Marco Bode

Zorc war ja von Rantanplan genannt worden

Ja, weil Zorc eben einige Versuche gebraucht hat ehe er einen passenden Trainer gefunden hat und dafür hat man ihn halt nicht entlassen, wie es hier ja gefordert wird. Röber hat den BVB auf Platz 9 übernommen, Zorc hat also zur Winterpause gehandelt und van Marwijk entlassen, Ergebnis: Der neue Trainer hat den Verein auf Platz 13 geführt und ist dann gegangen. Anschließend kam Doll, hat den Abstieg gerade so vermieden und den Verein dann ebenfalls auf Platz 13 geführt. Und erst dann kam Klopp.
 
Genau. Das ist also anders als hier. Zu lesen im Baumann-thread. Bode ist verantwortlich für Baumann. Und der legt bisher eine miserablere Leistung hin als Zorc seinerzeit. Um nichts anderes geht es mir.
 
Ich sehe das nicht als Auszeichnung, sondern als Krönung der Fehleinschätzung, denn am Ende der Vorsaison war es unter Skripnik gerade so, dass man den Abstieg vermied. Eichin wollte Skripnik entlassen.
Stattdessen entließ Bode Eichin und holte Baumann, der erstmal Skripnik verlängerte (damit die Abfindung richtig schön hoch wird) und noch dafür sorgte, dass Skripnik eine Vorbereitung und Kaderplanung gestaltete, die der Nachfolger dann vorfand. Damit hat Baumann den größtmöglichen Schaden angerichtet - und nicht, wie Du es siehst, "nach drei desolaten" Spielen gehandelt.

Warum ein neuer Manager als erste Amtshandlung nicht den Trainer feuert, darüber wurde wirklich ausreichend diskutiert.

Es ging mir darum, dass Baumann gegenüber Skripnik garantiert keine "Nibelungentreue" gezeigt hat, sonst hätte er ihn nicht nach 3 Spielen entlassen. Genauso wenig wie ggü Nouri. Dieses Unwort könnte man höchstens anbringen, wenn Nouri trotz weiterer Niederlage weitermacht. Und dann wäre es eben das erste Mal unter Baumann.

Die desolaten Spiele fanden auch am Ende der Vorsaison statt. Zwar ohne Baumann...aber mit Skripnik.

Du meinst das 6:2 gegen Stuttgart, das 0:0 gegen Köln (?) und das 1:0 gegen Frankfurt? :denk:

Macht einen großen Unterschied. Weil Zorc nicht handeln musste, sondern auf den Trainerrücktritt reagieren.

Es geht darum, dass du ständig kritisierst, dass Baumann zweimal den falschen Trainer verpflichtet/verlängert hat, und deswegen gehen müsste. Wegen schlechter Arbeit.

Röber wurde von Zorc verpflichtet, der dann nach Erfolglosigkeit zurückgetreten ist. Also ist Zorc genauso für Röber verantwortlich, wie Baumann für Skripnik und Nouri. Darüberhinaus war Zorc noch für Doll und van Marvajik verantwortlich. Genau das Gleiche.
 
Du brauchst nur zu vergleichen, wieviele Spieltage Werder in Baumanns Ära auf einem Abstiegsplatz verbracht hat....und Dortmund.
Und bei Werder besteht auch die Wahrscheinlichkeit, dass noch weitere dazukommen. Für Dortmund ist das in den nächsten Wochen eher nicht zu erwarten.
 
Du brauchst nur zu vergleichen, wieviele Spieltage Werder in Baumanns Ära auf einem Abstiegsplatz verbracht hat....und Dortmund.

Es ging doch im Ursprung darum, dass gefordert wird, Baumann mit zu entlassen, weil er zwei Trainer eingestellt/verlängert hat, die "gescheitert" sind wg Erfolglosigkeit.

Im Umkehrschluss, nach dieser Logik, hätte man Zorc und Preetz lange vor der erfolgreichen Phase ihrer Vereine entlassen müssen. Mehr wollte ich mit dem Vergleich gar nicht sagen.
 
