Klaus Filbry (Vorsitzender der Geschäftsführung)

Wie sagte er so schön? Es gibt keine Jungen oder alten Spieler, sondern nur gute und schlechte.

Er war natürlich glücklicher Weise auch ein sehr guter Talenteförderer aber wenn einer Otto erzählt hätte er müsse einen Spieler spielen lassen damit der Verein Gewinne erzielen könne hätte er die Leute persönlich von seinem Trainingsplatz verjagt.

Falls hier etwas wieder als persönlicher Angriff aufgefasst wird, tut mir das Leid, ich weiß leider einfach nicht wie ich das anders kommunizieren kann, das ist mein Fehler.
Das ist kein persönlicher Angriff, das ist ein wunderbares Post was ich gerne gelesen habe, garniert mit Nostalgiegefühlen und guten Argumenten von Dir. Otto hat ja diesen Satz mit jung und alt, nicht nur ausgesprochen, er hat ihn ja gelebt. Ich weiß nicht mehr genau wie das war (zulange her), aber hat er nicht praktisch Burgsmüller vom Ruhrpott Sofa geholt und dann haben die, also Völler und Manni, die Gladbacher direkt einen Tag später in Mannis erstem Spiel komplett entzaubert.... das war mega!

Ich will jetzt hier keine riesen Abhandlungen zu schreiben. Ich hätte 100te Beispiele was ich meine, ein paar schreibe ich jetzt und ich lasse dabei mal mit Rücksicht auf Deine Nerven diesen Kampfbegriff weg. Diese Nummer alles klein zu reden oder alles mit einer gewissen "Schwere" zu belasten ist m. E. grundfalsch. Warum?

Man sieht es derzeit am sehr negativem Umfeld um den Verein herum. Aber wie sollen die Leute auch positiv denken, wenn der Verein ihnen seit 10 bis 15 Jahren erzählt was alles nicht geht? Und dann noch die nackten Ergebnisse dazu. Ich finde die Kommunikation von Werder wird mehr und mehr zur Belastung der Fans. Diese Überbetonung der Finanzen ist too much. Das ist der Job einiger Mitarbeiter von Werder sich um die Finanzen zu kümmern und muß nicht an das Umfeld übergeben werden. Ey die Leute wollen FUN und keinen zweiten Job.

Und ich finde schon das sich die mangelnde Bereitschaft des Vereines zu einem Anspruchsbekenntnis und die Überbetonung der Finanzen aufs operative Geschäft auswirkt. Also mit einem wirklich guten Gefühl gehe ich schon seit Jahren nicht mehr ins Stadion und das geht vielen so. Wie häufig höre ich nach Niederlagen im ruhmreichen Weserstadion "das ist denen eh egal". Oder nach dem Freiburg Spiel jetzt auswärts stellt sich bspw. unser Käptn dahin und schreit händeringend nach Neuzugängen. Ich dachte der weint gleich. Das ist doch nicht normal. Der soll die Leute umholzen, das ist sein Job.

Weißt was Otto auch scheinbar sehr wichtig war? ..... wie man sich präsentiert. Immer wieder kam der Satz "die Zuschauer haben ein gutes Spiel gesehen". Heute schreit der Stadionsprecher "Für unsere Stadt, für unseren Verein" und peitscht die Fans ein. Das klingt schon so ängstlich, als wenn Werder Bremen all seine Fans braucht um ein Heimspiel zu bestreiten. Nichts gegen eine gute Stimmung, aber für die Leistung aufm Platz sind genau 11 Leute zuständig, 11 sehr gut verdienende Leute. Otto hätte sofort so eine Durchsage gestoppt vermutlich und hätte den Jungs in der Kabine erzählt wer hier für Leistung zuständig ist. Klar hat sich da über die Wonderwalls etwas gebildet und gewisse Gruppierungen machen sich wohl gerne wichtiger als sie sind, aber für die Leistung auf dem Platz und sogar für die Stimmung neben dem Platz sind ausschließlich die Spieler verantwortlich. Fans können natürlich eine gute Grundstimmung erzeugen, letztenendes bejubeln oder pfeiffen sie aber, und kommentieren damit nur die Spielszenen ...... und die kommen von den Spielern. Der Funke muß von den Spielern kommen ....

Unter OW hat man, als man Europa nahe war, nicht nur gesagt "wir müssen nicht unbedingt", man hat sich sinngemäß so geäußert das die Mannschaft wissen muß wo sie hin will. Warum das denn, der Verein muß die Richtung vorgeben! Das ist einfach falsch dieses Feld der Mannschaft zu überlassen. Ziele kommen von oben!

