Klimapolitik, Energiewende, Fridays For Future....

Ich habe 2 sehr konkrete Fragen an Dich gestellt - zum Thema Klima.

Da kommt nichts von Dir, aber das wusstest Du ja bereits.
Stimmt. Da du nicht Willens bist, Inhalte zu akzeptieren und Quellen (aus denen sich deine so genannten Fragen beantworten ließen) zu lesen, die nicht deinen Erwartungen entsprechen, macht das auch gar keinen Sinn.

Extrem abgekürzt: Ja, nicht jeder Rückkopplungsmechanismus ist gleichermaßen gut belegt.
  • Wasserdampf: sehr gut verstanden, stark, physikalisch zwingend, empirisch bestätigt (gut belegt durch Messungen, Satelliten, etc.)
  • Eis-Albedo: gut verstanden, moderat stark, klar beobachtbar (gut belegt, Satelliten, Beobachtungen, etc.)
  • Permafrost: real, aber klimatisch bis 2100 relativ klein und unsicher
Deine Frage, ob natürliche Kompensationsmechanismen das auffangen könnten lässt sich mit nein beantworten. Wenn dies der Fall wäre, dann dürften die gemessenen, nachgewiesenen CO2 Werte nicht so steil sein, wie sie sind.
Gucken wir z.B. auf den von dir genannten Ozean, dann merken wir schnell, dass der gleichermaßen mit überfordert wird. Dort sterben Korallenriffe und Tierarten am laufenden Band ab und beschleunigen das sogar noch. Die Aufnahmekapazität der Ozeane ist begrenzt und reicht nicht aus.
Letzteres gilt auch für die "verstärkte Abstrahlung".

Die allermeisten Sachen lassen sich vertieft im IPCC Report nachlesen, den du als Quelle ja ablehnst.

Kleine Ergänzung:
Gerade Europa leidet sogar besonders stark unter dem Klimawandel. Denn hier ist die durchschnittliche Erhöhung der Temperatur besonders stark (nicht, wie vor unzähligen Seiten behauptet "kaum vorhanden). Achtung ÖR Medien(!!) https://www.mdr.de/wissen/copernicus-klimawandel-europa-erwaermt-sich-doppelt-so-schnell-100.html
Das wirkt sich dann auch schön auf das Mittelmeer aus: https://www.geomar.de/news/article/was-der-klimawandel-fuer-das-mittelmeer-bedeutet

edit: Ja ich weiß, ich war in meiner Aussage oben inkonsequent.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und sogar dafür haben wir gesorgt, das die Natur nicht mehr aufnehmen kann.

Wir haben nämlich Wälder abgeholzt über Jahrhunderte ohne neue Bäume zu pflanzen.

Jetzt haben wir erst seit ein paar Jahrzehnten angefangen wieder Aufzuforsten. Schaffen es aber nicht mehr Bäume zu pflanzen als wir entnehmen.

Wenn wir das schaffen würden, mehr Bäume zu pflanzen als wir entnehmen, würden wir der Natur helfen. So beschleunigt sich der Klimawandel immer weiter, denn wir verursachen.

Norddeutschland strengt sich an, den CO 2 Ausstoß zu verringern. Süddeutschland nicht so.
Man führe sich das mal vor Augen! Bei meinen vielen Inlandsflügen in Brasilien, von Cuiabá nach Alta Floresta, um dann mit einem Boot ins Amazonasgebiet zu gelangen, fliegt man 1 Stunde über ein Gebiet, welches vor 30 Jahren noch von Regenwald bedeckt war. Da steht nicht ein verdammter naturgewachsener Baum...es gibt nur noch Monokultur, Ölpalmen bis zum nicht enden wollenden Horizont.
Ein nie wieder gut zu machendes Verbrechen an der Natur, von Mensch zu Mensch und das Gebiet von dem ich berichte, ist in Brasilien nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Das gleiche könnte ich allerdings auch mitten aus Europa berichten...als ich vor 2 Monaten wieder mal in der Bukowina (Rumänien) an der Grenze zur Ukraine unterwegs war, bot sich das selbe Bild. Ich bereise das Land fast jedes Jahr seit den 80ern und auch da kann man das Abholzen durch die "Holzmafia" zu Gunsten von IKEA seit 1990 beobachten.
Was diesbezüglich auf dem Rest des Planeten in bestimmten Ländern Afrikas passiert, oder in Indonesien oder China und und und...soll hier nur kurz Erwähnung finden.....................
 
