Marko Arnautovic

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Sry aber bin total anderer Meinung, man kann Rosenberg nicht mit M.Arnautovic vergleichen, nicht im geringesten, Rosenberg kann nur Tore schießen, ist ein klassischer Strafraumstürmer.

Arnautovic hingegen --> Freistöße schießen, ist flexibler einsetzbar (für mich besser im OM mit Freiheit nach vorne hinter den Spitzen, Kopfballstark, technisch der beste von Werder...

Deswegen ist ein Vergleich mit Rosenberg, und Diskussion wer spielen soll überflüssig, weil Arnautovic für mich nicht der klassische Stürmer ist, hat man bei Twente gesehen.

Er ist einfach einzigartig, und man sollte ihn anders einsetzen, das kann aber nur der Trainer lenken, manche sehen so eine Begabung andere wie TS nicht.

Was nicht heißt TS ist schlecht!
In 2-3 jahren wirst du über deine beiträge schmunzeln..
"er ist einfach einzigartig" omg.
ich find marko auch super, aber man kanns auch übertreiben
 
bin neugierig wie ihm der erneute EInsatz in der Nationalelf bekommt. Das könnte der nächste Knackpunkt sein. Ich vergleiche ja mittlerweile Fußball immer mehr mit meiner langjährigen Tätigkeit als nachhilfelehrer :cool:

Da kommt es auch oft gar nicht auf die Sache an (also nicht zwingend auf Vokabellernen, Aufsätze schreiben.....usw), sondern eher den richtigen Hebel zu finden zur Selbsthilfe, zur Motivation. Und bei all den medialen und monetären ABlenkungen mittlerweile sehe ich Fußball auch so. Spielen können doch wirklich viele mittlerweile aber der Kopf ist nicht frei.

ich denke dass eine Einsatzzeit für MA gut wäre und zumindest ein Tor von ihm und ein Unentschieden oder ein Sieg.....aus den zwei Spielen...Deutschland kann ja ruhig verlieren, die werden so oder so Gruppenerster..:D.....no offense meant!:knutsch:
 
Lieber 2x gegen Österreich gewinnen und die Qualifikation verpassen als das innerdeutsche Duell verlieren. :D

Ich bin so schon Österreich-Fan, das muss ich nicht noch auf den Fussball der Auswahlmannschaften ausdehnen.
 
Lieber 2x gegen Österreich gewinnen und die Qualifikation verpassen als das innerdeutsche Duell verlieren. :D

Ich bin so schon Österreich-Fan, das muss ich nicht noch auf den Fussball der Auswahlmannschaften ausdehnen.

das geht zwar auch wieder ein wenig weg vom Thema aber da fehlt mir ein wenig der Glaube...;), das schaue ich mir an. Deutschland gewinnt 2x gegen A und ist dennoch draußen, während A eventuell sogar drinnen wäre. Nö, nö....da verliert ihr lieber 2x und fahrt trotzdem zur EM/WM....aber ist fiktiv, also was solls.
Und ein innerdeutsches Duell kann es nicht mehr geben. Da müsste die Mauer noch stehen. Österreich ist nicht deutsch..:), aber auch das ist ein schwieriges Thema und ich halte mich da als Historiker lieber zurück, sonst ufert das noch aus....
anyway, ich hoffe das MA für Österreich UND für Werder Bremen trifft! :svw_schal:
 
Und ein innerdeutsches Duell kann es nicht mehr geben. Da müsste die Mauer noch stehen. Österreich ist nicht deutsch..:), aber auch das ist ein schwieriges Thema und ich halte mich da als Historiker lieber zurück, sonst ufert das noch aus....

Zumindest auf ein deutschsprachiges Duell kann man sich dann doch aber einigen....

