Diese personellen und taktischen Änderungen wurden nach einem intensiven Gespräch zwischen Mannschaftsrat und Trainer vorgenommen.
Die Personalie Zetterer könnte auch darunter fallen. Ist in diesem Fall jedoch spekulativ, da mit dem verletzungsbedingtem Ausfall durch
Pavlenka der Wechsel auf der Torhüterposition zu dem Zeitpunkt alternativlos erschien.
Gespräche Ole Werner mit dem Mannschaftsrat in der Länderspielpause
buten un binnen: Werner über Werders Jahr 2023: "Gibt 3 Dinge, die positiv sind" | sportschau.de
Gespräch mit dem Mannschaftsrat sorgte für Verbesserungen
16 Punkte aus 16 Spielen sind für den Coach "keine besonders gute Hinrunde" und "nichts, das einen zufriedenstellt". Bitter bleiben aus Bremer Sicht vor allem die beiden Niederlagen gegen die Aufsteiger Darmstadt 98 (2:4) und 1. FC Heidenheim (2:4). Beim 0:1 gegen den SC Freiburg kassierte das Team das Gegentor erst in der Nachspielzeit. Bei den beiden Unentschieden gegen den VfL Wolfsburg (2:2) und Eintracht Frankfurt (2:2) wäre zudem jeweils mehr drin gewesen. Durch viele personelle Veränderungen fehlte laut Werner zunächst die Hierarchie im Team.
Frust bei Ole Werner: In Darmstadt kassierte sein Team am 6. Spieltag eine vermeidbare 2:4-Niederlage.
Wohl auch, weil mit Niclas Füllkrüg ein absoluter Führungsspieler den Klub Ende August verlassen hat. "Viel zu inkonstant" und "teilweise auch richtig schlecht", räumte Werner ein, seien die ersten Partien in der laufenden Saison gewesen. Mittlerweile hat das Team sich jedoch stabilisiert. Hilfreich war hierbei, dass der Coach und der Mannschaftsrat sich in der Länderspielpause Mitte Oktober zusammengesetzt und Tacheles geredet haben.
Eine weitere Erkenntnis erliest man aus folgender Aussage von Ole Werner:
Zwei Hebel, erklärte Werner am Dienstagabend in den Katakomben des Weser-Stadions, wurden danach in Bewegung gesetzt. Einer hiervon sei,
"dass wir das Haus wieder von unten nach oben aufbauen müssen". Gemeint ist damit, dass das Team einfach
mehr Stabilität in die Defensive und
mehr Sicherheit in den eigenen Ballbesitz bekommt. Dies hat geklappt. In den sieben Bundesliga-Partien vor besagtem Gespräch mit dem Mannschaftsrat kassierte Werder im Durchschnitt 2,43 Gegentore pro Partie. Danach waren es nur noch 1,44. Zudem hat sich laut dem Coach das Miteinander verbessert.