@Rantanplan2.0: Baumann ist eine reine Bode-Veranstaltung. In anderen Vereinen hat man bisher nicht so häufig eine solch privat-willkürliche Besetzung entscheidender Positionen erlebt. Und in den Fällen, die es gab, hat es sportlich nicht annähernd solche Verwerfungen gegeben wie hier. Deshalb kann man nicht das Handeln von z.B. München eins zu eins auf Bremen übertragen.
Und um in München zu bleiben: Dort musste ein Nerlinger wegen deutlich geringerer Fehlleistung gehen.


1. Ich halte es mindestens für diskutabel, ob "privat-willkürliche Besetzung entscheidender Positionen" ein rein Bremer Phänomen im deutschen Profi-Fußball ist. Der so oft kritisierte Stallgeruch ist in vielen anderen Vereinen in sehr ähnlicher Weise ausschlaggebend für die Besetzung von Trainer- und Manager-Posten. Das Beispiel München hast du schon selbst benannt: Hoeneß, Rummenigge, Salihamidzic, der gehandelte Lahm, Ex-Co-Trainer Sagnol, Ex-Sportdirektor Nerlinger, Ex-Trainer Klinsmann... alles zuvor langjährige Bayern-Spieler, um nur mal einige aktuellere Beispiele zu nehmen.
Auch wenn man nach Berlin (Preetz, Dardai), Dortmund (Zorc), Hamburg (Beiersdorfer, Labbadia), Stuttgart (Bobic) oder Mainz (Klopp) guckt, tauchen immer wieder ehemalige Spieler der Vereine in zentralen Positionen auf.
Wenn ich an die letzten 25 Jahre Werder denke, gab es mit Schaaf, Sidka und Skripnik als Trainer sowie Allofs und Baumann als Manager jeweils drei bzw. zwei Ex-Profis in sportlicher Verantwortung. Vor allem vor dem Hintergrund, dass KATS die zweiterfolgreichste Ära der Vereinsgeschichte verantworten, finde ich das trotz des Misserfolgs von Sidka und Skripnik nicht besonders viel. Auch dass Schaaf und Allofs in der Retrospektive vielleicht 2 Jahre zu lang im Amt waren, finde ich ob ihres über Jahre hinweg weit überdurchschnittlichen Erfolges und dem damit verbundenen Vertrauensvorschusses durchaus verständlich.

2. Ob Baumann tatsächlich eine privat-willkürliche Besetzung und eine reine Bode-Veranstaltung ist, halte ich ebenfalls für fragwürdig. Baumann gehört (wie auch Bode) unbestreitbar zum intelligenteren Teil der Spezies Profifußballer und hat bereits mehrere Jahre und in verschiedenen Positionen im Werder-Management "gelernt". Und zwar bei Klaus Allofs, der aller Kritik zum Trotze, unbestreitbar über fast ein Jahrzehnt das Nonplusultra der Bundesliga-Sportdirektoren war. Ich finde, es gibt schlechtere Voraussetzungen und zufälligere Besetzungen für einen Sportchef. Mit anderen Worten wurde er gezielt auf diesen Posten vorbereitet, lange bevor Bode überhaupt in den Aufsichtsrat gewählt wurde.
Und wenn man ehrlich ist, ist die Transferbilanz der ersten 15 Monate nun nicht so schlecht, auch der 8. Platz seiner ersten Saison geht in Ordnung. Dass er Nouri nun an seinem sportlichen Abschneiden in dieser Saison messen muss, ist klar und wird auch so passieren, wenn der Bock nicht zügig umgestoßen wird. Insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass Nouri einige unpopuläre und sportlich riskante Entscheidungen getroffen hat (Bruns, Wiedwald, Pizarro).

3. Ich glaube mittel- und langfristig wird Werder vom Duo Bode-Baumann profitieren. Beide sind clever, sachverständig und geduldig genug, um den Kahn wieder auf Kurs zu bringen. Ich bin ganz froh, wenn bei der Trainerfrage lieber mal zwei Wochen länger gewartet wird und wir keine Hamburger Verhältnisse bekommen. Den nachhaltigen Erfolg von Ungeduld und großspurigen Ansagen kann man sich ja bestens beim HSV und S04 anschauen. Und dass externe Trainer und Sportchefs den unmittelbaren sportlichen Erfolg garantieren, den Beweis sind de Mos, Dörner, Magath, Dutt und Eichin ehrlicherweise auch schuldig geblieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
....Auch wenn man nach Berlin (Preetz, Dardai), Dortmund (Zorc), Hamburg (Beiersdorfer, Labbadia), Stuttgart (Bobic) oder Mainz (Klopp) guckt, tauchen immer wieder ehemalige Spieler der Vereine in zentralen Positionen auf.
Wenn ich an die letzten 25 Jahre Werder denke, gab es mit Schaaf, Sidka und Skripnik als Trainer sowie Allofs und Baumann als Manager jeweils drei bzw. zwei Ex-Profis in sportlicher Verantwortung......

