Klaus Filbry (Vorsitzender der Geschäftsführung)

Es ist doch generell albern, in solchen Töpfen zu denken. Das gilt genauso für die Investorengelder. Am Ende des Tages gibt es EINE Bilanz und die muss ein Plus ergeben. Niemand hat was von 200 Mio. Transferüberschuss, wenn die Bilanz am Ende -100 Mio. aufweist.
Mich interessieren Bilanzen oder Töpfe überhaupt nicht. Nicht die Bohne. Mich interessiert nur wie gut der Fußball ist, den ich hier geboten bekomme und der war in den letzten 10 bis 12 Jahren eher schlecht. Von mir aus kann da irgend eine Bilanz bei Werder auch -1 Milliarde ausweisen. Und von mir aus können wir auch Coulibaly für 1 Euro verkaufen. Ich bin Fußballfan und nicht Finanzfan! Dieser ganze Quatsch mit Bilanzen, irgendwas fällt in das Jahr oder das Jahr, Kompensationsvorschriften vom AR, Ablösesummen, Stadionschulden und all dieser Quatsch. Da wird mir viel zu viel drüber diskutiert bei Werder. Das nehme ich nur bei Werder wahr. Es wirkt ja fast so als wenn Werder alle reichlich an Ihren Finanzproblemen beteiligen möchte oder es als Ausrede nimmt. Das ist ne ganz krumme Lamentiernummer.

FUSSBALL IST FREIZEIT. ES IST NUR FÜR DIE VERANTWORTLICHEN GESCHÄFT. Also sollen doch bitte anständig Ihren Job machen und sich um Ihre Bilanzen kümmern, aber bitte ohne es in alle Richtungen zu kommunizieren. Ich werde nicht der einzige sein, dem das stinkt. Ich höre immer mehr Stimmen im Umfeld, die von dieser Dauerbeschallung genervt sind. Es nervt nur noch und falls da jetzt wieder schlechter Fußball folgt ist es auch völlig egal ob sie es kommuniziert haben im Vorfeld oder nicht. Es gibt sofort ne Trainerdiskussion. Die Abläufe in der Branche sind immer gleich, auch bei Werder. Von daher verstehe ich bis heute den Sinn nicht von dieser Dauerbeschallung um die Finanzen, außer Selbstverzwergung. Wenn sie auch nur halb so häufig kommunikativ Erfolg einfordern würden, wie sie über nicht vorhandene Finanzen reden, würde Werder auch wieder wirken wie ein Fußballverein der Bundesliga spielen möchte!

PS ... KF macht Finanzen und ein paar seiner Mitarbeiter. Das ist sein Job und nicht der Job von uns Fans. Ob er ihn gut macht oder nicht ist mir völlig egal. Habe da eh keine Einblicke. Die Fans konsumieren Fußball. Und auch wenn viele Fans sich als Hobby Comunio Spieler an Finanzdiskussionen beteiligen, so wage ich doch die Behauptung das es die meisten schon hart nervt, wie die Sau hier in Bremen durchs Dorf getrieben wird. Gerne mal ne unabhängige Umfrage dazu starten ....
 
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Natürlich sind Finanzen heute wichtiger denn je aber anderen Vereinen geht's ähnlich schlecht bzw haben die ähnliche Voraussetzungen wie wir.
Diese Lamentiererei nervt mich auch und das zieht sich durch den ganzen Verein, bis hin zu den Spielern.
Die sollen sich um das Kümmern was Alle interessiert, nämlich Fussball.
Die ganze Aussendarstellung ist eine Katastrophe, wie soll da sowas wie ein Erfolgskonzept entstehen?
 
aber anderen Vereinen geht's ähnlich schlecht
Gibt bestimmt noch andere Vereine mit ähnlichen oder größeren Problemen (hust Schalke). Aber unsere Situation ist zumindest mal ziemlich speziell. Pundit und auch ich haben das im Finanzthread ja dargestellt. Es ist eigentlich egal wie es bei anderen Vereinen ist, Werder hat schlichtweg ein Problem und das ist schlichtweg auch die Erwartungshaltung von Fans wie beckstown (no front). Wäre bei uns nicht die Anforderung "schöner erfolgreicher Fußball" wäre das Problem viel kleiner. Kein Mensch in Bochum erwartet Titel und Europa. Bei uns schon. Insofern kann der Verein nicht hingehen und als Fahrstuhlmannschaft die Finanzen in den Griff kriegen. Hier wird was erwartet. Und das ist ein Tanz auf der Rasierklinge.
 