BTW: Schade! Würde mich aber gerade als geschichtsinteressierter Mensch mal die Sichtweise eines Österreichers und dann auch noch Historikers zum Thema Verhältnis Deutschland - Österreich interessieren.
 
ambivalent ist gar nicht so schlecht..:tnx:

ein erster Ansatzpunkt oder so stichwörter sind sicherlich die napoleonischen Kriege, der sogenannte deutsche "Fleckerlteppich" (sprich die wahnsinnig vielen autonomen und teilautonomen deutschen Fürstentümer). Warum wurde das alles eine deutsche "Einheit", wer hatte die größeren INteressen. Wurde das nicht alles zu einem Gutteil nicht nur durch Druck von außen so etwas wie ein Staat? Wieviel Einfluss hatte letztendlich "Königgrätz" (die Schlacht..wobei Schlachten oft ja nur die ymptome vorangegangener Strömungen sind) und damit doch der Rückzug der K&K Monarchie aus den deutschen Gebieten.......das ist alles doch komplziert. Zwar unwahrscheinlich aber nicht völlig, Wien könnte heute genausogut eure Hauptstadt sein....

ich hoffe ich werde jetzt nicht gleich verwanrt hier.....konnte den Bogen zu MA nicht zwingend spannend...:knutsch:
 
Und ein innerdeutsches Duell kann es nicht mehr geben. Da müsste die Mauer noch stehen. Österreich ist nicht deutsch..:), :svw_schal:

Ich weiß, das es viele Österreicher gerne anders hätten oder einige Jüngere es nicht mal mehr wissen, aber zwischen den Begriffen "Staat" "Volk" und "Nation" gibt es Unterschiede.

Österreich ist ohne jeden Zweifel ein deutscher Staat. Im Moment einer von zweien. Manch Österreicher kriegt das schnell in den falschen Hals, weil er dahinter "typisch deutsche" Großmannsucht oder die Herabwürdigung der Selbständigkeit Österreichs vermutet. Das ist aber oft ganz falsch und mag seine Ursache darin haben, das manch sympatischer Österreicher sich insgeheim kleiner sieht, als Österreich eigentlich ist.

Übrigens sprach der vor einiger Zeit verstorbene Kärntner Landeshauptmann bei diesen Spielen gerne von einem "interessanten innerdeutschen Vergleich" und deshalb sprach er, wenn es um diese Spiele ging auch nie von einer "deutschen Nationalmannschaft" sondern nur von der "DFB-Auswahl". Er hatte damit streng genommen völlig Recht. Und anders als man ihm oft in die Schuhe schieben wollte, propagierte er damit nicht etwa den "Anschluss", sondern wollte nur die Gleichberechtigung Österreichs neben dem "größeren Bruder" hervor heben.

Ein kleiner, aber feiner Unterschied, auch wenn er heute eigentlich nur mehr theoretisch und damit eigentlich bedeutungslos ist.

Es ist ein Spiel DFB ./. ÖFB Auswahl und das seit Cordoba :D für immer auf Augenhöhe.

Was viele Piefkes immer gerne vergessen bzw. abstreiten: Österreich ist in jeder Hinsicht gleich berechtigt und hat den Vorzug größerer Eleganz in vielen Dingen. Sag ich als Piefke und Österreich-Fan. :)

Und wo wir hier schon fleissig beim OFF-TOPIC-Geschichtsthema sind:

Das SCHWARZ-ROT-GOLD unserer Flagge kommt aus der Zeit der napoleonischen Befreiungskriege aus ......... wahrscheinlich Österreich ! Das in Geschichtsbüchern vielgenannte Freikorps Lützow hat nach aktuellem Stand der Forschung diese Farben ja auch nicht neu erfunden. Sie waren ja auch die Farben des ganz alten, I. deutschen Reiches. Später Farben des dt. Bundes. Dann waren es geamtdeutsche Revolutionsfarben, die sowohl in Berlin, als auch in Wien und dann in Frankfurt usw. verwendet wurden. Im preussisch-österreichischen Krieg von 1866 diente schwarz-rot-gold häufig als österreichisches Erkennungszeichen - ein Grund warum der preussisch dominierte Deutsche Bund nach 1866 dann für den norddeutschen Teilstaat die Farben schwarz-weiß-rot wählte. Schwarz-weiß war die Fahne Preussens, das man mit dem Rot-Weiß der selbständig gebliebenen Hansestädte verknüpfte.

