Marco Bode

Kann ich auch nur bedingt nachvollziehen, denn was zeigen die öffentlich rechtlichen Sender denn groß an Fußball im TV?
Die ARD verfügt über die Spiele am Samstagnachmittag über die Erst- sowie am Sonntag über die Zweitverwertungsrechte der Fußball-Bundesliga, das ZDF darf vom Samstagabend-Spiel als erstes in Ausschitten beríchten und hat ebenso die Zweitrechte für die Nachmittagspiele inne.

Insgesamt passt einfach die Verhältnismäßigkeit nicht überein: Das Interesse für viele Sportarten wäre schon da, aber meist ist es dann auch nicht groß genug, um dafür Geld auszugeben (neben der GEZ) und da schließe ich mich mit ein. Das die Kirch-Gruppe damals auf die Nase gefallen ist, freute mich irgendwie, dass dann jemand neuer kommen würde war mir aber auch klar. Um beim Thema zu bleiben: Es sollte einfach generell mehr Sport im freien Fernsehen gezeigt werden oder man sollte einfach mal die GEZ abschaffen und dann baut sich jeder sein Programm zusammen, wie es beliebt.
Im Rahmen des aus dem Grundgesetz resultierenden Rundfunkstaatsvertrag sind die Öffentlich Rechtlichen Rundfunkanstalten (ÖRR) ohnehin schon zu einer umfangreichen Grundversorgung in den Bereichen Information, Bildung und Unterhaltung (Kultur, Sport etc.) verpflichtet, so daß sie - um bei Sport zu bleiben - in den Sportsendungen der Hauptprogramme schon ein breiteres Porfolio anbieten müssen als die privaten Sender. Die Privaten haben es dagegen vergleichsweise leicht, denn mit ihren Werbeeinnahmen können sie sich die Rosinen wie z.B. Formel 1, Handball, Eishockey oder Basketball herauspicken. Ebenso können sie bei stark sinkenden Quoten zur Vermeidung von noch größeren Ausfällen von Werbeeinnahmen einst lukartive Sportarten wieder abstoßen, wie z.B. RTL Deutschland um 2007/2008 herum, als sie die Übertragungen von Wintersport komplett aus der Sport-Hauptberichterstattung nahmen. Über eine solche Handlungsfreiheit in diesem Ausmaß verfügen die ÖRR aus v.g. Gründen nicht, denn sie müssen auch über Sportarten mit geringerem öffentliche Interesse berichten.
 
War da nicht mal was mit Totengräber und Klüngel? :denk:

Ich hätte Bode sehr gerne nach Leverkusen geholt, damit er als Geschäftsführer meine direkte Nachfolge antritt.“ Dieser Plan reifte in der Saison 2003/04, „als wir in Leverkusen unsere schwerste Krise hatten“, sagt Calmund, für den Bode „eine Persönlichkeit ist, die schon damals die Dinge mit einem etwas breiteren Blick bewerten konnte“.
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Demnach lernte Calmund den Bremer Torjäger während der WM 2002 in Japan und Südkorea kennen und schätzen. Bode war als Spieler beim Turnier, Calmund als Mitglied der DFB-Delegation. Calmund: „Wir haben uns dort einige Male unterhalten und da habe ich schnell gemerkt, dass er zu den 20 Prozent gehört, die etwas mehr Grips im Kopf haben.
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„Ich wollte ihn unbedingt. Leider vergeblich. An ihm habe ich mir damals die Zähne ausgebissen.“
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Ich hätte ihn wirklich gerne überzeugt. Doch er wollte oben in Bremen bleiben. Er war nicht zu knacken.“

:kaffee:
 
Hat ja mit Rudi Völler eine ehemalige Bremer Legende... Nun noch Rolfes und Steidten. Ich glaube unterm Bayer-Kreuz wollen die ein zweites Werder aufbauen.... :wink2::wdance:
 
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