Man führe sich das mal vor Augen! Bei meinen vielen Inlandsflügen in Brasilien, von Cuiabá nach Alta Floresta, um dann mit einem Boot ins Amazonasgebiet zu gelangen, fliegt man 1 Stunde über ein Gebiet, welches vor 30 Jahren noch von Regenwald bedeckt war. Da steht nicht ein verdammter naturgewachsener Baum...es gibt nur noch Monokultur, Ölpalmen bis zum nicht enden wollenden Horizont.
Ein nie wieder gut zu machendes Verbrechen an der Natur, von Mensch zu Mensch und das Gebiet von dem ich berichte, ist in Brasilien nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Das gleiche könnte ich allerdings auch mitten aus Europa berichten...als ich vor 2 Monaten wieder mal in der Bukowina (Rumänien) an der Grenze zur Ukraine unterwegs war, bot sich das selbe Bild. Ich bereise das Land fast jedes Jahr seit den 80ern und auch da kann man das Abholzen durch die "Holzmafia" zu Gunsten von IKEA seit 1990 beobachten.
Was diesbezüglich auf dem Rest des Planeten in bestimmten Ländern Afrikas passiert, oder in Indonesien oder China und und und...soll hier nur kurz Erwähnung finden.....................
Ja, an die Eingriffe der Regenwälder habe ich nicht mal gedacht. Dennoch sind wir hier in Deutschland wieder dabei Aufforstung zu betreiben.

Wie gesagt, wir entnehmen immer noch viel zu viel aus den Wäldern als andersherum.

Bei uns gibt es eine Verordnung. Wird ein Baum gefällt muss irgendwo anders ein neuer gepflanzt werden.
 
Auf diesen Rekord verzichte ich gerne.
Also ich kann mich aus dem Stand nicht erinnern, wann es Ende Juni so heiß war....
RangJahrTemperatur (°C)Ort/StationDatumQuelle/Status
1202641,7Coschen (Brandenburg)28.06.2026DWD/Wikipedia, vorläufig
2202641,5Möckern-Drewitz (ST)28.06.2026DWD/web.de, vorläufig
3202641,4Saarbrücken-Burbach27.06.2026DWD, vorläufig
4202641,3Saarbrücken-Burbach26.06.2026DWD/tagesschau
5201939,6Bernburg (Saale, ST)30.06.2019DWD/Wikipedia
6200338,6Freiburg (BW)20.06.2003DWD, Medien
7194738,5Frankfurt a.M.27.06.1947DWD, Wikipedia
8197638,2Karlsruhe18.06.1976DWD, Wikipedia
9201538,1Kitzingen (BY)05.06.2015DWD, Medien
10201737,6Trier22.06.2017DWD, Medien
11201437,5Geilenkirchen09.06.2014DWD, Medien
12195037,4Köln25.06.1950DWD, Wikipedia
13201237,2Frankfurt a.M.30.06.2012DWD, Medien
14200237,1Cottbus19.06.2002DWD, Medien
15200036,9Mannheim30.06.2000DWD, Medien
16196436,8Berlin17.06.1964DWD, Wikipedia
17198336,7München21.06.1983DWD, Wikipedia
18197936,5Dresden24.06.1979DWD, Wikipedia
19199436,4Leipzig26.06.1994DWD, Medien
20199636,3Hannover22.06.1996DWD, Medien

Hab mir mal die Mühe gemacht. Eine Top 20 der höchsten Juni-Temperaturen.

Wer eine zu 100% akkurate Liste möchte.
Damit die KI füttern. War mir aber jetzt dann doch etwas zu aufwendig. ;)
 
Ihr Naivlinge glaubt, man könnte sich neben seinem Beruf den man erlernst und / oder studiert hat, nicht auch noch andere Dinge lernen ?

