Per Mertesacker

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Maja81
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Es geht da ja in erster Linie um die Gehaltsstruktur. Wie soll denn auch diese Saison kein fettes Minus gemacht werden, mit einem Spieleretat der fast unverändert hoch ist und fehlenen 15 Millionen aus dem Europacup.

Der Spieleretat ist nicht unverändert hoch, da genügt ein Blick in die Bilanz von 2009/2010 die aussagt, dass etwa 25% der Gehälter eben leistungsabhängig waren und sicherlich auch weiterhin sein werden.
Da wir diese Saison nun nicht international spielen, werden logischerweise Prämienzahlungen auch deutlich niedriger liegen.

Konsens dürfte dahingehend bestehen, dass die Gehaltsstruktur weiter nach unten angepasst werden muss, erst recht wenn sich diese Saison kein sportlicher Erfolg einstellt.

Dies wird sich aber spätestens nächsten Sommer mit dem Auslaufen einiger Verträge, von denen sicherlich nicht alle und auch nicht mit gleichbleibenden oder höheren Konditionen, regulieren und darüber hinaus gibt es ja auch dann noch Optionen für lukrative Verkäufe.

Von daher ist dieses Jahr ein überschaubares und notwendiges Risiko eingegangen worden, von einem fetten Minus kann aber schon gar nicht zum jetzigen Zeitpunkt keine Rede sein.
 
doch ist es, weil das genauso eine ente is, wie das gelabere der medien über ein interesse von arsenal, welches lediglich aufrecht erhalten werden kann, weil sein berater wegen nem gespräch über einen anderen klienten derzeit in england ist.

Soll mir recht sein, dass es eine Ente ist...

Sollte er bleiben, dann werd' ich mir doch ein Mertesacker- Trikot von dieser Saison kaufen :dance::dance:
 
Schließe mich an; er hat es auf 100 %-ig auf den Punkt gebracht.
Nicht nur, was einen eventuellen Verkauf von Merte betrifft, sondern ganz allgemein zu den Themen "Identifikation des Spielers mit den Verein einerseits - der Spieler muss Geld in die Kasse bringen - andererseits.

Dem kann ich nicht zustimmen. Der gute Arnie erhebt mir hier - bei aller Wertschätzung - den Zeigefinger ein wenig zu hoch.

In dem Artikel wird es dargestellt, als würden die Befürworter eines Verkaufs Merte lieber heute als morgen vom Hof jagen und dabei nur die €-Zeichen in den Augen haben. Ganz so simpel sind die Gedankengänge in dieser und in vergleichbaren Angelegenheiten jedoch üblicherweise nicht.

Wenn man es realistisch betrachtet, liegen die Chancen mit Merte zu verlängern weit unterhalb der 50%-Marke. Man wird aus finanziellen Gründen nicht zu unveränderten oder gar verbesserten Konditionen verlängern können. Merte wird hingegen keine Gehaltseinbußen in Kauf nehmen wollen - was jeder nachvollziehen können sollte.

Unter diesen Voraussetzungen ist für mich nicht ersichtlich, was daran verwerflich sein soll, einen Verkauf zu befürworten (ich selbst stehe dem Thema übrigens neutral gegenüber). Würde die ernsthafte Chance bestehen, den Vertrag zu verlängern, würden nicht wenige mit großer Wahrscheinlichkeit einen anderen Standpunkt vertreten. Die Leute machen sich halt Gedanken, wie es mit dem Verein, mit dem SIE SELBST sich naturgemäß mehr als so ziemlich jeder Spieler indentifizieren, weitergeht.
 
Was Du umschreibst, ist genau das "Dollar-Zeichen-in-den-Augen-haben"-Szenario. Natürlich gibt es praktische Überlegungen, "ihn zu Geld zu machen". Wer will es dem Verein verdenken? Die moralische Bewertung bleibt dabei jedem selbst überlassen. Allerdings sollte doch dem Fan, als solchem, doch daran gelegen sein, einen möglichst starken Kader für die laufende Saison sehen zu dürfen. Wenn dann einer der Leistungsträger, sich in der Art und Weise mit dem Verein identifiziert, wie es Merte tut, dann könnte man zumindest so tun, als täte es einem leid. Mir persönlich täte es selbstredend leid, wenn er ginge, ganz gleich, wie wirtschaftlich sinnvoll ein solcher Abgang für den Verein ist.

