Loveparade 2010

es ist einfach schlimm ! morgen müssen da echt die veranstalter gekillt werden ! Mein cousin ist möglicherweise dort ich habe aktuell leider keinen kontakt zu ihm hoffe dass ich ihn morgen lebend antreffe ansonsten könnt es doch böse sein ! ich hoffs mal nicht !
 
0203/ 94 000.

Unter dieser Nummer können sich Angehörige erkunden.

danke allerdings denke ich dass diese nummer aktuell eh nur überlaufen ist ich warte morgen mal ab wenn es dann immernoch kein lebenszeichen gibt guck ich mal!

ich weiß eben auch nur dass er in Dortmund da war und halt technofan ist und im Ruhrpott wohnt !

daher vermute ich dass er mit pech eben auch in duisburg am start war ! ich hoffe aber dasss sich des zum guten aufklärt !
 
danke allerdings denke ich dass diese nummer aktuell eh nur überlaufen ist ich warte morgen mal ab wenn es dann immernoch kein lebenszeichen gibt guck ich mal!

ich weiß eben auch nur dass er in Dortmund da war und halt technofan ist und im Ruhrpott wohnt !

daher vermute ich dass er mit pech eben auch in duisburg am start war ! ich hoffe aber dasss sich des zum guten aufklärt !
Das hoffe ich auch,dass das positiv ausgeht.
 
Dieses Bild finde ich heftig. Da sieht man richtig wie klein das Gelände für die Millionen Menschen gewesen ist.

Leute, das Bild ist gefaked, das wird die Blöd-Zeitung irgendwo im WWW gefunden haben!

Was soll z.B. auf der linken Seite für ein riesenlanger Zug sein? Außerdem sind die Nahverkehrszüge in NRW nicht gelb, sondern sind rot.

Und oben rechts der Knuppel bei Autobahn, geht die Fahrbahn dort spontan aufs Gelände?

Außerdem sieht Publikum bei solchen Luftaufnahmen sicherlich nicht so "bunt" aus.

Und wieso erkennt man kaum die Floats (die Paradewagen)?

Ein Beispiel für ein echtes Luftbild vom Abend:

http://www.spiegel.de/images/image-114254-galleryV9-wtjh.jpg
 
Über die Nacht hinweg sind die Zahlen ja noch weiter nach oben korrigiert worden :(

Pearl Jam - Love Boat Captain

Mein Mitgefühl allen Angehörigen. Eine Tragödie, eine Katastrophe.

Erinnert mich alles an Roskilde 2000. Damals waren 9 junge Menschen in der Masse vor der Bühne ähnlich verunglückt. Mein Bruder kündigte vor dem Festival an auch ganz nach vorne zu wollen. Als uns die Nachricht der Katastrophe erfuhr und ein ca. 20-jähriger Deutscher unter den Toten sein sollte, wurde meiner Schwester und mir ganz anders. Wir versuchten meinen Bruder über Stunden hinweg anzurufen. Es war ne qualvolle Zeit, erste verzweifelte Tränen kullerten. Nach 4-5 Stunden rief mein Bruder uns dann zurück - nachdem er 79 und mehr unbeanworte Anrufe auf seinem Handy hatte (lag im Auto). Aufatmen. Sein Glück war es, das er das Konzert damals im Zelt verpennt hatte...

Alles was ich damit sagen will: Ich weiß wie Millionen Angehörige gestern gefühlt haben müssen :(
 
Ich werde immer wütender...

Umso mehr ich mir das Konzept betrachte umso schockierter werde ich..

Da werden die Leute durch zwei Tunnel auf einen Aufgang geleitet. Da ist eine Engstelle doch absolut vorprogrammiert. Und wenn man dann z.B. unter dem bereits gestern geposteten Link sieht, dass die User im Tunnel aufgestaut wurden ( http://www.youtube.com/watch?v=v1MdzlWmVeI ), dann möchte ich jeglichen Verstand der verantwortlichen anzweifeln. Da werden Massen vor der Engstelle aufgestaut und drücken dann natürlich kurze Zeit später mit aller Macht in diese Engstelle hinein.

Dazu dann grundsätzlich die Frage was dort für 1,4 Mio Menschen Tunnel und Aufgänge zu suchen haben.

Interessant ist auch, dass die Stadt bereits versucht ihren Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) zu retten und sagt, dass die Toten alle abgestürzt seien. Dabei sieht man ja in den ganzen Clips auf NTV (Sowas gehört eigentlich nicht ins TV), dass da Leute übereinander gestapelt liegen und diese erquetschten Personen dort auch reanimiert werden müssen.