Und auch nach so einem Coulibaly Deal muß nicht unmittelbar die Meldung erfolgen, das Werder keine Kohle hat. Die Unterschrift war noch nicht trocken, da schrieben schon Bild und Deichstube über einen "Kohle Schock bei Werder". Boaah so eine Negativbeschallung hält doch keiner durch. Wie wäre es denn den Fans mal ein paar Monate zum durchatmen zu geben, ohne Finanzmeldungen und wenn man sich mal wieder ein bißchen auf Fußball konzentriert.

Ich könnte ewig so weitermachen, aber ich denke Du weißt was ich meine. Am schlimmsten für mich persönlich ist die Selbstverständlichkeit mit der Niederlagen im Weserstadion hingenommen werden. Das ist erschreckend. Da wünscht man sich als Fan einfach auch mal eine kritische und vor allem mahnende Äußerung vom Verein an das spielende Personal. Ich muß noch nicht mal jedes mal Zauberfußball sehen wie @*Eisbaer* schreibt. Mir reicht vollkommen der absolute Wille alles auf dem Platz zu lassen und meinetwegen eine Ausstrahlung wie Augsburg. Wenn man da hinfährt weiß man das es sehr doll weh tut!

Gegen Hamburg im Derby hat man gesehen wie motiviert eine Mannschaft sein kann. Klar war da ein gehöriges Maß an extrinsischer Motivation drin und das kriegt der Verein alleine vermutlich nicht hin. Aber so eine Einstellung sollte jedes Spiel da sein und das ist nicht alleine Aufgabe des Trainerteams, sondern sollte sich durch klare Regeln im Verein ergeben!

PS ... auf Stallorder bei Aufstellungen gehe ich jetzt nicht weiter ein. Halte ich für eine Katastrophe, die am Ende eher die Ablösemöglichkeiten in Summe schmälert, aber das ist ein eigenes Thema!
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist kein persönlicher Angriff, das ist ein wunderbares Post was ich gerne gelesen habe, garniert mit Nostalgiegefühlen und guten Argumenten von Dir. Otto hat ja diesen Satz mit jung und alt, nicht nur ausgesprochen, er hat ihn ja gelebt. Ich weiß nicht mehr genau wie das war (zulange her), aber hat er nicht praktisch Burgsmüller vom Ruhrpott Sofa geholt und dann haben die, also Völler und Manni, die Gladbacher direkt einen Tag später in Mannis erstem Spiel komplett entzaubert.... das war mega!

Ich will jetzt hier keine riesen Abhandlungen zu schreiben. Ich hätte 100te Beispiele was ich meine, ein paar schreibe ich jetzt und ich lasse dabei mal mit Rücksicht auf Deine Nerven diesen Kampfbegriff weg. Diese Nummer alles klein zu reden oder alles mit einer gewissen "Schwere" zu belasten ist m. E. grundfalsch. Warum?

Man sieht es derzeit am sehr negativem Umfeld um den Verein herum. Aber wie sollen die Leute auch positiv denken, wenn der Verein ihnen seit 10 bis 15 Jahren erzählt was alles nicht geht? Und dann noch die nackten Ergebnisse dazu. Ich finde die Kommunikation von Werder wird mehr und mehr zur Belastung der Fans. Diese Überbetonung der Finanzen ist too much. Das ist der Job einiger Mitarbeiter von Werder sich um die Finanzen zu kümmern und muß nicht an das Umfeld übergeben werden. Ey die Leute wollen FUN und keinen zweiten Job.

Und ich finde schon das sich die mangelnde Bereitschaft des Vereines zu einem Anspruchsbekenntnis und die Überbetonung der Finanzen aufs operative Geschäft auswirkt. Also mit einem wirklich guten Gefühl gehe ich schon seit Jahren nicht mehr ins Stadion und das geht vielen so. Wie häufig höre ich nach Niederlagen im ruhmreichen Weserstadion "das ist denen eh egal". Oder nach dem Freiburg Spiel jetzt auswärts stellt sich bspw. unser Käptn dahin und schreit händeringend nach Neuzugängen. Ich dachte der weint gleich. Das ist doch nicht normal. Der soll die Leute umholzen, das ist sein Job.

