Ole Werner (Cheftrainer RB Leipzig)


Dortmund ist professioneller geführt als Werder. Da gab es Trainerwechsel in Situationen, in denen in Bremen allerhöchstens eine Vertragsverlängerung als Alternative debattiert worden ist.

Und auf dem sportlichen Level hat man natürlich auch das Problem, dass München die Säulen abzuwerben versucht und dabei öfter Erfolg hat.... dann gerät die Gesamtperformance ins Stocken und auch mit viel Geld kann man eben nicht alles ausgleichen. Hat man ja jüngst in Leipzig gesehen, da hat München alles weggeholt, was wichtig war. Trotzdem hat Leipzig den Trainer schon wieder entlassen. Weil der Erfolg nicht da war. Sowas wird man in Bremen nie erleben.

Und auch ein O. Werner wird in Bremen mehr Zeit bekommen, als er in Clubs wie Leipzig, Dortmund etc. bekommen würde.
 
Wenn die Maßeinheit für professionelles Handeln die Frequenz der Trainerwechsel ist, dann haben wir zur Zeit in der 2. Liga zwei Big Player des Geschäfts ;)
 
Bester Mann. Endlich keine leidigen dummen Experimente mehr. Pavlas im Kasten. Jung in der Startelf, kein Friedl auf LV, mit dem kampfstärkeren Groß vor dem noch zu grünen Gruev, kein Mai, mit Doppelspitze Ducksch/ Füllkrug. So muss das.

Da muss man Anfang wirklich danken für seine Idiotie. Immerhin hat er eine fitte Mannschaft hinterlassen, mit Werner sieht man jetzt auch was in selbiger steckt. Wann hatten wir eigentlich zuletzt vier siege in Folge? Unter Nouri vermutlich, oder?
 
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Und das ganz unaufgeregt, bodenständig. Man bekommt kaum etwas mit und er punktet. So mag ich das. Das ist Werder! Ganz anders als einer seiner Vorgänger.

In der Tat! Er scheint nicht schnell abzuheben! Seine Analyse und auch sein Statement nach dem Spiel kommen bei mir zumindest sehr gut an:

Ole Werner (Trainer SV Werder Bremen): „Das Ergebnis ist optimal, weil wir aus dem Spiel das Beste rausgeholt haben. Die Rote Karte war sicherlich spielentscheidend. Bis dahin haben wir uns schwergetan. Auch nach guten 20 Minuten zu Beginn schwerer als wir es vorhatten. Danach waren wir ein bisschen zu ungenau und haben ein paar Kleinigkeiten weggelassen, die wir uns vorgenommen hatten. Dann war ein sehr ausgeglichenes Spiel, wenngleich wir in der zu Beginn hätten treffen müssen. Es war nicht so, dass Düsseldorf wirklich tief stand, sondern wir haben die Bälle einfach viel zu schnell verloren. Wir hatten teilweise viel zu große Abstände im Anlaufverhalten. Wir haben es nicht geschafft, den Ball auf einer Seite zu halten. Es gab eine Menge Dinge, die wir nach den ersten 15 bis 20 Minuten nicht gut gemacht haben. Die Phase war zu lang.

Zu negative Sicht aufs Spiel?

„Ich bin nicht negativ. Ich freue mich sehr über das Ergebnis, freue mich auch, dass wir einen guten Start ins Jahr gefunden haben. Die Dinge sind nicht selbstverständlich. Jedes Spiel, dass du gewinnst, ist etwas Besonderes - nach wie vor. Da will ich nicht falsch verstanden werden. Meine Aufgabe ist es nur, die Dinge anzusprechen, die nicht so gut waren.“

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