Osama bin Laden getötet!

Diese feigen Anschläge waren auch nur eine Antwort auf die feigen Aktionen der Amerikaner. Als Antwort wurden ja nochmal 2 Länder zerstört. Mitgefühl mit Amerika hab ich sowieso eher beschränkt wenn man sieht, was die für ein Unheil in die ganze Welt bringen.

Mal davon abgesehen habe ich starke Zweifel das Bin Laden heute gestorben ist.

Ich habe seitenlang hier nervös gesessen und gewartet, wann denn der Erste wieder seine Anti-Amerika Parole raushaut. :D

Genau, Amerika ist selber Schuld. Und die sind die wahre Bedrohung für die Welt. Und Usama ist gar nicht tot. Und für den 09/11 ist der schon mal gar nicht verantwortlich, dass waren doch die Schurken der CIA.

Ach, und bevor ich es vergesse. Die Mondlandung wurde in Hollywood gedreht.

Herrlich, wie die Leute jetzt auf Obama draufhauen. IHR habt ihn doch als neuen Messias gefeiert, als er gewählt wurde. Und jetzt? Doch wieder Alles scheiße?
 
Habe ich gestern auch in der Tagesschau gesehen und fand ich unmöglich von ihr...:wall: Man hätte das wirklich anders ausdrücken sollen z.B.: "Es freut mich, dass die Gefahr die von Bin Laden ausging nun gebannt ist" o.ä. Na ja manchmal merkt man halt dass sie in der DDR "Sekretärin für Agitation und Propaganda" war. Manchmal kommt der DDR Ton noch durch:stirn:

Was ist denn daran verwunderlich?

Es sitzen gewählte Politiker im Bundestag, die früher in Parteien waren, die den Befehl gegeben haben, Republikflüchtlinge an der Grenze erschießen zu lassen.

Da müssen wir wohl früher anfangen mit der moralischen Aufarbeitung.
 
Was daran verwunderlich ist? Das diese gewählten Politiker in der Regel eine abgeschlossene Schulbildung haben, oftmals auch einen Studienabschluss. Sie sollten, insbesondere wenn Teil der Regierung und oftmals in den Medien, in Sachen Rhetorik geschult sein und wissen, wie man seine Worte wählt.
 
Warum sollte das Merkel rethorisch besser bewandert sein als unser Pseudo-Außenminister, der auf einer Pressekonferenz einen ausländischen Journalisten anblaffte, er solle seine Fragen gefälligst in deutsch stellen, da wir hier in Deutschland sind?
 
Hmmm ja nen bisschen unglücklich formuliert von Merkel aber ich finde kein Grund deswegen nen Theater zu machen.

Mann sollte auch beachten das die Amerikaner ihn im Prinzip fangen oder töten mussten um einen gewissen Nimbus der Unbesiegbarkeit wiederherzustellen. Solange er noch frei herumgelaufen ist, gab es für die Al Kaida und nahestehende Organisationen das Gefühl die Amerikaner schlagen zu können ohne selbst die Konsequenzen zu tragen.

Nicht jeder Islamist ist bereit für seine Sache in den Tod zugehen. Für einige vorallem für die hohen geistigen Führer dürfte sowas durchaus abschreckend wirken.

Warum die Amerikaner sich freuen? Natürlich freuen die sich Osama war nunmal kein ausgewiesener USA Freund gelinde gesagt. Es sind nunmal Hunderte Menschen ums Leben gekommen und eines der wichtigsten Symbole der USA wurde am 11.9 einfach weggetilgt. Für einen Amerikaner ein nie dagewesenes Gefühl von Ohnmacht. Es gibt ja auch immer Familienmitglieder und Freunde die auf Rache sinnen. Ich will auch nicht wissen was hier los wäre wenn Islamisten zum Beispiel bei Rock am Ring nen paar gezielte Bomben legen würden. Da würden viele Menschen auch den Tod der entsprechenden Islamisten bejubeln.
 
Zitat von GreenWhiteTürkiye;1708239:
Ich habe seitenlang hier nervös gesessen und gewartet, wann denn der Erste wieder seine Anti-Amerika Parole raushaut. :D

Genau, Amerika ist selber Schuld. Und die sind die wahre Bedrohung für die Welt. Und Usama ist gar nicht tot. Und für den 09/11 ist der schon mal gar nicht verantwortlich, dass waren doch die Schurken der CIA.

Ach, und bevor ich es vergesse. Die Mondlandung wurde in Hollywood gedreht.