Weißt was Otto auch scheinbar sehr wichtig war? ..... wie man sich präsentiert. Immer wieder kam der Satz "die Zuschauer haben ein gutes Spiel gesehen". Heute schreit der Stadionsprecher "Für unsere Stadt, für unseren Verein" und peitscht die Fans ein. Das klingt schon so ängstlich, als wenn Werder Bremen all seine Fans braucht um ein Heimspiel zu bestreiten. Nichts gegen eine gute Stimmung, aber für die Leistung aufm Platz sind genau 11 Leute zuständig, 11 sehr gut verdienende Leute. Otto hätte sofort so eine Durchsage gestoppt vermutlich und hätte den Jungs in der Kabine erzählt wer hier für Leistung zuständig ist. Klar hat sich da über die Wonderwalls etwas gebildet und gewisse Gruppierungen machen sich wohl gerne wichtiger als sie sind, aber für die Leistung auf dem Platz und sogar für die Stimmung neben dem Platz sind ausschließlich die Spieler verantwortlich. Fans können natürlich eine gute Grundstimmung erzeugen, letztenendes bejubeln oder pfeiffen sie aber, und kommentieren damit nur die Spielszenen ...... und die kommen von den Spielern. Der Funke muß von den Spielern kommen ....

Unter OW hat man, als man Europa nahe war, nicht nur gesagt "wir müssen nicht unbedingt", man hat sich sinngemäß so geäußert das die Mannschaft wissen muß wo sie hin will. Warum das denn, der Verein muß die Richtung vorgeben! Das ist einfach falsch dieses Feld der Mannschaft zu überlassen. Ziele kommen von oben!

Und auch nach so einem Coulibaly Deal muß nicht unmittelbar die Meldung erfolgen, das Werder keine Kohle hat. Die Unterschrift war noch nicht trocken, da schrieben schon Bild und Deichstube über einen "Kohle Schock bei Werder". Boaah so eine Negativbeschallung hält doch keiner durch. Wie wäre es denn den Fans mal ein paar Monate zum durchatmen zu geben, ohne Finanzmeldungen und wenn man sich mal wieder ein bißchen auf Fußball konzentriert.

Ich könnte ewig so weitermachen, aber ich denke Du weißt was ich meine. Am schlimmsten für mich persönlich ist die Selbstverständlichkeit mit der Niederlagen im Weserstadion hingenommen werden. Das ist erschreckend. Da wünscht man sich als Fan einfach auch mal eine kritische und vor allem mahnende Äußerung vom Verein an das spielende Personal. Ich muß noch nicht mal jedes mal Zauberfußball sehen wie @*Eisbaer* schreibt. Mir reicht vollkommen der absolute Wille alles auf dem Platz zu lassen und meinetwegen eine Ausstrahlung wie Augsburg. Wenn man da hinfährt weiß man das es sehr doll weh tut!

Gegen Hamburg im Derby hat man gesehen wie motiviert eine Mannschaft sein kann. Klar war da ein gehöriges Maß an extrinsischer Motivation drin und das kriegt der Verein alleine vermutlich nicht hin. Aber so eine Einstellung sollte jedes Spiel da sein und das ist nicht alleine Aufgabe des Trainerteams, sondern sollte sich durch klare Regeln im Verein ergeben!

PS ... auf Stallorder bei Aufstellungen gehe ich jetzt nicht weiter ein. Halte ich für eine Katastrophe, die am Ende eher die Ablösemöglichkeiten in Summe schmälert, aber das ist ein eigenes Thema!
Absolut interessanter Ansatz und Sichtweise. Sehe ich absolut ähnlich. Der Fussball hat sich zu den alten Zeiten sehr stark verändert, in jeder Hinsicht. Aber wenn man mal wieder zu den Basics und dem Fussbal etwas zurückkehren würde und das ganze drumherum, eben das drumherum sein lassen würde, wäre das ein Ansatz. Dazu Bedarf es in erster Linie ein funktionierendes Team, von der Mannschaft auf dem Platz und dem Kader insgesamt, sowie den Trainerteam. Bekommt jeder diese Einstellung hin und denkt in den Spielzeiten und beim Training mal genau daran, was du ansprichst, dann wäre der erste Schritt in eine erfolgreiche Zeit schon getan.
 
Um bei Filbry zu bleiben, kommt mir das häufig sehr reserviert vor, wenig von dem Fussballgedanken, sondern vielmehr aus dem Finazsektor und dem wirtschaftlichen Gedanken. Immer mit der Sicht darauf, was im schlimmen Fall eines Abstieges und Misserfolges passiert. Schnell schafft das Unsicherheit und Ängste. Was eigentlich immer kein guter Berater ist. Immer den Finger auf die Wunde zu bohren, aber selbst auch wenig Lösungen zu haben, ist dann einfach keine Hilfe oder Ansatz der Besserung. Frage ist auch inweiweit uns das für die Kaderplanung ausbremst, wenn eben genau diese Richtung vorgegeben wird. Filbry ist etliche Jahre lang bei uns in der Verantwortung.
 
Back
Top