Klimapolitik, Energiewende, Fridays For Future....

Frage: Wenn die Menschheit tatsächlich vor einer Klimakatastrophe stünde, die Menschen sich daher einschränken sollen, weshalb lässt die Politik dies zu ? Bei der Beantwortung der Frage bitte die Vogelperspektive einnehmen und "Klima" nicht als isoliertes Thema betrachten.
Ich gehe mal ernsthaft auf die Frage ein, da sie durchaus sinnvoll beantwortet werden kann.

Aber eigentlich beantwortet sie sich von selbst. Gerhard Schröder hat mal eine kluge Aussage getroffen - Politiker machen niemals Politik, die kurzfristig keinen Ertrag bringt - sprich Wählerstimmen oder Geld ins eigene Portemonnaie. Wenn eine politische Entscheidung nur langfristig Wirkung zeigt, ist man schon nicht mehr an der Macht und andere werden sich das auf die Kappe schreiben.

Dazu kommt der Fakt, dass Menschen dazu neigen, nur an sich selbst zu denken und keiner von uns wird jemals die Auswirkung des Klimawandels ernsthaft erleben. Vor allem nicht alte reiche Männer in Regierungsverantwortung.
Der kurzfristige Erfolg in den eigenen Geldbeutel ist da wesentlich attraktiver.
Dass es langfristig für alle dann deutlich teurer wird - yolo.

Witzig ist, dass man sich die ganz alten Schinken wie Planet der Affen anschauen kann und dort das Thema Klimawandel schon behandelt wurde. Die Politiker dort sagten dort schon "Sollen sich die Politiker in der Zukunft darum kümmern."
 
Einzelne Anlagen können extrem sein, In Chile wurde für ein Google‑Rechenzentrum ein Kühlwasserverbrauch von bis zu 169 Litern Trinkwasser pro Sekunde berichtet (das entspricht über 5 Millionen m³ pro Jahr, wenn dauerhaft).

Das größte Unternehmen zur Trinkwassergewinnung erzeugt 5,9 Millionen Kubikmeter Trinkwasser - pro Tag.

2/3 der Erde ist mit Wasser bedeckt. Wenn wir von irgendwas genug haben, dann Wasser.
 
Spaceballs Teil 2
Dieses mal nicht der Riesenstaubsauger, der die Atmosphäre absaugt,
sondern der Riesenwasserkocher, der die Meere aufheizt.

spaceballs2.png
 
Kleine Denksportaufgabe in die Runde:

Weltweit sind über 2000 Hyperscale-Rechenzentren für KI´s entweder geplant, im Bau oder bereits gebaut.

Der globale Stromverbrauch von Rechenzentren liegt derzeit bei etwa 650 TWh pro Jahr – mehr als der gesamte Stromverbrauch Deutschlands.

Studien im Auftrag von Greenpeace und des Öko‑Instituts prognostizieren, dass der spezifische Strombedarf von KI‑Rechenzentren von rund 50 TWh (2023) auf ca. 550 TWh bis 2030 steigen könnte (Faktor 11).

Die Internationale Energieagentur erwartet insgesamt eine mehr als Verdoppelung des Rechenzentrums‑Strombedarfs bis 2030, mit KI als Haupttreiber

Ein Rechenzentrum mit 100 MW Leistung verbraucht über typische Verdunstungs‑Kühlung im Schnitt rund 0,6 Liter Wasser pro kWh – das sind etwa 500.000 m³ (500 Millionen Liter) Wasser pro Jahr. In den USA verbraucht ein „durchschnittliches“ Rechenzentrum pro Tag mehr als 1 Million Liter Wasser – so viel wie mehrere große Krankenhäuser. Einzelne Anlagen können extrem sein, In Chile wurde für ein Google‑Rechenzentrum ein Kühlwasserverbrauch von bis zu 169 Litern Trinkwasser pro Sekunde berichtet (das entspricht über 5 Millionen m³ pro Jahr, wenn dauerhaft).

