Mehmet Ekici (Fenerbahçe Istanbul)

Dieser Dilettantismus im Verein ist nicht mehr auszuhalten:

An der sehr fragwürdigen medizinischen Abteilung wird weiter festgehalten. Kein anderer Verein hat seit Jahren so viele Verletzte. Das muss doch jemand mal merken und Konsequenzen ziehen!!!

Aber unabhängig davon: wenn das stimmt, dass Ekici die Probleme verschwiegen hat, muss man entsprechend handeln!
 
Dieser Dilettantismus im Verein ist nicht mehr auszuhalten:

An der sehr fragwürdigen medizinischen Abteilung wird weiter festgehalten. Kein anderer Verein hat seit Jahren so viele Verletzte. Das muss doch jemand mal merken und Konsequenzen ziehen!!!

Aber unabhängig davon: wenn das stimmt, dass Ekici die Probleme verschwiegen hat, muss man entsprechend handeln!

:zzz:
Die Verletzungen liegen nicht auschließlich an der med. Abteilung.
kastemato hats mMn sehr gut beschrieben (#379).
 
Aber unabhängig davon: wenn das stimmt, dass Ekici die Probleme verschwiegen hat, muss man entsprechend handeln!

Und was heißt das, entsprechend zu handeln?
Dann hat man doch einfach Pech gehabt. Ich meine, wenn Du irgendwo großes Geld verdienen willst, sagst Du doch auch nicht bei Deiner Bewerbung, dass Du eigentlich Deine 1 im Zeugnis nur durch einen Spickzettel geschafft hast.
Außerdem finde ich es sogar ziemlich ehrlich von Ekici, dass er sich zu seiner Verletzung äußert. Und es ist auch so am besten, dass er erstmal richtig schmerzfrei wird.

Bei einer Blutprobe beim Medizincheck müsste man die Spritzen aber auch nachweisen können, bloß ob das bei unserer Abteilung jemand entdeckt, ist eine andere Frage...
 
Unfachmännisch, laienhaft ist auch – wenn man immer und immer wieder alles hinterfragt und Beweise haben will. Das ist doch hier kein Gerichtssaal.

Dein erster Satz ist falsch, der Zweite dagegen ist richtig.
Wer hier "Fakten" und "Behauptungen" aufstellt, der muss diese auch außerhalb eines Gerichtssaales beweisen.
Ich verstehe schon, dass es bei den meisten nur eine Meinung ist, dass rechtfertigt aber dennoch nicht, die eigene Meinung als Fakt hinzustellen, wie es hier viele tun.
 
Die OP Narben wird unser Arzt garantiert gesehen haben und dann einen Tastbefund gemacht haben. Wenn Ekici dann angibt keinen Schmerzen zu haben , das Gesicht nicht verzieht oder auf die Finger beißt , ist es schwer für Dimanski etwas fest zu stellen.
Selbst wenn man eine Kernspintomographie gemacht hat , ist es kaum möglich daraus abzuleiten , ob der Spieler akute Probleme hat oder nicht. Wenn das Leistenband zerfest ist oder völlig unauffällig, ist es einfach, aber Ekici wurde vor einem Jahr operiert, klar sieht man dort was an der Leiste.
Und das man, wenn man vor einem Jahr an der Leiste operiert wurde , ein Jahr beim Club mit Spritzen gespielt hat und dann mit Thomas Schaaf auf Norderney fährt, denke ich das die Chance auf erneute Leistenbeschwerden bei 99:99% liegt. Da hätte der gute Ekici vielleicht vorher ein Gespräch mit Schaaf, Kugel und Dimanski bezüglich Trainingsbelastung suchen sollen.
 
Laut Dimanski ist seine Abreise aus dem TL ein gutes Zeichen, weil er soweit ist, dass der nächste Therapieschritt eingeleutet werden kann und in "wenigen Tagen" wird er wieder im Mannschaftstraining sein. Dein Wort in Gottes Ohr Götz :D
 
Ja und nun?

Ich würde sagen, da hast du ne klassisches Eigentor geschossen.

Stimmt.
Muskelverletzungen in dieser Phase nach einer langen Pause sind normal. Bei Leverkusen haben wir nach der SOmmerpause 2010 mal zwischenzeitlich mit 9 von 20 Spielern trainiert.
Meistens sind diese Verlletzungen aber nur leichte Zerrungen oder einfach Überlastungserscheinungen die nach ner Woche oder spätestens 2 wech sind.
Das hat nix mit der med. Abteilung zu tun und auch nicht mit dem Training sondern mit dem Fit halten der Spieler.
Man muss regelnmäßig laufen, technisches trainieren(um beweglich zu bleiuben) und vor allem SCHIESSEN. Der Schwung beim Schuss ruft diese Muskelproblem meistens hervor.
Und da reichts nicht mal jede Woche mit Freunden kicken zu gehen. " mal die Woche volles Programm sollte reichen.
 
Von der Operation wird Werder gewusst haben, und die sportmedizinische Untersuchung dürfte wohl auch speziell vor dem Hintergrund dieser Vorgeschichte durchgeführt worden sein. Aber wie Kastemato bereits sagte, kann man vom reinen Untersuchungsbefund nicht einfach auf die tatsächliche Verfassung des Spielers schließen - vielleicht hat der gute Ekici seine Geschichte ja auch ein wenig "geschönt" oder war wirklich in dem Glauben, er hätte die Beschwerden hinter sich gelassen.

Ich vermute eher, dass der Transfer insgesamt einer Art Risikoabschätzung unterlegen haben dürfte: die medizinische Abteilung könnte gesagt haben "ja, die Vorgeschichte ist nicht ganz ohne, es können unter Umständen erneute Beschwerden auftreten, welche wir aber mit großer Wahrscheinlichkeit in den Griff bekommen"... woraufhin die sportliche Führung samt AR sich entschieden haben könnte, das Risiko als überschaubar einzustufen und den Spieler dennoch unter Vertrag zu nehmen. Ob man damit einer Fehleinschätzung unterlegen ist, wird sich zeigen, aber Leistenprobleme bzw. Adduktorenbeschwerden sind ja nun auch nicht gerade bekannt als Vorzeichen einer zukünftigen Sportinvalidität, also sollte man einfach mal ein bißchen abwarten.
Ich denke, es wird dem Sachverhalt nicht gerecht, der medizinischen Abteilung (in diesem speziellen Fall!) die gesamte Schuld für den jetzigen Ausfall Ekicis zuschustern zu wollen. Damit macht man es sich doch wohl ziemlich einfach. Und ob die Verletzung überhaupt ein längerfristiges Problem darstellt, ist ja auch noch gar nicht abzusehen.
 
Ich habe ja gestern schon gesagt, dass es sich eher nach einer Lappalie anhört.
Als ich gestern Abend ARD Viedeotext laß, musste ich schmunzeln. Auf der Übersichtsseite für Sport stand: "Ekici droht lange Pause". Da bekam ich dann schon ein bischen Angst. Als ich die Seite dann anwählte, stand dort als Überschrift nur noch: "Ekici droht längere Pause". Und im darunter folgendem Text, stand wieder die Geschichte der aufkeimenden Leistenbeschwerden.
Ich find das schon erstaunlich, wie Medien Untergangsszenarien prognostizieren und erschreckend viele auf diesen Zug aufspringen.
 
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