Ich werde keine weitere Zeit darauf verwenden, meine Prognose habe ich abgegeben, Euch wird es schlimm treffen wenn Ihr nicht hinhört.
Eben wir sind Naivlinge,was sollen wir mit dir Allwissenden hier disktutieren.
Da du ja aber schon bis ins Jahr 2030 alles weißt , auf welchem Tabellenplatz steht Werder 2029/ 2030 ?
 
Die Natur hat tatsächlich fantastische Mechanismen, um CO₂ auszugleichen – die Ozeane nehmen Gas auf, Wälder wachsen und binden Kohlenstoff, und die Erde strahlt Wärme ab.
Aber der entscheidende Punkt ist, dass diese Mechanismen nur für die natürlichen, im Gleichgewicht stehenden Kreisläufe zuständig sind. Der Mensch hat diesem geschlossenen System eine riesige Extra-Ladung CO₂ hinzugefügt, und die Natur ist schlichtweg nicht schnell genug, um diese Extra-Ladung aufzufangen.
Das lässt sich ganz konkret mit Zahlen belegen, und das ist der eigentliche Beweis.

Stell dir das wie eine Badewanne vor, die einen Abfluss hat. Natürlich fließt ständig Wasser aus der Wanne ab – das sind die natürlichen Senken wie Ozeane und Wälder. Gleichzeitig kommt aber auch ständig neues Wasser aus dem Wasserhahn – das sind die natürlichen CO₂-Quellen wie die Abgase von Tieren oder das Ausgasen der Ozeane.
Vor der Industrialisierung waren Wasserhahn und Abfluss perfekt ausbalanciert, sodass der Wasserstand in der Wanne über Jahrtausende stabil blieb. Jetzt hat der Mensch aber einen zweiten, mächtigen Wasserhahn aufgedreht – die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas.
Die Frage ist nun: Schafft es der Abfluss, dieses zusätzliche Wasser sofort abzuleiten? Die Antwort ist ein klares Nein.
Wissenschaftler haben das ganz genau durchgerechnet und festgestellt, dass von all dem CO₂, das der Mensch seit 1850 in die Luft geblasen hat, die Ozeane und Wälder zusammen nur etwa 59 Prozent aufgenommen haben. Die restlichen 41 Prozent sind in der Atmosphäre geblieben. Das ist der erste und einfachste Beweis:
Wenn die natürlichen Mechanismen die Extra-Ladung vollständig ausgleichen würden, dürfte der CO₂-Gehalt der Atmosphäre nicht steigen. Er steigt aber messbar von etwa 280 Teilchen pro Million vor der Industrialisierung auf heute über 420 Teilchen pro Million – ein Anstieg um fast 50 Prozent.

Der zweite entscheidende Punkt ist, dass die Natur nicht einfach ein großer Schwamm ist, der immer mehr aufsaugen kann, sondern ein empfindliches Gleichgewichtssystem.
Die natürlichen CO₂-Flüsse sind nämlich etwa vierzigmal größer als die gesamten menschlichen Emissionen. Das klingt erstmal nach einer guten Nachricht, weil die Natur ja offenbar mit riesigen Mengen umgehen kann. Aber das ist ein Trugschluss, denn diese gewaltigen Flüsse – das Ausgasen der Ozeane, die Atmung der Wälder, die Verwesung von Pflanzen – gleichen sich gegenseitig fast perfekt aus. Sie sind wie ein großes Karussell, das sich im Kreis dreht. Die menschlichen Emissionen sind nun kein Teil dieses Karussells, sondern ein zusätzlicher Schubs von außen, der das ganze System aus dem Takt bringt. Die Natur kann diesen Schubs nicht einfach wegstecken, weil sie schon damit beschäftigt ist, ihr eigenes Karussell am Laufen zu halten.

