Bremen
Moderator
MMn ist Werner nicht mehr in der Lage die Mannschaft über diesen Weg zu erreichen. Aufgrund der Länge dieser Negativserie sowie die
Instabilität des Systems und auch seines Coachings/Personalpolitik hat er mit Sicherheit an Reputation eingebüßt. Diese Serie über diese
Zeit macht auch was mit jedem einzelnen Spieler. Ich denke eher, dass bei einigen Spielern bei der Eröffnung des Matchplanes der Kopf
runter geht, die Ohren zu und die Augen geschlossen sind.

Je länger eine Negativserie mit ein und demselben Coach dauert, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser den Karren wieder aus dem Dreck bekommt. Da hilft dann auch das Prinzip Hoffnung mehr, was wir hier bei Werder in den letzten 13 Saisons vor der aktuellen ja schon mehrmals feststellen mussten.
In Anbetracht unserer Defizite im läuferischen Tempo sowie im schnellen und richtigen Antizipierung wäre eine Raumdeckung grundsätzlich schon vorteilhaft. Jedoch ist deren Implementierung sehr anspruchsvoll und bedarf dementsprechend einen hohen Trainingsaufwand. Ob sich das jedoch mitten im Laufe einer Saison umsetzen lässt? Gerade jetzt in unserer jetzigen Situation, wo nach 5 Niederlagen in 7 Liga-Spielen + Pokalaus bei einem Drittligisten der Druck für einen so frühen Zeitpunkt schon sehr hoch ist?.
MMn sind bei einigen Spieler die in Teilen haarsträubenden Fehler auch auf eine starke Verunsicherung zurück zu führen. Die Verunsicherung
ist u. a. eine Systemfrage.
Die Systemfrage spielt mMn eine übergeordnete Rolle, da sie der Mannschaft/Spielern in den einzelnen Positionsgruppen mehr Stabilität verschafft.
Eine funktionierende Raumdeckung würden die Mannschaft in die Lage versetzen wieder an sich selbst zu glauben und die Worte des Trainers
würden automatisch an Bedeutung gewinnen.
Daher plädiere ich für diese Reihenfolge, denn nur mit reden ist es eben nicht getan. Ein Spieler braucht in erster Linie die Sicherheit
im Erleben.