Frage: Wenn die Menschheit tatsächlich vor einer Klimakatastrophe stünde, die Menschen sich daher einschränken sollen, weshalb lässt die Politik dies zu ? Bei der Beantwortung der Frage bitte die Vogelperspektive einnehmen und "Klima" nicht als isoliertes Thema betrachten.
Hab bei Lanz gehört daß in den USA Anwohner Sturm laufen gegen die Zentren in ländlichen Gebieten.
Weil Wasser für die Landwirtschaft fehlt.
Aber in Mexiko leiden Leute auch an Trinkwassermangel ,weil viel durch Konzerne wie Nestlé verbraucht wird.
Meine in Lüneburg gibt es auch das Problem , betrifft Coca Cola.
In den Wüstenstaaten wie Dubai usw werden die Hochhäiuser mit LED Shows ausgestattet,alle Bürotürme werden klimatisiert,Shopping Malls auch, selbst Eishallen und eine Indoor Skipiste wird bei über 40 Grad Außentemperatur betrieben,ach ja..die Parks und Golfplätze müssen auch betrieben werden
Wasser ist für viele nicht selbstverständlich und leider bleiben dann arme Leute auf der Strecke weil wirtschaftliche Interessen und persönlicher Reichtum von Konzernen/Politikern im Vordergrund stehen.

Betreff der Kühling auf den KI Farmen Auf Dauer wird der Mensch auch da andere Möglichkeiten zur Kühlung finden. Menschen haben immer was Neues entwickelt.
 
In den Wüstenstaaten wie Dubai usw werden die Hochhäiuser mit LED Shows ausgestattet,alle Bürotürme werden klimatisiert,Shopping Malls auch, selbst Eishallen und eine Indoor Skipiste wird bei über 40 Grad Außentemperatur betrieben,ach ja..die Parks und Golfplätze müssen auch betrieben werden
Wasser ist für viele nicht selbstverständlich und leider bleiben dann arme Leute auf der Strecke weil wirtschaftliche Interessen und persönlicher Reichtum von Konzernen/Politikern im Vordergrund stehen.
Dubei ganz schlechtes Beispiel.
90% Wasser kommt aus Entsalzungsanlagen. Erdgas ohne Ende unter sich. Massive Investitionen in Solaranlagen.
 
Hab bei Lanz gehört daß in den USA Anwohner Sturm laufen gegen die Zentren in ländlichen Gebieten.
Weil Wasser für die Landwirtschaft fehlt.
Aber in Mexiko leiden Leute auch an Trinkwassermangel ,weil viel durch Konzerne wie Nestlé verbraucht wird.
Meine in Lüneburg gibt es auch das Problem , betrifft Coca Cola.
In den Wüstenstaaten wie Dubai usw werden die Hochhäiuser mit LED Shows ausgestattet,alle Bürotürme werden klimatisiert,Shopping Malls auch, selbst Eishallen und eine Indoor Skipiste wird bei über 40 Grad Außentemperatur betrieben,ach ja..die Parks und Golfplätze müssen auch betrieben werden
Wasser ist für viele nicht selbstverständlich und leider bleiben dann arme Leute auf der Strecke weil wirtschaftliche Interessen und persönlicher Reichtum von Konzernen/Politikern im Vordergrund stehen.

Betreff der Kühling auf den KI Farmen Auf Dauer wird der Mensch auch da andere Möglichkeiten zur Kühlung finden. Menschen haben immer was Neues entwickelt.

Ist das Dein Ernst. Wir bauen etwas Neues, lassen es erst einmal so laufen wie es ist und schauen dann, ob uns etwas einfällt ? Ich schreibe noch etwas dazu, aber so können wir bestimmt nicht an diese Sache herangehen.
 
Das größte Unternehmen zur Trinkwassergewinnung erzeugt 5,9 Millionen Kubikmeter Trinkwasser - pro Tag.

2/3 der Erde ist mit Wasser bedeckt. Wenn wir von irgendwas genug haben, dann Wasser.

Das stimmt so nicht ganz, denn die globale Mengen an Wasser heißt nicht, diese stünde lokal zur Verfügung.

Außerdem ist die Verteilung von Wasser bei ungefähr 3 % Süß- und 97 % Salzwasser und Letzteres müsste über Wärmetauscher geführt werden und das ist nicht so einfach, aber auch nicht unmöglich.
 
