin, dass er regelmäßig auf Außen spielen kann. Denn eins ist Fakt... Petri ist ein Spieler der durchaus Spielpraxis braucht. Unterscheidet sich da vielleicht ein wenig von Vranjes, der nach langen Pausen sofort Leistung bringt, was möglicherweise auch daran liegt, dass in der Viererkette Abstimmung und Eingespieltheit noch wichtiger sind.
Bei Petri war es in der Vergangenheit halt so, dass er nach längeren Pausen doch 2, 3 Spiele braucht um wieder richtig in Tritt zu kommen. Darum war er ja letzte Saison so gut - weil er im Prinzip fast durchspielen konnte.
 
Also ob PP jetzt als DM auflaufen soll lasse ich mal dahin gestellt, aber gibt es eigentlich irgendjemandem im Forum, der PP nicht "mag" bzw TS versteht, dass er so selten (als AV/IV) spielt?
 
Wenn ich mich richtig entsinne hat Pasanen sehr viele Spiele in der letzten Saison gemacht, und wird auch dieses Jahr auf genug Spiele kommen. Das er bisher nicht so oft gespielt hat, liegt wahrscheinlich

a) an seinen bisherigen verletzungen / krankheiten

b) daran, dass ts sich im moment von anderen spielern mehr verspricht.

c) nicht daran, dass ts pasanen nicht "mag"
 
Petri, halte durch! Irgendwann wird auch Schaaf merken, dass er auf den Außen einen Wechsel vollziehen muß.

Vertrauen ist gut, 3 Punkte sind besser... und die derzeitigen AV gefährden letzteres öfter :o

Pro Petri!
 
Petri hatte doch Trainingsrückstand und als er wieder randurfte hatte er doch schon wieder Probleme danach.
Boenisch ist fitter uns spritziger, sprich wird auch besser trainiert haben. Dafür geht ihm alles andere ab.
Petri wird schon wieder spielen. (hoff). :)
 
Wenn man Petri Samstag spielen sehen hat, weiß man warum er zuletzt kaum gespielt hat. Er scheint einfach nicht in Form zu sein.

Man sollte nicht immer nur auf Boenisch einhauen und Petris schwachen Leistungen dabei unter den Tisch kehren.
 
Wenn man Petri Samstag spielen sehen hat, weiß man warum er zuletzt kaum gespielt hat. Er scheint einfach nicht in Form zu sein.

Man sollte nicht immer nur auf Boenisch einhauen und Petris schwachen Leistungen dabei unter den Tisch kehren.
Die Kopfballabwehr war nicht ganz glücklich, das ist richtig. Man muss aber auch sagen, dass Petri gar keine Chance bekommt in Form zu kommen. Er bräuchte mal 2 oder 3 Spiele das Vertrauen, dann würde er es zurückzahlen, sofern keine gesundheitlichen Rückschläge mehr kommen.
Petri ist keiner der von Null auf hundert Leistung bringt. Da er es aber kaum schlechter machen kann als Boenisch im Moment und im vergangenen Jahr gezeigt hat, dass er gut spielt, wenn er konstant zum Einsatz kommt (was bei Boenisch noch nie zu sehen war, da waren es eher mal einzelne gute Spiele oder nur Halbzeiten), wäre ich doch dafür nun langsam mal Petri wieder eine echte Chance zu geben.
Und nein, in der 60. Minute eingewechselt zu werden, gegen Hoffenheimer die sich gerade in einen Rausch gespielt hatten, ist nicht wirklich eine echte Chance.

Boenisch hatte die ersten 6 Ligaspiele auf links und so wirklich unverzichtbar hat er sich nicht gemacht. Vorschlag: Jetzt spielt Pasanen da mal für 6 Spiele. Danach kann man ja dann mal vergleichen, wer seine Sache im Schnitt besser gemacht hat.
 
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