Bremen
Moderator
Genau darauf wollte ich mit der von dir mit zitierten Formulierung "....Denn es geht vorrangig darum, erst einmal Tore zu verhindern..." hinausSie sind aber genausowenig in der Lage, immer 2 Tore zu verhindern.

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Genau darauf wollte ich mit der von dir mit zitierten Formulierung "....Denn es geht vorrangig darum, erst einmal Tore zu verhindern..." hinausSie sind aber genausowenig in der Lage, immer 2 Tore zu verhindern.

Genau darauf wollte ich mit der von dir mit zitierten Formulierung "....Denn es geht vorrangig darum, erst einmal Tore zu verhindern..." hinaus![]()

Das Ziel eines Spiels besteht eigentlich immer darin das man es gewinnen will also im Falle eines Fußballspiels ein Tor mehr zu erzielen als die gegnerische Mannschaft. Die meisten erfolgreichen Spitzenmannschaften denken genauso, sie denken offensiv wollen in erste Linie Tore erzielen und das hat als Nebeneffekt das sie auch defensiv gut dastehen. Diese Teams stellen in der Regel neben der besten Offensive auch einer besten besten Defensiven und das liegt daran weil sie in erster Linie Tore erzielen wollen und nicht verhindern das ist nur ein positiver gewollter Nebeneffekt der Spielweise Tore erzielen zu wollen.Denn es geht vorrangig darum, erst einmal Tore zu verhindern,
Nein, Abwehrbollwerk impliziert das man selber den Ball hauptsächlich nicht haben will bzw. den einfach nur hinten wegdrischt und diese Spielweise birgt immer eine große Gefahr sich Tore einzufangen weil der Gegner die Ballkontrolle hat. Beim Spiel heute waren es Schlafmützigkeiten bzw. individuell schlechte Entscheidungen eines Spielers die zu Gegentoren geführt haben das hatte nichts mit der Spielweise (wie z.B. die eines Abwehrbollwerk) zutun gehabt sondern ist eher im mentalen Bereich der Spieler zu suchenSollten wir jetzt zusätzlich noch das Toreschießen zwischen Minute 45 bis Minute 60 komplett ausschließen, und währenddessen auf Abwehrbollwerk umstellen, weil wir in den Minuten zu viel fangen?
Im Grundsatz richtig. Aber du weißt sicherlich auch, dass der Fußball sich schon vor Jahrzehnten immer mehr in Richtung verändert hat, d.h. ohne eine gut funktionierende Defensive es schwer wird, die angestrebten Ziele zu erreichen.Das Ziel eines Spiels besteht eigentlich immer darin das man es gewinnen will also im Falle eines Fußballspiels ein Tor mehr zu erzielen als die gegnerische Mannschaft. Die meisten erfolgreichen Spitzenmannschaften denken genauso, sie denken offensiv wollen in erste Linie Tore erzielen und das hat als Nebeneffekt das sie auch defensiv gut dastehen. Diese Teams stellen in der Regel neben der besten Offensive auch einer besten besten Defensiven und das liegt daran weil sie in erster Linie Tore erzielen wollen und nicht verhindern das ist nur ein positiver gewollter Nebeneffekt der Spielweise Tore erzielen zu wollen.
Du gehst davon aus das die Offensive und die Defensive zwei Paar Schuhe sind und das ist die Krux an der Sache dem ist nicht so weil alle Spieler auf dem Platz für beides in ihrer Rolle mitverantwortlich sind, es greift das Eine in das Andere. Die meisten heute erfolgreichen Mannschaften spielen nach vorne wollen in erster Linie Tore erzielen und nicht Gegentore verhindern (was sie aber mit der offensive Spielweise doch tun), sorgen mit Ihrem Ballbesitz vorne das hinten nichts anbrennt. Was wichtig bei einer offensive Spielweise ist das die Balance stimmt in der offensiven und defensiven Arbeit eines jeden einzelnen Spielers auf dem Platz. Legt man den Fokus zu sehr auf das Eine oder Andere führt es letztendlich irgendwann immer ins Verderben weil man entweder zu wenig Tore schießt oder zu viel Gegentore fängt und am Ende zu wenig Punkte hat und eine Liga runtergeht.Im Grundsatz richtig. Aber du weißt sicherlich auch, dass der Fußball sich schon vor Jahrzehnten immer mehr in Richtung verändert hat, d.h. ohne eine gut funktionierende Defensive es schwer wird, die angestrebten Ziele zu erreichen.
Die Historie Werders ist doch exemplarisch dafür. 1965 mit "Berton" erstmals Meister. In den ersten 6 Jahren nach dem Wiederaufstieg 1981 spiele Werder Hurra-Fußball und wurde 3x Vizemeister. Titel gab es aber erst, als Otto Rehhagel 1987 auf die Kontrollierte Offensive, d.h. mit einer geordneten Defensive umstelle.
