Markus Rosenberg

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
ich lese aus diesem Text heraus, dass in der Endabrechnung NICHTS heraus kam, dass Rosi keine Wirkung hatte...
ich werte diese Aussage auf keinen Fall als lobend, denn Schaaf sagt grundsätzlich nicht, dass ein Spieler einfach nur schlecht war...

das würde ich gerne sehen!^^

aber ganz ehrlich, wenn man über jemanden schon sagen muss, er war bemüht, dann ist das ganz schlecht...

z.B.: Bei einem tollen Schüler, der sich immer Mühe gibt bei seinen Aufgaben, würde kein Lehrer sagen er war bemüht, obwohl sich dieser Schüler bemüht hat...

aber wenn man sieht, dass bei Rosi nichts heraus kam, dann sollte man dieses "er war bemüht" nicht ganz so hoch hängen...

ich denke, dass Rosi noch eine gewaltige Schippe drauflegen sollte denn so spielt er sich auf der Bank fest mit der Konsequenz, dass auch seine Aussichten immer schlechter werden, vor allem, wenn ein neuer Stürmer kommen sollte, den die Richtung ist klar vorgegeben: Man will die Qualität im Sturm erhöhen!
und das macht die Rechnung einfach...
 
Wo du selbst gerade das mit der Schule mit reinbringst. "Bemüht" bedeutet in der Zeugnissprache einfach schlecht. Wenn es im Zeugnis heißt:" Der Schüler bemühte sich, sich auf das Unterrichtsgeschehen zu konzentrieren", heißt das ja auch, das er eigentlich nicht bei der Sache war.

Wenn Rosenberg bleiben will, muss er sich anstrengen.
 
glaub nicht, dass er wechselt.

Ihm gefällt es hier in Bremen und er versucht anschluss zu finden. Mit bisher leider sehr mäßigem Erfolg.
 
http://fotboll.expressen.se/internationellt/1.1840205/valencia-vill-ha-markus-rosenberg

In diesem Artikel wird erwähnt, dass Werder durchaus den Schweden abgeben würde ... sehr interessant.

Nachdem Klaus Allofs bei http://www.werder.de/aktuelles/press...Wackelkandidat u.a. folgendes im Artikel aussagte:
Ansonsten ist es relativ ruhig in der Gerüchteküche, ungewöhnlich ruhig. Und Allofs tut natürlich nichts, um diese Ruhe zu stören. Die Möglichkeit einer Änderung auf der grün-weißen Personalliste deutet er bestenfalls an. Geknüpft wäre die an eine Bedingung: Es müsste erst ein Stürmer gehen, ehe ein anderer kommt. 'Im Sturm haben wir eine Menge Leute. Wenn da nichts geschehen sollte', erklärte Allofs, 'werden wir bestimmt nichts Neues machen.' Der Umkehrschluss ist leicht zu ziehen.
 
Fußball Transfers berichtet unterdessen über dieses Gerücht folgendes:

Der 15. Januar rückt näher. Der kommende Freitag könnte zu einem wichtigen Tag für den SV Werder werden. Gegenüber der ‚Bild‘ hatte Ivan Cvjetkovic, seines Zeichens Berater von Werders Wunschstürmer Mario Mandzukic, angekündigt, zu diesem Zeitpunkt mehr über einen Transfer des Kroaten an die Weser zu wissen.
Quelle: http://www.fussballtransfers.com/sv-werder-spanier-bemuhen-sich-um_article4479.html
 
Hm. Rosi darf nicht gehen, aber Mandzukic darf trotzdem gerne kommen :D
Hört sich ja zuversichtlich an, in Sachen Mandzukic-Transfer.
 
Leider macht er NUR noch solche Tore. Funchal, Freiburg... fairerweise muß man sagen, daß wohl jeder mögliche Stürmer es durchaus geschafft hätte die Bälle nur noch über die Linie zu drücken. Das ist dann zwar schön für die nackte Torquote, nur leider keinerlei Qualitätsnachweis.
.... und ich dachte immer, es sei spätestens seit "kleines, dickes Müller" Teil eines Qualitätsnachweises, "richtig zu stehen" bzw. den gewissen Instinkt zu haben. Naja, gilt wohl nicht für alle oder zumindest nicht für jene, gegen die ich permanent Argumente brauche. Fairerweise... ;)

Gegenfrage: Hat sich Rosi denn hier bisher wirklich durchgesetzt?!
Ich fand schon, dass er sich über einen Zeitraum durchgesetzt hatte. Die Betonung liegt auf "hatte".

