Bremen
Moderator
Für die Erkenntnis, gegen spielerisch starke Teams mit hohem Pressing agieren zu wollen, erhöhte Risiken impliziert, dafür braucht man nicht bis zum Nachgang eines Spiels zu warten.Ok, im Nachgang kann man das einfach sagen, wie würdest du es beurteilen ohne den Spielausgang zu kennen? Welche Taktik wäre die beste gewesen für einen Punktgewinn? Wie hoch schätzt du (ohne das Ergebnis zu beachten) die Chance der gewählten Taktik ein?
Denn es ist bekannt, dass beim hohen Pressing zwangsläufig Lücken entstehen, so dass entsprechend höhere Anforderungen an die Spieler hinsichtlich der defensiven Grundvoraussetzung, schneller und richtiger Antizipation etc. stellt - und diese Anforderungen mit höherer Spielstärke des Gegners entsprechend steigen. Ansonsten ist die Gefahr groß, den Gegnern ins offene Messer zu laufen.Genau diesen Gefallen haben OW und Mannschaft den Bayern mit diesem hohen Pressing getan. Mit schnellen und genauen Pässen spielten sie Kimmich in deren Offensivzentrum an, der die Bälle ebenso mit Tempo und Präzession in die durch das hohe Pressing geschaffenen Lücken weiterleitete Mit den Folge, dass unsere zu weit aufgerückten Defensivspieler - die nicht gerade zu den schnellsten ihrer Zunft gehören - nur noch vergebens hinterherrannten und mit 3 Toren zwischen der 22. und 28. Minute das Spiel bereits vorentschieden war.



Ich denke OW hat das heute gezeigt, das er auch mal umstellen kann. Das Zeigt mir, das man doch auch Langfristig auf ihn bauen kann. 