Neben den in Wikipedia verbreiteten Analysen, was die drei Farben schwarz-rot-gold bedeuten gibt es noch einen weiteren Ansatz, der die Farben damals in Österreich während der März-Revolution von 1848 populär machte: Danach soll das Schwarz für Preussen und das Rot für Österreich gestanden haben, Gold für die gemeinsame Zukunft. Die anderen Deutungen kann man bei Wikipedia nachlesen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarz-Rot-Gold

Und die Melodie unserer "Nationalhymne" ist von "Gott erhalte Franz, den Kaiser" (Österreichs) geklaut.
Komponist war Josef Haydn, ebenfalls in Österreich geboren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Österreichische_Kaiserhymnen

Abgesehen davon: Amtssprache in Österreich ist deutsch. Mir soll hier keiner erzählen, das die Österreicher eine Fremdsprache zur Amtssprache erheben. ;)

Die in der Geschichtsforschung heute gültige Definition des Wortes "Deutschland" geht übrigens darauf zurück, das mit dem Begriff das Gebiet beschrieben wird, in welchem hauptsächlich deutsch gesprochen wird. Mehr nicht !
Insofern wäre es wohl wirklich besser gewesen, wenn WIR unserem heutigen Staat zur Vermeidung von Missverständnissen -wie die Österreicher- einen anderen Namen gegeben hätten.

Auf das Thema "slowenisch" in Südostkärnten und der Südsteiermark sowie ungarisch in Teilen des Burgenlandes möchte ich hier nicht eingehen. ;)
 
Ist ja gut wenn man in einem Fußballforum auch was lernt...

@sofatester, wobei man für manche Themen eher einen Soziologen als einen Historiker brauchen würde.....oder gleich einen einen Psychologen.

Wir könnten noch weiter zurückgehen und uns mit dem Thema der übernationalen Idee des römisch-deutschen Imperiums beschäftigen, dann wird es wirklich interessant.
Aber ja es ist wirklich viel Zündstoff in diesen Themen und leider, leider wird der Geschichtsunterricht an den Schulen immer mehr beschnitten...:(

MA könnten wir beinahe als Exemplar des alten K&K Reiches ansehen...:rolleyes:....ähem...
 
Ja, man kann das unendlich vertiefen. Mit dem Soziologen und dem Psychologen hast Du auch Recht..... da gibt es auf beiden Seiten noch einiges an Verkrampfung.

Geschichtlich könnte man jetzt auch noch auf den dänisch-deutschen Krieg von 1864 zurück kommen, bei dem Österreich als Teil des damaligen Deutschen Bundes beteiligt war.

Das Wichtigste, was ich aussagen wollte war, das man aufhören soll, immer diese Gegensätze aufzubauschen.
Und einige Piefkes sollten dann, wenn sie Gemeinsamkeiten betonen, aufhören, die Österreicher vereinnahmen zu wollen. Bzw. umgekehrt die empfindlichen Österreicher sollten aufhören, sich immer gleich vereinnahmt zu fühlen.

Wir können uns eigentlich in der heutigen Zeit leisten, sowohl mit den Unterschieden als auch den Gemeinsamkeiten viel lässiger umzugehen.

Das mit dem KuK. ist sicher auch so ein Ding. Denn ausser Arnautovic gibt es ja noch einen Ivanschitz (germanisierte Schreibweise) und einen Junuzovic. :D

Aber das hatten wir ja auch mit den Tschechen vor ein paar Jahren: Während bei den Deutschen ein "Nowotny" spielte, hieß der tschechische Trainer Brückner und stellte Spieler namens "Koller" und "Berger" auf und einen namens "Nemec" (nemec=deutsch).

Heute merkt man an sowas höchstens, wie selten dämlich die Epoche des chauvinistischen Nationalismus war.
 
Ja, man kann das unendlich vertiefen. Man könnte jetzt noch auf den dänisch-deutschen Krieg von 1864 zurück kommen, bei dem Österreich als Teil des damaligen Deutschen Bundes beteiligt war.

Das Wichtigste, was ich aussagen wollte war, das man aufhören soll, immer diese Gegensätze aufzubauschen.
Und man sollte aufhören, dann wenn man Gemeinsamkeiten betont, immer so zu tun, als wenn man die Österreicher vereinnahmen wollte.

Wir können uns eigentlich in der heutigen Zeit leisten, sowohl mit den Unterschieden als auch den Gemeinsamkeiten viel lässiger umzugehen.

zumal wir nicht österreich vereinnahmen wollen, sondern ihnen bayern aufdrücken wollen :D
 
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