Gibt bestimmt noch andere Vereine mit ähnlichen oder größeren Problemen (hust Schalke). Aber unsere Situation ist zumindest mal ziemlich speziell. Pundit und auch ich haben das im Finanzthread ja dargestellt. Es ist eigentlich egal wie es bei anderen Vereinen ist, Werder hat schlichtweg ein Problem und das ist schlichtweg auch die Erwartungshaltung von Fans wie beckstown (no front). Wäre bei uns nicht die Anforderung "schöner erfolgreicher Fußball" wäre das Problem viel kleiner. Kein Mensch in Bochum erwartet Titel und Europa. Bei uns schon. Insofern kann der Verein nicht hingehen und als Fahrstuhlmannschaft die Finanzen in den Griff kriegen. Hier wird was erwartet. Und das ist ein Tanz auf der Rasierklinge.
Aber nicht die Fans mit Anspruch sind das Problem. Die zahlen reichlich, feuern an und haben Bock auf Erfolg. Das liegt in der Natur des Fan Daseins. Also wenn wir nun schon den Fans vorwerfen, das sie gerne Erfolg möchten, dann können wir den Spielbetrieb einstellen und Werder kann offiziell um Spenden bitten, ohne Fußball zu spielen.
Laut Transfermarkt.de hat selbst Paderborn dieses Jahr mehr Geld ausgegeben als wir. Werfe ich das jemandem vor? Nein ...Und warum? Weil ich mich als Fan nicht um Finanzen kümmere. Erwarte ich deshalb trotzdem Erfolg wie Europa? Na logo und zwar in voller Bandbreite inkl. gutem Fußball. Und warum? Weil Finanzen keine Ausrede sein dürfen für Niederlagen und mangelnden Einsatz und ich als Fan Bock auf Erfolg und guten Fußball habe. Das lasse ich mir nicht verbieten. So einfach!
Ganz ehrlich, mir würde auch reichen wenn wir zuhause nur mal so konsequent konstant kämpfen würden wie bspw. Augsburg. Könnten wir nicht die Energie, die wir in die Erwähnung der Finanzen stecken, mal in ein Heimspiel Verhaltenskodex investieren?
Und auch die Medien sollten mal in sich gehen, ob das überhaupt noch eine Meldung wert ist. Also "Werder hat kein Geld" hab ich in den letzten 12 Jahren vermutlich 1.000x gelesen.

PS ... und ich bleibe dabei, auch wenn es im Moment nicht danach aussieht. Dieses Lamentieren und diese sportliche Perspektivlosigkeit führt zu einer Abkehr der Fans. Werder zerstört damit seine Basis. das kann schlagartig gehen....

PS2 ... ich verstehe auch nicht warum sich Werder als Verein seit so langer Zeit, eine so eklatante Heimspielschwäche bieten läßt von seinem hochbezahlten spielenden Personal
 
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Aber nicht die Fans mit Anspruch sind das Problem.
Darum "no front". Die Fans sind schon das Problem, aber das klingt halt sehr negativ. Aber es ist nun einmal nicht von der Hand zu weisen, dass bei uns die Ansprüche andere sind als bei anderen Vereinen mit niedrigem Budget. Wie gesagt, das klingt negativer als es gemeint ist, aber man kann es halt nicht anders ausdrücken.
 
Die ganze Aussendarstellung ist eine Katastrophe, wie soll da sowas wie ein Erfolgskonzept entstehen?
Werder muss es jetzt allen zeigen das Werder trotz aller Schwierigkeiten ordentlichen Fussball spielen kann.
Der Kader hatte einen Umbruch, der Trainer muss sich beweisen, die Finanzen sollten erstmal durch den Transfer Gewinn in Ordnung sein.
Keine Ahnung was Filbry besser machen will um Werder zu "stärken".
Mich stört einfach das Werder sagt wir sind Handlungsfähig und danach passieren Dinge die nicht dazu passen.