Herrlich, wie die Leute jetzt auf Obama draufhauen. IHR habt ihn doch als neuen Messias gefeiert, als er gewählt wurde. Und jetzt? Doch wieder Alles scheiße?

Klar dauert es, wenn man über Amerika spricht nicht lange bis die ganzen Verschwörungstheorien auftauchen (Kennedy, Mondlandung, Vietnam etc.). Und kaum ein anderes Land gibt Anlass zu solch kontroverser Diskussion, wie Amerika. Aber dennoch möchte ich zu Deinem etwas provokantem Beitrag etwas sagen. Was Obama betrifft habe ich z.B. ihn weder als Messias gefeiert, als er gewählt wurde. (Ich war einfach nur froh, dass Bush weg war) Noch haue ich jetzt auf ihn drauf. Ich habe lediglich die Vermutung geäußert, die Tötung Bin Laden's könnte ihm in der Wählergunst mehr Stimmen bringen. Die Aktion wird ihm mehr Stimmen bringen, ob die die Tötung u.a. das als Ziel hatte ist natürlich spekulativ und Anlass zu neuen Verschwörungstheorien.;) Und was den 09/11 betrifft natürlich war der Osama daran beteiligt. Aber auch hier sind einige seltsame Dinge passiert, die wieder Theorien beflügeln. Warum wurden die Saudis, die gute Geschäftspartner des Bush-Clans waren so schnell außer Landes gebracht, obwohl ein generelles Flugverbot herrschte. Warum tat die CIA nichts, obwohl sie wusste dass einige verdächtige Männer Flugunterricht nahmen. Die Amerikaner sind schon selbst Schuld an den Verschwörungstheorien wenn sie nicht aufpassen.:D

Was Deine generelle Anschuldigung betrifft: die Amerikaner sind selbst Schuld...

Natürlich ist ein Terroranschlag durch nichts zu entschuldigen. Aber ich denke schon, dass die USA, statt immer gleich blind drauf zu hauen, sich schon mal fragen sollten, warum alle Welt sie so hasst. Ich meine die USA versuchen halt mit Gewalt allen Ländern ihr Werte System auf zu zwängen. Ich habe es schon mal gesagt, den Terror bekämpft man nicht mit Waffengewalt. Auch wenn jetzt mal ein Erfolg gelungen ist, aber wie lange haben sie auch Bin Laden gesucht?! 10 Jahre lang!! Nein, den Terror bekämpft man indem man die Ursachen bekämpft (Hunger, Armut, Perspektivlosigkeit, Arbeitslosigkeit) und man kann damit anfangen sich zu überlegen, warum alle einen hassen.

Mal was anderes, solltest Du nicht Dein Avatar Deinem User-Namen anpassen?: ;)

 
Hmmm ja nen bisschen unglücklich formuliert von Merkel aber ich finde kein Grund deswegen nen Theater zu machen.

Das Problem ist ja noch ein anderes, das hat Helmut Schmidt bei "Beckmann" so treffend formuliert: Die Amerikaner handelten schlicht völkerrechtswidrig, weil sie ohne Kenntnis und/ oder Zustimmung der pakistanischen Regierung auf deren Territorium die Aktion durchführten.

Warum soll man der USA als "Weltpolizist" noch vertrauen, wenn die sich nicht an geltendes Recht halten will?
 
Mit meinem, wie Du sagst, "provokanten" Beitrag habe ich Dich ja auch nicht gezielt gemeint.

Ich habe lediglich die Vermutung geäußert, die Tötung Bin Laden's könnte ihm in der Wählergunst mehr Stimmen bringen. Die Aktion wird ihm mehr Stimmen bringen, ob die die Tötung u.a. das als Ziel hatte ist natürlich spekulativ und Anlass zu neuen Verschwörungstheorien.;)

Und die Vermutung ist auch richtig. Gleichwohl kann ich nicht erkennen, was daran verwerflich ist. Der 09/11 hat die USA damals tief ins Herz getroffen. Das ist auch nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass sich die USA vorher für unverwundbar gehalten hat. Insofern ist die Tötung Bin Ladens für die USA und deren Bürger eine Genugtuung. Und ich denke, so neutral sollten wir sein, dass wir das nachvollziehen können.

Obama hat insbesondere nach der schrecklichen Ölkatastrophe einen schweren Stand, zu dem Zeitpunkt schien eine Wiederwahl eher unwahrscheinlich. Das Blatt könnte sich jetzt wenden.

Und wer will Obama das vorwerfen, dass er davon jetzt profitiert? Ich kenne eine Partei, die eine Landtagswahl innerhalb weniger Tage plötzlich gewonnen hat, weil in Japan eine atomare Katastrophe drohte. Also bitte.