Rosi war die letzten 2 Jahre ein schlechter Bundesligastürmer, deutlich zu schwach für Werder!
Rosi war fast 2 Jahre eine reine Enttäuschung!
.....
Das Einzige was mir zuletzt positiv aufgefallen ist war, dass er mehr gearbeitet hat, nachdem er davor quasi 1.5 Jahre die Arbeit verweigert hat ..
...und wieder grüsst die alte Mär von den schlechten zwei Jahren. Aus der Hinrunde letzter Saison sind mir z. Bsp. ein Spiel in München in Erinnerung wo der "schlechte Bundesligastürmer" dem Abstiegskandidaten (?) Bayern München das unwichtige 1:0 einschenkte, danach Pizza auflegte, im Doppelpass mit Özil seinen Teil zu einem weiteren Treffer beitrug, später noch ein Tor selbst erzielte. Oder Heimspiele wie beim 5:1 gegen Hertha, wo ich live dabei und MR ein echter Aktivposten war.

Er hat also vorher 1,5 Jahre die Arbeit verweigert? Dass der "Arbeitsverweigerer" demzufolge im Mai 2008 in Leverkusen mit seinem entscheidenden Tor (und daneben in dieser Rückrunde noch andere wichtige Treffer) die CL-Teilnahme klarmachte, ist aus diesem (einseitigen) Blickwinkel dann logischerweise "eine reine Enttäuschung".

Ausserdem dürfte mMn die halbe Hinrunde 2009, bei der er mitwirken konnte, und während diesen, wenigen Einsatzminuten nicht mehr oder weniger enttäuschte als einige andere auch, nicht wirklich als Maßstab hinzugezogen werden.

Dass das alles, die vielen schwachen Spiele einbezogen, in der Quersumme zur Gesamtheit der Spiele viel zu wenig war, ist gar keine Frage. Müssen aber deshalb immer gleich solche Kommentare kommen? Was trägt das zur konstruktiven Diskussion bei? :confused:

Ich bin da eher bei Schmolle und glaube auch nicht, dass es mit Rosi hier noch klappen wird, sondern dass ein Tapetenwechsel beiden gut tun könnte.

...ein Oehrl kann ihn ehrlichgesagt schon seit langer Zeit problemlos ersetzen, ......
Aha, und diese Erkenntnis kommt woher? Weil Oehrl bereits viele BL-Spiele bestritten und zahlreiche Buden gemacht hat/über eine bessere Quote verfügt?

Rosenberg ist einfach extrem Zweikampfschwach, er braucht Freiräume für sein Spiel, die unsere Gegner uns zu 90% kaum bieten, da sie nur hinten drinn stehen, da kommt man als Offensivmann nicht um direkte Zweikämpfe herum. Ich halte Rosi für ungeeignet für unser Spiel...
Da ist sicherlich viel Wahres dran. :tnx:

Parallel dazu könnte argumentiert werden, dass Marin/selbst Özil auch Freiräume für IHR SPIEL brauchen. Rosenberg gewinnt die Zweikämpfe nicht, Marin gewinnt sie manchmal vielleicht in erster Distanz, dribbelt dann trotzdem mit Kopf runter gegen 8 Mann weiter. In Hamburg war von unserer hohen Tribünenposition das Spielfeld diesmal besonders überschaubar. Nach der dritten Szene in HZ 1, als der Rückraum, die andere Flanke und auch der zur Grundline durchstossende Aussenspieler auf der eigenen Flanke optionale Möglichkeiten waren, Marin aber dennoch gegen zig Beine weitermurkelte, höhnten schon die HSV-Fans... :mad: Besser?

Und bei MÖ war in HH klar erkennbar, dass unser Spiel, was auch taktischen und Fehlern in der Vorbereitung auf und während dem Spiel geschuldet war, ihm absolut nicht entgegenkommt, wenn sinnlos in die Breite mit viel Ballbesitz statt schnell in die Senkrechte gespielt wird. Dann ist er meist auf verlorenem Posten und selber offenbar mental nicht in der Lage, den Schalter umzulegen.

Auch Frings ist nicht der Stratege, der mit einer schnellen, raumgreifenden Spielverlagerung diesen Platz schaffen kann, auch er benötigt - gegebene - Räume für den langen Ball, sonst spielt er viele Quer- und Sicherheitspässe.

So gesehen haben wir einige Spieler, die diese Freiräume brauchen. Sind sie deshalb alle ungeeignet für unser Spiel oder wären hierzu nicht eher variablere, spieltaktische, auch mentale Mittel (Druck, psychologische Spielführung mittels Gegnerorientierung- und Anpassung) erforderlich? Die uns eben manchmal - unnötigerweise - fehlen...

Geduld ist im Großen und Ganzen ja eine schöne Sache. ......
Ich für meinen Teil denke, das es mit dem zweifelhaften Vertrauen und immer widerkehrenden Durchhalteparolen nun so langsam auch mal gut ist, da es irgendwannn nicht mehr ernst zu nehmen ist.
:tnx: Das stimmt natürlich. Zu 100%. :tnx:
Ebenso finde ich allerdings, dass es auch "langsam mal gut" mit immer wiederkehrenden, dazu teilweise falschen Argumenten ist. Warum hier kein Mittelweg möglich scheint, wird mir immer schleierhaft bleiben.
 
