Bremen
Moderator
Die ARD verfügt über die Spiele am Samstagnachmittag über die Erst- sowie am Sonntag über die Zweitverwertungsrechte der Fußball-Bundesliga, das ZDF darf vom Samstagabend-Spiel als erstes in Ausschitten beríchten und hat ebenso die Zweitrechte für die Nachmittagspiele inne.Kann ich auch nur bedingt nachvollziehen, denn was zeigen die öffentlich rechtlichen Sender denn groß an Fußball im TV?
Im Rahmen des aus dem Grundgesetz resultierenden Rundfunkstaatsvertrag sind die Öffentlich Rechtlichen Rundfunkanstalten (ÖRR) ohnehin schon zu einer umfangreichen Grundversorgung in den Bereichen Information, Bildung und Unterhaltung (Kultur, Sport etc.) verpflichtet, so daß sie - um bei Sport zu bleiben - in den Sportsendungen der Hauptprogramme schon ein breiteres Porfolio anbieten müssen als die privaten Sender. Die Privaten haben es dagegen vergleichsweise leicht, denn mit ihren Werbeeinnahmen können sie sich die Rosinen wie z.B. Formel 1, Handball, Eishockey oder Basketball herauspicken. Ebenso können sie bei stark sinkenden Quoten zur Vermeidung von noch größeren Ausfällen von Werbeeinnahmen einst lukartive Sportarten wieder abstoßen, wie z.B. RTL Deutschland um 2007/2008 herum, als sie die Übertragungen von Wintersport komplett aus der Sport-Hauptberichterstattung nahmen. Über eine solche Handlungsfreiheit in diesem Ausmaß verfügen die ÖRR aus v.g. Gründen nicht, denn sie müssen auch über Sportarten mit geringerem öffentliche Interesse berichten.Insgesamt passt einfach die Verhältnismäßigkeit nicht überein: Das Interesse für viele Sportarten wäre schon da, aber meist ist es dann auch nicht groß genug, um dafür Geld auszugeben (neben der GEZ) und da schließe ich mich mit ein. Das die Kirch-Gruppe damals auf die Nase gefallen ist, freute mich irgendwie, dass dann jemand neuer kommen würde war mir aber auch klar. Um beim Thema zu bleiben: Es sollte einfach generell mehr Sport im freien Fernsehen gezeigt werden oder man sollte einfach mal die GEZ abschaffen und dann baut sich jeder sein Programm zusammen, wie es beliebt.