Natürlich ist ein Terroranschlag durch nichts zu entschuldigen. Aber ich denke schon, dass die USA, statt immer gleich blind drauf zu hauen, sich schon mal fragen sollten, warum alle Welt sie so hasst.

Alle Welt hasst die USA? Findest Du das nicht übertrieben?

Also ich hasse die USA nicht, im Gegenteil. Und die Mehrheit der deutschen Bundesbürger schon mal auch nicht. Die USA ist immer noch das beliebteste Urlaubsfernziel der Deutschen.
 
Das Problem ist ja noch ein anderes, das hat Helmut Schmidt bei "Beckmann" so treffend formuliert: Die Amerikaner handelten schlicht völkerrechtswidrig, weil sie ohne Kenntnis und/ oder Zustimmung der pakistanischen Regierung auf deren Territorium die Aktion durchführten.

Warum soll man der USA als "Weltpolizist" noch vertrauen, wenn die sich nicht an geltendes Recht halten will?

Das ist doch lächerlich jetzt mit Altkanzler Schmidts Auftritt anzukommen.

Ich habe den Auftritt auch gesehen und konnte dabei nur herzlich lachen. Ausgerechnet Schmidt wagt es, der USA vorzuwerfen gegen das geltende Völkerrecht verstoßen zu haben.

Schmidt war es doch, der befahl, dass die GSG-9 die Geiseln in Mogadischu befreien sollte, welche von palästinensischen Terroristen gekidnappt wurden. Das Schmidt dies nur möglich gemacht hatte, indem er sich durch unerlaubte Waffenlieferungen die Erlaubnis des somalischen Dikatators Barre erkauft hatte, blieb dabei unerwähnt. Vermutlich weil es die Meisten auch nicht (mehr) wissen.
 
Das Problem ist ja noch ein anderes, das hat Helmut Schmidt bei "Beckmann" so treffend formuliert: Die Amerikaner handelten schlicht völkerrechtswidrig, weil sie ohne Kenntnis und/ oder Zustimmung der pakistanischen Regierung auf deren Territorium die Aktion durchführten.

Warum soll man der USA als "Weltpolizist" noch vertrauen, wenn die sich nicht an geltendes Recht halten will?

Im Prinzip haste da recht. Offiziell ist aber Pakistan Partner im Kampf gg den Terror und Osama wurde von ihnen "dringend gesucht" .Theorethisch haben die Amis im Interesse Pakistans gehandelt.
Praktisch sieht die Sache aber anders aus, anscheinend hat der pakistanische Geheimdienst bin Laden wohl gedeckt. Nur so konnte er sich so lange in der Gegend ziemlich ungeniert aufhalten.
 
Jahrelang wurde er gesucht, tausende starben und Millionen Dollar wurden verpulvert und am Ende war Osama bin Laden in seinem Haus.
 
Zitat von GreenWhiteTürkiye;1708351:
Mit meinem, wie Du sagst, "provokanten" Beitrag habe ich Dich ja auch nicht gezielt gemeint.



Und die Vermutung ist auch richtig. Gleichwohl kann ich nicht erkennen, was daran verwerflich ist. Der 09/11 hat die USA damals tief ins Herz getroffen. Das ist auch nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass sich die USA vorher für unverwundbar gehalten hat. Insofern ist die Tötung Bin Ladens für die USA und deren Bürger eine Genugtuung. Und ich denke, so neutral sollten wir sein, dass wir das nachvollziehen können.

Obama hat insbesondere nach der schrecklichen Ölkatastrophe einen schweren Stand, zu dem Zeitpunkt schien eine Wiederwahl eher unwahrscheinlich. Das Blatt könnte sich jetzt wenden.

Und wer will Obama das vorwerfen, dass er davon jetzt profitiert? Ich kenne eine Partei, die eine Landtagswahl innerhalb weniger Tage plötzlich gewonnen hat, weil in Japan eine atomare Katastrophe drohte. Also bitte.



Alle Welt hasst die USA? Findest Du das nicht übertrieben?

Also ich hasse die USA nicht, im Gegenteil. Und die Mehrheit der deutschen Bundesbürger schon mal auch nicht. Die USA ist immer noch das beliebteste Urlaubsfernziel der Deutschen.