Tja, in anderen Vereinen ist das auch nicht immer von Erfolg gekrönt gewesen (Hamburg, München, Stuttgart)....das macht es nicht pauschal besser. Ich finde immer noch, dass man auf die Qualifikation achten sollte. Und da hat Baumi als Assi der Geschäftsführung nicht übermäßig viel zu bieten, weshalb Bode bei der Vorstellung Baumanns auch weitgehend von dessen "integrativen" Fähigkeiten sprach und damit den Konflikt Eichin-Skripnik endlich beenden wollte. Wie man heute weiß, ein großer Fehler, der viel Geld gekostet hat.
Und natürlich sind Allofs/Schaaf ein Positivbeispiel, an dem seinerzeit wenig zu bemängeln war. Trotzdem enden gewisse Zeiten auch manchmal, und Bremen hat wie auf dem Platz auch im Management Probleme, rechtzeitig umzusteuern und neues taugliches Personal zu finden. So wie man auf dem Platz zu lange auf Herzog oder z.B. Frings gesetzt hat, hält man im Management gefühlt zu lange am Personal fest.

Werder zeichnet sich übrigens nicht durch übereilte Trainerentlassungen aus. Ich bin auch kein Freund davon, nach zwei missratenen Auftritten gleich die Wüste in Aussicht zu stellen. Habe Nouris Ablösung auch nicht schon vor Wochen gefordert. Wie ich im passenden thread schrieb, sehe ich Nouri als Opfer, das leider Baumanns Fehlplanung ausbaden muss und jetzt immer mehr Fehler macht.

Baumann kritisiere ich aus bekannten Gründen (sind bereits wiederholte Male im Baumann-thread erwähnt worden), und weil ich Baumann für eine Fehlbesetzung halte (und da ändern auch zwei, drei tolle Transfers nichts - wenn die Gesamtbaustelle dadurch nicht fertig wird), kritisiere ich auch Bode für den Plan, mit Baumann Ruhe in den hektischen Eichin-Skripnik-Alltag zu bringen. Auch Bode hat auf Skripnik gesetzt, damit falsch gelegen und ist somit auch für den finanziellen Schaden und die sportlichen Turbulenzen verantwortlich. Zudem hat er kreative Finanzierungswege für Verstärkungen in Aussicht gestellt, aber nichts geliefert. Stattdessen trägt er dazu bei, das Image des Vereins massiv und nur schwerstreparabel zu beschädigen. Als AR-Vorsitzender hatte er zur Zeit der Baumann-Einsetzung auch "Freunde" im AR, so dass dort keine neutrale Analyse der Situation stattfand. Die Werder-Granden haben also nicht nur den Verein zugrundegeführt, sondern auch das Kontrollorgan missbraucht. Und es ist die Frage, ob der neu besetzte Aufsichtsrat den Schneid hat, die Lage als "brenzlig" einzustufen. Dort sitzen jetzt neue Leute, deren Denken über Werder für mich anhand der Resultate seit der Umbesetzung noch nicht für mich zu bestimmen ist.
 
Ich komme erst jetzt dazu, auf frühere Einwände zu antworten:
Die Aktiengesellschaft, in der ich arbeite, hat eine Frau als Aufsichtsratsvorsitzende. Die ist in jedes Geschehen eingebunden und über alles informiert. Das ist eine Frage der Persönlichkeit. Man muss sich nicht hinter juristischen Gegebenheiten verschanzen!!
 
Tja, in anderen Vereinen ist das auch nicht immer von Erfolg gekrönt gewesen (Hamburg, München, Stuttgart)....das macht es nicht pauschal besser. Ich finde immer noch, dass man auf die Qualifikation achten sollte. Und da hat Baumi als Assi der Geschäftsführung nicht übermäßig viel zu bieten,[...]