Diese Taktik wir holen kurz vor Transferschluss dringend benötigte Spieler ist anstrengend.
Nervig das wir immer zu viele verletzte Spieler gleichzeitig haben.
Die Vorbereitung war komplett nutzlos ohne 6er, AV und spätere Neuzugänge.

Filbry sein Job ist es das wir in der Kasse genug Budget haben.
Wir haben so viel Fremdkapital reingeholt, das muss gut verwaltet werden.
Das CF dann trotzdem wegen einer Handvoll Millionen nicht agieren kann ist nicht normal.
Die Erklärung wir mussten Mbangula verleihen um andere Dinge umzusetzen... einfach heftig.

CF muss sich dann auch mal durchsetzen.

Problem ist durch die Finanzen geht Werder Wege wie "wir müssen abwarten welche Tür sich öffnet" oder holen nicht den Spieler den wir eigentlich wollen, sondern nutzen Gelegenheiten... wie zum Beispiel Mbangula - ist er damals geholt worden weil Werder von dem Spieler überzeugt war oder weil wir ihn in Raten bezahlen durften?

Die komplette Planung leidet unter den Finanzen, das muss sich ändern.
Andere Vereine schaffen es ja auch, unser Handicap ist jetzt auch nicht händelbar, nur wie Werder es seit Jahren macht... puh.
Diese Sommertranse fing ja gut an, aber danach die ewige Pause war für die Vorbereitung Gift.
CF scheint dazu zu lernen, aber er ist halt unerfahren, Erfahrung sammeln kann teuer werden.
Werder hat ja die Erfahrung gemacht wie zum Beispiel ein Schicker seinen Job macht.
 
Zwei Dinge sind pures Gift für den Verein:

1. Die Duldung der jahrzehntelangen Heimspielschwäche und das kommunikative wegducken diesbezüglich
2. Die Überbetonung der Finanzen. Da die Info bereits jeder kennt und hat, ist es keine Info mehr, sondern jammern!

Beides führt zu einer Selbstverzwergung.
Hm. Gemessen an der Gesamtleistung der jeweiligen Jahre waren wir die letzten 20 Jahre 6mal auswärts besser als zuhause, davon einmal aber beim Aufstieg bei beidem gut. Definitiv keine Heimschwäche gewesen.
Zählt man die Jahre dazu, in denen wir generell schwach waren, würde ich persönlich noch 3 dazu zählen. Wären dann für mich 9mal heimschwach und 11mal heimstark oder normal.

Was aber viel entscheidender ist, bei dir klingt das so, als wäre das jedes Jahr so. Ist aber eher ein Auf und Ab. In den letzten 5 Jahren 2 gute Jahre und 3 schlechte, wobei wir 24/25 dennoch 51 Punkte hatten.

SaisonLiga
2025/261. Bundesliga
2024/251. Bundesliga
2023/241. Bundesliga
2022/231. Bundesliga
2021/222. Bundesliga
2020/211. Bundesliga
2019/201. Bundesliga
2018/191. Bundesliga
2017/181. Bundesliga
2016/171. Bundesliga
2015/161. Bundesliga
2014/151. Bundesliga
2013/141. Bundesliga
2012/131. Bundesliga
2011/121. Bundesliga
2010/111. Bundesliga
2009/101. Bundesliga
2008/091. Bundesliga
2007/081. Bundesliga
2006/071. Bundesliga

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Was die Finanzen angeht, ich verstehe dich ja, aber man kann das doch nicht ausblenden. Wenn deine Frau dir sagt, dass du für ein 5 Gänge Diner mit Freunden einkaufen sollst und dir dann 20€ in die Hand drückt, sagst du ja auch nicht "Egal, ob die Finanzen reichen. Ich muss das jetzt irgendwie hinkriegen." :D
Du wirst es versuchen, aber wohl scheitern.

Edit: Irgendwie hats die Tabelle zerschossen.
 
Also erstens erzähle ich es meinen Freunden nicht dauernd, weil dann haben se gar kein Bock mehr bei mir zu essen.