Natürlich bin ich in erster Linie Fan des Vereins. Aber Spieler wie er, sind für mich das Gesicht des Vereins und repräsentieren diesen um ein Vielfaches mehr, als ein paar Euronen auf dem Konto.
 
Ich behaupte aber auch, dass die meisten der Befürworter eines Verkaufs Merte menschlich wie sportlich gern über 2012 im Verein hätten (Ausnahmen bestätigen die Regel). Da er den Verein aber auf sehr absehrbare Zeit verlassen wird, muss man sich einfach fragen, was für den Verein das beste ist.

Da vermag ich einfach nicht die von Arnie angeprangerte Doppelmoral zu erkennen. Man hört diese Argumente doch ständig von den Verantwortlichen aller möglichen Vereine. Warum müssen die Fans das denn zwingend anders/rein emotional sehen?
 
Zitat Zeigler aus dem WamS-Artikel:

"Spieler, denen ihr Verein egal ist, weil es nur um Geld geht, sind für uns Söldner. Aber Spieler wie Renditeobjekte behandeln und sie als echte Werderaner auf dem Rasen geringer schätzen als einen möglichen Erlös? Ist das nicht auch Söldnerdenken, nur andersrum?"

Wir alle sollten uns darüber im Klaren sein, dass Spieler heutzutage auch dafür verpflichtet werden, ihn später möglichst gewinnbringend verkaufen zu können. So läuft das Geschäft.

Allerdings ist es für mich ein Unterschied, ob man Identifikationspersonen wie Merte verkauft oder Spieler wie beispielsweise Diego, der Werder nur als Sprungbrett für eine „Weltkarriere“ angesehen hat.

Merte ist für mich (natürlich als Außenstehender betrachtet), ein Spieler mit einem bescheidenen Auftreten und einem integren Charakter. Solche Spieler tragen erheblich dazu bei, dass man einen Verein sympathisch findet oder nicht.

Mir persönlich sind solche Spieler lieber, als 10 Diegos in der Mannschaft.
 
Also bei "Entertain" wurden beim heutigen Spiel die Wechselgerüchte nochmal aufgekocht! :D


Ich bin gespannt!
 
Schließe mich an; er hat es auf 100 %-ig auf den Punkt gebracht.
Nicht nur, was einen eventuellen Verkauf von Merte betrifft, sondern ganz allgemein zu den Themen "Identifikation des Spielers mit den Verein einerseits - der Spieler muss Geld in die Kasse bringen - andererseits.

Nur woher kommt denn diese Denkhaltung? Ist es nicht Allofs gewesen, der immer schon mit den Sprüchen kam, was man finanziell nicht könne. Jetzt holt ihn das Ganze eben auch ein. So hat Lemke natürlich recht leichtes Spiel bei vielen Fans, die eben nicht merken, dass Lemke Politik macht und seinen "80er-Jahre"-SVW wieder auferstehen lassen will.
 
Wir alle sollten uns darüber im Klaren sein, dass Spieler heutzutage auch dafür verpflichtet werden, ihn später möglichst gewinnbringend verkaufen zu können. So läuft das Geschäft.

Allerdings ist es für mich ein Unterschied, ob man Identifikationspersonen wie Merte verkauft oder Spieler wie beispielsweise Diego, der Werder nur als Sprungbrett für eine „Weltkarriere“ angesehen hat.
Sorry, aber da schwingt mir dann doch zu viel Doppelmoral mit.
Diego ging aufgrund seiner bei uns gezeigten Leistungen einen Weg, der zu dem Zeitpunkt absolut nachvollziehbar war und uns einen HAufen Kohle einbrachte. Was war daran nun verwerflcih? Genau, nüscht.
Merte vermag zwar nach aussen hin immer den Lieblingschwiegersohntypus zu verkaufen, wird allerdings gleichzeitig auch nicht müde zu betonen, wie sehr ihn die Insel, speziell Arsenal, reizen würde.
Auch das ist nicht verwerflich, will jeder doch beruflich das beste für sich rausholen.
Auf der anderen Seite steht dann aber auch der Verein, der wiederum für sich ebenfalls das Beste rausholen will und damit seine Existenz und jede Menge Arbeitsplätze sichern muss.
Das jener Verein, der per se nicht auf Rosen gebettet ist und vom jeweiligen Bundesland recht allein gelassen wird, überlegt, wie er wirtschatlich über die Runden kommt, ist nicht nur nachvollziehbar, sondern unabdingbar. Publikumsliebling hin oder her.