Ähnliches in den 2000er Jahren. Im Doublejahr hatten wir eine ausgewogene Balance zwischen Defensive und Offensive. D.h. Micoud, Ailton, Klasnic & Co. konnten vorne erfolgreich die Gegner schwindelig spielen, weil Ismael, Krstajic, Baumann & Co. ihnen den Rücken frei hielten. In den Jahren danach war die Balance zwischen Defensive und Offensive nicht mehr so gut ausgewogen, so dass es bei "nur" bei diesem einen Meistertitel blieb. In den 2010er Jahren waren wir defensiv so anfällig, dass wir trotz zwischzeitlicher Engagements von offensiv starken Spielern wie Pizarro, de Bruyne, Kruse und Klaassen nicht nur zur Schießbude der Bundesliga, sondern der europäischen Top-5-Ligen in dieser Dekade wurden - und dementsprechend meistens in Abstiegsgefahr schwebten.
Und das gestrige 1:2 gegen die Hopps ist ein weiterer Beleg dafür, dass das Primärziel eine defensive Grundordnung sein muss. Weil man sich nicht von dem Narrativ blenden lassen darf, dass die Offensive stets in der Lage ist, die Schwächen der Defensive auszumerzen. Nicht umsonst haderte OW nach dem Spiel nicht mit den vergeben Torchancen, sondern mit den, wie er es formulierte, billigen Gegentoren.Solche, die uns in dieser Saisonsschon einige Punkte kosteten.
dass das Primärziel eine defensive Grundordnung sein muss
Die haben es eben verstanden und die Qualität immer den Ball zu jagen und im Kollektiv clever zu verteidigen und da gehört auch das richtige Zweikampfverhalten im 1 gegen 1 dazu, es muss bei uns dauerhaft in die Köpfe, dass es dem Gegenspieler auch mal wehtun darf, damit er keine Lust mehr hat vor mir rum zu zaubern.Das Ziel eines Spiels besteht eigentlich immer darin das man es gewinnen will also im Falle eines Fußballspiels ein Tor mehr zu erzielen als die gegnerische Mannschaft. Die meisten erfolgreichen Spitzenmannschaften denken genauso, sie denken offensiv wollen in erste Linie Tore erzielen und das hat als Nebeneffekt das sie auch defensiv gut dastehen. Diese Teams stellen in der Regel neben der besten Offensive auch einer besten besten Defensiven und das liegt daran weil sie in erster Linie Tore erzielen wollen und nicht verhindern das ist nur ein positiver gewollter Nebeneffekt der Spielweise Tore erzielen zu wollen.
Ist nicht persönlich gemeint, ich zitiere dich nur, weil ich solche Aussagen zur Genüge auch von anderen kenne. Das sind m.E. typische "Ausreden".Hoffenheim ist kein klassischer Kellerkandidat wie z.B. Bochum oder Hertha. Die rangieren normalerweise auf den ersten 6 Plätzen der Tabelle. Das darf man ab der Stelle auch nicht vergessen. Wenn die unter normalen Bedingungen 75% geben, stecken die uns in den ersten 45 Minuten in die Tasche.
Davon gehe ich nicht aus, denn sonst hätte ich in dem von dir zitierten Post nichts von einer Ausgewogenheit zwischen Offensive und Defensive geschrieben - und somit ist es selbsterklärend. dass zu dieser Ausgewogenheit auch gehört, dass deren Zusammenspiel ineinandergreift - denn so fängt z.B. eine gute Defensive in der Offensive an. Dies habe ich übrigens in anderen Diskussionen wiederholt so dargestellt.Du gehst davon aus das die Offensive und die Defensive zwei Paar Schuhe sind[...]
Die heute nach vorne spielenden Mannschaften sind deshalb erfolgreich, weil sie sich die Spieler leisten können, die die dafür erforderlichen, vielschichtigen Skills mitbringen (hier nachzulesen), zu denen u.a. Ballkontrolle, Ballsicherheit, hohes Tempo, schnelle und richtige Antizipation sowie eine geordnete Defensive gehören - und allein diese Dinge funktionieren bei uns eher schlecht als recht. Und somit ist es kein all zu große Überraschung, dass wir trotz offensiver Spielversuche die zweitmeisten Gegentore in der Bundesliga kassieren. Freiburg und Union Berlin verfügen dagegen über eine solche defensive Grundordnung im gesamtmannschaftlichen Gesamtkotext - und sind trotz nahezu ähnlicher Torausbeute (-1 bzw. +1) mit 16 bzw. 20 Punkten mehr auf ihren Konten wesentlich erfolgreicher als wir.Die meisten heute erfolgreichen Mannschaften spielen nach vorne wollen in erster Linie Tore erzielen und nicht Gegentore verhindern (was sie aber mit der offensive Spielweise doch tun), sorgen mit Ihrem Ballbesitz vorne das hinten nichts anbrennt.
gerettet. Dazu in dieser Saison bisher eine solide Runde mit einigen Highlights zu verantworten. Also eigentlich alles gut! Aber ohne sein Zutun kann sich die Mannschaft nicht weiterentwickeln und dafür wäre es mMn nötig nicht so dermaßen ausrechenbar zu sein, wie wir es nach spätestens Spieltag 8 sind. Hoch und weit auf Füllkrug; Weiser macht was schlaues und ab und zu trifft Ducksch mit der Innenseite ist zu wenig taktisches Werkzeug, um dauerhaft erfolgreich zu sein…