Klaus Filbry (Vorsitzender der Geschäftsführung)

Aber gerade bei Fussballvereinen ist doch Vitamin B, bzw. Beziehungen zur Wirtschaft extrem wichtig. Ist halt einfach kein normales Geschäft indenen Gewinne erwartet werden können. Da muss man sich zeigen, um Kontakte zur Wirtschaft zu halten und die Leute mit Geld triffst du dann eher im Theater oder bei Kunstausstellung, etc.. Ob Filbry da präsent ist, weiß ich natürlich nicht.
 
Na, in einigen Punkten hat er schon Recht, z.B. Stadionnamen. Er macht allerdings denselben Fehler wie viele andere auch. Er vergleicht einen Fußballclub mit einem normalen Wirtschaftsunternehmen, obwohl es einfach nicht vergleichbar ist, da sportlicher Erfolg nicht kalkulierbar ist und dementsprechend Investitionen häufig eben doch keinen Sinn machen, obwohl es in einem normalen Unternehmen durchaus Sinn machen würde.

Die Zeiten, in denen man einen Profifußballclub nicht mehr bzw. nur geringfügig mit einem "normalen" Wirtschaftsunternehmen vergleichen kann, sind weites gehend vorbei. Die Bundesligaclubs generieren mit wenigen Ausnahmen jeder für sich zwei- bis dreistellige Millionenumsätze p.a., was je nach Höhe so manches Unternehmen des Mittelstands vor Neid erblassen lassen würde. Diese Annährung an eine "normales" Wirtschaftsunternehmen sieht man ja schon alleine an dem gewachsenen Personal, z.B. arbeiten lt. der Werder-Homepage 145 Mitarbeiter direkt für den Profibereich.

Sicher, der Profifußball hat so seine Besonderheiten, aber in anderen Wirtschaftzweigen existieren diese doch auch, wenn auch in anderer Form . Erfolg ist auch dort (u.a. durch einen immer schärfer werdenden Wettbewerb auf dem globalen Markt) nicht mehr so kalkulierbar, wie er früher einmal gewesen ist. Und auch Entscheider in "normalen" Unternehmen müssen bei einer angedachten Investition oder der Akquise neuer Finanzierungsmöglichkeiten vorab Für und Wider abwägen.
 
Die Zeiten, in denen man einen Profifußballclub nicht mehr bzw. nur geringfügig mit einem "normalen" Wirtschaftsunternehmen vergleichen kann, sind weites gehend vorbei. Die Bundesligaclubs generieren mit wenigen Ausnahmen jeder für sich zwei- bis dreistellige Millionenumsätze p.a., was je nach Höhe so manches Unternehmen des Mittelstands vor Neid erblassen lassen würde. Diese Annährung an eine "normales" Wirtschaftsunternehmen sieht man ja schon alleine an dem gewachsenen Personal, z.B. arbeiten lt. der Werder-Homepage 145 Mitarbeiter direkt für den Profibereich.

Sicher, der Profifußball hat so seine Besonderheiten, aber in anderen Wirtschaftzweigen existieren diese doch auch, wenn auch in anderer Form . Erfolg ist auch dort (u.a. durch einen immer schärfer werdenden Wettbewerb auf dem globalen Markt) nicht mehr so kalkulierbar, wie er früher einmal gewesen ist. Und auch Entscheider in "normalen" Unternehmen müssen bei einer angedachten Investition oder der Akquise neuer Finanzierungsmöglichkeiten vorab Für und Wider abwägen.
Ich hatte, was Eisbaer schrieb, eher in die Richtung verstanden, dass die Investition in z. B. neue Maschinen weitaus besser zu kalkulieren sind als die in einen neuen Spieler. Und dass dort investiertes Geld sich leicht auch mal in Luft auflöst (z. B. wie im Falle Ekici). Und ich denke, da hat er durchaus recht, dass es in diesem Punkt im Fußball anders läuft als in anderen Bereichen.
 
Tun sie nicht. Sie holen für sich das beste aus der Zentralvermarktung raus und betonen dabei eben immer, das sie dezentral viel mehr Geld vierdienen könnten, dies aber nachteilig für die Bundesliga und somit Bayern selbst wäre.

Was man nach außen hin kommuniziert und hinter verschlossenen Türen denkt bzw. bespricht, können durchaus zwei Paar Schuhe sein.

Daß die Bayern des für sie beste aus der Zentralvermarktung rausholen, ist ihr gutes Recht. Aber daß ihnen die gesamte Bundesliga in ihrem Interesse liegt, ist doch bloßes Pharisäertum; man erinnere sich doch nur an die geheime 40-Mio.-DM-Zahlung der Kirch-Gruppe an den FC Bayern Anfang der 2000er Jahre, ohne der die Münchner der Zentralvermarktung gar nicht zugestimmt hätten.
 
Ich hatte, was Eisbaer schrieb, eher in die Richtung verstanden, dass die Investition in z. B. neue Maschinen weitaus besser zu kalkulieren sind als die in einen neuen Spieler. Und dass dort investiertes Geld sich leicht auch mal in Luft auflöst (z. B. wie im Falle Ekici). Und ich denke, da hat er durchaus recht, dass es in diesem Punkt im Fußball anders läuft als in anderen Bereichen.

So habe ich es auch verstanden, aber trotzdem trägt der (um bei dem Beispiel zu bleiben) in Maschinen investierende Unternehmer auch ein nicht unerhebliches Risiko. Denn wenn er z.B. die "5 Ekici-Millionen" in maschinelle Anlagen investiert, hat er auch keine Gewährleistung dafür, daß die Geschäfte in den kommenden Jahren so gut laufen, damit diese Investitionen wieder erwirtschaftet werden.
 
