Sehe ich anders. OW war in der 2.Liga und ist nicht ohne Grund in Kiel gescheitert. Er kam auf Empfehlung von Tim Borowski. Ich schätze mal, dass Du so wie ich älter bist? Unsere Generation der Baby Boomer musste sich aufgrund der Konkurrenz durchsetzen. Friss oder stirb Vogel. Das gilt für die Generation Y nicht mehr.Ich gebe dir recht mit der Annahme, das ein Neuling sich erst auf seine Basics zurückzieht, um große Fehler zu vermeiden. OW hatte 2 Jahre bei Holstein Kiel mit Profis gearbeitet, und hatte das Jahr mit Werder. So gesehen stimmt deine Aussage nicht. Wenn ich mich in meinem Job als Trainer so weit aus dem Fenster lehne, das ich eine Profimannschaft trainiere, und damit an exponierte Stelle bin, muss ich mich auch unbekanntem Terrain bewegen können. Immer mit A--rsch an der Wand entlang funktioniert nicht. Das gilt übrigens in allen Berufszweigen.
Es ist ja nicht so, daß man ihm Fehler nicht verzeihen würde, aber dazu muss er erst einmal ins Risiko gehen, z.B. den Einsatz neuer/junger wagen.
Diese Generation hat eine andere Herangehensweise und ein anderes Selbstverständnis. Ich will ihn jetzt nicht gleich a la M. Scholl als Laptop-Trainer titulieren, aber weit entfernt davon scheint er nicht zu sein? Das Interview im Kicker mit der Kommunikation usw. deutet darauf hin. Oder um in der Handwerkersprache zu bleiben, ist OW gleich als Meister angefangen, ohne dass er als Lehrling und Geselle viel Erfahrung hatte. Das merkt man in der Krise. Dann bräuchte er Hilfe von seinen Assistenten aber speziell seinen Vorgesetzten FB & CF.


) und nicht in´s Toraus mit Folge "Ecke + Gegentor"
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