Genauso ging es mir auch. Habe auch nicht verstanden was das eine mit dem anderen zu tun haben soll.
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Genauso ging es mir auch. Habe auch nicht verstanden was das eine mit dem anderen zu tun haben soll.
Für mich liest sich das allerdings eben mehr so, dass er es nicht allein seines Alters wegen macht, das wahrscheinlich auch, sondern vor allem, weil er neuen Ideen nicht im Wege stehen möchte. Er eben selbst eingesehen hat, dass er sich selbst einfach schwer damit tut, eine andere "Politik" zu denken als es in der Vergangenheit der Fall war.
Er betont ausdrücklich die soziale Verantwortung des Vereins. Er spricht auch von Jugendausbildung und der dafür notwendigen Geduld.
Ich glaube, dass dafür, wie es bei den Profis läuft, die alten Herren ohnehin nicht mehr sonderlich entscheidend sind. Da müssen wir schon auf eichin, dutt und filbry setzen.
Und was hat das mit der Kritik an der "Wohlfühlatmosphäre" zu tun??? Die soziale Verantwortung, die Werder Bremen in Bremen und Umgebung wahrnimmt, hatte damit eher weniger etwas zu tun.
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Irgendwas stimmt doch hier nicht....
Quelle: http://www.werder.de/de/profis/news/48821.php
Quelle: http://www.bild.de/sport/fussball/w...r-lasse-ich-nicht-im-stich-35255322.bild.html
Leichter Widerspruch :unfassbar:
Davon abgesehen hoffe ich mal, dass weder der Verkauf des Stadionnamens, noch die Investorengeschichte passiert, denn dann wären wir am Ende nicht besser als WOB, Leverkusen, HSV & Co. was ich wirklich "schade" fände. Mit Eichin und Filbry in der Geschäftsführung jedoch leider extrem wahrscheinlich, dass es am Ende so kommt..
Ich bin verwundert über dieses Interview. Er spricht Versäumnisse an die erkannt wurden. Aber ich frage mich warum man dagegen nichts getan hat.
Antwort: weil Werder sich immer als das Gegenmodell der Bundesliga/DFL mit seiner Kommerzialisierung gesehen hat. Werder hat sich jahrelang in der Rolle des " sozialistischen Arbeitervereins" als Pendant zu bajuwarischen Geldsäcken (CSU) wohl gefühlt. Dafür haben Lemke und Fischer immer gestanden.
Was ich bei diesem Interview überraschend finde, dass der Verkauf der Namensrechte als Geldbeschaffung dargestellt wird. Hier im Forum wurde immer wieder betont, dass aufgrund vertraglicher Konstruktionen der Reinerlös eines solchen Verkaufes nicht sehr hoch sei??? Was stimmt denn nun?
Auch, dass man sich jetzt Investoren sucht, ist zwar nett gemeint, aber welcher potente Investor steigt denn bei einem Abstiegskandidaten ein? Das hätte man vor Jahren machen müssen. In Berlin wird auch der Einstieg von den Hedgefonds auch nicht durchgehend positiv gesehen. Wie gestaltet sich das Ausstiegsszenario usw?
Dafür haben Lemke und Fischer immer gestanden.
Das ist völlig falsch.
Als Lemke noch im operativen Geschäft tätig war, stand er für findige Ideen der Vermarktung und der Geldbeschaffung. Seit Lemke dort nicht mehr tätig ist, hatten wir in diesem Bereich große Probleme, bis mit Filbry ein Professioneller geholt wurde.
Also: Den Effenberg-Transfer hat Effes damalige Ehefrau platzen lassen, da ging es um noch eine Forderung und noch eine Forderung und am Ende hat er unfein woanders unterschrieben. Da ging es nie darum, dass man das Geld nicht für ihn hinlegen sollte. Die ganze Geschichte sagt eher etwas über den Charakter der Effenbergs aus.
Bei Klose war es im Grunde dasselbe, da ging es darum, ob die finanzierung auch ohne CL zu machen wäre. Als immer klarer wurde, dass das durch erhöhte einnahmen möglich ist und die CL uns nicht mehr zu nehmen sein würde, wurde dem Transfer zugestimmt.
Bei keinem dieser beiden Fälle ging es um das gallische Dorf oder eine Verweigerungshaltung gegenüber Sponsoren und Investoren. Bereits in der Rehhagel-Ära war Lemke ganz vorne dabei, Werder bei "ran" etc. zu präsentieren, dort sich für die MEdien zu verkaufen, was Rehhagel immer strikt abgelehnt hat.
Lemke ist jemand, der für neue und kreative Wege der Geldbeschaffung steht und der nichts dagegen hat, sie zu beschreiten. Er steht nur für eine konservative Ausgabenpolitik. Diese beiden Punkte darf man nie verwechseln.

Genau das ist der Punkt. Hat Werder es nicht aus Betriebsblindheit gemacht? Wollte man es nicht? Sah man die Chancen nicht?
Es wurde auch immer aus dem Vorstand heraus berichtet, dass es Anfragen und Angebote zu Investoren gegeben hätte? Inwieweit und wie ernsthaft diese waren, weiß Keiner von uns.
Ich glaube aber schon, dass evtl. ein Seriöser dabei gewesen ist. Vielleicht hat sie da der Mut zur Veränderung verlassen?
In der jetzigen Phase gute Investoren zu finden, extrem schwierig.
24-minütiges Interview mit KDF:
http://www.ndr.de/sport/fussball/bundesliga/werder6603.html
btw: da wird man schon wehmütig. KDF ist einfach Werder. Sehr sympathisches Interview :daumen:
KDF wird uns fehlen.
Fand die Info zu Toni Kroos interessant. "Bayern hat die Million mehr geboten..."
Denke das die Kooperation mit Juve auch in diese Richtung geht und man zukünftig wieder starke Talent an Werder binden kann, weil Juve beim Start hilft und sich dafür Vorverkaufsrechte erwirbt.