Sei es wie es sei: Investitionen kann sich aber nur leisten, wer das Geld hat oder es in Zukunft wieder reinholt. Leider geben dafür teure Transfers keine Gewährleistung, man begibt sich damit nur in einen ruinösen Wettbewerb mit den Kühnes und Hopps dieser Welt, in dem die immer noch ne Million draufpacken können.
 
Sei es wie es sei: Investitionen kann sich aber nur leisten, wer das Geld hat oder es in Zukunft wieder reinholt. Leider geben dafür teure Transfers keine Gewährleistung, man begibt sich damit nur in einen ruinösen Wettbewerb mit den Kühnes und Hopps dieser Welt, in dem die immer noch ne Million draufpacken können.

Eben, ein Unternehmer würde sich eine neue Maschine auf Pump auch nur dann kaufen, wenn entsprechende Aufträge ins Haus stehen und nicht auf gut Glück.

Unabhängig davon habe ich schon ein wenig meine Probleme damit, Fußballspieler in irgend einer weise mit Maschinen zu vergleichen - selbst wenn es in diesem Fall nahe liegt.
 
Eben, ein Unternehmer würde sich eine neue Maschine auf Pump auch nur dann kaufen, wenn entsprechende Aufträge ins Haus stehen und nicht auf gut Glück.

Unabhängig davon habe ich schon ein wenig meine Probleme damit, Fußballspieler in irgend einer weise mit Maschinen zu vergleichen - selbst wenn es in diesem Fall nahe liegt.

Beim Fußball ist sehr viel Gefühl und Wellenschlag dabei. Der ist nicht planbar, auch wenn Herr Sammer nicht müde wird, die akribische Arbeit eines Guardiola beispielgebend für die Liga anzupreisen.
Zum Thema Filbry zurück:
Werder hat mEn das Problem, dass sie auf der einen Seite sich gerne als Arbeiterverein und Gegenmodell zu den Bayern sehen oder gesehen haben (vgl. Lemke vs Hoeness) und dabei auf der anderen Seite ihre Hausaufgaben wie Intensivierung von Sponsorensuche und Pflege der selbigen outgesourct haben. Infront scheint einen Großteil davon zu übernehmen. Dann hat man selber damit weniger zu tun. Ist ein zeitintensives, kostspieliges und mühseliges Geschäft, was auch sehr viel Personalresourcen bindet.
Wenn ich Filbry mit einem Watzke vergleiche, erscheint der mir persönlich authentischer und wortgewandter. Gerade im Fußballgeschäft wird die Akquise und die mediale Präsenz immer wichtiger werden, vor allem nach dem WM-Titel 2014.
Filbry wirkt in Interviews oft sehr angespannt und unsicher. Er ist nicht souverän. Daher sehe ich ihn als Repräsentant von Werder mit entsprechender Entscheidungsbefugnis sehr kritisch.
 
Filbry: „Unsere Chinareise vom Sommer bringt uns damit den erwünschten zusätzlichen Ertrag. Wir stellen fest, dass sich Werder in China einer immer größeren Beliebtheit erfreut“, berichtet Werder-Boss Klaus Filbry.

http://www.kreiszeitung.de/werder-bremen/werder-bremen-neuer-sponsor-china-4056485.html

Ah..."Linglong tires"...da isser nun der große Wurf des Fibrys^^ :roll:

Komische Marke...nie gehört...würde ich auch nie an mein Auto bauen...falls die überhaupt passende Reifen für meine Kiste hätten.*fg* :D

Nee also, das ist überhaupt nicht das, was mich bezüglich eines ex Adidas Marketing-Managers aus dem Sessel gerissen hätte.

Ich denke, auf den großen Wurf werden wir da ohnehin noch ein Weilchen warten müssen.^^ :(
Was sponsoren-/marketingmäßig bei uns unter Filbry gelaufen ist...davon bin ich bisher eher enttäuscht als begeistert...
 
:confused:
Man kann auch alles schlecht reden.
Sicher wird Linglong (was n Name) nicht die Summen zahlen. Aber immerhin Zusatzeinnahmen, die man evtl. zu Beginn der Saison noch nicht eingeplant hatte.
 
Bei Linglong würde ich eher an Präservative denken. Na ja, Gummi ist es ja immerhin :D

Nein, der große Wurf ist es sicher nicht (was bekommt man für Bandenwerbung? Würde mich wundern, wenn es sechsstellig wäre), aber besser als nix allemal.
 
Sieht man mal, dass einige aus dem Süden einfach keine Ahnung haben. Linglong Tyres ist eine DER führenden Reifenmarken in China.

Aber China ist ja, wirtschaftlich gesehen, eh ein völlig uninteressantes Land, nicht wahr. SO ist es halt, wenn der Blick über die eigenen Berge nicht rausgeht. :zweifeln:
 
Warum? Weil man sich einen der größten und bekanntesten Reifenhändler aus Fernost als Bandenwerbung verpflichtet hat? Oder weil der einen so lustigen Namen hat?

Erklär doch mal...


es handelt sich um den Reifenhersteller, der bei allen Tests mit Abstand als schlechtester abschneidet. Recherchier mal ein bisschen.

Genauso wie Wiesenhof ein Vorbild darin ist, wie man mit Tieren umgehen sollte.
 
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