Auflösung zur kleinen Denksportaufgabe vom Vorabend:

Politik und Konzerne treiben den KI‑Rechenzentrums‑Ausbau massiv voran, obwohl er Energie‑, Klima‑ und Wasserziele erheblich belastet und dabei zeitgleich von Bürgern radikale Einsparungen bei Mobilität und Energieverbrauch verlangen - ein Paradoxon.

Bis 2030 wird es mindestens eine Verdoppelung des Gesamtverbrauchs der Rechenzentren und eine Verelfachung (11x) allein der KI‑Last (ca. 50 → 550 TWh) geben und dieser Ausbau passiert innerhalb weniger Jahre, also genau in dem Zeitraum, in dem Staaten eigentlich ihren Gesamtenergieverbrauch und die Emissionen stark senken müssten, um Klimaziele überhaupt noch zu erreichen.

Woher kommt eigentlich der Strom ?


Global stammt etwa die Hälfte des Rechenzentrums‑Stroms weiter aus fossilen Quellen (Gas, Kohle), mit regional stark variierender Mischung. Große Anbieter gleichen ihren Verbrauch bilanziell über Ökostromverträge aus, beziehen aber physisch weiterhin Strom aus Netzen, in denen fossile Erzeugung wesentlich zur Deckung der 24/7‑Last beiträgt. Der zusätzliche KI‑Strombedarf verschärft damit faktisch die Abhängigkeit von fossilen und/oder nuklearen Kraftwerken, bis Speicher und Netze massiv ausgebaut sind.

Wie ist die Zuverlässigkeit der Stromquellen ?


Wind und Solar sind physikalisch volatil: Tag‑Nacht‑Zyklen, Wetter, jahreszeitliche Schwankungen und Dunkelflauten verhindern eine eigenständige 24/7‑Versorgung. Studien zeigen, dass 100% Versorgung eines großen Rechenzentrums rein mit Wind/Solar nur mit extremem Überbau (mehrfache Überkapazität) plus großen Speichern und Backup‑Kraftwerken (z.B. Wasserstoff, Biogas) denkbar ist – technisch machbar, aber heute weder flächendeckend verfügbar noch wirtschaftlich etabliert. Praktisch wird die Lücke zwischen volatilem Grünstrom und konstanter Rechenlast derzeit hauptsächlich durch Erdgas‑ und Kohlekraftwerke bzw. durch Importe aus entsprechend gespeisten Netzen geschlossen.

Während Haushalte und Verkehr (Autos, Heizung, Fliegen) zu teils drastischen Einsparungen, Verhaltensänderungen und teurer Effizienztechnik aufgefordert werden, gelten KI‑Rechenzentren politisch als „strategisch“, „systemrelevant“ und „Wachstumsmotor“ und werden oft priorisiert angeschlossen. Der Ausbau dieser energiehungrigen Infrastruktur bindet erhebliche Mengen erneuerbarer Energie, die dann anderen Sektoren für Dekarbonisierung fehlt, was die Energiewende insgesamt ausbremst. Die Folge ist eine Verteilungsfrage. Regulierungsdruck liegt vor allem auf Bürgern und kleinen Unternehmen, während Konzerne mit dem Hinweis auf Standort‑ und Technologiewettbewerb weitreichende Ausnahmen und Unterstützung erhalten.

Wir werden also eine noch viel stärkere Schrumpfung der Wirtschaft und mit ihr den Verlust von vielen Millionen Arbeitsplätzen erleben, während die Kapazitäten für die KI weiter ausgebaut werden.

@Theonlein hat es richtig erkannt, es handelt sich um eine Transformationsphase die mit ca. 15 - 20 Jahren Dauer anzusetzen ist, denn die Verlagerung der Rechenzentren in den Weltraum ist keine Phantasie, sondern eine längst geplante und in den Anfängen befindliche Realität. SpaceX ist nur eines mehrerer Projekte in diese Richtung, Google ist ebenfalls am Start und interessanterweise ist selbst die Idee Trumps "Grönland" übernehmen zu wollen noch nicht vom Tisch, denn auch dort sollen riesige Rechenzentren entstehen.