OK, vielleicht hasst nicht die ganze Welt die USA...aber etliche Leute schon. Amerika und die Amerikaner sind immer wieder Ziel von Anschlägen nicht nur in den USA sondern überall auf der Welt. Ich weiß noch, ich glaube in den 90er Jahren war es, dass Terroristen gezielt nach US-Bürgern gesucht haben, als Ziele für ihre Anschläge und Entführungen. Ich wäre beinahe Amerikaner geworden, denn 1 Jahr später und ich wäre in den USA geboren. Klar, man kann die US-Staatsbürgerschaft annehmen und ich hätte sie garantiert verweigert. Mir wäre es in der heutigen Welt viel zu gefährlich Amerikaner zu sein. :eek:
 
Zitat von GreenWhiteTürkiye;1708364:
Das ist doch lächerlich jetzt mit Altkanzler Schmidts Auftritt anzukommen.

Ich habe den Auftritt auch gesehen und konnte dabei nur herzlich lachen. Ausgerechnet Schmidt wagt es, der USA vorzuwerfen gegen das geltende Völkerrecht verstoßen zu haben.

Schmidt war es doch, der befahl, dass die GSG-9 die Geiseln in Mogadischu befreien sollte, welche von palästinensischen Terroristen gekidnappt wurden. Das Schmidt dies nur möglich gemacht hatte, indem er sich durch unerlaubte Waffenlieferungen die Erlaubnis des somalischen Dikatators Barre erkauft hatte, blieb dabei unerwähnt. Vermutlich weil es die Meisten auch nicht (mehr) wissen.

Die somalische Regierung stimmte damals dem Einsatz der GSG 9 zu. Das ist, was das Völkerrecht betrifft, ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Zum Thema Waffenlieferungen könnte man als eines der weltweit größten Exporteure noch ganz andere Fässer aufmachen...
 
Ja, weil man sich die Erlaubnis mit unerlaubten Waffenlieferungen erkauft hat. Wie ich es auch schon sagte.

Wenn Du da nicht rechtliche Bauchschmerzen kriegst, dann weiß ich es auch nicht. Insofern ist der Unterschied gegeben, dennoch basiert der genauso auf Unrecht.
 
Ich glaub ja auch nicht, dass der wirklich tot ist... bei dem Patriotismus, den die Amis haben, hätten die den doch der ganzen Welt vorgeführt, ob tot oder lebendig. Aber dann nach einigen Stunden direkt ins Wasser werfen, wegen der Rücksicht auf islamische Riten... als ob die Amis sich an islamischen Riten stören würden, ich lach mich halb tot... :lol: Sind nicht demnächst Wahlen in Amerika? Mit was hätte Obama sonst punkten sollen?
 
Aber dann nach einigen Stunden direkt ins Wasser werfen, wegen der Rücksicht auf islamische Riten...
Wenn man die Polemik etwas runterschraubt, wird durchaus ein Schuh draus.
Wie ich gelesen habe, hatte die undefinierbare Seebestattung den Grund, daß man seinen Gefolgsleuten keinen Pilgerort bieten wollte, an dem sie ihrem Märtyrer quasi huldigen können.
Quasi kein Graceland für OBL. Auch wenn mich die etwas "hektische" Bestattung selbst gewundert hatte, ist sie demnach durchaus nicht unlogisch...
 
Leute, Leute... Osama bin Laden würde herzlichen lachen, wenn er sehen könnte wie hier noch über Völkerrechte und Unrecht diskutiert wird.
Osama bin Laden und sein Terrornetzwerk haben Völkerrechte doch seit jeher mit Füßen getreten.
Man kritisiert, er sei unbewaffnet gewesen. Was sollen denn die Opfer der Terroranschläge dazu sagen? Waren die vorgewarnt oder konnten sich gar wehren?

Wir sprechen hier von einem Menschen, der so extrem viel Leid und Angst über die Welt gebracht hat. Der tausende unschuldige Menschenleben skrupellos ausgelöscht hat, nur um seinen Unmut zu äußern. Und wir sprechen hier auf von einem Land wie Pakistan, die sich vordergründig im Kampf gegen den Terror einsetzen, aber nicht wissen wollen, dass der ranghöchste Anführer der Al-Quaida in ihrem Land verweilt. Und dann wird die USA hier kritisiert, die ohne um Erlaubnis zu fragen, den Staatsfeind Nr.1 in Pakistan aufspüren und ausschalten will.
Ich frage mich ernsthaft, ob manche die Relationen der Untaten, die begangen worden sind, nicht sehen oder sehen wollen.

Wäre ein ähnlicher Anschlag in Deutschland passiert, würden hier ganz viele Menschen enorm anders reagieren und nicht noch gerechte Behandlung für einen Massenmörder fordern. Ob tot oder lebendig, bin Laden ist weg und das ist die Hauptsache!
 
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