Der "Absturz" war eventuell eine Ursache für die Panik (wobei oben genannte Fakten mit der Aufstauung der Massen eher die Ursache ist) aber definitiv nicht der Grund wieso das "Konzept" nun so tragisch auseinander gebrochen ist..

Juristisch haben sie ein richtiges Problem. Das Konzept hält ja keiner Logik stand...
 
Zitat von Werder-Wü;1157204:

Dieser (ursprüngliche) Kommentar unter einem Zeitungsartikel übertreibt maßlos.

Der Tunnel ist sicherlich nicht "einspurig", sondern eigentlich ziemlich breit: http://www.spiegel.de/images/image-114256-galleryV9-nseq.jpg bzw.

Außerdem gehts vom Tunnel auch nicht auf einem "Trampelpfad" aufs Gelände, prinzipiell ist diese Rampe aufs Gelände ziemlich breit.

http://www.spiegel.de/images/image-114255-galleryV9-drmu.jpg
 
Dieser (ursprüngliche) Kommentar unter einem Zeitungsartikel übertreibt maßlos.

Der Tunnel ist sicherlich nicht "einspurig", sondern eigentlich ziemlich breit: http://www.spiegel.de/images/image-114256-galleryV9-nseq.jpg bzw.

Außerdem gehts vom Tunnel auch nicht auf einem "Trampelpfad" aufs Gelände:

http://www.spiegel.de/images/image-114255-galleryV9-drmu.jpg

Für 1,4 Millionen Menschen aber trotzdem absolut unterdimensioniert.

Das Problem ist ja auch, dass aus zwei Tunnel auf den einen Aufgang geführt wurde. Zusätzlich wurden die Leute in beiden Tunneln auf gestaut um danach mit aller Masse in den Aufgang zu strömen.
 
Für 1,4 Millionen Menschen aber trotzdem absolut unterdimensioniert.

Naja, die Gesamtzuschauerzahl ist eigentlich egal, weil die sich über etliche Stunden verteilen, um 14 Uhr sollen schon einigen hunderttausend auf dem Gelände gewesen sein.

Eines der Probleme war wohl, das das Gelände gegen 17/17.30 Uhr praktisch schon voll war (in der WDR-Liveübertragung wurde da gesagt, man solle jetzt nicht mehr losfahren sollte, es sei voll), aber dann trotzdem eine große Welle an neuen Leuten noch reinwollte und sich vor den Eingängen staute. Ansonsten wäre die Polizei wohl kaum auf die Idee gekommen, die Tunnel zeitweise zu sperren.
 
Auch wenn es hart klingt, aber ich hoffe sehr, dass die Konsequenz aus dem schrecklichen Unglück ist, dass dies die letzte Loveparade war.

Ich glaube nämlich nicht, dass es auf irgendeinem Gelände - egal wo - möglich ist, eine geordnete An- und Abreise sowie Sicherheit für 1,4 Millionen Leute zu gewährleisten, erst recht nicht, wenn diese zum Teil stark alkoholisiert sind.

Meine kurze Begegnung mit der Loveparade gestern nachmittag: ich wollte gegen 14:00 Uhr mit dem Zug von Essen nach Düsseldorf fahren und war naiv genug zu glauben, dass bis dahin wohl die meisten auf dem Gelände angekommen sein dürften und man eine Chance hat, in einen Zug zu kommen. Weit gefehlt. Die Züge waren hoffnungslos überfüllt, und zum Teil wurden in Essen schon Betrunkene von ihren Kumpeln und Sicherheitskräften aus dem Zug getragen, weil sie nicht mehr in der Lage waren, selbst zu stehen. Es gelang mir irgendwann in einen Zug einzusteigen. Komplett klebriger Boden, überall leere Flaschen - Bier genauso wie jede Menge harte Alkoholika - und angetrunkene Jugendliche, zum Teil nicht älter als 12 oder 13. Von Zügen bei BuLi-Spielen bin ich einiges gewöhnt, aber das sind die berühmten Peanuts im Vergleich zu dem, was ich gestern gesehen habe, so dass ich mich da schon gefragt habe, wie im Ernstfall ein Sicherheitskonzept greifen könnte.

Was ich damit sagen will - ob und welche Fehler gestern gemacht worden sind, kann ich als Außenstehende nicht beurteilen. Aber bei solchen Massen wie denen, die gestern unterwegs waren, hat meiner Meinung nach kein Sicherheitskonzept eine Chance.
 
A
Ich glaube nämlich nicht, dass es auf irgendeinem Gelände - egal wo - möglich ist, eine geordnete An- und Abreise sowie Sicherheit für 1,4 Millionen Leute zu gewährleisten, erst recht nicht, wenn diese zum Teil stark alkoholisiert sind.

