Das,was uns manchmal zu Recht als Gier erscheint,hat seinen einfachen Ursprung in unserer Evolution.Unsere behaarten Vorfahren waren zur Arterhaltung darauf angewiesen,alles zu horten,um den unvorhersehbaren Launen der Natur zu trotzen,bzw. der Sippe das Überleben zu sichern.Es bedeutet, dass man nie genug Geld haben kann. Für jemanden, der 3.000 im Monat verdient, scheinen drei Millionen gigantisch viel. Aber wo ist das Limit? Wer könnte nicht ein noch größeres Haus, eine größere Familie, reiche Enkelkinder, glückliche Eltern, Gefälligkeiten für Freunde, Geld für die Tanten, Cousins und Cousinen etc. pp. gebrauchen? Von Geld für Wohltätigkeiten, Bedürftige mal ganz abgesehen? Wenn ich bedenke, wem ich alles gern mal ein paar Tausender rüberschicken würde - lieber als sie einem Verein oder einem anderen UNternehmen - dann würde ich mit sicherheit nicht auf die eine oder andere Million verzichten.
Religion und Moral sind in Anbetracht dieses Zeitfensters geradezu moderne "Flausen".Brecht Marx,Nietzsche und viele andere haben dieses Phänomen entsprechend synonymisiert.
Also:Bevor man den gestreckten Zeigefinger rausholt,mal eben kurz in den Spiegel gucken!