Zweitens rede ich bei den Heimspielen von den letzten 10 bis 12 Jahren und da komm ich auf ca. 5 bis 6 Heimsiege im Schnitt. Ist für mich ne Heimschwäche.

Das wir in weiter Vergangenheit mal gut waren zuhause ist unbestritten.... Bin bei beidem praktisch Zeitzeuge....
 
Zweitens rede ich bei den Heimspielen von den letzten 10 bis 12 Jahren und da komm ich auf ca. 5 bis 6 Heimsiege im Schnitt. Ist für mich ne Heimschwäche.
Gut, das ist Ansichtssache. Für mich sind 24-25 Punkte zuhause zwar nicht überragend, aber auch keine Heimschwäche. Wenn wir das auswärts auch erreichen, sind wir gut dabei. 30 Punkte wären für mich schon stark zuhause.
Und Schnitt ist halt nur Schnitt. Da waren richtig grausige Heimschwächen dabei, aber auch gute Jahre. Ist jetzt nicht unbedingt ein Schema zu erkennen. Aber wenn wir zuhause schlecht waren, waren wir es meist auswärts auch. Das waren dann die richtig miesen Jahre.
 
Zwei Dinge sind pures Gift für den Verein:

1. Die Duldung der jahrzehntelangen Heimspielschwäche und das kommunikative wegducken diesbezüglich
2. Die Überbetonung der Finanzen. Da die Info bereits jeder kennt und hat, ist es keine Info mehr, sondern jammern!

Beides führt zu einer Selbstverzwergung.
Kannst du mir bitte mal den Begriff Selbstverzwergung definieren?

Mir geht der Ausdruck so extrem auf die Eier aber ich will auch nicht ausschließen das ich die Bedeutung einfach nicht richtig interpretiere…..
 
Kannst du mir bitte mal den Begriff Selbstverzwergung definieren?

Mir geht der Ausdruck so extrem auf die Eier aber ich will auch nicht ausschließen das ich die Bedeutung einfach nicht richtig interpretiere…..
Also von mir kam der gar nicht ... hab ich aber hier aus dem Forum übernommen. Weil ich den Begriff so zutreffend finde, das mir da auch nix Geileres einfällt. Obs der Syker oder Bremen war. Ich weiß es ehrlich nicht mehr, wer den entworfen hat. Aber er ist haarscharf am Pulitzer dran....

Ich würde mal Selbstverzwergung definieren als alle Maßnahmen die Dich halt kleiner machen. Darunter verstehen vermutlich viele auch eine verfehlte Transfer- oder Investitionsstrategie wie bspw. so n Mbangula Transfer oder teures Fremdkapital oder was auch immer. Oder Töpfern ohne Ton..... Da mir ja Finanzen schnurzpiep sind (sorry ... bitte Eierschützer anlegen) interessiert mich das in diesem Kontext eher weniger.

Ich verstehe darunter die andauernde Betonung der fehlenden Finanzen. Das ist keine offene Kommunikation, das ist jammern. Und wer jammert macht sich klein.
Desweiteren verstehe ich darunter, wenn man Gegner als nicht auf Augenhöhe bezeichnet. Und das schon vor einem Pflichtspiel. Oder gar als unschlagbar bezeichnet. Man kann verlieren, aber sich künstlich klein machen is quatsch. Und zu guter letzt empfinde ich es bspw. ebenfalls als selbstverzwergung wenn man keine Ansprüche deutlich macht. Insbesondere unter OW war Europa im letzten Saisondrittel in Reichweite ... Kommentar des Vereines damals "wir müssen nicht unbedingt". Wirkt ängstlich.

Alles zusammen ist es ne Katastrophe. Wie soll da Erfolg entstehen? Und wenn bei Werder mal diese überholten Werte verschwunden sind wird sich auch jeder fragen warum man so nen Quatsch jahrelang betrieben hat....
 
Also von mir kam der gar nicht ... hab ich aber hier aus dem Forum übernommen. Weil ich den Begriff so zutreffend finde, das mir da auch nix Geileres einfällt. Obs der Syker oder Bremen war. Ich weiß es ehrlich nicht mehr, wer den entworfen hat. Aber er ist haarscharf am Pulitzer dran....