Auch Bode hat auf Skripnik gesetzt, damit falsch gelegen und ist somit auch für den finanziellen Schaden und die sportlichen Turbulenzen verantwortlich. Zudem hat er kreative Finanzierungswege für Verstärkungen in Aussicht gestellt, aber nichts geliefert. Stattdessen trägt er dazu bei, das Image des Vereins massiv und nur schwerstreparabel zu beschädigen. Als AR-Vorsitzender hatte er zur Zeit der Baumann-Einsetzung auch "Freunde" im AR, so dass dort keine neutrale Analyse der Situation stattfand. Die Werder-Granden haben also nicht nur den Verein zugrundegeführt, sondern auch das Kontrollorgan missbraucht.

Stimmt, nicht jeder angeführte Ex-Profi hatte auch eine glorreiche Zeit als Trainer/Manager. Das ist ja der Punkt, denn trotzdem kommt es immer wieder und überall vor. Mir ging es ja auch darum, die These in Frage zu stellen, dass Stallgeruch ein ausgeprägtes Bremer Phänomen ist. Du bist ja nicht der erste und sicher auch nicht der letzte, der so die Personalauswahl bei Werder kommentiert.
4-5 Jahre Arbeit als Assistent der sportlichen Geschäftsführung bei einem Bundesliga-Club sind doch weit mehr als viele andere Sportchefs bei Dienstantritt vorweisen konnten (Was hat denn z.B. Salihamidzic zuletzt gemacht?). Wie gesagt, die Idee, dass Baumann für diese Position in Frage kommt, hatte ja nicht Bode exklusiv und als erster - ähnlich wie man auch bei Borowski oder jetzt Fritz die Phantasie hat, dass sie irgendwann mal eine ähnliche Funktion übernehmen können.

Dass hinsichtlich der "kreativen Finanzierungswege" noch nichts passiert ist, ist erstens nicht originäre Arbeit des AR. Hier wurde lediglich die Offenheit gegenüber selbigen signalisiert, diese auf den Weg zu bringen ist weiterhin Aufgabe der GF, namentlich von Klaus Filbry. Und dass ein Investor nicht von heute auf morgen vor der Tür steht, erklärt sich eigentlich auch von selbst.
Inwiefern Bode jetzt den Verein zugrunde geführt hat bzw. das Kontrollorgan missbraucht hat, würde ich mir gerne noch näher von dir erklären lassen. Werder hat doch gerade das erste mal seit Jahren schwarze Zahlen und einen einstelligen Tabellenplatz erreicht. Das liegt natürlich auch beides nur mittelbar in der Verantwortung von Bode und dem AR, aber deine Beschreibung des Ist-Zustandes verstehe ich da nicht so ganz.
 
Ich danke @Maternus ebenfalls. Und das meine ich ganz ehrlich.

Man merkt, dass er mit Herzblut bei der Sache ist und TROTZDEM ohne Provokation und wenig Sarkasmus seinen Standpunkt vertritt und er jede Diskussion annimmt. Er versucht auch in keinster Weise unfair auf Diskussionen zwischen anderen durch Fouls Einfluss zu nehmen.

Ohne ihn wäre hier noch viel weniger los, als sowieso schon :beer:
 
3. Ich glaube mittel- und langfristig wird Werder vom Duo Bode-Baumann profitieren. Beide sind clever, sachverständig und geduldig genug, um den Kahn wieder auf Kurs zu bringen.

Habe ich meine Zweifel mittlerweile. Ich sehe vielmehr, daß die Mentalität der beiden so langsam den gesamten Verein lähmt. Ich bin sehr skeptisch, ob diese ruhige, sympathische, aber absolut phlegmatische Art und Weise uns weiterbringt. Das sieht mir eher so aus, als wenn man sich auf Teufel komm raus politisch korrekt verhalten möchte, um keinen Kratzer am eigenen Antlitz zu verursachen. Da kriegt man dann zwar von Amnesty International jedes Jahr zu Weihnachten den XXL Geschenkkorb, aber die Spannung aus dem Verein ist vollkommen raus.