Vielleicht sollte man das nächste Mal einfach die maximale Zuschauerzahl über Eintrittskarten im Vorverkauf regeln, wg. des sehr sinnvollen Flaschenverbots muß das Gelände (egal wo) sowieso abgesperrt werden.
 
Vielleicht sollte man das nächste Mal einfach die maximale Zuschauerzahl über Eintrittskarten im Vorverkauf regeln, wg. des sehr sinnvollen Flaschenverbots muß das Gelände (egal wo) sowieso abgesperrt werden.

:tnx::tnx::tnx: man muss es ja nichtmal teuer machen, man kann die ja für weniger als 5€ verkaufen, dann können es sich alle leisten und dann kann man die zuschauerzahl ja trotzdem groß halten, wenn man z.b. 400000karten verkauft, dann hat man selbst in duisburg nen sicherheitspuffer
 
Auch wenn es hart klingt, aber ich hoffe sehr, dass die Konsequenz aus dem schrecklichen Unglück ist, dass dies die letzte Loveparade war.

Ich glaube nämlich nicht, dass es auf irgendeinem Gelände - egal wo - möglich ist, eine geordnete An- und Abreise sowie Sicherheit für 1,4 Millionen Leute zu gewährleisten, erst recht nicht, wenn diese zum Teil stark alkoholisiert sind.
Doch, die Sicherheit ist für 1,4 Mio Menschen zu gewährleisten. Schau einfach mal nach Berlin.

Da gab es ja auch öfters über eine Mio Besucher. Dort stand allerdings nicht ein einziger Zaun der die Leute irgendwie leiten musste. Sobald man so eine Menschenmasse nicht steuern muss und sich diese frei bewegen kann weil es das Gelände eben ermöglicht ist es absolut kein Problem. An der Siegessäule gibt es alleine fünf große Straßen bzw. Eingänge. Die einzigen Probleme in Berlin waren ja organisatorischer Natur. (Müll, Toiletten)


Ein weiterer Fakt ist, dass in Berlin nicht soviele Leute mit der Bahn anreisen wie in NRW. Man muss sich nur mal die Dokus der letzten Jahre von Spiegel TV über die anderen NRW-Loveparades anschauen. Das Chaos am Bahnhof war schon dort immer unbeschreiblich. In Berlin kommen eben mehr Leute aus der Stadt selbst und reisen nicht wie im Pott zu 99% mit der Bahn an.

So oder so kann man aber davon ausgehen, dass es das mit der Loveparade gewesen ist. Und das wäre wohl die absolut richtige Entscheidung bei so einer Planung.

Edit:

Das folgende Bild verdeutlicht eigentlich die komplette Problematik..

http://twitpic.com/28hiz6
 
Erst einmal die nächsten Tage abwarten. Die Medien schmeißen im Moment doch eh nur alle Halbfakten wahllos durcheinander und widersprechen sich teilweise selbst.

Soweit ich weiß, waren laut WDR (die ja laufend Bericht erstattet haben) die 1,4 Mio. bspw. über den Tag verteilt in der Stadt. Insofern waren da nicht automatisch 1,4 Mio. während der Unglückszeit auf dem Gelände. Das macht die Sache allerdings nicht besser.

Fakt dürfte aus meiner Sicht allerdings sein, dass man mit viel weniger Besuchern gerechnet hatte und das Gelände nicht unbedingt optimal gewählt war. Das Unglück kam ja scheinbar erst so richtig in Fahrt, als man keine Leute mehr auf das Gelände lassen wollte. Auch ein solches Szenario hätte man vorab in der Planung berücksichtigen müssen - zumal man keine Ahnung hatte, was da an Menschenmengen kommen könnte.

Das Gelände war offensichtlich erstmals gegenüber den Vorjahren abgesperrt gewesen. Somit konnten sich die Massen nicht von selbst verteilen. Erst dadurch entstand scheinbar erst so richtig das Problem mit dem "Nadelöhr". Für solche Großveranstalltungen sicherlich ein zu überdenkendes Konzept.

Schlimm, was da passiert ist. Aber wenn man ehrlich ist: So etwas ist bei solch imensen Großveranstaltungen vermutlich nie 100%ig auszuschließen. Ich denke daher auch, dass es die letzte Loveparade war.
 
Bin immer noch geschockt. Jetzt PK auf N-tv! Hab sogar bei den Bildern Tränen in den Augen. Wir wollten doch eigtl. nur feiern......!

Hab ansatzweise sowas letztes Jahr bei Union-Werder erlebt. Da sind wa alle durch sone Unterführung gegangen. MUsste auch so denken, wenn hier jetzt einer durchdreht, dann wars das.

IS DAS SCHRECKLICH,........ OHNE WORTE!
 
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