Die Auswirkungen auf die Menschheit ist aber sehr viel fundamentaler, aber dazu komme ich noch zu einem späteren Zeitpunkt.
 
Können dann noch mehr Verschwörungstheoretiker ihre Sicht auf die Welt unaufgefordert posten? Das wäre tatsächlich schlimm.

Du verstehst offensichtlich nicht einmal den inflationär verwendeten Begriff "Verschwörungstheoretiker", als ob es um eine Verschwörung ginge.

Ich führe hier hauptsächlich einen Monolog, weil außer @Theonlein niemand zum Nachdenken bereit oder fähig ist.
 
Na zum Glück haben wir dich als Erleuchteten hier im Forum, der uns auf den richtigen Weg führt.

Bist du eigentlich vor 10 Monaten morgens wach geworden und hast dir gedacht "Heute melde ich mich mal im Werder Bremen Forum an um meine Weisheit weiter zu verbreiten". Oder bist du doch nur der Zweitaccount eines in Ungnade gefallenen, ehemaligen Users?
 
Na zum Glück haben wir dich als Erleuchteten hier im Forum, der uns auf den richtigen Weg führt.

Bist du eigentlich vor 10 Monaten morgens wach geworden und hast dir gedacht "Heute melde ich mich mal im Werder Bremen Forum an um meine Weisheit weiter zu verbreiten". Oder bist du doch nur der Zweitaccount eines in Ungnade gefallenen, ehemaligen Users?
Ich möchte lösen!!!!!
 
Damit bezichtigst du alle anderen der Dummheit.
Herzlichen Glückwunsch dazu.
Die Flanke hätte ich nicht verwertet, weil da ein Eigentor droht.
Pundit hat "bereit" geschrieben -> DAS sind dann ALLE
oder vielleicht EINER, der "nicht fähig" ist. Wer das sei, könnte sein Geheimnis bleiben.
Zur Not opfere ich mich. Mir macht meine Unfähigkeit nicht so viel aus.
 
Na zum Glück haben wir dich als Erleuchteten hier im Forum, der uns auf den richtigen Weg führt.

Bist du eigentlich vor 10 Monaten morgens wach geworden und hast dir gedacht "Heute melde ich mich mal im Werder Bremen Forum an um meine Weisheit weiter zu verbreiten". Oder bist du doch nur der Zweitaccount eines in Ungnade gefallenen, ehemaligen Users?

Ich schreibe zu (fast) allen Themen, weil mein Interesse breit gestreut ist.

Wenn ich schriebe was ich weiß, würde man mich sofort sperren, daher dosiere ich es in Häppchen und jeder kann sich seine eigene Meinung bilden. Was mir aber auffällt ist, dass sich sofort (fast) jeder angegriffen fühlt, oder behauptet es könne nicht sein was ich schreibe und direkt als Dummkopf, Verschwörungstheoretiker oder Sonstiges mit Dreck bewirft.

Du hattest mal gefragt ob ich provozieren wolle und wiederhole mein klares Nein. Also, was ist so schwierig daran sich meine Dinge zu lesen und bei Nichtgefallen zu ignorieren ? Ich gehe zu 99% auf jede gegenläufige Meinung ein und begründe das zumeist ziemlich unaufgeregt.

Auch diese schwachsinnige Verortung meiner Person in irgendwelche politische Ecken ist so dämlich, dass ich darüber nur noch schmunzeln kann. Ist es so abwegig, sich über unterschiedliche Themen auszutauschen (nur mit denen die wollen).

Finde Deine "Einwürfe" im Forum zumeist ziemlich provokant, kommst überfallartig mit kurzen Sätzen daher und stößt anderen vor den Kopf und dennoch finde ich viele davon sehr interessant oder passend. Wenn Du meine Kommentare nicht magst, dann lasse die doch einfach aus oder überzeuge mich mit guten Kommentaren auf die ich immer sachlich antworten werde.

PS: Gerade ist nicht viel bei Werder los, die WM ist auch noch nicht wirklich spannend und daher finde ich dieses Thema eigentlich passend.
 
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