Und das dritte Problem ist, dass die natürlichen Senken durch die Erwärmung, die sie selbst mitverursachen, sogar noch schwächer werden. Das ist ein böser Teufelskreis.
Die Ozeane zum Beispiel nehmen zwar immer noch etwa ein Viertel unserer Emissionen auf, aber mit steigender Temperatur sinkt ihre Fähigkeit, weiteres CO₂ zu schlucken, weil warmes Wasser einfach weniger Gas lösen kann. Gleichzeitig wird das Wasser durch das viele CO₂ saurer, was wiederum den Lebewesen schadet, die Kalk aufbauen und langfristig Kohlendioxid im Meer binden. Ähnlich ist es mit den Wäldern: Sie sind zwar riesige CO₂-Speicher, aber die zunehmenden Dürren und Waldbrände, die durch die Erwärmung ausgelöst werden, verwandeln sie zunehmend von Senken in Quellen, die selbst CO₂ freisetzen.
Und was die Abstrahlung von Wärme ins All angeht – die sogenannte verstärkte Abstrahlung – so funktioniert das auch, aber sie kann den Treibhauseffekt nicht aufheben. Die Erde strahlt tatsächlich mehr Wärme ab, wenn sie wärmer wird, aber weil die Treibhausgase wie eine dicke Decke diese Abstrahlung behindern, stellt sich ein neues, viel wärmeres Gleichgewicht ein. Das ist quantitativ messbar als sogenannter Strahlungsantrieb, der seit der vorindustriellen Zeit um etwa 2,1 Watt pro Quadratmeter zugenommen hat – ein klares Ungleichgewicht, das zeigt, dass die Abstrahlung bei Weitem nicht ausreicht, um die zusätzliche Wärme loszuwerden.

Zusammengefasst: Die Natur kann den zusätzlichen CO₂-Anstieg nicht ausgleichen, weil sie nur 59 Prozent davon aufnehmen kann. Das Erdklima ist nicht einfach ein 'Schwamm', sondern ein empfindliches Gleichgewichts-System, dessen eigene CO₂-Senken durch die Erwärmung geschwächt werden – das sind die harten, messbaren Fakten.
Find ich sehr gut und anschaulich !
 
Ein nie wieder gut zu machendes Verbrechen an der Natur

Typische Weltuntergangs-Szenarien. Lass die Fläche 100 Jahre liegen und die wuchert genauso zu wie vorher. Der Mensch ist viel zu unbedeutend um die Erde nachhaltig zu verändern.

das Abholzen durch die "Holzmafia" zu Gunsten von IKEA

Ja was denn nun? Kunststoff will keiner haben, weil es so schlecht für die Umwelt ist, und Holz darf es nun auch nicht sein?

Was diesbezüglich auf dem Rest des Planeten in bestimmten Ländern Afrikas passiert, oder in Indonesien oder China und und und...soll hier nur kurz Erwähnung finden

Irgendwo muss der Wohlstand der First-World ja drauf basieren. Wenn wir hier im Luxus leben wollen, muss es woanders einen Gegenpol dazu geben. Kann man blöd finden. Seit 1990 profitiert der Osten ja nunmal auch davon, andere auszubeuten und scheint damit ganz gut klar zu kommen. Früher das Billi Regal für den Westen gesägt, und heute die Holzmafia dulden, weil man ja selber gerne ein billiges Regal zu Hause haben möchte.
 
Typische Weltuntergangs-Szenarien. Lass die Fläche 100 Jahre liegen und die wuchert genauso zu wie vorher. Der Mensch ist viel zu unbedeutend um die Erde nachhaltig zu verändern.
Das ist richtig, aber wir leben nun einmal auf der Erde und sollten nicht unsere eigene Existenz zugrunde richten. Der Planet wird überleben, die Natur und das Leben vermutlich auch irgendwie. Aber für uns wird es mindestens mal extrem ungemütlich.

Klar, was den Regenwald angeht, der ist noch zu retten - wenn wir aufhören.

Übrigens ist der Regenwald zwar durchaus bedeutend fürs Weltklima, aber das Plankton in den Meeren ist noch viel bedeutender.
Leider zerstören wir das auch.

Eigentlich kann man eine ganze Bibliothek damit füllen, was wir Menschen alleine in den letzten 100-200 Jahren getötet oder zerstört haben, was vorher Millionen oder sogar Milliarden Jahre existierte.

Aktuell gibt es eine Möglichkeit, alle Mückenarten auf der Welt mittels Genschere auszulöschen. Man müsste nur die Labormücken freilassen, streitet sich aber noch über die Folgen. Yay
 
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