@ Mick: Du sagst es ja selbst. Es ist inzwischen schon wieder gut anderthalb Jahre her, dass Rosenberg in schöner Regelmäßigkeit getroffen hat und auch die zwei zweifellos guten Spiele gegen Bayern und Stuttgart waren im Herbst des vorletzten Jahres. Ich kann mir nicht helfen, was in der Zwischenzeit mit Rosenberg, aber auch dem Spiel unserer Mannschaft passiert ist. Der berühmt-berüchtigte Konterfußball ist inzwischen nur noch in vereinzelten Szenen zu sehen, stattdessen ist mir seit letzter Saison ansteigend eine Art Versammlung vor dem gegnerischen Tor aufgefallen. Dort wird dann vor dem Strafraum minutenlang rumgeschoben und versucht, sich gegen die vollzählige Abwehrkette des Gegners durchzusetzen. Dass man es da als schlechter bis mittelmäßiger Einzelspieler schwer hat, liegt auf der Hand und so schießt dann irgendeiner nach dem ganzen Rumgeeier den Ball meilenweit übers Tor, vertendelt ihn oder legt sich kurzerhand wie Rosenberg die mir völlig unentschlüsselbare Eigenart zu, offensichtliche bis peinliche Schwalben zu praktizieren. Das ist natürlich mehr eine Banalität, für mich jedoch trotzdem bezeichnend für sein gesunkenes Selbstvertrauen.
Spielende Stürmer haben wir bis auf Piza nicht. Marin hingegen ist viel zu ungefährlich im Torabschluss. Also müssen wir ganz einfach mehr auf Konter setzen. Nicht falsch verstehen: Dass wir in der Regel die Mannschaft sind, die das Spiel verwalten, die das Gros des Ballbesitzes haben, das ist schon seit mehreren Saisons so. Und trotzdem ging es früher einfach schneller vom eigenen bis zum gegnerischen Tor, das liegt nicht mal an Micoud, das habe ich auch von Diego zumindest in seinen ersten beiden Spielzeiten bei uns so in Erinnerung.
Rosenberg leidet unter der vorherrschenden Spielweise wie kein Zweiter, da ihm seine Lauf- und Sprintqualitäten sowie sein 1-gegen-1-Abschluss, wenn er alleine auf den Torwart zuläuft, nahezu nichts nützen. Das System muss und darf natürlich nicht auf ihn zugeschustert werden, wenn TS es beibehalten will, muss Rosi gehen. Ich bin mir seiner Qualitäten allerdings sehr wohl bewusst und würde ihn deswegen ungern abgeben.
 
Ich kann mir nicht helfen, was in der Zwischenzeit mit Rosenberg, aber auch dem Spiel unserer Mannschaft passiert ist. Der berühmt-berüchtigte Konterfußball ist inzwischen nur noch in vereinzelten Szenen zu sehen, stattdessen ist mir seit letzter Saison ansteigend eine Art Versammlung vor dem gegnerischen Tor aufgefallen.
Erst seit letzter Saison? Das war schon spätestens seit 2006 desöfteren so. Zahlreiche Punktverluste gegen mauernde Teams wie Duisburg, Bochum, Bielefeld, Cottbus, oder defensive, konterstarke Mannschaften wie Wolfsburg, Stuttgart, bevorzugt Schalke häuften sich schon länger in schöner Regelmäßigkeit. Wobei mauern vielleicht noch das falsche Wort ist. Es ist ja öfter auch zwischendurch nicht so, aber dann kommt wieder auf einen (viel zu) langen Zeitraum der Rückfall. Trotz hoher individueller Klasse sind wir dann vermutlich das taktisch am simpelsten zu schlagende Team der BL. Und das liegt am geringeren Teil an den Spielern selbst, als an der verantwortlichen sportlichen Leitung und dem druckresistenten Umfeld.

Dass wir in der Regel die Mannschaft sind, die das Spiel verwalten, die das Gros des Ballbesitzes haben, das ist schon seit mehreren Saisons so. Und trotzdem ging es früher einfach schneller vom eigenen bis zum gegnerischen Tor, das liegt nicht mal an Micoud, das habe ich auch von Diego zumindest in seinen ersten beiden Spielzeiten bei uns so in Erinnerung.
Ich weniger. Das schwindende Spieltempo, u. a. wegen des Verlusts des One-Touch war schon lange ein Problem, schien diese Saison behoben. Allerdings sehen wir nun, dass es zwar zu einem Gutteil, aber nicht nur an Diego lag. Wobei wir mit den derzeitig vorhandenen fussballerischen Mitteln schon in der Lage wären, sehr flexibel zu agieren. Dass wir es nicht tun, weil wir es nicht wollen oder es evtl. nicht zu vermitteln verstehen, steht freilich auf einem anderen Papier.
 
Nun ja, ich habe einen anderen subjektiven Eindruck. Auch mit Diego waren wir zunächst in der Lage, das Spiel schnell umzugestalten und mit wenig Ballkontakten vor das Tor des Gegners zu gelangen. Kann ich jetzt leider schlecht belegen, aber ich denke, dass auch dies ein Faktor für den Leistungsabfall von Rosenberg ist.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Back
Top