Ich würde mal Selbstverzwergung definieren als alle Maßnahmen die Dich halt kleiner machen. Darunter verstehen vermutlich viele auch eine verfehlte Transfer- oder Investitionsstrategie wie bspw. so n Mbangula Transfer oder teures Fremdkapital oder was auch immer. Oder Töpfern ohne Ton..... Da mir ja Finanzen schnurzpiep sind (sorry ... bitte Eierschützer anlegen) interessiert mich das in diesem Kontext eher weniger.

Ich verstehe darunter die andauernde Betonung der fehlenden Finanzen. Das ist keine offene Kommunikation, das ist jammern. Und wer jammert macht sich klein.
Desweiteren verstehe ich darunter, wenn man Gegner als nicht auf Augenhöhe bezeichnet. Und das schon vor einem Pflichtspiel. Oder gar als unschlagbar bezeichnet. Man kann verlieren, aber sich künstlich klein machen is quatsch. Und zu guter letzt empfinde ich es bspw. ebenfalls als selbstverzwergung wenn man keine Ansprüche deutlich macht. Insbesondere unter OW war Europa im letzten Saisondrittel in Reichweite ... Kommentar des Vereines damals "wir müssen nicht unbedingt". Wirkt ängstlich.

Alles zusammen ist es ne Katastrophe. Wie soll da Erfolg entstehen? Und wenn bei Werder mal diese überholten Werte verschwunden sind wird sich auch jeder fragen warum man so nen Quatsch jahrelang betrieben hat....
Ja gut, dann sehen wir das einfach nur komplett anders, werde dann wohl damit leben müssen weiterhin Eierschützer zu tragen wenn ich deine Beiträge lese und das ist auch total in Ordnung so.

Danke für die zumindest ausführliche Antwort.
 
Das Stadionbad wurde von Werder gekauft.
Insgesamt 500 000 Euro . Werder verspricht sich Rendite davon .OK , jede Bauliche Beanstandung muss jetzt Werder ausbessern.
Die Bremer Bäder nutzen Räumlichkeiten und zahlen eine jährliche Miete von 29.000.

Damit hat man das Geld " schon " in 17 Jahren zurück.

Wird dann durch Inflation wahrscheinlich nur die Hälfte wert sein.
 
Die Bremer Bäder nutzen Räumlichkeiten und zahlen eine jährliche Miete von 29.000.

Damit hat man das Geld " schon " in 17 Jahren zurück.

Wird dann durch Inflation wahrscheinlich nur die Hälfte wert sein.
Aber dafür gehört ihnen dann das Gründstück so wie ich das Verstanden habe? Geht hier ja glaube ich weniger um das Hallenbad an sich als um die Lage des Grundstücks.
 
Ja gut, dann sehen wir das einfach nur komplett anders, werde dann wohl damit leben müssen weiterhin Eierschützer zu tragen wenn ich deine Beiträge lese und das ist auch total in Ordnung so.

Danke für die zumindest ausführliche Antwort.
Man kann das auch unterschiedlich sehen. Zum Beispiel fand ich das Understatement früher super vor 20 bis 30 Jahren. Das war unserer Markenzeichen. Nur waren wir da sportlich groß, finanziell wohl auch nicht, aber näher dran als jetzt. Wir betrieben Understatement um auf dem Teppich zu bleiben. So rum funktioniert das auch.

Nun sind wir aber klein und machen uns noch kleiner. Das halte ich für eine Fehlstrategie bzw. spricht die Entwicklung da eine eindeutige Sprache. Wer klein ist muss schlicht besser sein als andere und Resilienz austrahlen. Und das muss durchgängig sein und als gemeinsame Sprache des Vereins erkennbar sein. Das passiert aber nicht durch kleinreden, sondern durch eine klare Anspruchshaltung.

Und das ist es was viele glaube ich stört. Man erkennt nicht mehr das der Verein wirklich was erreichen möchte. Es geht dabei nicht um unnötiges Risiko, sondern es geht darum das der Anspruch erkennbar ist und das Bekenntnis dazu. Die momentane Kommunikationsstrategie hingegen bzw. das permanente Absenken von irgendwelchen Erwartungshaltungen des Umfeldes wirkt anspruchslos. Das ist kein guter Nährboden für Erfolg. Zeiten ändern sich, man sollte die Werte dran anpassen ....
 
