Die Zeiten, in denen man einen Profifußballclub nicht mehr bzw. nur geringfügig mit einem "normalen" Wirtschaftsunternehmen vergleichen kann, sind weites gehend vorbei. Die Bundesligaclubs generieren mit wenigen Ausnahmen jeder für sich zwei- bis dreistellige Millionenumsätze p.a., was je nach Höhe so manches Unternehmen des Mittelstands vor Neid erblassen lassen würde. Diese Annährung an eine "normales" Wirtschaftsunternehmen sieht man ja schon alleine an dem gewachsenen Personal, z.B. arbeiten lt. der Werder-Homepage 145 Mitarbeiter direkt für den Profibereich.
Sicher, der Profifußball hat so seine Besonderheiten, aber in anderen Wirtschaftzweigen existieren diese doch auch, wenn auch in anderer Form . Erfolg ist auch dort (u.a. durch einen immer schärfer werdenden Wettbewerb auf dem globalen Markt) nicht mehr so kalkulierbar, wie er früher einmal gewesen ist. Und auch Entscheider in "normalen" Unternehmen müssen bei einer angedachten Investition oder der Akquise neuer Finanzierungsmöglichkeiten vorab Für und Wider abwägen.