So sehr ich A. Zeiglers Kolumnen, Kommentare, Beiträge etc. auch schätze, klingt mir hierbei dann doch etwas zu viel Fußballromatik mit.
Natürlich kann man aus reiner, mitfiebernder Fansicht sagen, was interessiert mich die Kohle des Clubs, ich will meine Idole hier wieterhin kicken sehen.
Wie gesagt, rein emotional wäre das sicher verständlich, wenngleich auch recht oberflächlich und naiv.
Einerseits soll man den Spieler nicht als Kapital sehen, andererseits wird dann auch gerne der Hinweis in den Raum geworfen, daß ein Verein nunmal nicht alles realisieren kann, was die Fanschar sich wünscht.
Von daher finde ich es gut, wenn man anhänger hat, die auch die wirtschaftliche Lage nicht völlig außer Acht lassen und nicht in blau-weißer, ruhrpöttlicher Manier blind "kaufen, kaufen, kaufen..." schreien, sondern immer auch im Hinterkopf haben, was für den Verein evtl. auf längere Sicht, das sinnvollste wäre.
Wie dem auch sei, ich denke, daß sich dieses Thema aktuell wohl mangels ernsthafter, lukrativer Angebote ohnehin von selbst erledigen wird.
 
Ich behaupte aber auch, dass die meisten der Befürworter eines Verkaufs Merte menschlich wie sportlich gern über 2012 im Verein hätten (Ausnahmen bestätigen die Regel). Da er den Verein aber auf sehr absehrbare Zeit verlassen wird, muss man sich einfach fragen, was für den Verein das beste ist.

Da vermag ich einfach nicht die von Arnie angeprangerte Doppelmoral zu erkennen. Man hört diese Argumente doch ständig von den Verantwortlichen aller möglichen Vereine. Warum müssen die Fans das denn zwingend anders/rein emotional sehen?

Ich sehe da auch keine Doppelmoral. Ich sehe da eher ein Versagen des AR, der eben eine Verlängerung nicht zulässt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Mertesacker noch verlängert hätte. Natürlich nur, wenn es sich auch für ihn lohnt. Nur ist das eben dank Lemke keine Option mehr und nur gibt es nur noch die Option "Verkauf" oder die Option "ablösefreier Wechsel" in 2012. Wer glaubt denn ernsthaft, dass ohne Verkäufe nächste Saison Lemke Gelder zur Verfügung stellt. Dann geht Papa wieder nach Genua, Pizza, Wiese, Merte, Borowski, Fritz werden ablösefrei gehen und durch Spieler der U23 ersetzt. Dann hat Lemke ja auch seine Rasselbande im Kampf gegen den Abstieg...
 
So sehr ich A. Zeiglers Kolumnen, Kommentare, Beiträge etc. auch schätze, ....
Schon. Immer lesenswert, informativ und deckt sich nebenbei gesagt meistens mit meinen Eindrücken. Aber auf der anderen Seite war Arnie (Zweitnick alias Linienrichter Jablonski ;)) nicht nur hier im Forum (wobei es allerdings sehr nachgelassen hat) seit jeher in Mission unterwegs, alles was in irgendeiner Form wie Kritk an Werder aussehen könnte, lächerlich zu machen. Das wiederrum kann mitunter ordentlich nerven, vor allem wenn tatsächlich mal widerlegt, kommt irgendein Spruch von Pseudo-Argumente und fort isser. Ging mir schon 2006 mal auf den Keks.
 
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