Es wird viel zu wenig Tacheles gesprochen und gefordert! Hauptsache alle verhalten sich sympathisch, lieben sich innig und Verhalten sich politisch korrekt.........

Laaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig
 
Ich glaube, man muss da zwischen (externer) Kommunikation und Handeln differenzieren. Was die externe Kommunikation angeht, muss man deine Beschreibung "ruhige, sympathische, aber absolut phlegmatische Art und Weise" verstehen. Was das Handeln angeht, finde ich die beiden wenig phlegmatisch oder gelähmt. Auch wenn man nicht jede Action richtig finden muss:

Bode hat zunächst sehr intensiv mit Eichin verhandelt, ehe er dessen Vertrag verlängert hat - da ging es sicher auch um mehr als nur das Gehalt. Vor dem Hintergrund, dass man offensichtlich nicht zu 100% von Eichin überzeugt war, wie sich etwas später ja auch in der Trennung zeigt, halte ich die Verlängerung für einen Fehler. Andernfalls hätte man vielleicht sogar Rouven Schröder befördern und damit behalten können. Diesen "Fehler" hat man dann aber mit Baumann korrigiert. Hier war also durchaus Bewegung drin, Eichin letztlich doch freizustellen war dann auch eher eine unbequeme Entscheidung, was meiner Meinung nach auch einem Bedürfnis nach unbedingter political correctness widerspricht.

Baumann hat ebenfalls in der Personalie Skripnik mit einer Fehleinschätzung begonnen, diese aber recht zügig korrigiert. Darüber hinaus hat er innerhalb von 15 Monaten - teils gezwungen, teils freiwillig - den halben Kader ausgetauscht und sinnvollerweise auch ausgedünnt. Auch hier erkenne ich keinesfalls Phlegma.

Was die Außendarstellung angeht, bin ich ganz froh, dass wir keine Hamburger oder Schalker Verhältnisse haben. Da wiederhole ich mich auch gerne.

Mich würde interessieren, was genau sich die Kontra-Bode/Baumann-Fraktion von den beiden in der Kommunikation und im Handeln wünscht, bzw. wer mögliche Kandidaten für die beiden Posten wären.
Wie gesagt, dass Eichin und Skripnik erst verlängert und dann doch entlassen wurden, finde ich auch mehr als unglücklich. Dass beide nicht mehr da sind, in letzter Konsequenz jedoch richtig.
 
Mich würde interessieren, was genau sich die Kontra-Bode/Baumann-Fraktion von den beiden in der Kommunikation und im Handeln wünscht,

FORDERN, fordern und nochmal fordern und zwar viel früher und auch öffentlich. Bei mir beginnt die Krise nach der ersten Niederlage (nicht nach 7 oder 8 Spielen ohne Sieg) und selbst nach Siegen gibt es Verbesserungspotential. Nicht immer die gleichen Beruhigungs- und Beschwichtigungsfloskeln bringen. Mehr Sichtbarkeit im operativen Geschäft und Kommunikation, um einen durchgängigen Leistungsgedanken im Verein zu implementieren und vorzulegen (nicht abtauchen und sagen bin ich nicht für zuständig). Kein bremisches Understatement mehr, mit unsinniger Nibelungentreue und Rumschwaffelei. Die Dynamik des Marktes annehmen. Mehr unternehmerisches Risiko gehen, um eine möglichst schlagkräftige Truppe ins Rennen zu schicken. Noch mehr Investoren finden. Spieler, die von der Rolle sind mit Maßnahmen belegen (Traineraufgabe). Auch mal bei extremer Schlechtleistung Ross und Reiter benennen und bekunden, daß das nicht zu Werder Bremen paßt ...... Und und und ..... da geht viel mehr, als immer nur ruhig und praktisch unsichtbar den Grüßonkel zu spielen .... (und das hat jetzt 5min gedauert, da geht noch viel mehr, wenn man das mal konzeptionell durchleuchtet)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Bei allem Verständnis für den Frust, geht mir ja genau so, aber was soll Bode jetzt machen? Soll er sich jetzt hinstellen und raus posaunen, wenn das nächste Spiel vergeigt wird dann wird Nouri entlassen. Dies ist doch Quatsch. Er muss im Hintergrund für Werder agieren. Für die Mannschaft hat er Baumann und die Trainer.
 
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