Leider macht er NUR noch solche Tore. Funchal, Freiburg... fairerweise muß man sagen, daß wohl jeder mögliche Stürmer es durchaus geschafft hätte die Bälle nur noch über die Linie zu drücken. Das ist dann zwar schön für die nackte Torquote, nur leider keinerlei Qualitätsnachweis.
.... und ich dachte immer, es sei spätestens seit "kleines, dickes Müller" Teil eines Qualitätsnachweises, "richtig zu stehen" bzw. den gewissen Instinkt zu haben. Naja, gilt wohl nicht für alle oder zumindest nicht für jene, gegen die ich permanent Argumente brauche. Fairerweise...
Gegenfrage: Hat sich Rosi denn hier bisher wirklich durchgesetzt?!
Ich fand schon, dass er sich über einen Zeitraum durchgesetzt hatte. Die Betonung liegt auf "hatte".
Rosi war die letzten 2 Jahre ein schlechter Bundesligastürmer, deutlich zu schwach für Werder!
Rosi war fast 2 Jahre eine reine Enttäuschung!
.....
Das Einzige was mir zuletzt positiv aufgefallen ist war, dass er mehr gearbeitet hat, nachdem er davor quasi 1.5 Jahre die Arbeit verweigert hat ..
...und wieder grüsst die alte Mär von den schlechten zwei Jahren. Aus der Hinrunde letzter Saison sind mir z. Bsp. ein Spiel in München in Erinnerung wo der "schlechte Bundesligastürmer" dem Abstiegskandidaten (?) Bayern München das unwichtige 1:0 einschenkte, danach Pizza auflegte, im Doppelpass mit Özil seinen Teil zu einem weiteren Treffer beitrug, später noch ein Tor selbst erzielte. Oder Heimspiele wie beim 5:1 gegen Hertha, wo ich live dabei und MR ein echter Aktivposten war.
Er hat also
vorher 1,5 Jahre die Arbeit verweigert? Dass der "Arbeitsverweigerer" demzufolge im Mai 2008 in Leverkusen mit seinem entscheidenden Tor (und daneben in dieser Rückrunde noch andere wichtige Treffer) die CL-Teilnahme klarmachte, ist aus diesem (einseitigen) Blickwinkel dann logischerweise "eine reine Enttäuschung".
Ausserdem dürfte mMn die halbe Hinrunde 2009, bei der er mitwirken konnte, und während diesen, wenigen Einsatzminuten nicht mehr oder weniger enttäuschte als einige andere auch, nicht wirklich als Maßstab hinzugezogen werden.
Dass das alles, die vielen schwachen Spiele einbezogen, in der Quersumme zur Gesamtheit der Spiele viel zu wenig war, ist gar keine Frage. Müssen aber deshalb immer gleich solche Kommentare kommen? Was trägt das zur konstruktiven Diskussion bei?
Ich bin da eher bei Schmolle und glaube auch nicht, dass es mit Rosi hier noch klappen wird, sondern dass ein Tapetenwechsel beiden gut tun könnte.
...ein Oehrl kann ihn ehrlichgesagt schon seit langer Zeit problemlos ersetzen, ......
Aha, und diese Erkenntnis kommt woher? Weil Oehrl bereits viele BL-Spiele bestritten und zahlreiche Buden gemacht hat/über eine bessere Quote verfügt?
Rosenberg ist einfach extrem Zweikampfschwach, er braucht Freiräume für sein Spiel, die unsere Gegner uns zu 90% kaum bieten, da sie nur hinten drinn stehen, da kommt man als Offensivmann nicht um direkte Zweikämpfe herum. Ich halte Rosi für ungeeignet für unser Spiel...
Da ist sicherlich viel Wahres dran.
Parallel dazu könnte argumentiert werden, dass Marin/selbst Özil auch Freiräume für IHR SPIEL brauchen. Rosenberg gewinnt die Zweikämpfe nicht, Marin gewinnt sie manchmal vielleicht in erster Distanz, dribbelt dann trotzdem mit Kopf runter gegen 8 Mann weiter. In Hamburg war von unserer hohen Tribünenposition das Spielfeld diesmal besonders überschaubar. Nach der dritten Szene in HZ 1, als der Rückraum, die andere Flanke und auch der zur Grundline durchstossende Aussenspieler auf der eigenen Flanke optionale Möglichkeiten waren, Marin aber dennoch gegen zig Beine weitermurkelte, höhnten schon die HSV-Fans...

Besser?
Und bei MÖ war in HH klar erkennbar, dass unser Spiel, was auch taktischen und Fehlern in der Vorbereitung auf und während dem Spiel geschuldet war, ihm absolut nicht entgegenkommt, wenn sinnlos in die Breite mit viel Ballbesitz statt schnell in die Senkrechte gespielt wird. Dann ist er meist auf verlorenem Posten und selber offenbar mental nicht in der Lage, den Schalter umzulegen.
Auch Frings ist nicht der Stratege, der mit einer schnellen, raumgreifenden Spielverlagerung diesen Platz schaffen kann, auch er benötigt - gegebene - Räume für den langen Ball, sonst spielt er viele Quer- und Sicherheitspässe.
So gesehen haben wir einige Spieler, die diese Freiräume brauchen. Sind sie deshalb alle ungeeignet für unser Spiel oder wären hierzu nicht eher variablere, spieltaktische, auch mentale Mittel (Druck, psychologische Spielführung mittels Gegnerorientierung- und Anpassung) erforderlich? Die uns eben manchmal - unnötigerweise - fehlen...
Geduld ist im Großen und Ganzen ja eine schöne Sache. ......
Ich für meinen Teil denke, das es mit dem zweifelhaften Vertrauen und immer widerkehrenden Durchhalteparolen nun so langsam auch mal gut ist, da es irgendwannn nicht mehr ernst zu nehmen ist.

Das stimmt natürlich. Zu 100%.
Ebenso finde ich allerdings, dass es auch "langsam mal gut" mit immer wiederkehrenden, dazu teilweise falschen Argumenten ist. Warum hier kein Mittelweg möglich scheint, wird mir immer schleierhaft bleiben.