Schlimm ist erstmal moralisch nix. Aber das führt immer dazu, dass aus nicht vorhandener Liquidität Steuern gezahlt werden,aus Scheingewinnen sozusagen. Mag sein, dass die BULI intern kein Problem hat, aber die Spieler mittlerer Art und Güte, wie sie die BULI bis auf wenige Ausnahmen wie Ribery und Robben nun mal hat, werden dann ebenfalls nochmehr von ausserhalb umworben werden, von Clubs, die man bisher noch weghauen kann im Preispoker...Spirale abwärts. Wenn man - moralisch gefestigt und auf stählernen ethischen Füssen tronend, darüber steht....ok. Aber das bezweifle ich mal, dass wir einen weiteren internationalen Abfall in der Leistungsfähigkeit deutscher Clubs so pretty fänden....nun, erstmal wählen wir ja mal, gell

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Immerhin hat Trittin das Denkmodell der üblen unfähigen (Bank) Manager aufgebrochen und nun auch die von uns heiss geliebten Spieler in den Reigen der "Abzocker zu Lasten der Bevölkerung" hineingezogen.
Meist akzeptieren wir da ja die Gehälter der Spieler, wenn es nach schlechten Spielen nicht gerade "Scheiss Millionarios" sind...
Um zum Ausgangspunkt zurückzukehren, wenn man denn in Deutschland einen Alleingang machen wollte mit Spielergehältern und der Versteuerung von Scheingewinnen, hätte das einige Nachteile. Da fände ich schon den oft diskutierten "salary cap" besser, denn da werden eben nicht Scheingewinne versteuert. International aber kein Konsens....