Mich interessiert es sehr wohl, welche Eigenschaften unsere Spieler auch abseits des Platzes haben und welche Äußerungen sie treffen und ich nehme mir das Recht heraus, das anzusprechen, was mir missfällt.
Es ist mir generell völlig egal, was Menschen mit ihrem Körper veranstalten und mir das Gegenteil unterstellen zu wollen, ist entweder albern oder zwanghaft verankert.
Wenn ich mir das Interview ansehe, dann frage mich, ob dieser Mensch wirklich eine Vorstellung davon haben wird, worauf es ankommt, ob er jemals Verantwortung tragen kann und ob er überhaupt mal ehrlich daran denkt, sich selbst ernsthaft zu hinterfragen.
Natürlich ist es für einen Arnautovic selbstverständlich, dass der Bruder seine Einkäufe für ihn übernimmt und sich um ihn kümmert, denn warum soll sich der „Fußballstar“ auch mit solchen Dingen des täglichen Lebens beschäftigen.
In Bezug auf seine Traumfrau legt er natürlich besonders wert auf Silikon, Tätowierungen und Haarfarbe, denn es ist ja undenkbar, dass es noch andere Kriterien gibt, die man berücksichtigen könnte.
Kritik der derzeitigen Lebensgefährtin an ihm und seinem Lebensstil ist natürlich unerwünscht, denn Probleme lösen und bewältigen, scheinen nicht im Sinne dieses „Mannes“ zu sein. Die einfachste Lösung ist da doch, die Dame des Hauses zu verweisen, denn schwer verliebt ist er ja sowieso nicht.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass solche Lebenseinstellungen auch irgendwie übertragbar auf seine Einstellung im Verein in Zusammenhang standen. Wie soll man den Hebel auch umlegen und eine völlig neue Richtung gehen können, wenn man nicht neue Wege ins Auge fasst.
Das Interview war überflüssig wie ein Kropf und seine fehlende Fähigkeit so etwas zu erkennen, lässt mich an der Lernbereitsschaft und Weiterentwicklung dieses Spielers zweifeln. Allerdings muss man ihn in Schutz nehmen, denn für solche Angelegenheiten ist ja sein Bruder zuständig.