Ich gehe mal ernsthaft auf die Frage ein, da sie durchaus sinnvoll beantwortet werden kann.Frage: Wenn die Menschheit tatsächlich vor einer Klimakatastrophe stünde, die Menschen sich daher einschränken sollen, weshalb lässt die Politik dies zu ? Bei der Beantwortung der Frage bitte die Vogelperspektive einnehmen und "Klima" nicht als isoliertes Thema betrachten.
Aber eigentlich beantwortet sie sich von selbst. Gerhard Schröder hat mal eine kluge Aussage getroffen - Politiker machen niemals Politik, die kurzfristig keinen Ertrag bringt - sprich Wählerstimmen oder Geld ins eigene Portemonnaie. Wenn eine politische Entscheidung nur langfristig Wirkung zeigt, ist man schon nicht mehr an der Macht und andere werden sich das auf die Kappe schreiben.
Dazu kommt der Fakt, dass Menschen dazu neigen, nur an sich selbst zu denken und keiner von uns wird jemals die Auswirkung des Klimawandels ernsthaft erleben. Vor allem nicht alte reiche Männer in Regierungsverantwortung.
Der kurzfristige Erfolg in den eigenen Geldbeutel ist da wesentlich attraktiver.
Dass es langfristig für alle dann deutlich teurer wird - yolo.
Witzig ist, dass man sich die ganz alten Schinken wie Planet der Affen anschauen kann und dort das Thema Klimawandel schon behandelt wurde. Die Politiker dort sagten dort schon "Sollen sich die Politiker in der Zukunft darum kümmern."