Man kann das auch unterschiedlich sehen. Zum Beispiel fand ich das Understatement früher super vor 20 bis 30 Jahren. Das war unserer Markenzeichen. Nur waren wir da sportlich groß, finanziell wohl auch nicht, aber näher dran als jetzt. Wir betrieben Understatement um auf dem Teppich zu bleiben. So rum funktioniert das auch.

Nun sind wir aber klein und machen uns noch kleiner. Das halte ich für eine Fehlstrategie bzw. spricht die Entwicklung da eine eindeutige Sprache. Wer klein ist muss schlicht besser sein als andere und Resilienz austrahlen. Und das muss durchgängig sein und als gemeinsame Sprache des Vereins erkennbar sein. Das passiert aber nicht durch kleinreden, sondern durch eine klare Anspruchshaltung.

Und das ist es was viele glaube ich stört. Man erkennt nicht mehr das der Verein wirklich was erreichen möchte. Es geht dabei nicht um unnötiges Risiko, sondern es geht darum das der Anspruch erkennbar ist und das Bekenntnis dazu. Die momentane Kommunikationsstrategie hingegen bzw. das permanente Absenken von irgendwelchen Erwartungshaltungen des Umfeldes wirkt anspruchslos. Das ist kein guter Nährboden für Erfolg. Zeiten ändern sich, man sollte die Werte dran anpassen ....
Ich verstehe was du sagen willst, ich glaube dir auch das du von dem was du schreibst überzeugt bist und es kann gut sein das die Mehrheit der Werder Fans deine Meinung teilt.

Willi hat aber schon oft und gerne Richtung Bayern gestänkert und das war auch immer etwas was ich an ihm geliebt habe.
Er war oft der einzige der sich getraut dem Wurst Uli offen Paroli zu bieten.
Sowas wie heute hätte es früher bei Bremen tatsächlich nie gegeben weil Otto sich von niemandem ins sportliche hat reinreden lassen, alle sportlichen Entscheidungen fingen mit ihm an und hörten mit ihm auf.

Wie sagte er so schön? Es gibt keine Jungen oder alten Spieler, sondern nur gute und schlechte.

Er war natürlich glücklicher Weise auch ein sehr guter Talenteförderer aber wenn einer Otto erzählt hätte er müsse einen Spieler spielen lassen damit der Verein Gewinne erzielen könne hätte er die Leute persönlich von seinem Trainingsplatz verjagt.

Zur Wahrheit gehört aber auch das zu damaligen Zeiten, die Verkäufe von Völler und Riedle Bremen absolute Spitzen Einnahmen im europäischen Vergleich brachten. Diese zwei Verkäufe alleine sanierten den Verein über Jahre hinweg.
Ich weiß es interessiert dich nicht aber es gehört trotzdem zur Wahrheit dazu.

Ich kann dem was du schreibst einfach nicht zu stimmen weil da einfach zu viel weg gelassen wird um für mich Sinn zu ergeben oder eine wirkliche Aussagekraft zu haben.

Und nein, Anspruchshaltung oder wie man seine sportliche/wirtschaftliche Situation nach außen kommuniziert ändert für mich gar nichts und wenn Bremen eine andere Haltung einnehmen würde würde das auch nichts garantieren.

Und wenn Fritz 1000 mal sagt wir haben kein Geld hat das null Einfluss auf unsere sportliche Situation. Die Spieler werden nicht auf einmal besser Spielen, der Trainer wird die Mannschaft nicht plötzlich besser erreichen. Du fixierst dich meiner Meinung nach auf Komplet belanglose und banale Dinge die an unserer Situation rein gar nichts ändern würden.

Du denkst das die wirtschaftliche Situation von den Verantwortlichen vorsorglich als Ausrede benutzt wird und ich glaube das albern. Es gehört für mich einfach zum Gesamtbild dessen was Werder Bremen stand heute, aus welchen Gründen auch immer, ist.

Falls hier etwas wieder als persönlicher Angriff aufgefasst wird, tut mir das Leid, ich weiß leider einfach nicht wie ich das anders kommunizieren kann, das ist mein Fehler.
 
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